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32 Ampere Verteiler an 16 Ampere Dose?

  • darkdevildeath
  • 30. April 2012 um 18:36
  • darkdevildeath
    Beiträge
    183
    • 30. April 2012 um 18:36
    • #1

    Hallo!

    Habe mir den Eurolite SB 1100 32 Ampere Stromverteiler gekauft. Was ich mich jetzt gefragt habe ob es möglich ist wenn ich den Verteiler auch an eine 16 Ampere Dose anschließe mithilfe eines Adapters.
    Müsste doch eigentlich kein Problem geben da ja intern 16 Ampere Sicherungen verbaut sind und die Dose ja auch mit 16 abgesichert ist. Oder irre ich mich da?

    Generell sagt man ja Große Leitungen auf kleine adaptieren tut man nicht wegen fehlender Sicherungen und so. Wäre jetzt bei dem Verteiler keine 32 Ampere Dose mit dran könnte ich ihn doch eigentlich sogar an 63 Ampere anschließen weil intern ja alles durch Sicherungen begrenzt ist oder?

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 30. April 2012 um 19:55
    • #2

    Dein Vorhaben ist OK und absolut unbedenklich.

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 30. April 2012 um 19:57
    • #3
    Zitat von "PeterBalluff"

    Hallo!
    Habe mir den Eurolite SB 1100 32 Ampere Stromverteiler gekauft. Was ich mich jetzt gefragt habe ob es möglich ist wenn ich den Verteiler auch an eine 16 Ampere Dose anschließe mithilfe eines Adapters.
    Müsste doch eigentlich kein Problem geben da ja intern 16 Ampere Sicherungen verbaut sind und die Dose ja auch mit 16 abgesichert ist. Oder irre ich mich da?

    Generell sagt man ja Große Leitungen auf kleine adaptieren tut man nicht wegen fehlender Sicherungen und so. Wäre jetzt bei dem Verteiler keine 32 Ampere Dose mit dran könnte ich ihn doch eigentlich sogar an 63 Ampere anschließen weil intern ja alles durch Sicherungen begrenzt ist oder?


    Nachdem, was ich in den letzten Jahren über diese Stromverteiler in 2 Foren gelesen hatte, wäre meine 1. Empfehlung:
    :idea: Prüf-Termin beim regionalen Elektriker-Meister/Fachbetrieb Deines Vertrauen.
    Der soll das Dingens aufschrauben und alle Verbindungen durchchecken, usw. ...

    Betreff 63A CEE Anschluss und Änderung eines 32er Verteilers:
    Bitte schreibe zuerst Deine Memoiren, schließe eine Lebensversicherung ab und kümmere Dich um die organisatorische Abwickung Deiner Beerdigung + Erbe ...
    Und nicht vergessen:
    Von allen Foren-Mitgliedern + Moderatoren verabschieden!
    Falls Du das Dingens mit größerem Stecker (von 32A auf 63A) umbaust und in die Vermietung gibst, nützt dies bestenfalls [das ist jetzt ganz schlechter schwarzer Humor] Deinen regionalen Mitbewerbern. :roll:
    Hierüber besteht kein Diskusionsbedarf. :wink:

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 30. April 2012 um 20:04
    • #4
    Zitat von "Mike J."

    Dein Vorhaben ist OK und absolut unbedenklich.


    MIKE: Hast Du zu schnell gelesen?
    Teil 1 seiner Frage ist OK, aber im Teil 2 möchte er genau das Gegenteil machen.
    ... ähm, der Themenstarter glaubt einen 63A Stecker an seinen Verteiler machen zu können!

  • darkdevildeath
    Beiträge
    183
    • 30. April 2012 um 20:16
    • #5

    Ne haben irgendwie alle nicht so ganz verstanden... Mein vorhaben ist den 32er Verteiler an einer 16er Dose zu betreiben.
    Meine Frage war jetzt nur rein zu Info Zwecken ohne das ich es versuchen will ob man einen Adapter zu einer 63er Dose anschließen kann WENN der (unabgesicherte) 32er Ausgang NICHT am Gerät vorhanden wäre. Dann wären ja nur die 16er und Schuko Dosen sie alle selbst ja abgesichert sind wodurch es doch eigentlich kein Problem sein sollte da eine passende absicherung (wieder abgesehen von der 32er Dose) vorhanden wäre oder verstehe ich das falsch?

    Ich habe es unter keinen Umständen vor zu machen vorallem wo hat man schon ne 63er Leitung es sei denn man baut richtig Bühnen auf Stadtfesten etc. auf. Finde es nur Schade das Leute gleich so blöd reagieren müssen und denken das als Beispiel ich so experimentierfreudig bin wie viele andere Leute. Man muss nicht gleich alle über einen Kamm scheren nur weil ich noch keine 2000 Posts habe.
    Nur manchmal bin ich einfach neugierig und informier mich auch gerne über Sachen die ich eh nicht vorhabe zu machen einfach um meinen Wissensstand zu erweitern.

    Es wäre nett wenn mir einer Genau begründen würde warum es gegen die Vorschrift wäre den Verteiler an einer 63er Dose zu betreiben wenn die 32 Ausgangsbuchse nicht vorhanden wäre. Absicherungen wären ja für alle Ausgänge vorhanden. Oder geht es rein um die Kurzschlussgefahr vor der Absicherung der Abgänge sprich die Zuleitung?

    lg

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 30. April 2012 um 20:16
    • #6
    Zitat

    MIKE: Hast Du zu schnell gelesen?

    Nicht zu schnell, eher den letzten Satz mit zuwenig Aufmerksamkeit und der letzte Satz ist auch mehr verwirrend :oops:

    Zitat

    Habe mir den Eurolite SB 1100 32 Ampere Stromverteiler gekauft. Was ich mich jetzt gefragt habe ob es möglich ist wenn ich den Verteiler auch an eine 16 Ampere Dose anschließe mithilfe eines Adapters.
    Müsste doch eigentlich kein Problem geben da ja intern 16 Ampere Sicherungen verbaut sind und die Dose ja auch mit 16 abgesichert ist. Oder irre ich mich da?

    => Korrekt

    Zitat

    Wäre jetzt bei dem Verteiler keine 32 Ampere Dose mit dran könnte ich ihn doch eigentlich sogar an 63 Ampere anschließen weil intern ja alles durch Sicherungen begrenzt ist oder?

    Die Sicherungen begrenzen den Ausgang. Die sonstige Verkabelung des Verteilers ist aber nur auf 32A ausgelegt. Somit würde im Fehlerfall die 32A Sicherung fliegen. Bei 63A wäre der Verteiler die Sicherung => noGo!

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
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    Beiträge
    4.857
    • 30. April 2012 um 23:33
    • #7

    Ganz einfach: Eine mit 63 A abgesicherte Dose stellt den "Leitungsschutz" sicher für den daran minimal zulässigen Leitungsquerschnitt. Ein Verteiler für 32 A wird (nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten) immer eine interne Verdrahtung aufweisen, die für diesen Belastungsfall ausgelegt ist.
    Ich gebe dir Recht, wenn Du sagts, dass man an weitere 16 Amp. Sicherungen weitere Kleinverbraucher anschließen könnten ABER dazu muss bis zu diesen Abgangssicherungen die Verdrahtung in Querschnitt für 63 Amp. ausgeführt sein.

    Also: 16 Amp. adaptieren um daran größere Stecker anschließen zu können, okay! Umgekehrt - NÖ!

    Merke: "Leitungsschutz" bedeutet immer, bei Querschnittsverjüngung ist eine (oder mehrere Stufen) Stufe drunter entsprechend abzusichern, für die genauen Werte gibt es Tabellen, wo Querschnitt, Leitungslänge, zulässige Abschaltzeiten, Temperatur, Häufung und Verlegeart berücksichtigt werden.
    Noch was: 32 Amp. Dosen dürfen mit max. 25 A Schmelzsicherungen abgesichert werden (NICHT mit 35A), Automaten gibt es ja bereits mit 32 A Nennwert...

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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