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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

15er oder 18er mit 96db

  • EDE-WOLF
  • 10. September 2003 um 18:10
  • MA.LI
    Beiträge
    192
    • 15. September 2003 um 00:41
    • #21

    Also ich würde dir einen Beyma 21L45 800watt vorschlagen der macht in einer br kiste 170l fb 35hz exakt 96db bei 40hz. Habe diese Kiste zum testen für einen workshop gebaut,
    und es ist einfach brachial was da an Bass rauskommt.(das Topteil musste aber dementsprechend verzögert werden)

    mfg ma.li

    Es lebe die Beschallung mit Lab Gruppen
    und wer macht das licht?????

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 15. September 2003 um 08:26
    • #22
    Zitat von "Adam Selene"

    Das heißt, Du machst im Bass eine Messung, bei dem das Mikro auf einem Stativ steht?
    Ich mache immer Messungen, bei denen das Mikro auf dem Boden liegt. Dann hat man exakt die 6dB Pegelgewinn, den man korregieren muß.

    Adam

    Beim Betrieb legen sich die Gäste doch auch nicht auf dem Boden, um die Band oder DJ-Mucke zu hören ?

    Ich versuche, eine Messung möglichst praxisnah - was Schallpegel und Übertragungseigenschaften angeht - zu machen. Nur dann hat die Messung auch irgendwie etwas mit der Hörsituation in der Praxis zu tun.

    Hierzu die kleine (Vor-) Geschichte: Mein erstes Basshorn habe ich im reflexionsarmen Raum der Universität Oldenburg (noch als Student) gemessen. Dann hatte ich die Kiste - einige Jahre später - beim Betrieb auf dem Boden mit meinem - gerade gekauften - MLSSA gemessen.

    Die MLSSA-Messung (Messaufbau s.o.) hatte dann mit dem tatsächlichem Höreindruck (ich benutzte das Horn mittlerweile seit einigen Jahren mit einer Band ...) erheblich mehr zu tun, als die Messung im reflektionsarmen Raum.

    Wenn mir heute einer mit einer Kiste ankommt, die "einen tierischen Wumms" macht, dann messe ich möglichst so, wie man im praktischen Betrieb auch hört (d.h. nicht auf dem Boden oder in einem reflektionsarmen Raum ...). Auf Messungen in Prospekten gebe ich mittlerweile weniger, weil die manchmal wirklich schwer nachzuvollziehen sind.

    Viele Grüsse sendet

  • Adam Selene
    Profi
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    2.271
    • 15. September 2003 um 21:41
    • #23

    Wie hoch tust Du denn das Mikro, wenn der Bass auf dem Boden steht?
    Bei mir passen Messungen mit Bass und Mikro auf dem Boden und Messungen mit Bass in fast 5m Höhe ziemlich gut zusammen - bis auf besagte 6 dB (und ein bischen Welligkeit durch die Bodenreflexion).
    Vieleicht hängt das ja auch mit MLSSA zu tun. Ich messe ja mit Sinusmessungen, wo immer es geht.
    Ein Basshorn im reflexionsARMEN Raum? Der größte deutsche Raum dieser Art (m.W. bei Visaton) geht doch nur bis 70Hz runter ...

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • MA.LI
    Beiträge
    192
    • 15. September 2003 um 23:14
    • #24

    Leut ich will eure euforie ja nicht bremsen, Aber di Frage war was für ein Bass.Und nicht wo führe ich mir das Micro ein um den Furz zu messen. :evil:

    Es lebe die Beschallung mit Lab Gruppen
    und wer macht das licht?????

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 15. September 2003 um 23:48
    • #25

    Du hast doch schon einen super Tip gegeben ...
    Leider kein 15er oder 18.
    Und warum soll man sich über 96 dB unterhalten, wenn hier einige Leute Boxen bauen, die 105dB aus einem 18er kitzeln?

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
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    • 16. September 2003 um 08:15
    • #26
    Zitat von "Adam Selene"

    Wie hoch tust Du denn das Mikro, wenn der Bass auf dem Boden steht?
    Bei mir passen Messungen mit Bass und Mikro auf dem Boden und Messungen mit Bass in fast 5m Höhe ziemlich gut zusammen - bis auf besagte 6 dB (und ein bischen Welligkeit durch die Bodenreflexion).
    Vieleicht hängt das ja auch mit MLSSA zu tun. Ich messe ja mit Sinusmessungen, wo immer es geht.
    Ein Basshorn im reflexionsARMEN Raum? Der größte deutsche Raum dieser Art (m.W. bei Visaton) geht doch nur bis 70Hz runter ...

    Adam

    Als Messmikrofonhöhe strebe ich immer etwa 1,70 m an (also quasi Kopfhöhe ...) - im Nahfeld muß man bei Bässen etwas "runter" UND höllisch aufpassen, weil - je nach Lage der Schallaustrittsöffnung bzw. Lage der Speaker - der Boden die Messung verfälschen kann (darum die Kontrollmessungen auf mehrere Meter).

    Bei Tops ist das VÖLLIG unproblematisch - nur bei Bässen muß man (auch bei Sinusmessungen !) höllisch aufpassen.
    Der Vorteil von MLS-Messungen gegenüber Sinus-Sweeps ist, daß man eine Impulsantwort bekommt, wo sehr viel mehr Infos als nur Amplitude drin enthalten sind (darunter Phase, Zeitverhalten etc.) und man kann Reflektionen "sehen" und diese ausfenstern (d.h. reflektionsfreie Messung).

    ... wie tief ein Messraum "geht", hängt nicht nur von seiner Größe, sondern noch mehr von den Wandabsorbern ab. Der Oldenburger Messraum ist wirklich sehr gut (wenn nicht einer DER besten ...) !
    Der ganze (mehrere ...zig Tonnen schwere) Raum ist auf gigantische Stahlfedern gelagert, damit vorbeifahrende LKWs die Messung nicht stören.

    Absorber befinden sich an den Wänden, oben und auch unten (man geht auf einem Drahtgitter) - Messobjekte werden auf eine Art "Gestell" montiert, weil der Messraum ja keinen Boden hat.

    Viele Grüsse sendet

  • Sound-Klinik
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    • 16. September 2003 um 08:58
    • #27
    Zitat von "MA.LI"

    Leut ich will eure euforie ja nicht bremsen, Aber di Frage war was für ein Bass.Und nicht wo führe ich mir das Micro ein um den Furz zu messen. :evil:

    Leztendlich geht es doch wohl darum, daß man ein möglichst gutes Ergebnis bekommt und es kommt nicht unbedingt darauf an, ob ich einen 15" oder 18" mit 96 dB "nehme".

    Schalldruck:
    Es kommt eben auf die Schallführung an !!!

    Chassisdurchmesser:
    Man kann einen 15"er in eine Wummerkiste (BP) hineinschrauben und einen 18"er in eine richtig konstruierte, gut bedämpfte BR-Box einbauen - oder besser in ein durchdachtes Kurzhorn.

    Diese ganze Debatte, ob denn nun ein 15" oder 18" "bässer" klingt, macht nur Sinn, wenn man auch über Gehäusekonzepte nachdenkt.
    Ich verrate Dir aber mal meine "Vorurteile": ich würde einen 18"er niemals in eine BR - und schon gar nicht in eine BB-Kiste schrauben, weil ich diesen "Sound" besch... finde. In einem Horn dagegen kann sogar ein 18"er recht "trocken" klingen".

    Es wäre sicher besser, über die eigenen Ansprüche (bzw. gestellten Anforderungen) mal gründlich nachzudenken (... was brauche ich überhaupt, wieviel Geld steht mir für Anschaffungen zur Verfügung, wie sind meine Transportmöglichkeiten usw.).
    Wenn dies geklärt ist, dann findet man auch "seinen" - vielleicht sogar speziellen - Bass (-sound ...).

    Empfehlungen wie "kauf doch den 'blabla' von Firma 'zeng-bumm" bringen nichts, weil sie erstens nicht auf andere Gehäusegrößen (Volumen) ohne weiteres übertragbar sind (... und schon gar nicht auf andere Gehäusekonzepte wie z.B. BR, BP, Horn ...) - und irgendwie auch subjektiv sind.
    Schon das Hören in einer anderen Location verändert u.U. den "Klang" auch mal extrem. Darum werden ja auch manche Industrieprodukte von einer Fraktion gefeiert und "heilig" gesprochen - von anderen dagegen "bis aufs Blut" bekämpft und total abgelehnt.


    Viele Grüsse sendet

  • eybon
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    159
    • 16. September 2003 um 09:35
    • #28

    Hallo Soundklinik,
    du empfiehlst in deinem Thread einen 18" in ein Horn zu bauen. Das habe ich mit meinem Craaft 18 XR 600 vor. Kannst du mir da was empfehlen? Ich würde gern etwas bauen, dass als Einzelstück funktioniert und nicht überdimensional groß ist. So an max. 1,2 m höhe hab ich gedacht und nicht übermäßig breit und tief (60-80 cm). Weißt du da zufällig was?

    Gruß Dirk

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 16. September 2003 um 09:59
    • #29
    Zitat von "eybon"

    Hallo Soundklinik,
    du empfiehlst in deinem Thread einen 18" in ein Horn zu bauen. Das habe ich mit meinem Craaft 18 XR 600 vor. Kannst du mir da was empfehlen? Ich würde gern etwas bauen, dass als Einzelstück funktioniert und nicht überdimensional groß ist. So an max. 1,2 m höhe hab ich gedacht und nicht übermäßig breit und tief (60-80 cm). Weißt du da zufällig was?

    Gruß Dirk

    Auf welchen Locations und - wie weit - soll das Ding denn "laufen" ?

    Wenn Du etwas kompaktes (auch geeignet für Außenveranstaltungen) suchst, dann könnte ein Bass-Hybrid eine gute Wahl für Dich sein. Wenn es eine Kellerbar oder ein kleiner Saal ist, reicht sicher auch eine BR.

    Viele Grüsse sendet

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 16. September 2003 um 10:13
    • #30

    Hallo Soundklinik,

    es soll ein partysub werden, der für ungefähr 100 leute spielen soll. er muss laut genug sein, um auch dem angetrunkenen (besoffen hört sich ein bisschen gammelig an) puplikum gerecht zu werden. natürlich sollte er auch zum rest der lautsprecher passen. da wären 2 gitarrenboxen von celestion. da sind 12" drin und dienen als mitteltöner. als hochtöner setze ich ringradiatoren ein. es sind Beyma CP-22. das ganze wird vorerst mal durch einen nikko verstärker befeuert. deshalb wärs ganz gut, wenn sich auch bei 80 watt schon gute lautstärken erziehlen würden. ich weis, das ist eine merkwürdige zusammenstellung, aber es ist das material, das zur verfügung steht und ich möchte das beste draus machen.

    gruß dirk

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 16. September 2003 um 11:16
    • #31

    ... bei der Zuammenstellung würde man mit einem Horn vielleicht etwas übertreiben - vielleicht solltest Du Dein Geld lieber bessere Tops investieren.

    Gitarrenlautsprecher sind ja nun nach ganz anderen Kriterien "abgestimmt" - viele machen im Präsenzbereich auch eine (gewollte !) Anhebungen, damit der Gitarrenton etwas "crisper" klingt.
    Mit Ringradiatoren würde ich auch nicht mehr arbeiten, da Du relativ hoch mit der Weiche "trennen" müßtest - und viele Konus-LS klingen im Präsenzbereich nicht mehr ganz so toll.

    Wenn Du nicht viel Budget hat, würde ich Dir empfehlen, etwas Gebrauchtes (z.B. 12"/1" o.ä.) anzuschaffen. Und - falls Du das Basschassis bereits hast - könntest Du Dir ein BR bauen.

    Falls Du kein Berechnungsprogramm für sowas hast:

    http://www.sound-klinik.de/reflex.exe

    ... dies ist ein DOS-Programm, welches ich mal vor etwas mehr als 10 Jahren geschrieben hab - es funktioniert aber ganz gut (... wenn Du statt "Kommas" bei Dezimalschreibweise "Punke" eingibst ...).

    Viele Grüsse sendet

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 16. September 2003 um 12:39
    • #32

    in diese sache kann ich gar kein geld mehr investieren. ich muss mit den sachen zurechtkommen, die mir zur verfügung stehen.
    den bass und die hochtöner hab ich erst kürzlich bei ebay ersteigert. extra dafür.
    meine gitarrenlautsprecher sind vielleicht nicht das allerbeste, aber... -> momentan werden sie gerade dafür eingesetzt. ich hab da noch 2 piezohörner für 5 euro reingehängt. ich glaube, dass jede modifikation eine verbesserung darstellt. selbst zu hoch angesetzte ringradiatoren von beima. die klingen zwar wirklich nicht so prall, besser als die piezos sind sie aber allemal...
    die gitarrenlautsprecher sind wie gesagt von celestion. bestimmt schon 25 jahre alt. ich hab die irgendwann mal anfang 80 gebraucht mit gitarre gekauft. da ich aber keine gitarre spielen kann und auch sonst total unmusikalisch bin, standen die dinger rum und habe sie deshalb diesem einsatzzweck zugeführt. der schalldruck liegt bestimmt um die 100 db. ich habe sie mal mit meinen rutschen verglichen und sie waren bei leisen bis mittleren lautstärken nur unwesentlich leiser, was wohl auch an den verzerrungen gelegen haben mag. und da ich nur einen craaft-lautsprecher hab, ist ein horn bestimmt sinnvoll. ich fürchte im bassreflex kann er sich gegen die beiden brüllwürfel nicht durchsetzen.

    dein programm schau ich mir gern mal an! für bassreflex nehm ich bisher winisd. das find ich gar nicht so schlecht, da es auch viele lautsprecher in der datenbank hat.

    für den mittelton bereich hab ich mit meinem taschenrechner ausgerechnet. das ging als ich den kniff raushatte ganz ganz gut und hat auch sich auch sehr schön angehört. beim bass traue ich mir das allerdings nicht zu, wegen der biegungen oder besser faltungen. das mth war oben und unten grade und nur an den seiten rund. wie das 2380 von jbl.

    oh, jetzt bin ich aber ins labern gekommen. ich schau mir erst mal dein proggi an.

    viele grüße dirk

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 16. September 2003 um 18:53
    • #33
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Der Vorteil von MLS-Messungen gegenüber Sinus-Sweeps ist, daß man eine Impulsantwort bekommt, wo sehr viel mehr Infos als nur Amplitude drin enthalten sind (darunter Phase, Zeitverhalten etc.) und man kann Reflektionen "sehen" und diese ausfenstern (d.h. reflektionsfreie Messung).


    Hofft man.
    Meine Erfahrung mit fensternden Messystemen (TEF) sind eher negativ.
    Durch die wahlfreie Fensterung kann man messen, was man möchte. Absolutmessungen (die man mit anderen Absolutmessungen vergleichen könnte) sind das nicht.
    Zudem gibt es in einigen Mess-Systemen noch mehr Parameter, an denen man alles lustig verkurbeln kann. Schlimmstes Beispiel war eine Monkey-Forrest-Version, mit der ich mal arbeiten musste.
    Phase wird übrigens bei ATB-Sinusmessungen auch mit gemessen, sonst könnte ich ja nichts damit anfangen.

    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... wie tief ein Messraum "geht", hängt nicht nur von seiner Größe, sondern noch mehr von den Wandabsorbern ab.


    Hmm.
    Ich dachte an die normale Keili-Füllung. Die kriegt man m.W. nicht dicker als 120 bis 150cm, weil sonst die Spitzen zu sehr runterhängen.
    Was ein 4Pi-Raum ist, mit Netz und so, weiß ich auch, aber auch der 7x7x7m^3 Raum von Visaton ersetzt keine Messung im Freien.
    Wenn man alles richtig macht, zählt im Bass nur noch die Größe.
    Trotzdem würde mich der Oldenburger Raum interessieren - gibt ja noch mehr als wie nur Bass auf der Welt. Im Netz habe ich aber keine Infos gefunden. Weißt Du was?

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 16. September 2003 um 19:03
    • #34

    also der Visaton udn HK Messraum ghen nur bis ca. 70hz darunter wird komsich


    woleige das problem ins frie zu gehen.


    bei mir geht das super


    wo bei Bass messen mit IMP und MLS nicht so der hit ist.


    ihc hab 50m bzw dann 300m im um kreis kein haus in der nähe
    ein paar büsche und Bäume sind im weg sonst nix ich mach mal nen paar Photos.


    das 50m haus kommt ca. auf 45 grad von der rück wand im winkel des subwoofers als weit ausserhalb der mess achse


    ich messe dann meist in 2-3m auf dem boden box auch auf dem boden stehen


    Mess mic in ca. 1,7m höhe ist grütze.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 16. September 2003 um 19:12
    • #35
    Zitat von "tthorsten"

    bei mir geht das super


    Zu Dir oder zu mir?
    Nur die Harten komm in tthorstens Garten.
    Ich mach´s auch am liebsten draussen
    :lol: :lol: :lol:
    Ansonsten: tolle Bedingungen.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. September 2003 um 21:26
    • #36
    Zitat von "Adam Selene"

    Meine Erfahrung mit fensternden Messystemen (TEF) sind eher negativ.
    Durch die wahlfreie Fensterung kann man messen, was man möchte. Absolutmessungen (die man mit anderen Absolutmessungen vergleichen könnte) sind das nicht.
    Zudem gibt es in einigen Mess-Systemen noch mehr Parameter, an denen man alles lustig verkurbeln kann. Schlimmstes Beispiel war eine Monkey-Forrest-Version, mit der ich mal arbeiten musste.
    Phase wird übrigens bei ATB-Sinusmessungen auch mit gemessen, sonst könnte ich ja nichts damit anfangen.

    Es gibt ja mehrere - auch preisgünstige Mess-Systeme mit MLS (wozu TEF meines Wissen aber nicht gehört ...) - ich hab auch schon Messung solcher MLS-Billigvarianten gesehen.
    Ich arbeite seit über 10 Jahren mit MLSSA und kann Dir wirklich versichern: MLSSA ist definitiv eine andere Liga als dieser Billigmist.

    Ich selbst kenne das Brüel&Kjaer-Zeug, die alte Neutrik-Wobbelkiste u.v.m. - am komfortabelsten ist für mich MLSSA (man muß sich aber mit dem Verfahren schon ein wenig auseinandersetzen !!!).

    Zitat von "Adam Selene"


    Was ein 4Pi-Raum ist, mit Netz und so, weiß ich auch, aber auch der 7x7x7m^3 Raum von Visaton ersetzt keine Messung im Freien.
    Wenn man alles richtig macht, zählt im Bass nur noch die Größe.
    Trotzdem würde mich der Oldenburger Raum interessieren - gibt ja noch mehr als wie nur Bass auf der Welt. Im Netz habe ich aber keine Infos gefunden. Weißt Du was?
    Adam

    Ich messe auch im Freien, weil das erstens billiger ist und zweitens hat sowas mit der Praxis doch ein wenig mehr zu tun als eine Messung im Messraum (ich erwähnte ja, daß ich schon mal ein Basshorn im Messraum hatte ...).

    Messraum: Schau mal auf der Website der Oldenburger Uni (ich glaub es war http://www.uni-oldenburg.de - bin mir aber nicht ganz sicher ...) und dann Fachbereich Physik (AKU-Gruppe).

    Viele Grüsse sendet

  • Adam Selene
    Profi
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    2.271
    • 16. September 2003 um 22:03
    • #37

    Tja, da kommt nicht viel.
    http://www.physik.uni-oldenburg.de/aku/grafik/start.jpg
    Das ist alles.
    Und das sieht mir doch aus wie ein ganz normaler 4Pi Messraum.
    Und, nein TEF kostet nicht 298 Euro.
    War aber trotzdem extrem manipulatiosanfällig. Genau wie Monkey Forest.
    Mehrere Leute, die ich kenne nennen sowas "Schönmessprogramme"
    Sisal-Soft oder wie das heißt soll noch schlimmer sein.
    Ich bleib bei meinem ATB. Ein Trecker, aber ein verlässlicher Trecker.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 17. September 2003 um 08:45
    • #38

    @Adam

    ... ich hab nicht doch gar nicht behauptet, daß der TEF billig war - es bezog sich auf MLS (oder war ich nicht gemeint ?).

    Das TEF-System, das ich kenne, arbeitete mit TDS (Time Delayed Spectrometry) und nicht mit MLS (... also Maximalfolgensequenz).

    Viele Grüsse sendet

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