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Radius 3000 oder Pioneer CDJ-1000 MKIII

  • Steve Hoscheid
  • 5. Januar 2010 um 00:07
  • Steve Hoscheid
    Beiträge
    46
    • 5. Januar 2010 um 00:07
    • #1

    Hallo wollte mal Fragen was Besser ist von der Ausstattung der beiden Geräte.Ok vom preis nicht zu sprechen 1900 € für zwei CDJ-1000 und nur 840 € für zwei Radius 3000 von American Audio.

    Was währe eure Wahl??

    Danke für eine Antwort......

  • blade11
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    • 5. Januar 2010 um 01:40
    • #2

    Was du mal vergleichen und in Erfahrung bringen solltest ist die Pitchauflösung des Radius. Im DJ-Forum wurde mal erzählt, dass die nicht so fein sein soll, wie bei Pioneer 400er/800er/1000er...das kann sich dann beim Mixen nervend auswirken. Ich kann den 1000er Playern rein gar nix abgewinnen...Sämtliche Discos in den ich bin schaffen nur noch 400er an, weil die 1000er für das, was sie können, einfach massig überteuert sind. Die 400er sind preislich zwar auch von 550€ auf 650€ gestiegen, aber können mehr, als die 1000er für 1000€.
    Die Player von ADJ sind grundsätzlich nicht verkehrt...ich habe 2 und die laufen schon ewig ohne große Probleme....

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • michael beyer
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    • 5. Januar 2010 um 16:57
    • #3

    Die Meinung von blade11 kann ich nicht ganz nachvollziehen, weder aus technischer Sicht noch als Anwender. Wichtig ist eigentlich nicht, was ein Player auf dem Blatt alles kann sondern, wie man mit ihm Arbeiten kann. Daher packte ich die 400er und auch den MEP7000 direkt wieder ein und schickte sie zurück. Natürlich ist der USB Anschluss des 400ers eine feine Sache, aber ich habe keine Lust mit einem zweizeiligen Display durch Festplatten zu wühlen.Zudem haben aus meiner Sicht beide Player recht schlechte Jogwheels, wobei das des 400ers sogar noch besser gefiel als das glatte Teil des 7000ers. Wer aber nur Lieder überblendet, kann die Player sicher nehmen, nur bevor ich mir dann zwei 400er hole würde ich ganz klar den 7000er von Pioneer nehmen um die USB Funktion auch richtig nutzen zu können.

    Wer den Player nur ein paar Mal im Jahr braucht und nicht voll ins DJ Geschäft einsteigen möchte, muss sicher keinen Pioneer o.ä. kaufen, obgleich 1900.- für zwei CDJ1000 MKIII mit voller Garantie und neu eigentlich ein sehr guter Preis ist.

    Für welche Musik, welches Mixing und wie oft willst die Geräte denn nutzen?

  • blade11
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    • 5. Januar 2010 um 19:23
    • #4

    Wie kommst du denn jetzt auch den 7000er von Pioneer...!? :shock:

    Also Anwendung ist klar immer Geschmackssache, aber es fällt auf, dass immer mehr DJs ihre 400er mitbringen, weil sie damit am besten arbeiten können und die 1000er dann zur Seite geschoben werden. Hier wurde dann reagiert, dass die Läden bei Defekt dann eben nur noch 400er gekauft haben, und kein DJ (Radio, oder auch bekannte Größen) mit einem 400er ein Problem hatten. Beim 1000er war das anders, da die Älteren (vorhandenen) keine MP3 lesen können...
    Mit ist aber rätselhaft, was an einem 1000er so toll sein soll. Ich finde nicht, dass die wirklich mind. 300€ mehr Wert sind. Klar ist das Jog größer beim 1000er, aber das machts auch nicht fett.

    Ich selbst habe 800er und würde mir, wenn ich jetzt noch mal neukaufen müsste, auch die 400er nehmen...aber nicht für den aktuellen Wucherkurs, dann lieber Denon.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • michael beyer
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    2.136
    • 5. Januar 2010 um 20:01
    • #5

    Na weil er ja nach Playern fragt und du mit dem 400er die USB Liga anstößt. Wenn er USB und Festplatten nutzen möchte ist der 7000 in der Handhabung sicher übersichtlicher als der 400er. Das Handling des 7000ers erinnerte mich stark an den 400er, aber das ist meine Meinung. Für mich ist der 2000er eigentlich die beste Wahl, wenn ich nur die Funktionen ins Rennen schicke (nicht aus Prestige sondern aus praktischen Gründen). Der Preis ist jedoch völlig indiskutabel, aber das war er bei der Einführung des 1000ers auch, so bleibt Hoffnung :lol:

    Natürlich kann man einen alten MKI 1000er getrost zur Seite schieben wenn er kein MP3 liest und MP3s dabei hat. Die 1000MKI sollten ja auch in keinem Club mehr stehen, wo doch viele MP3 nutzen (egal wie toll das manchmal klingt). Ich kenne allerdings keinen einzigen DJ, der einen 1000MKIII zur Seite schiebt, es sei denn er sieht aus wie ausgelutscht und überfahren. Ich nutze zudem die HotCue Funktionen und Speichere auch meine Loops ab, die Funktion möchte ich nicht missen, denn sie spart viel Zeit und bietet tolle Möglichkeiten.

    Finde es interessant, dass es da wohl bei den DJs lokal große Unterschiede gibt, was die Pioneer Player angeht. Jeder sollte einfach das nutzen, womit er/sie am Besten ohne Stress zu Recht kommt. Zudem sollte man immer auf einem Gerät eine Weile gearbeitet haben um sich zu entscheiden. Also einfach versuchen den Player, der in der Auswahl steht mal auszuleihen.

  • blade11
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    • 6. Januar 2010 um 15:44
    • #6
    Zitat von "Michael Beyer"

    Finde es interessant, dass es da wohl bei den DJs lokal große Unterschiede gibt, was die Pioneer Player angeht. Jeder sollte einfach das nutzen, womit er/sie am Besten ohne Stress zu Recht kommt. Zudem sollte man immer auf einem Gerät eine Weile gearbeitet haben um sich zu entscheiden. Also einfach versuchen den Player, der in der Auswahl steht mal auszuleihen.

    Zustimmung :)
    Dann bleibt es jetzt wohl eher folgende Fragen für den TE zu klären:

    Wie langlebig/robust ist der Radius?
    Welche Pitchauflösung haben 400er, 1000er und der Radius im Vergleich?
    Muss ein Rider erfüllt werden?
    Hat der 1000er Funktionen (HotCue...) die notwendig sind und die der Radius nicht hat?

    Den 400er habe ich angesprochen, weil der technisch wie optisch eher zum Radius passt, als zum 1000er :wink:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • michael beyer
    Beiträge
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    • 6. Januar 2010 um 16:00
    • #7

    400er und 1000er haben angeblich die selbe Auflösung aber ich habe das Gefühl, dass die 400er es schlechter umsetzen und nicht den selben Gleichlauf haben.

  • Marco Maribello
    Verifiziert
    Beiträge
    849
    • 6. Januar 2010 um 16:12
    • #8

    Kann keinen Unterschied von 400er und 1000er im Pitchverhalten feststellen. Beide lösen 0,02 % auf, wie übrigens alle Pioneer Player (auch die CMX Doppel-CDs).

    vg, M.

  • michael beyer
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    2.136
    • 6. Januar 2010 um 16:41
    • #9
    Zitat


    Kann keinen Unterschied von 400er und 1000er im Pitchverhalten feststellen. Beide lösen 0,02 % auf, wie übrigens alle Pioneer Player (auch die CMX Doppel-CDs).

    Na die Auflösung haben sie ja alle, wie du schon schreibst. Wenn ich aber den Gleichlauf über eine lange Zeit anschaue, scheint es Unterschiede zu geben. Den 1000er kann ich laufen lassen und er bleibt brav 'on-beat' der 400er leider nicht (bezieht sich nun auf mehrere verschiedene Player, die ich schon in den Fingern hatte) aber es ist natürlich völlig übertrieben von einem Mangel zu reden. Auch der MEP löst so auf, nur kann man dies mit diesem bescheidenen kurzen Fader gar nicht so genau einstellen, ohne Wahnsinnig zu werden. Dann schon die 10cm Fader :D

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 17. Januar 2010 um 11:26
    • #10

    Nach einem leidgeprüften Clubabend noch mal ein Nachtrag. Hatte das bescheidene Vergnügen wieder einmal einen Abend mit den 400ern arbeiten zu müssen. Aber schlimmer war bei weitem die Einrichtung des DJ-Platzes von einem absolut fachfremden Veranstaltungstechniker. Die CD-Player standen beide ganz links, dazwischen eine kleine Ablagefläche und dann ein DJM-3000 gaaaaaanz rechts - super! Die Boxen hingen parallel zur Decke und strahlten statt auf die Tanzfläche zu 100% über die Köpfe hinweg auf einen großen Spiegel und genau so klang es dann eben auch.

    Aber lassen wir das, nach wenigen Sekunden, ist mir schlagartig wieder eingefallen, wieso ich das DJM-3000 mit seinen Denon-artigen Gummiknöpfen und seiner bescheidenen Poti - Anordung (Master Balance in gleicher Farbe auf gleicher Höhe wie Booth - für jeden Gast-DJ eine gaaaaanz tolle Sache) schon beim ersten Abend damals in Berlin gehasst habe. Das Handling der CDJ-400 ist einfach eher mit einem CDJ-200 zu vergleichen als mit etwas höherem.

    Das Jogwheel funktioniert im CDJ-Modus sehr gut um das Finetuning vorzunehmen, fühlt sich aber absolut billig an wie beim 200er. Die Faderauflösung bei 6% ist einfach bescheiden: Da nützt es nichts wenn man 6% Auflösung hat und dann aber doch nur in 0,04 oder gar 0,06% Schritten arbeiten kann, weil der dumme Fader nichts anderes hergibt (Ist nun schon das dritte Playerpaar, dass hier zickt - ich gehe von einem Konstruktionsproblem aus). Dieses Problem habe ich bei den 1000ern trotz angeblich gleichlangen Fadern und Auflösung nie. Wenn ich da -0,22 einstellen will, dann geht das in einem Handgriff. Von schmerzlich vermissten LoopIn Adjust und meinen gespeichterten Loops und HotCues ganz zu schweigen.

    Aus meiner Sicht, hat der 400er sehr viele Gimmiks, die durch ihre Gesamtzahl einfach nur noch stören. Vielleicht braucht die ja ein Alleinunterhalter-DJ auf dem Dorffest aber enge Anordnung der Knöpfe macht auch nach der Umgewöhnung einfach keinen Spaß. Kurzum ich bin sehr froh, dass ich die 1000er habe und mich damit auf meine Arbeit konzentrieren kann und nicht Knöpfefummeln muss. Einzige mögliche Steigerung in ein paar Jahren vielleicht die 2000er, aber selbst da bin ich mir nicht so sicher, denn es ist einfach etwas völlig anderes wenn man durch sein CD-Sleeves wühlt als durch eine Liste zu scrollen.

    Was die Player auf dem Papier gleich haben, ist am Ende eben doch nicht gleich. Zwischen den Jogwheel und der Touchtaste auf dem Jogwheel liegen bei 400er und 1000er doch Welten. Ich kann dir nur empfehlen, in einen Laden zu gehen und die Player, die in deine engere Auswahl kommen, anzuschauen, damit auch ein klein wenig zu arbeiten oder sie gar auszuleihen. Die Unterschiede bemerkst du dann recht schnell.

  • blade11
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    • 17. Januar 2010 um 17:20
    • #11

    Also nach 3 Wochen auf den 400er und dann wieder die 800er, kamen die die 800er echt groß und grobmotorischer vor...bei den 400er muss man, wenn man die "großen" gewohnt ist, sehr filigran arbeiten...vllt. sogar etwas fummeln ;) Das ist Gewöhnungssache, da stimme ich dem Michael zu. Von der Haptik ist der Unterschied recht groß.

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • michael beyer
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    • 17. Januar 2010 um 18:27
    • #12

    Wer will schon mit CD-Playern fummeln :grin:

    Wer das Geld für die 800er oder 1000er nicht hat, sollte sie einfach nie ausprobieren, dann ist so nen 400er echt die Wucht. Aber ich habe das Gefühl, dass hier häufig mehr das Datenblatt als die Anwendungstauglichkeit als Kaufkriterium herhalten muss. :wink:

  • orthifant
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    109
    • 27. März 2010 um 11:40
    • #13

    ich lege sei 12 jahren in discotheken , unipartys und provaten veranstaltungen auf und ich muss sagen das ich den radius 3000 echt gelungen finde und auch eine sehr gute alternative zu pioneer geräten finde . ich besitze die radius seid knapp 1,5 jahren und muss sagen das ich noch keine defekte hatte oder ausfälle und sie sind jede woche im einsatz und in der woche bei mir zu hause zum musik hören . ich vermiete auch pa anlagen an dj´s und die waren bis jetzt alle sehr zufrieden mit der radius serie . der servive von adj kennen wir ja sehr gut dort wird einem sofort geholfen und innerhalb von 2 tagen im notfall auch repariert . dies kenne ich von pioneer nicht . ich hatte z.b. mal ein djm600 reperatur 4 wochen weg . service? nicht wirklich 4 wochen verdienstausfall eines profigerätes . ein mitbewerber von mir defekt am djm600 2 monate reperatur danach immer noch der gleiche defekt . seit dem auf allen&heath pulte umgestellt und der klang der pulte ist auch noch besser :) . ich kann auf jedem fall jedem empfehlen die radiusserie mal zu testen und selbst sich ein bild zu machen . pioneer ist auch nur ne kiste wo man cds reinschiebt . in der vermietung werden oft pioneer geräte angefragt aber wie gesagt die djs waren bis jetzt alle begeistert und hatten nichts zu meckern

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 27. März 2010 um 12:37
    • #14
    Zitat

    in der vermietung werden oft pioneer geräte angefragt aber wie gesagt die djs waren bis jetzt alle begeistert und hatten nichts zu meckern

    Kommt aber eben auch drauf an was für DJs da anfragen. Wenn ich weiß, dass du die Player die ich haben möchte nicht hast, dann komme ich doch gar nicht erst zu dir, somit bleiben eben noch die 'ich mal mal Party - DJs' :wink:

    So verallgemeinert kann man das mit Pioneer aber auch nicht. Ich habe auch schon bei Bookings in DüDorf bei Brückner Geräte abgegeben und zwei Tage später perfekt repariert wieder abgeholt. Vielleicht dauern Garantiefälle auch deshalb so lange, weil dazwischen verschiedene Prüfungen / Bestätigungen liegen.

  • orthifant
    Beiträge
    109
    • 27. März 2010 um 14:10
    • #15

    ich habe auch pioneer geräte aber wenn die schon im verleih sind dann gibt es radius und wenn die defekt sein sollten gibt es definitv kein pioneer mehr . ist mir egal wer die repariert oder wo du die hinbringst pioneer sollte in der lage sein ihre fehler dann schnell zu beseitigen und die geräte innerhalb der laufende woche wieder repariert zum kunden zurück zuschicken . das schaffen andere firmen ja auch. aber darum geht es jetzt auch gar nicht . und sollte ein dj nur auf pioneer arbeiten können dann weiss ich nicht was der falsch gemacht hat es gibt einige andere geräte die besser und gleich gut sind aber es ist natürlich auch der name der dort mitspielt

  • orthifant
    Beiträge
    109
    • 27. März 2010 um 14:25
    • #16

    meine natürlich wenn die pioneer geräte defekt sind kommen keine neuen mehr

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 27. März 2010 um 14:50
    • #17

    ich wollte damit nur sagen, dass ich bei direktem Kontakt mit Brückner keine Zeitprobleme hatte und vielleicht auch die Händler die Ware zu langsam behandeln.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 28. März 2010 um 13:06
    • #18

    Ich würde bei dem Thema so sagen, als Selbstanwender würde ich das nehmen, das für mich funktioniert, mit dem man Arbeiten kann. Da gehen bekanntlich die Meinungen auseinander.

    Als reiner Verleiher (wie wir es sind) muss man das anschaffen, was die Kunden wollen - und das sind eben CDJ-1000 MK3. Wir selbst besitzen keiner, wir mieten sie zu, wenn Bedarf besteht. Im Verleih haben wir mehrere CDJ-100erter und die reichen für vieles, gerade wenn man an Serato und Co denkt, da brauchts auch keine MP3 und USB Funktion.

    Bevor ich aber einen solchen Player wirklich kaufe (als Verleiher) miete ich mir die zu, sofern vom Kunden gefordert. DJ Equipment ist eine Dauerbaustelle und die Teile rechnen sich oft nicht wirklich - sondern sind eher ein Abschreibposten.

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