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  5. Boxen und Amps

8 Ohm / 4 Ohm

  • Haribo
  • 18. August 2003 um 03:02
  • Haribo
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    • 18. August 2003 um 03:02
    • #1

    Ahoi!

    Angeblich soll es ja keine blöden Fragen, nur blöde Antworten geben.
    Ich versuch es trotzdem mal :wink:

    Also.
    Ich hab mal eine Grundsatzfrage (daher ist es ja auch egal von welcher Marke die Boxen und die Endstufe sind)

    Und zwar hab ich ne PA Endstufe und 2 Boxen.
    Die Endstufe hat, wie so viele ihrer Kolleginnen, ja im 4 Ohm Modus mehr Leistung als bei 8 Ohm.

    1. Ist dieser Unterschied hörbar? Oder kann man ihn getrost vergessen?

    2. Falls er hörbar ist:
    Gibt es die Möglichkeit die Endstufe zu den 4 Ohm zu bewegen ohne 4 Lautsprecher anzuschliessen? Irgendwie mittels Widerstand oder so statt 2 weiteren Boxen? :D

    Oder bringt es was wenn ich zu meinen beiden Boxen irgendwelche billige Monitorboxen (die natürlich der Endstufenleistung angepasst sind) dazu anschließe?

    Danke schonmal für eurer ernsten Antworten 8)

  • wora
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    11
    • 18. August 2003 um 03:30
    • #2

    hallo haribo.

    so.

    das ist also keine dumme frage.

    gut.

    sonst hätte ich jetzt echt komisch geantwortet... ;)


    hier kommt meine ernst gemeinte antwort:

    du kannst natürlich einen 8ohm widerstand parallel zu deinen 8ohm boxen schalten, er sollte dann aber min. die gleiche oder eine höhere belastbarkeit aufweisen wie deine boxen.

    damit erhöht sich die leistung, die die endstufe abgeben muss und sie erreicht - wie du gewünscht hast - ihre maximale leistung an 4ohm...

    sollte der amp allerdings an 4ohm nicht min. die doppelte leistung abgeben wie an 8ohm, bekommt der lautsprecher weniger leistung zugeführt und wird somit leiser.

    und das dumme daran ist, das es sehr wenige lastwiderstände gibt, die diese leistungen ohne abrauchen auch verkraften... und teuer sind die dann mit sicherheit auch... und sound kommt aus so einem dummy auch keiner raus...

    also alles, was da passiert, ist das der widerstand von der endstufe erwärmt wird.

    im winter vielleicht ein toller trick, aber ich rate aus umweltschutzgründen davon ab.


    die parallelschaltung von irgendwelchen anderen speakern würde ich auch nicht probieren, denn jeder LS klingt anders und wie willst du dann entscheiden, wie du den equaliser einstellen willst?


    ____________________________________________________

    nee.... mal ohne witz zu deinen fragen:

    zu 1.
    theoretisch klingen lautsprecher an 8ohm besser, weil der dämpfungsfaktor höher ist und der amp den speaker dann besser "im griff" hat.

    zu 2.
    siehe erstens...

    die parallelschaltung eines widerstandes ist jedenfalls nur rausgeschmissenes geld und vergeudete energie, die einzig wahre lösung wäre die doppelte anzahl an gleichen lautsprechern...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 18. August 2003 um 10:40
    • #3

    Sieh das mal so:

    Die Endstufe ist imstande eine Spannung (Wechselspannung) in Abhängigkeit der Aussteuerung (Inputpegel/Clipgrenze) am Ausgang zur Verfügung zu stellen. Mehr erst mal nicht!
    Das wird aber noch nicht als "Watt" bezeichnet.

    Jetzt kommt der Lautsprecher, sagen wir mal 8 Ohm. Die Endstufe (nehmen wir mal eine richtig große) kann 100VAC abgeben. Der Strom der nun fließt ist I = U/R = 12,5 Ampere. Die Leistung P (also Watt) berechnet sich so P = U x I = 1250 Watt!

    Demnach würde diese Theorieendstufe eine Spannung mit 100V zur Verfügung stellen, der 8 Ohm Lautsprecher zieht 12,5 Ampere und die Leistung beträgt 1250 Watt!

    Bei theoretisch gleicher Ausgangspannung 100V würden bei einem zweiten paralellen 8 Ohm Lautsprecher ebenfalls 12,5 Ampere fließen, dass wären dann in der Summe 25 Ampere die dann 2500W Leistung entsprächen! ABER......der einzelne Lautsprecher hat immer noch "nur" 1250 Watt!!

    Merkst Du was?

    Es ist also belanglos, die Endstufe gibt im Prinzip nur eine Wecheselspannung ab, und kann dann soundsoviel Strom liefern. Für die Lautstärke ist es unerheblich, ob man da noch klammheimlich was am Nebenwiderstand verbrät oder nicht - es bleibt am einzelnen Chassis gleich.

    Vergleiche das mal mit einer Batterie 12V aus dem Auto. Nimmst du nun eine Lampe wird es so hell wie diese Lampe nun mal kann. Machst Du eine zweite Lampe dran, so wird die erste auch nicht heller - aber die von der Batterie abgegebene Leistung ist nun höher!
    Erst eine höhere Spannung kann die Lampe heller (Musik lauter) machen!

    Für alle "Schlaufüchse": meine Theorieabhandlung bei der "Rechenendstufe" vernachlässigt Netzteilprobleme unter höherer Last usw. Es sollte nur den Idealfall darstellen, um das mit den "Watts" mal zu erläutern!
    Stefan

  • Frank Uhlig
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    • 19. August 2003 um 22:31
    • #4

    In einer Parallelschaltung verteilen sich die Leistungen gemäß den Widerständen. Dh bei zB einem Amp mit 2x 1200 W an 4 Ohm bekommt jede der 8 Ohm Widerstände (Box / Widerstand) 600 Watt. Selbiger Amp wird an 8 Ohm (idR) durchaus min 600 liefern, insofern ist die Aktion leider unsinnig. Weiterhin ist der oben erwähnte schlechtere Dämpfungsfaktor nicht zu unterschätzen.

    Beste Grüße
    Frank

    Grüße,
    Frank

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