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  4. Mischpulte & Signalquellen

Mischpulte unterschiedlich "laut" ??

  • die_locke
  • 5. Mai 2011 um 12:28
  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 5. Mai 2011 um 12:28
    • #1

    Hallo mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass meine beiden Mischpulte unterschiedlich "laut" sind, also unterschiedlich viel Output zur Endstufe schicken. Zum einen ist es das IMG Stagline MPX 205 (siehe Foto). Das ist mein altes Mischpult. Mit diesem habe ich bis vor kurzem meine T.amp 1100 und die beiden 4Acoutics (s. Signatur) betrieben. Die 1100 habe ich dabei eigentlich nie voll aufdrehen müssen.

    Seit kurzem habe ich jetzt eine Xone 22. Auch das habe ich mit zwei XLR Kabeln an die Endstufe angeschlossen. Jetzt habe ich persönlich aber den Eindruck, dass das dann nicht so "laut" ist, wie wenn ich das MPX 205 angeschlossen habe. Was mir auch beim Xone 22 aufgefallen ist: Die Master-out LEDs leuchten schon früh über "0" obwohl der Poti für die Master-Lautstärke noch nicht mal halb aufgedreht ist.

    Kann es sein, dass zwischen den beiden Mischpulten ein solcher Unterschied besteht?

    Das sind Produktbilder, nicht Bilder mit den Einstellungen beim Testen:

    http://www.liebich-ton.de/images/product…ages/5616_0.jpg

    Einmal editiert, zuletzt von die_Locke (5. Mai 2011 um 13:29)

  • tufkamar
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 13:24
    • #2

    und wo sind die anderen Potis und Regler?

    Aber ja - auch bei optisch gleichen Einstellungen kann die drunter verbaute Technik durchaus andere Pegel am Ausgang liefern.

  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 5. Mai 2011 um 13:32
    • #3

    Also ich hatte vorgestern das MPX 205 dran, die 1100 halb aufgedreht. Dann habe ich den Masterfader hochgezogen und musste schon kurz danach wieder aufhören, weil es zu laut wurde (es war ein kleiner Kellerraum). Ich dachte das Xone wäre das hochwertigere Pult?

  • tufkamar
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 13:36
    • #4

    und was hat die Lautstärke mit Hochwertigkeit zu tun?

    Übirgens - Du hast die Fragen nicht beantwortet... (weil, da spielt so viel mit rein, Kennlinien von Potis, Fadern, wo ist die 0, ...)

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 5. Mai 2011 um 14:12
    • #5

    Servus Locke,

    zieh Dir mal die Bedienungsanleitungen der Geräte rein, die technischen Specs. Was steht da beim Ausgangspegel? -10 dBu, +4 dBu, +6 dBu? Da hast Du Deine Unterschiede im Pegel.

    Google dazu nach dem Ausdruck "sengpiel db rechner", und Du lernst einiges über Spannungspegel und deren Bezugswerte.
    Auch Wikipedia ist ganz hilfreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Bel_%28Einheit%29

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 5. Mai 2011 um 22:13
    • #6

    Led ketten verhalten sich bei verscheidenen herstellern nunmal anders, auch die Fader und Potis können andere kennlinien haben. Dann gibt es noch die große unbekannte interne gainstruktur.
    Der erste Schritt ist normalerweise ein sauberes Einpegeln der Signalquellen, da die Led-ketten und/oder der interne 0-pegel aber anders sei können hilft das wieder nicht für einen 1:1 vergleich. Wirklich messen könnte man nur, wie hoch die maximale unverzerrte ausgangsspannung ist. Einfach mal ein oszi dranhängen. Für die Praxis ist das in kleinen setups aber eher weniger relevant. Wenn du mit dem pult deine endstufe voll aussteuern kannst, ist doch alles in ordnung. In gewissen grenzen (z.b soundcraft lx7, brrrr) finde ich es gut, dass man erstmal ordentlich drehen und schieben muss, bis richtig pegel rauskommt. Wer die lautstärke potis von fender amps kennt weiss was ich meine.

    "aus"
    *minimal aufdreh*
    "zu laut"
    *minimal zurückdreh*
    "aus"
    *so, diesmal mit gefühl aufdrehen*
    "zu laut"
    *vorsichtig mit dem finger anstupsen*
    "schon besser, noch ein wenig zu laut"
    *...noch mal vorsichtig anstupsen---*
    "aus"
    "!#*?$%!"

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