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Korrelationsgrad

  • Uwe 1
  • 6. September 2003 um 16:36
  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 6. September 2003 um 16:36
    • #1

    Was bedeuted der Korrelationsgrad überhaupt und welchen Einfluss hat ein Überschreiten von 90 Grad des selben?
    Folgender Hintergrund. Ich habe im Effektrack einen EX1 von Ohringer, der mittlerweile sehr selten von mir genutzt wird, also in Nullstellung mitläuft. Bei bestimmten Titeln überschreitet der Korrelationsgrad dennoch die 90 Grad, uns geht so in den "roten Bereich".

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • ERICH
    Reaktionen
    825
    Beiträge
    4.275
    Marktplatz Einträge
    2
    • 6. September 2003 um 16:47
    • #2

    Korrelation bedeutet im Vergleich zueinander.
    Sicherlich Phasenkorrelation.
    Da war es so, das es ab über 90 Grad nicht mehr zu einer Summierung, sondern zu einer Auslöschung kommt.

    MfG


    ERICH

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 6. September 2003 um 16:50
    • #3

    behringer hatte da mal nen gutes günstiges gerät

    und pinguin software hat da ne gut demo

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 6. September 2003 um 19:14
    • #4

    @ tthorsten: :D Ich habe ja den Edison. Und ich habe Herrn Droesslers Aussage noch im Kopf ( Jens Originalton: ...das bringt Phasenschweinereien...) Wobei ich halt sagen muss, grad bei kleinen Open airs hat eine auseinandergezogene Stereobasis schon irgendwas :) , sicher rein subjetiv, klingt aber voller und größer.
    Zum topic:
    Mich interessiert vordergründig, die dahinterstehende Theorie, sprich wie man messtechnisch die Phasenkorrelation erfasst, welche Auswirkungen sie hat und letztendlich, wie sie beeinflusst wird.
    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • diablo
    Beiträge
    156
    • 7. September 2003 um 02:31
    • #5

    soweit ich das verstanden habe ist das für den Rundfunk wichtig... wenn mans mit dem Phasenunterschied der rechten und linken Seite übertreibt, dann hört sich das vielleicht "richtig" toll an im Auto oder zu Hause auf der Stereoanlage, aber bei einem Monoempfang löschen sich die beiden Stereoseiten dann teilweise oder sogar ganz aus!!
    Somit kann man schon im Studio sehen ob das produzierte Lied eventuell für Schwierigkeiten sorgt...
    Allzu stark eingesetze Stereoeffekte sorgen z.B. dafür das man das Lied zu Hause relativ schön findet aber in einer Disco oder auf einem Event oder so kann es ZIEMLICH stören wenn relativ weit links die Highhat und ziemlich weit rechts die Basedrum einsetzt...
    Ab einer gewissen Veranstaltungsgrösse macht Stereo relativ wenig Sinn weil der Grossteil des Publikums eben im Abstrahlbereich eines einzigen Stacks steht...

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 8. September 2003 um 13:48
    • #6

    Für den Rundfunk ist es wichtig, dass das Signal Mono-kompatibel ist. D.h. es muss zur alten Übertragungstechnik kompatibel sein und auch übers Mono-Küchenradio funktionieren.

    Bei der Umstellung der Übertragung von Mono auf Stereo hat man diese Kompatibilität dadurch gewahrt, dass man einmal die Summe aus linkem und rechtem Signal (L+R - das wird dann vom Mono-Küchenradio wiedergegeben) und einmal die Differenz daraus (L-R) sendet. Um Stereo wiederzugeben wird einmal das Differenzsignal und das Summensignal addiert [(L+R)+(L-R)=2L] - das gibt dann das linke Signal - und einmal wird das Differenzsignal vom Summensignal abgezogen [(L+R)-(L-R)=2R] - das gibt dann das rechte Signal.

    Wenn nun z.B. das linke Signal genauso aussieht wie das rechte, nur um 180° verschoben, kann man sich "ausrechnen", wie das resultierende Signal ausschaut.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. September 2003 um 08:44
    • #7

    ... dann wäre die Korrelation -1 (... bei 0° und 100 % identischem Material dagegen +1).
    Geräte, mit denen sich die "Räumlichkeit" erhöhen läßt, verringern den Korrelationsgrad (also kleiner als 1) und sind dadurch "weniger" Monokompatibel.

    Ein alter "Studio-Hut" ist die Sache mit der Monotaste. Mann legt L und R zusammen und beurteilt, wie gut Instrumente und Stimmen getrennt werden.
    Wenn das Monosignal nicht optimal ist, wird auch das Stereosignal nicht gut gemixt sein. Diese Weisheit habe ich Mitte der 80er in dem Buch "Musikaufnahmen" von Jecklin (bekannter Tonmeister und Entwickler des Jecklin-Floats ...) gelesen und: der Mann hat 100 %-ig recht !

    Ach ja ... und wenn beide Signale "nichts miteinander zu tun haben" ist der Korrelationsgrad dann 0.

    Viele Grüsse sendet

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