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Laute Outdooranlage a la Bosch GML50 (ehem Bierkistenthreat)

  • hendrik fischedick
  • 22. April 2009 um 11:34
  • abrax
    Beiträge
    108
    • 23. April 2009 um 20:10
    • #21

    Ok na dann ist das ja mal klar soweit. Mit den ganzen Triaxen kenn ich mich nicht so aus, was da gut ist und was nicht. Warum es jetzt unbedingt neue sein müssen versteh ich nicht so richtig. Egal nochmal: keine unterschiedlichen Speaker in direkter Umgebung die den gleichen Frequenzbereich abdecken. Das kann eigentlich nur schlechter werden. Und das hat nichts damit zu tun das die an der Seite in eine andere Richtung strahlen.. die koppeln auf jeden Fall.
    Zur weiteren Optimierung deiner alten/neuen Kiste. Gib den Speakern sauber getrennte Kammern, besonders bei Stereoansteuerung. Füll den Innenraum ordenlich mit Polyesterwolle, das vergrößert das Volumen und dämpft Resos. Und Versuch beim Umbau das maximale Volumen für die Speaker rauszuholen... kann gut sein das mit diesen Maßnahmen soweit noch nicht getroffen sogar die alten Speaker schon annehmbarer spielen.

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 23. April 2009 um 21:16
    • #22

    OK. Wenn ich in die Fron eh keine 2 Lautsprecher reinsetzen soll, dann wäre das doch wieder ein Punkt für Varinte 1, bloß das ich halt vorne kein 2.1 System, sondern ein 1. 1 System baue. Also als Beispiel:

    Vorne 18-Sound 6 ND 430 in 4l geschlossen
    15 cm Tieftöner mit hochwertiger-Membran. Ein Magnetsystem mit Neodym-Magneten treibt den Lautsprecher an.
    Belastbarkeit (Nenn/Musik) = 200 W
    Resonanzfrequenz fs = 63 Hz
    Impedanz R = 8 Ohm
    Kennschalldruck SPL = 92,5 dB (2,83V; 1m)
    Gleichstromwiderstand Re = 11 Ohm
    Kraftfaktor BL = 11,4 N/A
    Schwingspuleninduktivität L = 1,47 mH
    Effektive Membranfläche Sd = 133 cm2
    Bewegte Masse incl. Luftlast 12,5 g
    Äquivalentvolumen Vas = 13,4 l
    Freiluftgesamtgüte Qts = 0,39 (Qms=6,3, Qes=0,42)
    Lineare Auslenkung xlin = +/- 5 mm

    plus zusätzlich:

    Eminence Alpha-6A
    15 cm mit Papier-Membran.
    Belastbarkeit (Nenn/Musik) = 100/200 W
    Resonanzfrequenz fs = 118 Hz
    Impedanz R = 8 Ohm
    Kennschalldruck SPL = 93,6 dB (2,83V; 1m)
    Gleichstromwiderstand Re = 7,2 Ohm
    Kraftfaktor BL = 8 N/A
    Schwingspuleninduktivität L = 0,19 mH
    Effektive Membranfläche Sd = 126,7 cm2
    Bewegte Masse incl. Luftlast 7 g
    Äquivalentvolumen Vas = 5,8 l
    Freiluftgesamtgüte Qts = 0,54 (Qms=5,68, Qes=0,6)
    Lineare Auslenkung xlin = +/- 4 mm

    und für die Seiten nach rechts und links (aus Platzmangel) jeweils ein kleines Coax-System ab 150 Hz!
    Das würde passen und ich hätte keine Auslöschung!

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 23. April 2009 um 22:15
    • #23

    die daten sind mir bekannt, trotzdem versteh ich es nicht was das jetzt werden soll.

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 23. April 2009 um 23:01
    • #24

    Sorry, dass ich das ganze so verkompliziere.

    Zu Beginn dieser Seite standen noch die 2 unterschiedlichen Möglichkeiten entweder Triax oder PA. Da sind wir dann Vor- und Nachteile durchgegangen mit dem Ergebniss, das PA evtl. besser klingt, aber unter gegebenen Umständen mit Triax auch sehr gut Pegel zu erreichen ist und auf Grund des leichteren Einbaus ging meine Tendenz schon sehr stark zu der Triaxvariante.
    Da du mich dann aber darauf aufmerksam gemacht hast, dass es nicht sinnvoll ist, 2 Triaxlautsprecher mit dem gleichen Frquenzbereich an einer Seite laufen zu lassen, auf Grund von Auslöschungen, war meine Tendenz zu den Triaxsystemen schon wieder dahin, so dass es wieder Unentschieden steht. Nur einen Lautsprecher vorne einbauen,wäre Platzverschwendung. Daher wollte ich nochmals mit deiner/eurer Hilfe durchgehen, ob das PA-System nicht doch Sinn macht und habe ddazu einfach mal 2 Bsp-Treiber genommen und diese kombiniert.

    Meine Frage ist prinzipiell jetzt die: Macht es Sinn die Variante mit PA-Chassis einen TT und einen Breitbänder in die Front zu Basteln, weil es gute Chancen hat lauter und knackiger zu sein als es das Triax ist (welches mit Auslöschungen zu kämpfen hat, die ich bei meiner jetzigen Kiste, bei ganz kurzem Ausprobieren gerade nicht gravierden feststellen konnte).

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 23. April 2009 um 23:44
    • #25

    also, gleiche chassis im gleichen Volumen koppeln in tiefen Bereich sauber egal wo sie in der Kiste eingebaut werden.
    Wenn jetzt vorne dein Triax sitzt und an der seite ein 13er Koax und beide Chassis Bass machen sollen, haben die mit Sicherheit unterschiedliche Resos und es kann zu Auslöschungen im Bass kommen muss nicht so schlimm sein. Vieleicht überlagert sich genau der Bereich den du willst sogar. Kannst ja ausprobieren. Vorhersagen kann man das nur schwer. Von vornherein vermeiden schon eher. Die Hohen Frequenzen interferieren auch lustig wenn beide Triaxe in die selbe Richting strahlen, ums Eck eher nicht. Aber das stört dich ja nicht so sehr und ist mit etwas Abstand auch nicht so dramatisch. Beim Bass ist das wesentlich entscheidender.
    Die Platzverschwendung ist so ne Sache. Du hast halt kein Volumen, das ist der Knackpunkt. Die Triaxe brauchen alles oder mit ach und Krach gehen halt zwei 16er oder halt ein 8er Geschmackssache ob auf der Front oder an der Seite. Dazu halt kleine Breitbänder. zwei oder vier nur auf der Front oder zusätzlich an der Seite, egal Geschmacksache. Je nachdem wie du abstrahlen willst. Kann man auch zuschaltbar machen je nach Loc, Geschmack oder Anforderung.
    Außerdem glaub ich nicht das in dieser Anwendung der Performance Unterschied zwischen dem Mission und dem 18s so groß sein wird. Hast du dir mal den Widerstand angeschaut. Ach ja und 100 eus Unterschied. Alpha und 18s ist echt Quatsch. Ein bischen entweder oder muss schon sein. Wenn dann zwei mal 18s oder 2 mal Alpha. Dann aber auch mit Eq. Hast du den ? Oder konsequent Hifi oder nur Car Hifi..

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 24. April 2009 um 00:42
    • #26

    Wie das ganze bei Triaxen kommen müsste/kommen würde weiss ich jetzt. Da könnte ich die bei den Front-Tiraxe jeweils in eine seperate Kammer mit knapp 3l stekcne, da dann ja MT und HT auch schon abgedeckt sind!

    Gerdae mit dem 18s+Eminence hatte ich nen Logikfehler. Wenn man die Variante forcieren würde, wäre für den TT ne große membranfläche wahrscheinlich nicht schlecht. TT und Breitbänder müssen aber nicht vom gleichen hersteller kommen, oder? Als TT könnte man bei 4l z. B. den SP-8/150PA von IMG nehmen ( der passt von der Einbautiefe auch etwas besser). dazu bräuzte ich dann noch einen potenten Breitbänder (wenns geht nicht unbedingt mit Papiermembran, denn die gesamte kiste muss schon etwas witterungsfest sein) mit max 13cm Durchmesser. Was empfiehlt sich dort?

  • abrax
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    108
    • 24. April 2009 um 01:03
    • #27

    ja gut, Variante 1 geht so.

    Variante zwei. Klar Membranfläche ist gut. 2 6,5er haben auch etwa soviel wie ein 8er. Gleicher Herstellen muss nicht sein. Frequenzbereiche sind ja getrennt. Ganz simpel gesagt. Papier als Membran ist leicht, stabil und laut. Eigentlich sehr zu empfehlen. Feuchtigkeit oder ein paar Tropfen machen da eigentlich nicht viel. Trocknet ja wieder. Welche ohne Papier wüste ich jetzt gar nicht. Von Monacor gabs auch noch einen kleinen BB. Aber auch Papier, mit Hochtontrichter drauf. Ach ja umso kleiner der BB um so weniger bündelt er..

    Wenn der BB günstig ist kannst den ja lackieren :)

    PS: eine gute Seite zum Breitbänder stöbern ist spectrumaudio

  • hendrik fischedick
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    643
    • 24. April 2009 um 10:47
    • #28

    Bitte für die folgende Idee nicht schlagen, aber wie wäre es denn, wen ich den z. B. oben genannten TT mit einem Car-Hifi-Coax als MT/HT unterstütze? Ich habe mir die ganzen Breitbänder mal angeschaut und mir iast aufgefallen, dass die alle Leistung benötigen/vertragen. Daher habe ich Sorge, dass ich die evtl. sehr schnell zerschieße!

    Fostex hat ne Menge interessanter Breitbänder, wobei ich bei der Vielzahl nicht durchblicke welcher wofür ist. Ansonsten finde ich Tangband fast noch reizvoller. Entweder als Breitbänder W4-657B oder als Koax W4-937SB / W5-938SB . Aber auch dabei gilt (wenn ich das richtig verstanden habe), dass ich auf die Front nur einen Breitbänder/Koax setzen soll, weil sich da sonst was auslöscht, oder?

  • abrax
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    108
    • 24. April 2009 um 16:28
    • #29

    klar kannst du einen Koax als MT/HT statt einem BB nehmen. Der Koax hat den Vorteil das er auch die hohen Frequenzen breit abstrahlt. Allerdings muss sowohl BB als auch Koax nicht größer als 10 cm sein. Wenn du ab 150 Hz aufwärts trennst reicht das aus und ist optimaler fürs kleine Gehäuse und das Zusammenspiel mit dem Bass.
    Mehr als ein Koax/BB auf der Front kann zu Auslöschungen führen im höheren Frequenzbereich. Das stört aber meist nicht so sehr und ist Abstands und Positionsabhängig. Optimal wäre natürlich nur ein einzelner. Ich würd wohl zwei verbauen und ein wenig abwinkeln, so 5-10 Grad.
    Zur Belastbarkeit: 5-15 W sind bei der hohen angestrebten Trennung eine Menge. Fostex ff85k ist da sehr konservativ angegeben und wenn der Treiber nicht mit unnötig Hub belastet wird kann man damit ne Menge anfangen. Außerdem ist er klanglich eine Wucht. Die Tangbands sind stärker belastbar, robust und können zusätzlich auch ordentlich huben wenns nötig ist. Allerdings sind die auch minimal nicht ganz so laut wie die Fostex. Datenblatt hin oder her.
    zu deinem PA Bass. Das ist halt so ne Sache. Ein Pa Treiber, gerade deiner wird in dem kleinen Gehäuse eine sehr hohe Resonanz haben. Übern Daumen würd ich sagen um die 100 Hz, eher höher. Oberhalb der Reso haben Lautsprecher den vollen Wirkungsgrad, darunter gehts abwärts. Wie bei einem Hochpassfilter. Außerdem liegt dein Tiefpassfilter dann dicht an der Reso. das schränkt dann wieder die Bandbreite ein. Es ist also die Frage ob du mit einem Pa Treiber wirklich einen höheren Schalldruck erreichst als mit einen Treiber der zwar einen niedrigen Wirkungsgrad hat aber auch die tiefere Reso und dadurch eher auf voller Lautstärke spielt, da du den Pa treiber schon abwürgst wenn er eigentlich erst loslegt. Mit EQ und Leistung lässt sich das effektiv kompensieren.. ob das sein muss ist die Frage.

  • hendrik fischedick
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    643
    • 24. April 2009 um 18:33
    • #30

    OK zum Grundverständniss. Die z. B. beim Lautsprechershop angegebenen Chassis haben fast imm erine resanazfrequenz angegeben. Das ist die Frequenz bei der das Chassis freischwingend den Wirkungsgrad erreicht. Je nach Gehäuseart wird dieser Wert verändert. Bei einem geschlossenen Gehäuse muss ich also z. B. 5-10 Hz dazurechnen. Habe ich das soweit richtig verstanden?

    Ich habe gerdae den kompletten Lautsprechershop (bzw. alle Hifi&PA-Speaker, die eine Liter-Angabe dabei stehen haben) abgesucht. Ich bräuchte, wenn ich das oben richtig verstanden habe ein Chassis, welches:

      einen Durchmesser von ca. 20 cm hat
      eine Einbautiefe von 9cm (Vorschläge ggf. bis 10cm) hat
      eine Resonanzfrequenz von unter 80Hz hat
      nach Möglichkeit nicht mehr als 100€ kosten sollte
      in einem max 5L-geschlossenen Gehäuse klarkommt

    Beim MT/HT würde ich lieber 2 Stück für die Front nehmen und die dann etwas anwinkeln. Wenn die z. B. ab 150hz laufen, müssen die dann auch noch unbedingt ein geschlossenes Gehäuse haben? Muss dieses auch noch genau berechnet werden?
    Dort habe ich mir z. Z folgende Alternativen ausgekuckt:
    Fostex FF 125K
    Tangband W4-937SB
    Tangband W4-657B (oder ähnlichen, die haben in der Größe ca. 10 Stück)

    Gibt es da sonst noch Alternativen, die ich ins Auge fassen sollte?

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 24. April 2009 um 19:24
    • #31

    jo korrekt soweit. Zur Einbaureso: du kannst dir die -3 db Frequenz im angegeben Volumen als Einbaureso vorstellen. Das kommt ungefähr hin. pauschal 10 hz ist sehr ungenau.
    Ja der BB/Koax braucht ein eigenes geschlossenes Gehäuse. Sonst geht das in die Hose. Die kleinen ungefähr einen Liter. Der Fostex 125 ist fett. Leider will der auch schon wieder 2 Liter die würd ich eher dem TT lassen. Ich weiß hatt 92 db. Ist aber egal weil 2 MT gegen einen TT antreten. Der wird es eh schon schwer haben da mitzukommen. Auch weil er Kugelförmig abstrahlt. Es sei denn du spendierst doch noch ne Basskiste zusätzlich. Tangband würd ich eher den W3 871 nehmen. Weil ich der Meinung bin das reicht im Doppelpack. bündelt später, spielt höher. Aber die TB sind sich alle sehr ähnlich. Gibt es auch sehr viele Bauvorschläge zu. Dem Koax würd ich nen halben Liter mehr geben.
    Ich weiß ja nicht wieviel Geld du in dem Projekt investieren willst. Aber 40-50 für einen BB find ich schon viel. Es sei denn du legst Wert drauf und willst nur das feinste drinhaben. Ansonsten reichen 20 auch locker. So dramatisch werden die Unterschiede nicht sein, sauber klingen allemal und schon sind wir wieder bei der Hifi Variante. Sauberer Sound, gleichmäßige Wiedergabe. Oft werden solche Boxen subjektiv leiser wargenommen. Musik hören macht so aber mehr Spass, mir zumindest. Aber wie gesagt hauptsache max Pegel erreicht man anders..
    zu guter letzt werden auch Experimente angebracht sein. Evtl solltest du mal ein kleines 4 Liter Gehäuse bauen und mal einen Speaker direkt mit der Enstufe testen. Einen BB sollte man auch mal gehört und probiert haben. Dann vergleichen mit deinen Koax und schauen ob der neue Sound deinen Geschmack trifft. Ich hab auch nur meine Soundvorstellung und weiß was und wie ich ausprobieren würde und was mir gefallen könnte. Ich bin mir sicher daß das nicht allgemeingültig ist. Die vereinfacht dargestellten Zusammenhänge zwischen Resos, Frequenzen und Pegel aber schon.

    Einmal editiert, zuletzt von Abrax (24. April 2009 um 19:53)

  • hendrik fischedick
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    643
    • 24. April 2009 um 19:50
    • #32

    Also auf die letzten 50€ kommts nicht drauf an. Die alte Musikkiste (ich habe leider keinen Zähler drangebaut) aber war in 3 Jahren weit mehr als 100 mal im Einsatz.
    Der Fostex reizt etwas, weil die ja qualitativ echt gut sein sollen, keine Papiermembran haben und die Werte auch ganz fein aussehen. Laut Lautsprechershop kommt der mit 0,92l (gechlossen) hin und geschlossen würde bei der hohen Trennung des TTs denke ich reichen. Lautstärkemäßig kann ich die ja lle getrennt einstellen (wenn mit die Fostex wirklich zu Laut sein sollten).

    HAst du noch Alternativvorschläge für den TT? Der vorgeschlagene Mission hat nur 16cm Durchmesser. Mehr wäre schöner. Bei welcher Frequenz fängt der SP-8/150 denn an zu spielen (geschätzt)? Denn Tiefbass geht eh nicht und will ich auch nicht. Wenn ich diesen Typisch "Schlager-Bass" habe reicht, das allemal. Damit werden keine HipHop-Sessions veranstaltet. Sonst könnte man vielleicht hingehen und da ne Frquenzweiche bei 75Hz vorlöten, so dass sich das Chassis nur im Bereich von 75 bis 150Hz bewegen muss, oder ist das für 75Hz auch schon zu träge?

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 24. April 2009 um 19:56
    • #33

    zwei Mission = 2 ohm = maximale Enstufenleistung bei maximaler Fläche = maximaler Pegel = ...

    na gut ok, jetzt passt es wieder nicht. Mit ner 0,5er Kiste müsst es gehen. Die soll es ja auch von Warsteiner geben. 2 Mission 8 ohm wären auch gut. 4 ohm Brücke für die zweite Stufe. tja was sonst noch passt weiß ich nicht.
    bei 5 Liter wird der Sp8 wird wohl so ab 130-150 Hz richtig losgehen. Der Mission evtl ab 90-100. Aber in den Volumen kann eigentlich jeder Speaker nur noch punchen. extra Frequenzweiche ist nicht nötig.
    Einer fällt mir noch ein: TB W69-1042. Aber auch der wird mit 2 von den Fostexen überfordert sein. Aber ein schönes Chassi. Fläche von einem 8er, leider 8 ohm.

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 25. April 2009 um 13:15
    • #34

    Der TB W69-1042 passt von der Tiefer her nicht.
    Gehen 2x Mission CP-164 überhauptß. Denn ich habe nur einmal 4,4l über und nicht 2x. Geht das dann trotzdem? Muüssen dann beide in einem Gehäuse spielen, oder sollen beide ein eigenes Gehäuse mit 2,2l bekommen?

    Beim HT habe ich nochmal etwas gegoogelt und bin halt am Überlegen ob der Fostex FF85k (der größere passt kaum bei 2xMission) oder aber die Koaxe Mission CP-10 oder TangBand W4-937SB besser geeignet ist. Rein rechnerisch kann der Fostex doch gar nicht so laut sein. Wenn ich den nur mit 5 Watt belasten darf bekomme ich doch nur 95db hin, oder? Brauchen den Koaxe erfahrungsgemäß mehr Volumen, denn die Angaben bei Lautsprechershop sind realtiv identisch. Welcer der 3 MT/HTmacht den am meisten Pegel und ist robust dabei (geht nicht sofort kaputt wenn er mal etwas zuviel oder zuwenig Leistung abbekommt)?

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 25. April 2009 um 17:37
    • #35

    soweit ich das gerechnet habe hast du in jeder Kammer etwas über 5 l. Das macht also 10-11 Liter gesamtvolumen das irgendwie für Speaker zur Verfügung steht. Deine Kiste ist 24 cm hoch. Soweit ich weiß ist eine 0,5 kiste ca 28-30 cm hoch. Dadurch lassen sich also nochmal 4 liter rausholen für Speaker.
    Zu den Speakern: Der w 69 ist ein speaker der in 10-12 l eine mustermäßige 0,7 Güte Abstimmung hat. Die Reso liegt bei 75 Hz und -8 db bei ca 50 hz. Nicht schlecht, eigentlich optimal. Spielt sauber rauf bis 200 mit 89 db. Problem 8 Ohm. Der müsste schon eine eigene Enstufe bekommen in Brücke damit er wenigstens 80 W bekommt. Damit wird er dann um die 105 db laut. Mit klirr und Dynamikimpulsen, und auf dem Boden wahrscheinlich mehr. Also ein W69 + 2 Breitbänder. Nach meinem Überschlag passt das mit ach und Krach auf die Front der kleinen Kiste. Auch mit dem ff125k.
    Zwei Misson passen genauso auf die Front. Dann muss die Batterie eben doch quer. Oder die Mission an die Seite und ich bin davon ausgegangen das jeder 4 liter bekommt. Rechnung siehe oben.
    Was auch noch geht ist der W8.. der macht in 12 l abstimmung 1 und spielt ein ganzes stück tiefer. Reso so bei 60 rum. Der hat 4 ohm und erreicht mit eigener Endstufe Brücke bei 100 hz den gleichen Schalldruck wie der w69. obwohl er mehr Leistung bekommt. Wirkungsgrad geringer, aber dafür deutlich tiefer spielend. Ob der so sauber bis 200 raufspielt weiß ich nicht. Der w69 kanns bestimmt besser. Der passt nur noch auf ne 0,5 Front wenn BB dazu sollen.
    CP-10 hat 12 ohm und würde bei nur im Doppelpack pro Kanal sinn machen. Die ums Eck Variante. Dann aber auch wieder 0,5 Kiste.db beim ff85k. Rechnung korrekt, RMS dauerton ist wohl nicht viel mehr drin. Musikmäßig bei hoher Trennung geht das schon. Aber es ist schon der Empfindlichste im Feld Belastungsmäßig das stimmt.
    Das ganze wird ein großes Geplane und gemesse auf den mm. Du musst in jedem Fall konstruktionsmäßig alles rausholen was an Platz da ist. Das Optimum sieht bestimmt anders aus als auf deiner Skizze..

  • hendrik fischedick
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    643
    • 25. April 2009 um 18:36
    • #36

    Der W69 ist einfach zu tief; dann kuckt der vorn sowei heraus und das soll nicht.
    2x Mission ist nett, aber die Liter bekomme ich nicht hin. In die Bierkiste müssen, endstufe, Schalter, Sicherungen, Steuerung etc auch alles noch rein. Das heißt ich könnte für die Front zur Verfügung stellen B x H x T (brutto): 36x26,5x10. Davon müssen noch die Boxenwände abgezogen werden, dann bin ich bei 34x24,5x8 = 6,7 l. Es können auch an der ein, oder anderen Seite ein paar mm mehr werden, so dass ich auf max 7l komme. Davon müssen allredings dann die Gehäuse für die beiden MT/HT abgezogen werden (ca. 1,5l) so dass für den TT-Bereich, egal wie viele Subs ,nur noch 5,5 l bleiben. Leistung steht genug zur verfügung. Bei der Variante würde ich als Endstufe die THA 555 PnP nehmen, die hat für den Sub 200Watt RMS an 4Ohm.
    Wie wäre es mit dem Mivoc mpa WM8? Allerdings steht da auf dem Datenblatt, dass der für Bassreflexgehäuse geeignet wäre. Beim Lautsprechershop haben die berechnet, dass der geschlossen 5,5l benötigt und so bei 75 Hz abfällt. Oder halt von IMG den Alpha 8 der gem. Datenblatt 5-7l benötigt und eine Reso von 73Hz hat!
    Nen 10" wäre ja auch noch machbar, da wird aber die Einbautiefe von max 10cm noch problematischer!

    Bei dem MT denke ich dass mir die Fostex evtl. zu empfindlich sind. daher wäre da z. Z mein Favorit der Tangband W4-937SB. Die beiden Paralell geschaltet und ich hätte 125 Watt RMS für die zur Verfügung!

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 26. April 2009 um 18:48
    • #37

    Moin,

    tja was soll schon gehen mit 6 l Subvolumen. Zwei Mission da drin geht Gütemäßig grad so. Reso liegt aber auch schon bei über 100 hz dann. Mivoc geht noch schlechter. Die Reso liegt 150 hz rum. Die erste Zahl im Shop ist die -3 db die zweite die -8 db. Bei -8 kannst davon ausgehen das es deutlich zu leise ist, ungefähr die halbe gefühlte Lautstärke. Deshalb wird das auch als unterste Grenze angegeben. hin wie her du brauchst ein paar Liter mehr. also jede unbenutzte Ecke ausnutzen und alles so kompakt wie möglich aufbauen. Ich weiß auch nicht was du gegen eine 0,5 Kiste hast. Die würde das Problem deutlich entspannen. Einen 10 der in deinem Volumen was gewünschtes macht gibts erst recht nicht. Da sind die ovalen TBs schon das ideale.
    Na gut einen hab ich noch: Peerless HDS nomex 205. 7-10 l, reso 80-90, Güte 0,8-1, 8" Sieht nicht schlecht aus das Ding, könnte ein guter klopfer sein. Ich erinnere mich irgendwie mal was in einem Car Hifi forum darüber gelesen zu haben. Als Kickbass für die Tür sollte der unschlagbar gewesen sein.. kostet aber etwas mehr.
    Wenn du das Gehäuse ordentlich mit Watte füllst kannst du nochmal 10-15% Volumen draufrechnen. also nicht vergessen.
    Wozu eingentlich eine 5 kanal Endstufe. Ich würd ja die 4 Kanal nehmen und ein Paar brücken. Jeder Speaker sein Kanal ist soundtechnisch und für den Speaker eher von Vorteil. 2 ohm macht man zum ausquetschen vom Amp.
    Ich habe auch mal schnell eine Exel mappe erstellt die Reso und Güte von verschiedenen Lautsprechern und Einbauvolumen vergleicht. Wenn du das haben möchtest kann ich es dir senden. dann kannst selbst rumprobieren und Speaker testen die nicht berechnet wurden. So sieht es aus:

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 27. April 2009 um 21:27
    • #38

    Kurze Frage zur Tabelle: Die Reso sagt mir welcher Frequenz, da was hörbares rauskommt und wofür steht die Güte? Bzw. welche güte wäre gut?

    Generell rechne ich schon die ganze Zeit mit ner 0,5l Kiste. Ich habe die Vermessen bis ich lustig bin, aber mehr l wird schwer, oder aber weniger Lautsprecher. So wie es aussieht werde ich das ganze doch etwas weiter vorne rauskucken lassen müssen als ursprünglich geplant. Das bringt mir Einbautiefe und natürlich noch ein parr mL oder vielleicht sogar ein L zusätzlich.

    Deine Tabelle sagt nichts über die lautstärke aus, oder? Das heißt wenn ich müsste mal berechnen wieviel L ich dann hinbekommen kann und dann kann ich schauen welche Reso-Frequenz ich bekomme, bzw ab wann der Sub spielt. Muss ich von den werten denn noch was abziehen für geschlossenes Gehäuse? Darf ich die 10% durch Watte (ich verstehe zwar die Physik dahinter nicht,werde das aber unbesehen glauben) einfach dazurechnen?

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 27. April 2009 um 21:54
    • #39

    Die Werte sind für geschlossene Gehäuse. Bis zur Reso spielt der Lautsprecher relativ glatt, eigentlich ist bei der Reso schon ein stück weg. Dannach gehts dann abwärts mit 12db/oktave. Das heißt 12 db pro Frequenzhalbierung. Reso 80 Hz = 40 hz -12 bis 15 db. Bei der Güte sagt man 0,7 - 1 ist ok. 0,7 ist straffer Sound der dann weicher wird und über 1 dann unsauber und schwammig. unter 0,7 ist zu flach. So als Faustregel, Hifi ist so 0,9 rum. Ist gerade im geschlossenen Gehäuse nicht so das Problem. Da kanns etwas hochgütiger werden. 1,3 sollten es aber nicht mehr sein. Als Pegel gilt dann der Nennpegel des Datenblatts oberhalb der Reso. Ich denk eine Reso bei 80 Hz und 0,9-1er Güte solltest du anpeilen. Wenn die Reso höher liegt um die 100 klopft es nur noch und nervt auf die Dauer, weil man tiefe Sachen nicht mal leiser wirklich mitbekommt. Reso tiefer heißt wieder zu wenig Wirkungsgrad. Das ist halt der Kreis in dem man sich dreht.
    Die Wattenpauschale kannst so draufrechnen, manche Quellen sagen sogar 20%. Ist sehr Wirkungsvoll fürs Feintunning und hilft auch die eigentlich zu hohe Reso etwas zu bedämpfen, denn die hört man garantiert raus. Obwohl bei dir wohl gilt: soviel rein wie geht.
    Na mess mal alles ordentlich und spiel mal alles durch. Ich denk mal 7 l sollten für das Subchassi irgendwie drin sein. Wattepauschale und dann passt es doch schon fasst.

    Gruß.

    Paul

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 28. April 2009 um 18:47
    • #40

    Kennst du denn den W69 und die W4-937 (Koaxe) bzw. hast du sie schon mal gehört? Kann man denn mit der Kombi (vorausgesetzt die bekommen die passenden L) Lautstärkemäßig schon was reißen?
    Braucht der W69 hinter dem Magneten noch 1cm Luft, oder dürfte der da stramm vorm Gehäuse sitzen? Die Car-Hifi-Subs die ich verbaut habe, die haben durch das Loch im Magneten (Polkernbohrung) immer Luft ventiliert. Ist das hier auch notwendig?

    Naja die 5-Kanal Endstufe wegen der 5 Lautsprecher die da reinsollen (an den Seiten kommt ja auch noch jeweils ein kleiner). Reicht das denn von der Leistung her? Wie verhält sich das leistungsmäßig wenn der Speaker auf 8Ohm läuft und die Endstufe auf 4Ohm? Muss ich die Leistung dann halbieren? Für den Sub stehen 200Watt RMS an 4Ohm und für die anderen 4 Boxen 4x55Watt an 4 Ohm oder 2x125Watt an 4 Ohm zur Verfügung. Wenn ich die W4-937 Koaxe nehme (jeweils 8Ohm und vertrag 45 Watt) undie Paralell schalte laufen die an 4 Ohm und damit dürfte das gut hinhauen. 2 Ohm nutze ich doch gar nicht.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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