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DMX 512A

  • fever fever
  • 1. September 2010 um 11:17
  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 1. September 2010 um 11:17
    • #1

    hat sich jemand schon mal mit dem Thema " DMX 512A" beschäftig?

    ich hab schon einiges in erfahrung bringen können, im fazit sieht es so aus das diese "leitungen" halt viel stabiler laufen durch Schutzschaltungen und Timing-Korrekturen und durch einen "HEADER BLOCK" zusätzliche Daten, wie z.B. Geräte- oder Herstellerkennungen, übertragen werden, daher auch die genormte 5pol. XLR buchse/stecker :wink: aber die scheint kein "normaler" Mensch zu verwenden :grin:


    gruss Andre

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 1. September 2010 um 15:03
    • #2

    ... das verschiebst du leider ein bisschen was, was mal geplant war .. und was mitlerweile ist.

    DMX512A hat nur einen Rückkanal bekommen, über den du Gerätedaten auslesen, adressieren etc kannst. Mehr nicht. Von Schutzschaltungen etc hab ich in dem Zusammenhang nichts gehört .. DMX läuft ja auch stabil wie nichts (wenn mans richtig macht ;) )
    Das klappt aber auch wie bisher über 2 Drähte.
    Der 5-pol-Stecker war schon immer vorgeschrieben, obwohl nur 2 Adern benutzt wurden ;)

  • fever fever
    Beiträge
    929
    • 1. September 2010 um 15:11
    • #3
    Zitat von "MatzePA"


    Von Schutzschaltungen etc hab ich in dem Zusammenhang nichts gehört
    Der 5-pol-Stecker war schon immer vorgeschrieben, obwohl nur 2 Adern benutzt wurden ;)

    ja 5pol. gabs schon das weiss ich, das mit den 5pol. hat schon sein sinn, 2x 512DMX oder wie du sagtest als rückkanal zum melden.

    im übrigen ist das thema sehr aktuell google mal DMX 512A oder DMX RDM

    hier kurz ne auszug DMX 512A:

    ...Nun geht man entschlossen auf die Überholspur. Das USITT ist kein international akkreditiertes Normungsgremium; daher hat man die "Pflege und Weiterentwicklung" des DMX-512 Standards kurzentschlossen der ESTA (Entertainment Services and Technology Association) übertragen. Diese verfügt über einen ANSI (American National Standards Institute) akkreditierten Prozeß zur Erstellung von Normen; das ANSI ist sozusagen das "amerikanische DIN". Hier wird als E1.11-Projekt eine Neufassung des alten DMX-Standards bearbeitet. die auch gleichzeitig Vorlage für einen international verbindlichen IEC-Normenvorschlag sein soll. Wenn dieser verabschiedet wird, wäre dann wohl die somit "veraltete" DIN ausgehebelt, die USA hätten die Führungsrolle in Sachen DMX zurückgewonnen.......

    was ist NEU:

    ...Fest steht: das vorrangige Zauberwort bei der Erstellung der Update-Fassung DMX-512A heisst Kompatibilität. Die Datenübertragungsrate beträgt auch zukünftig 250 kBit/s, und die Kanalzahl wird 512 bleiben. Die Gesamtübertragungsdauer für 512 Kanäle kann leicht variieren, da einige Timing-Parameter neu definiert werden......

    .....Reset: Es bleibt eine Mindestdauer von 88 us für den RESET bestehen. Es wird jedoch empfohlen, die typische RESET-Dauer deutlich höher zu setzen, um einigen Empfängern die Dekodierung zu erleichtern. Möglicherweise entfällt die Angabe eines typischen Wertes ganz. Wichtig: nach oben ist die RESET-Zeit nach wie vor nicht begrenzt!

    Frame-Zeit (Datenbyte): Hier gab es eine Unkorrektheit bei der Übernahme des Originalmanuskriptes in das USITT-Papier. Diese wurde nunmehr beseitigt.

    Übertragungsausfall: Eine Zeit, nach der Empfänger einen Übertragungsausfall annehmen konnten, war bisher nicht explizit genormt - es wurde von einem Ausfall der Übertragung von 1s gesprochen. Die Zeit wird nunmehr mit 1025 ms (1,025s, bedingt durch die verlängerte empfohlene RESET-Zeit) festgelegt. Der Übertragungsausfall wird exakt definiert: Ein Übertragungsausfall kann dann angenommen werden, wenn der angeschlossene Empfänger nicht innerhalb der angegebenen Zeit einen gültigen BREAK mit darauffolgendem NULL-Startcode erkennen kann. Empfänger können einen Übertragungsausfall unterschiedlich handhaben - ein spezielles Verhalten hierfür wird nicht definiert.

    Steckverbinder: Wenn Steckverbinder verwendet werden, sind ausschließlich 5-polige AXR-Steckverbinder (XLR-Stecker) zu verwenden. Controller und DMX-Sender sollen female-Steckverbindungen benutzen, empfangende Geräte (Dimmer) sollen male-Steckverbinder benutzen. 3-polige XLR Steckverbinder sind untersagt. Wo aus Platzgründen (z.B PC-Slotkarten) oder anderen Gründen (Netzwerk-Patchbays) keine XLR zum Einsatz kommen können, werden Ausnahmen definiert. Für die bisher recht frei gehandhabte Belegung der XLR-Pins 4 und 5 gilt: sie sind nur für eine Datenverbindung mit RS-485 Pegeln zu verwenden. Hier wird -das ist derzeit noch in Beratung- sehr wahrscheinlich ein Rückkanal (Übertragung Dimmer -> Pult) eingerichtet......

    hier zu DMX RDM:

    ...DMX RDM steht für "Remote Device Management", also "Gerätefernverwaltung" und ermöglicht die Abfrage und die Konfiguration von an den DMX Bus angeschlossenen Geräten. Es ist sozusagen ein "Plug and Play" System, bei dem der Controller die angeschlossenen Geräte identifizieren kann, sie auf ihre Möglichkeiten hin abfragen kann und sie daraufhin - grösstenteils automatisch- konfigurieren kann. Manuelle Einstellungen, wie z.B. das Setzen der DMX Startadresse, werden damit unnötig: ein Vorteil in zeitlicher Hinsicht und natürlich bei unzugänglichen oder schwierig erreichbaren Geräten. Der DMX RDM Standard ist mittlerweile als ANSI Norm E1.20-2006 erschienen und mehr und mehr Geräte werden mit RDM Funktionalität ausgestattet. Auf der PRO LIGHT & SOUND Frankfurt (1. bis 4. April 2009) zeigte SOUNDLIGHT-Chef Eckart Steffens in Seminarvorträgen auf dem Media Systems Congress erstmalig in Deutschland öffentlich in einem Kongress das Zusammenspiel unterschiedlicher RDM-Komponenten aus den Häusern Philips, Robe, Enttec, DMXProfi, Artistic License und SOUNDLIGHT. Auf der SHOWTECH 2009 Berlin (16-18. Juni 2009, Messe am Funkturm Berlin) wird ebenfalls ein lauffähiges DMX RDM System am Stand zu sehen sein. Gerade im Architekturlichtbereich, aber auch im Theater hat DMX RDM absolute Vorteile, da die Geräte-Einstellung und Verwaltung auf der Bühne entfällt: das hat jetzt alles der Controller (das Pult) im Griff. Jahrelang mußten wir darauf warten, jetzt ist RDM verfügbar: machen Sis sich selbst ein Bild......

    so das sollte reichen wollte das Thema nur mal aufgreifen.

    gruss Andre´

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 1. September 2010 um 18:56
    • #4

    Nur mal so am Rande:
    DMX 512a ist gut 10 Jahre alt. Das DMX ohne 'a' ist von 1988.

    Am Anfang war das Licht

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 1. September 2010 um 19:58
    • #5

    Da hat eher RDM zukunft.

  • Andreas H.
    Verifiziert
    Beiträge
    443
    • 1. September 2010 um 21:54
    • #6

    Also in der Firma in der Ich gelegentlich Jobbe wird für DMX anwendungen NUR 5 Polige Kabel verwendet. Klar gibts Geräte die nur nen 3 pol Anschluss haben, aber dafür gibts Adapter oder DMX Booster/Splitter ;)

    Lg

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 30. September 2010 um 17:23
    • #7
    Zitat von "Andre Klier"

    ja 5pol. gabs schon das weiss ich, das mit den 5pol. hat schon sein sinn, 2x 512DMX oder wie du sagtest als rückkanal zum melden.


    An sich ist alles korrekt was du ergoogelt hast .. aber der Rückkanal geht bei RDM auch über die Adern auf Pin 2/3 - 4/5 sind weiterhin nicht ofiziell belegt ("sollten vorhanden sein")

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