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  4. Lichttechnik & Effekte

Was für möglichkeiten für Lightshow in kleinen Zelten?

  • tobias beck
  • 28. März 2009 um 18:14
  • tobias beck
    Beiträge
    348
    • 28. März 2009 um 18:14
    • #1

    Hallo, Freunde,

    hab jetzt dieses Jahr schon einige Anfragen für Discos in "kleineren" Zelten, (ca 15m breit auf 20m lang).

    Jetzt ist eben das Problem, dass sich ein 4-eck mit GS nicht lohnt, wegen der Dachschräge, auch Fronttruss scheidet wegen der zu geringen Breite der Zelte und der fühen Dachschräge aus. Was macht Ihr da immer?

    Klar, dass man 4-er oder 6-er Bars nicht an die Windfänger hängen soll, aber ich glaub es wird einfach gemacht, auch von mir, ich kanns gerade noch so verantworten. Aber mit Trussing, bewegtem Licht u.Ä. ist halt nix.

    Und jetzt, legt mal los...

    Was ist eine Signatur?!

  • HaPe
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    • 28. März 2009 um 18:39
    • #2

    Würde sagen, grade bei derartig gewagten Formulierungen...gehe doch lieber ins Riggingbrett des PA-Forums damit. Aber n paar Sätze dazu möcht ich auch noch loswerden.

    "Häng einfach garnichts ins Dach". Viele Zelte sind grade mal so bemessen, dass sie die Plane tragen dürfen, und sind in der Mitte mit ihrem Kronleuchter der meist drinne hängt schon überlastet. Dann lieber hoffen, das der Zeltbauer gute Arbeit gemacht hat, der Boden des Zeltes ordentlich ist, und schön mit Liften und Stativen arbeiten. Und wenn der Zeltbauer Mist baute...gibts halt nix. Oft genug hat man ja diese tollen Wackelbühnen, oder Zeltböden, welche sich unter der Masse der Leute + - 50cm in der vertikalen Bewegen. Alles schon erlebt - und man erlebt es jedes Jahr bei den selben Veranstaltungen aufs neue...keine 200m vom Büro des Ordnungsamtes entfernt.
    Wenn die Höhe des Zeltes nicht ausreicht - Muss man halt leider Abstriche machen. Wobei, wie ist das eigentlich, wenn man jemandem vom Zeltbauer die Bar im Dach anbringen lässt mit der Haftung?

  • chw
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    839
    • 28. März 2009 um 21:00
    • #3

    Wenn die Zelte auf festen Untergrund stehen (Pflaster, Asphalt usw) oder einen seriösen tragfähigen Boden besitzen, dann zwei stabile Lifte und Traverse.
    Länge je nach Zelt,so das es möglich ist alles noch 3m hochzukurbeln.
    Geht das nicht einfache Stative + Querbars mit Parkannen oder Stufen drauf. Leider geht das auch nur dort wo es abgesperrte Bereiche gibt, also geht auch nicht immer.
    Was auch geht ist einen Teil der Technik (z.B. bewegtes Licht) auf die Bühne zu stellen.

    Im akuten Notfall gibt es halt kein Licht, oder nur sehr wenig. Meistens gibt es bei uns in so Minizelten überhaupt kein bewegtes Licht. Maximal zwei 6er Bars.

  • tobias beck
    Beiträge
    348
    • 29. März 2009 um 13:00
    • #4
    Zitat von "chw"

    Wenn die Zelte auf festen Untergrund stehen (Pflaster, Asphalt usw) oder einen seriösen tragfähigen Boden besitzen, dann zwei stabile Lifte und Traverse.
    Länge je nach Zelt,so das es möglich ist alles noch 3m hochzukurbeln.
    Geht das nicht einfache Stative + Querbars mit Parkannen oder Stufen drauf. Leider geht das auch nur dort wo es abgesperrte Bereiche gibt, also geht auch nicht immer.
    Was auch geht ist einen Teil der Technik (z.B. bewegtes Licht) auf die Bühne zu stellen.

    Im akuten Notfall gibt es halt kein Licht, oder nur sehr wenig. Meistens gibt es bei uns in so Minizelten überhaupt kein bewegtes Licht. Maximal zwei 6er Bars.

    Klar, Lifte oder Stative sind immer noch die beste Wahl. Aber bei 3m Höhe brennts dir bei 1kW PAR 64 die Haare vom Kopf... :grin: :grin:

    Was ist eine Signatur?!

  • chw
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    839
    • 29. März 2009 um 14:51
    • #5

    Dann nimm halt 500W oder auch nur 56er mit 300W oder gleich LED Kannen. ;)
    Solche kleinen Zelte sind doch selten höher als 5m (Giebel) dazu dann noch die Dachschräge.
    Mehr wie maximal 3m effektive Höhe ist da "quer" nicht drin, willst Du wenigstens noch einigermassen brauchbare Längen
    erhalten um was zu hängen. Um höher zu kommen müsstest Du ein anderes Zelt aufbauen. In einem 3000 Mann Zelt sind
    auch Genies mit über 5m Höhe kein Problem...

    Wenn es die Ein- und Ausgänge erlauben, Du keine Stolperfallen aufbaust und die Lifte so absperren kannst das das Publikum keinen Zugriff hat
    kannst Du auch "längs" entlang des Giebels eine Truss mit Liften stellen, für Disco ist es ja egal wo die Lampen hängen.
    Meistens geht das nicht - da entweder das Zeug ungesichert mitten im Publikum steht (sehr schlecht) oder die Absperrung zu viel Platz wegnimmt.

    Andererseits stell ich mir grad ernsthaft eine größere Anzahl hängender 6er Bars und Movingheads
    in so einem klassischen 10x20m Cateringzelt :roll:

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 29. März 2009 um 16:43
    • #6

    Hallo,


    versuch doch mal, Moving Heads auf die PA oder auf Trussstempel zu stellen. (Wenn der Boden fest genug ist, natürrlich)
    Ansonsten muss es halt die bunte Lichterkette tuen ;)


    Gruß Simon

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 1. April 2009 um 07:16
    • #7

    Wenn der Untergrund fest genug ist, sind die Boxentürme sicherlich eine gute Standortwahl für z.B. zwei Effekte à la Martin Mania EF oder eben Movinghead. Darf aber eben kein Stativkrams bei den Boxen verbaut sein. Ansonsten Kurbelstativ mit LED Kannen im nicht öffentlichen Bereich parallel zum Dachfirst des Zeltes bis zum Anschlag hoch und versuchen möglichst die Fläche ein wenig auszuleuchten. Bei solch einer Zeltdisco kann man ja auch den 'Himmel' des Zeltes indirekt beleuchten und die Effekt zur Not von unten nach oben arbeiten lassen.

    Gar nichts halte ich von der Idee, irgendwelche Dinge an Fixpunkte zu hängen, deren Belastung man nicht kennt. Nur weil es manche machen ist es immer noch nicht zulässig und das Zeug hängt dann über den Köpfen der Gäste!

  • Dennis A.
    Verifiziert
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    285
    • 2. April 2009 um 23:25
    • #8

    wenn es ein weißes Zelt ist könnte man es evtl auch von außen mit Par Strahlern beleuchten.
    Dann beleuchtet man das Zelt halt indirekt. ;)

    Geht natürlich nur bei gutem wetter und vernünftigen Partygästen.

  • Marco Maribello
    Verifiziert
    Beiträge
    849
    • 3. April 2009 um 08:53
    • #9

    Hi,

    ich würde PAR56 Kannen (LED, wenn vorhanden) als Floorspots an den Zeltwänden hochscheinen lassen. Allerdings würde ich die Kannen per DMX ansteuern, um nicht nur starres Licht zu haben.

    Auf der Giebellänge könntest du mit einer geraden Traverse ca 5m auf 2 Liften was bauen. Klar steht dann ein Lift mitten im Zelt, aber das ist halt eine Kompromisslösung. Die Lifte ringsum solltest du mit einer kleinen Einzäunung absichern. Zur Sicherheit vielleicht noch die Traverse oben am Zeltgiebel absichern. An die Traverse kannst du Movingheads und ein paar Kannen hängen.

    Bei 15x20cm Zelten hast du in der Regel schon Außenwände von mehr als 2m Höhe. Also wird im Mittelteil, wo irgendwo vor Kopf die Band oder der DJ spielt schon >3m sein. Da kannst du auf zwei Liften einwandfrei eine Fronttraverse installieren. Oder Alternativ die schon angesprochene Lösung mit Truss-Stempeln in den Ecken und Movingheads oben drauf.

    Tip: 4er Bars in den Ecken aufstellen und das Zeltdach beleuchten. Das indirekte Licht macht eine gute Atmosphäre.

  • HaPe
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    • 3. April 2009 um 12:31
    • #10

    Das mit dem "Traverse am Zeltgiebel sichern" halte ich für keine so gute Idee im Belastungsfall. Stell dir vor der Boden bebt, und man hat die so oft vorhanden +/- 50cm vom Boden zur Decke....angenommen der Trusslift ist dann entlastet, und das ganze Gewicht hängt im Dach des Zeltes - Gut....macht vermutlich jeder so, aber ich kann mir gut denken, dass grade sowas RICHTIG nach hinten losgehen kann.

  • eraser
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    • 3. April 2009 um 12:57
    • #11

    was man hier teilweise so liest :roll:

    Zitat

    Viele Zelte sind grade mal so bemessen, dass sie die Plane tragen dürfen, und sind in der Mitte mit ihrem Kronleuchter der meist drinne hängt schon überlastet.


    Denkt doch mal mit...wir müssen Lampen usw mit 10 fahcer Sicherheit hängen...meint ihr andere Gewerbe müssen nicht auch nach ähnlichen Vorschriften arbeiten?
    Grade bei Zelten sag ich mal: Wind


  • HaPe
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    • 3. April 2009 um 13:03
    • #12

    Naja..das was du da hast ist ja schon eher ein "Männerzelt". Wobei auch da....gucken was der Zeltbauer sagt. Finde aber allgemein, wir sollten das hier nicht diskutieren, sondern lieber im grossen Forum im Riggingbrett.

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 3. April 2009 um 14:23
    • #13
    Zitat von "Eraser"

    was man hier teilweise so liest :roll:

    Dem stimme ich bedenkenlos zu!

    Zitat von "Eraser"


    Denkt doch mal mit...wir müssen Lampen usw mit 10 fahcer Sicherheit hängen...meint ihr andere Gewerbe müssen nicht auch nach ähnlichen Vorschriften arbeiten?
    Grade bei Zelten sag ich mal: Wind

    Aber meinst du allen Ernstes, liebes Radiergummi, dass -nur weil Du gerade Lämpchen hängen willst- die Windlast mal eben in Hängelasten umgerechnet werden darf?
    Hast du eine Hotline zu Petrus und kannst seine Windmaschine bei Bedarf abschalten?

    Also: Die Zelte sind oftmals NICHT für separate Lasteinbringung bzw. Fliegen von Technik geplant und deswegen ist sowas NIX GUT!

    Im übrigen: Da wo in deinen bildern die Alubars drinhängen, hängt man (ungefragt) nix rein - auch nicht in Männerzelten. Die Pfetten sind i.d.R. nur in friemelige, angenietete Blechwinkel eingehängt, welche nicht auf Last - schon gar nicht "externe" ausgelegt sind.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • chw
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    • 3. April 2009 um 23:02
    • #14

    Hab ich was verpasst oder falsch verstanden?
    Hier ging es doch um miniatur Zelte?
    Braucht man bei 3m Zelthöhe wirklich Movinglights an der "Decke"?
    Reicht es da nicht die oft weißen Zeltplanen von unten bunt zu beleuchten?
    btw: Goboeffekte auf ein Zeltdach projiziert machen auch was her.

    In ein 3000 Mann Zelt vorhanden stellt man einen Groundsupport rein und/oder wenn nötig auch passende
    Lifte mit Traverse.

    Die (so nicht vorhandenen) Reserven von Windlasten auszunutzen ist schwachsinnig.
    Man kann sich jetzt mit dem zuständigen Statiker streiten ob man die "Schneelasten"
    einiger Dächer in Deutschland in den Monaten Juni bis September "nutzen" kann -
    bei Windlasten gibt es so eine Diskussion nicht.
    Auch bei schönem Wetter kann es Wind geben - und das nicht zu knapp und auch recht plötzlich.

  • Dennis A.
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    • 4. April 2009 um 14:25
    • #15

    Man muss sich schon sicher sein mit dem was man macht.
    Zugelassen fast ncihts weil keiner haften will ist doch logisch.
    In dem "Männerzelt" hätte ih keine Bedenken mit 6er Bars.
    Die wiegen ja nix. Aber mehr sollte es dann auch nciht werden.

    Als Zeltbesitzer würde ich es aber auch verbieten, alleine wegen der Gefahr dass die Plane kaputt geht.

  • DJheini
    Moderator
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    • 4. April 2009 um 15:09
    • #16

    Diese Diskussionen gab es schon zur Genüge. Wenn der Hersteller des Zeltes
    Fliegepunkte beschreibt, dann diese ordnungsgemäß benutzen.
    Ansonsten: Finger weg! (und bitte keine Diskussion mehr ob man darf
    oder ob das geht. Wenn man es DARF, GEHT es auch. :wink: )

    B2T.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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