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Tips und Ratschläge für den "richtigen" PKW-Anhänger

  • sven wessoly
  • 28. September 2009 um 12:44
  • sven wessoly
    Beiträge
    276
    • 28. September 2009 um 12:44
    • #1

    Moin Moin!
    Ich betreibe eine "mobile Disco" für Hochzeiten etc. und möchte mir in naher Zukunft einen Anhänger kaufen!
    Daher stellt sich für mich die Frage, welches der "ultimative" Anhänger für mobile DJs ist!!!???

    Wichtig zu wissen:
    Zugfahrzeug: Passat 3BG Variant, 131 PS, Diesel, Leergewicht ca. 1600kg, zul. Gesamtgewicht ca. 2050kg
    Führerschein: Seit 1999, also der neue

    Folgende Richtlinie gilt aufgrund des neuen Führerscheins für mich:
    Für das Mitführen von Anhängern mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg wird künftig ein besonderer
    Anhängerführerschein erforderlich sein. Eine vor allem für die Besitzer von Wohnwagen bedeutsame Ausnahme vom
    Erfordernis des Anhängerführerscheins gibt es bei Klasse B:
    Ein Führerschein dieser Klasse genügt auch dann, wenn der Anhänger ein höheres zulässiges Gesamtgewicht als 750 kg hat,
    sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3 500 kg und die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des
    Zugfahrzeugs nicht übersteigen.

    Heisst für mich, der Anhänger darf ein zulässiges Gesamtgewicht von ca. 1450kg haben, da auch das zul. Gesamtgewicht die
    Leermasse des Passats nicht überschreitet!

    Folgende Fragen stelle ich mir:
    1. Aufbau aus Plane oder Metall (Kofferanhänger)?
    2. Ein- oder Zweiachser (ist das wichtig für 100km/h Zulassung?)
    3. Gebremst oder ungebremst (ich glaube nur gebremst kann man auf 100km/h erhöhen lassen?!)

    Wenn ich das Geld hätte, würde ich mir für knapp 9.000,-€ einen "Excalibur S2 Customstyle - Sonderedition" kaufen!
    Damit fällt man auf ... vor allem die Werbung die auf diesem gedruckt wäre!
    Aber mein Budget beläuft sich auf max. ca. 2000,-€! Mehr möchte ich nicht ausgeben. Ob neu oder gebraucht ist mir egal.
    Muss nur 100% Technisch und Optisch einwandfrei sein.

    Des Weiteren möchte ich den Anhänger etwas ausbauen, d.h. Halterungen für Dimmerbars etc.

    Wie sind eure Erfahrungen?
    Was würdet Ihr empfehlen?

    Vielen Dank dafür im Voraus!

    Gruß, Svenner

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 28. September 2009 um 12:53
    • #2
    Zitat von "Sven Wessoly"


    Damit fällt man auf ... vor allem die Werbung die auf diesem gedruckt wäre!


    Sicherlich fällt man das auf.
    Da weiss man gleich, welchen Hänger man klauen muss.

  • timo blösser
    Beiträge
    931
    • 28. September 2009 um 13:20
    • #3

    Wegen gebremst oder ungebremst: Wenn ich mich nicht täusche, gibt es ungebremste Hänger nur bis 750kg Ges. Gewicht, damit würde das mit deinen gewünschten ca. 1300kg Ladung nicht aufgehen. Wenn der Anhänger sagen wir mal 150kg wiegt, darfste nur noch 600kg zuladen... das ist schnell verbraucht!

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 28. September 2009 um 13:36
    • #4
    Zitat

    Folgende Fragen stelle ich mir:
    1. Aufbau aus Plane oder Metall (Kofferanhänger)?
    2. Ein- oder Zweiachser (ist das wichtig für 100km/h Zulassung?)
    3. Gebremst oder ungebremst (ich glaube nur gebremst kann man auf 100km/h erhöhen lassen?!)

    1. Ganz klar, Plywood oder ALU. Oder kennt jemand "dichte" Planenhänger? Sind mir zumindest, auch nach 15 Jahren internationalem Fernverkehr mit dem LKW, nicht bekannt.

    2. Ist nur fürs zul. GG wichtig. Aber merke, ein 2 Achser lässt sich deutlich schwerer von Hand rangieren, dafür laufen sie idR ruhiger hinter dem Auto her.

    3. Ungebremst sind max. 750 KG zGG möglich.

    Zusätzlich ist zu beachten, dass das tatsächliche Gewicht des Anhängers bei den meisten PKW idR max. 680 KG bei ungebremsten Hängern sein darf. Das bedeutet, Leergewicht Hänger ca. 220 KG = 460 KG Nutzlast.

    Gebremste Einachser gehen laut meines Wissens bis max. 1350 KG zGG, haben aber auch ein höheres Leergewicht.

    100 Km/h Zulassung gehn bei nahezu allen Hängern, egal ob gebremst oder ungebremst. Wichtig sind für die Zulassung nur die Reifen und die Federung der Achse. (Stoßdämpfer sind ein muss. Die Gummifederachsen gehen dazu nicht)

    Prinzipiell frage ich mich ob eine 100 Km/h Zulassung so nötig ist, da der Spritverbrauch zwischen 80 und 100 Km/h stark ansteigt.

    Zum Thema Auffälligkeit schließe ich mich dem Andi an.

    Gruss,

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • sven wessoly
    Beiträge
    276
    • 28. September 2009 um 13:44
    • #5

    Ja natürlich!
    Der Excalibur fällt eh aus der Reihe ... aber schick ist er ;)

    Also 100km/h finde ich von daher gut, weil man damit auch Mal nen LKW überholen kann auf der Autobahn und nicht hinterherkriechen muss oder gar von einem LKW überholt wird (hatte ich Mal mit nem Wohnwagen)!

    Also sollte ich mich wohl eher nach einen gebremsten einachser mit Aluaufbau umsehen ...?!

    Gibts Tips zu einbauten/umbauten bzgl. Halterungen für Bars etc.?! Bilder?!

    Gruß, Svenner

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 28. September 2009 um 14:21
    • #6
    Zitat von "Sven Wessoly"

    Ja natürlich!
    Der Excalibur fällt eh aus der Reihe ... aber schick ist er ;)

    Also 100km/h finde ich von daher gut, weil man damit auch Mal nen LKW überholen kann auf der Autobahn und nicht hinterherkriechen muss oder gar von einem LKW überholt wird (hatte ich Mal mit nem Wohnwagen)!

    Also sollte ich mich wohl eher nach einen gebremsten einachser mit Aluaufbau umsehen ...?!

    Gibts Tips zu einbauten/umbauten bzgl. Halterungen für Bars etc.?! Bilder?!

    Gruß, Svenner

    N gebremster Einachser mit Plywood Aufbau dürfte genügen. Aber immer auf die Nutzlast achten.
    Übrigens halte ich Aluaufbauten aufgrund des Verhaltens bei Temperaturwechsel für schlechter. (Starke Materialdehnung bei Wärme und Schwitzwasserbildung)

    Der hier klingt doch interessant: http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=47&t=62649 ist zwar n 2 Achser, aber für den Preis... .
    und der hier: http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=47&t=64178 wäre auch interessant, wenn er ca. 500 EURO günstiger wäre, denn n neuer 1Achser gebremst inklusive Plywood Aufbau kriegste manchmal für 1900 EURO. Dieser hier ist aber offensichtlich Eigenbau aus nem "normalen" Plattformhänger.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 28. September 2009 um 17:57
    • #7

    ... (Doppeltgemobbelt)

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Beyer (30. September 2009 um 06:42)

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 28. September 2009 um 17:57
    • #8
    Zitat

    100 Km/h Zulassung gehn bei nahezu allen Hängern, egal ob gebremst oder ungebremst. Wichtig sind für die Zulassung nur die Reifen und die Federung der Achse. (Stoßdämpfer sind ein muss. Die Gummifederachsen gehen dazu nicht)


    Und ABS am Zugfahrzeug (beim Threadstarter ja gegeben)

    Bei einem Budget von 2000.- und einem geschlossenen Hänger wird wohl nur der Gebrauchtmarkt in Frage kommen. Bei langen Anfahrtsstrecken, würde ich keinen ungebremsten Hänger nehmen. Wenn es ein Zweiachser sein soll, achte auf ein gut dimensioniertes Rad zum Anheben des Hängers auf die hintere Achse. So bekommst ihn zumindest leer oder halbvoll mal von Hand rangiert. Alles andere ist ja schon gesagt.

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 29. September 2009 um 00:31
    • #9
    Zitat von "Michael Beyer"


    Und ABS am Zugfahrzeug (beim Threadstarter ja gegeben)

    Bei einem Budget von 2000.- und einem geschlossenen Hänger wird wohl nur der Gebrauchtmarkt in Frage kommen. Bei langen Anfahrtsstrecken, würde ich keinen ungebremsten Hänger nehmen. Wenn es ein Zweiachser sein soll, achte auf ein gut dimensioniertes Rad zum Anheben des Hängers auf die hintere Achse. So bekommst ihn zumindest leer oder halbvoll mal von Hand rangiert. Alles andere ist ja schon gesagt.


    Naja, wenn es schon so genau sein soll, dann gibts da noch so manches was für die 100 Km/h Zulassung zu beachten wäre. Bspw. Anti Schlinger Vorrichtung, Verteilung der Stützlast usw.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 29. September 2009 um 08:51
    • #10
    Zitat von "Michael Beyer"

    Und ABS am Zugfahrzeug

    gibt es heute noch ein Fahrzeug ohne ABS?


    http://www.vtb2b.de/verk_detail.aspx?id=9244

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • sebastian keller
    Beiträge
    6
    • 29. September 2009 um 09:52
    • #11

    [quote="Sven Wessoly"]Moin Moin!
    I
    Wichtig zu wissen:
    Zugfahrzeug: Passat 3BG Variant, 131 PS, Diesel, Leergewicht ca. 1600kg, zul. Gesamtgewicht ca. 2050kg
    Führerschein: Seit 1999, also der neue

    Schonmal in den Schein geschaut, was laut diesem die zulässige Anhängelast ist?

    Bei unserem 1,8l Benziner ist es nicht besonders viel.

    Gruß

  • Niklas
    Beiträge
    75
    • 29. September 2009 um 12:32
    • #12

    Ich würde mir zunächst mal überlegen, was denn alles an Equipment transportiert werden soll und vor allem wie oft.

    Ich stand selber vor einige Monaten vor der gleichen Frage und habe mich letztendlich für einen günstigen Bauhaus-Anhänger (750kg Anhänger mit 2,00mx1,20m Ladefläche + Planenaufbau + Stützrad = 450€) entschieden. Der Hänger wird in einer Garage gelagert, steht also nur während der Veranstaltung im (möglichen) Regen. Bisher hat die Plane immer gut dicht gehalten. An Equipment kommen zwei Tops, Subwoofer, Endstufenrack, 3x1,5m Traverse, diverse Stative, zwei 3er-Bars PAR64, Kabelkoffer, DJ-Equipment, CD-Koffer,... mit und im Hänger ist immer noch Platz.

    Sicherlich gibt es deutlich bessere Alternativen, aber für 3-4 Einsätze im Monat und mein Equipment war es die beste (=preisgünstigste) Lösung. Der Hänger wiegt keine 200kg, und 550kg wiegt mein Equipment bei weitem nicht. Als Einachser kann man ihn (auch im beladenen Zustand) noch halbwegs vernünftig alleine von Hand schieben. Einziger Nachteil ist, dass der Hänger trotz Federung durch das geringe Eigengewicht bei Schlaglöchern springt - hier muss man halt beim Fahren etwas aufpassen. Und wenn der Anhänger nach einigen Jahren kaputt gehen sollte, hat er seinen Preis schon lange wieder eingefahren und es kommt halt ein Neuer her.

  • sven wessoly
    Beiträge
    276
    • 29. September 2009 um 15:49
    • #13

    Ich schätze ich werde den Anhänger ca. 2-3 Mal im Monat nutzen!

    Der Platz sollte für 4x B1801, Amprack, DJ Würfel, 2 A3 Tops im Case und einige weitere Cases mit Scannern ausreichen!
    Also Grundmaße von 2500x1500x1200 (BxHxT) sollte er schon haben!
    Z.Zt. habe ich "nur" einen Stellplatz für den Hänger! Also steht er im freien!

    Ich räume den Hänger definitiv nachts/morgens nach der VA direkt wieder aus, von daher wäre ne Plane auch ok.

    Gruß, Svenner

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 29. September 2009 um 17:24
    • #14

    also Standartkoffer
    Playwood,
    einachser,
    abschließbar
    und ganz wichtig hinten 2 Stüzen
    zGg. 1300 kg
    und alles gut :grin:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 29. September 2009 um 23:14
    • #15
    Zitat von "Sven Wessoly"


    Ich räume den Hänger definitiv nachts/morgens nach der VA direkt wieder aus, von daher wäre ne Plane auch ok.

    Gruß, Svenner


    Fährst du auch nur zu deinen VA´s wenn es nicht regnet?
    Es ist ja nicht nur so, dass es reinregnen kann beim stehen, viel schlimmer ist das Spray beim fahren, denn Wasser findet immer einen Weg.
    Reini SO sehe ich es auch.

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 30. September 2009 um 06:56
    • #16
    Zitat

    Naja, wenn es schon so genau sein soll, dann gibts da noch so manches was für die 100 Km/h Zulassung zu beachten wäre. Bspw. Anti Schlinger Vorrichtung, Verteilung der Stützlast usw.

    Eine Anti Schlinger Vorrichtung ist keine Bedingung für die 100km/h wenn auch ein nützliches Hilfsmittel für Rennfahrer. Die Verteilung der Stützlast liegt in der Verantwortung des Beladers. Damit es nicht noch mehr Halbwahrheiten gibt:

    http://www.tuev-sued.de/uploads/images…30155/1_144.PDF
    http://www.anhaengerhandel.de/tempo100.html

    Und bitte die Hände weg von den Baumarktanhängern. "Wichtige Baugruppen bei gebrauchten Anhängern wie Kugelkupplung, Bremsen, Beleuchtung und Stecker müssen einwandfrei funktionieren. Die beweglichen Teile des Aufbaus sollten auch wirklich beweglich sein. Besonderes Augenmerk verdienen die Reifen. Schon bei neuen Anhängern werden gern alte Reifen aufgezogen." Rückfahrautomatik muss einwandfrei funktionieren (mit Gefühl auch bergauf) Bei einer Vollbremsung sollte der Hänger eben auch voll in die Eisen gehen. Leider sind gute gebrauchte auch nicht gerade billig aber mit 2000.- sollte es möglich sein. Es muss übrigens nicht zwingend ein Plywood sein, wenn du nicht lange Strecken fährst, ein gute Siebdruckplattenhänger ist ein wenig schwerer aber ebenso gut. Planenanhänger müssen nicht undicht sein, wenn sie zum Zugfahrzeug hin mit Ladeplatte gebaut sind. Dennoch würde ich auch zu einem geschlossenen Hänger tendieren. Ich habe nicht immer nachts um 6 noch die Energie alles auszuladen und stelle ihn dann erst mal auf den Hof.

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