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Firmengründung

  • larsm.
  • 15. Januar 2013 um 21:20
  • larsm.
    Beiträge
    65
    • 15. Januar 2013 um 21:20
    • #1

    Hallo Forengemeinde,

    hat von euch schon jemand eine Firmengründung hinter sich und kann erzählen wie schwer das ist? Ich wollte eine Firma Gründen um meine PA, Licht und Truss vermieten zu können. Hat einer Ahnung mit den Rechtsformen? Ich bin leider erst 16 und wollte fragen ob es in dem alter überhaupt möglich ist.

    Wäre über Erfahrungsberichte echt dankbar.


    Gruß Lars

  • else
    Beiträge
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    • 15. Januar 2013 um 21:36
    • #2

    soweit ich weiß - mit einverständniserklärung der eltern schon.

    am wenigsten aufwand - hohes risiko - einzelunternehmung

    je nach gemeinde - einfache anmeldung beim gewerbeaamt ca. 20 - 75,- euro - hier so in der region.

    http://www.elseaudio.de

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 15. Januar 2013 um 22:28
    • #3

    immer sehr Hilfreich
    http://www.weingarten.ihk.de/produktmarken/…12FBE57A7.repl1
    der Leitfaden mal ordentlich durcharbeiten

    natürlich die IHK in Deiner Nähe

    und diesen Durchzuarbeiten würde ich Dir sehr nahe legen
    http://www.weingarten.ihk.de/linkableblob/1…290212-data.pdf

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

    2 Mal editiert, zuletzt von Reini (15. Januar 2013 um 22:38)

  • PMN-Concepts
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    1.452
    • 15. Januar 2013 um 22:32
    • #4

    Gewerbeanmeldung mit Einverständnis der Eltern sollte klappen. Was dir eventuell im Wege stehen könnte ist die Tatsache, dass du mit 16 beschränkt Geschäftsfähig bist. Für die meisten Geschäfte müsste dann also auch wieder eine Erklärung der Eltern eingeholt werden. Das ganze kann dann auch für deine Geschäftspartner umständlich sein. Wenn es sich alles im Rahmen des Bekanntenkreises abspielt ist das ja sicher kein Problem, aber das kannst nur du beurteilen, wer deine Kunden sind.

    Außerdem ggf beachtenswert für deine Eltern: Wenn sie noch Kindergeld bekommen, dann solltest du deinen Verdienst als selbstständiger Verleiher im Auge behalten. Ist es zu viel, dann war's das mit dem Kindergeld. Habe da noch einen groben Satz von ziemlich genau 8000€ im Kopf... Kann aber auch längst überholt sein.

    Zur Firmengründung an sich, am Beispiel des Einzelunternehmens: Zum Amt gehen, Ausweis vorlegen, sagen was du vor hast (z.B. Vermietung von Licht- und Tontechnik), warten bis der Sachbearbeiter alles in seinen PC getippt und gedruckt hat, Geld auf dem Tisch legen, Gewerbeschein mitnehmen und zuhause gut abheften... Wenig später gibt's dann noch mal Post vom Finanzamt und ggf auch von der IHK.

    Aber bevor du das alles machst: Nachdenken, ob vielleicht ein Existenzgründerseminar für dich sinnvoll ist, das schafft unentbehrliches Grundwissen. Man kann in dem Bereich viel verkehrt machen und das geht meistens schon mit dem Ausfüllen von Formularen los ;)

  • larsm.
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    • 16. Januar 2013 um 08:45
    • #5

    Okay vielen dank mal für eure Antworten. Ich habe schon eine Mail zu diesem Thema an die IHK geschrieben, aber noch keine Antwort erhalten :( Mein Kumpel nimmt das Thema gerade in der Schule durch, vielleicht erzählen die Lehrer was brauchbares.
    Ist es nicht Risikoreich ein Gewerbe anzumelden, da man mit dem privatvermögen haftet ?

  • hell&dunkel
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    • 16. Januar 2013 um 09:23
    • #6

    Das Leben als solches ist ein Risiko.
    Der Privatmann haftet auch mit dem Privatvermögen.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • larsm.
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    • 16. Januar 2013 um 09:26
    • #7
    Zitat von "hell&dunkel"

    Das Leben als solches ist ein Risiko.
    Der Privatmann haftet auch mit dem Privatvermögen.

    Was ich so gehört hab ist es doch aber so, dass man mit ner UG(haftungsbeschränkt) nur mit seinem Firmen Kapital haftet, oder nicht? Weil dann wäre das ja eine geeignete rechtsform ?

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 16. Januar 2013 um 10:32
    • #8

    Wenn dein Stativ umfällt und jemanden verletzt oder wenn du das Nebenzimmer der Dorfkneipe aus Versehen in Brand setzt, brauchst du keine UG sondern eine Haftpflichtversicherung und einen guten Anwalt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehm…chr%C3%A4nkt%29
    Jetzt liest du dir den Link oben durch und dann sehen wir weiter.
    Kurz zusammengefasst:
    - Buchführungspflicht
    - Die UG muss ihre Jahresabschlüsse (Bilanz) veröffentlichen

    Und das wegen der Vermietung von Material im Neuwert von vielleicht 2000,-€?

    Kauf dir zuerst ein BGB.

    Zitat von "Onkel Else"

    am wenigsten aufwand - hohes risiko - einzelunternehmung

    Er will eine PKW-Kombifüllung Dorf-DJ-Material vermieten. Er will nicht ins Importgeschäft einsteigen und Artikel aus nicht-EU-Staaten hier in den Verkehr bringen.

    Wo ist die §19 UStG-Fraktion? Das passt hier eher.

    Armin
    Einzelunternehmer

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • treibsand
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    • 16. Januar 2013 um 10:47
    • #9
    Zitat von "hell&dunkel"

    Er will eine PKW-Kombifüllung Dorf-DJ-Material vermieten.

    Nanana, Onkel Hell & Tante Dunkel.
    Er darf ja noch garnicht Auto fahren... Somit muss Mutti mit los und das Geschäft bleibt vermutlich deutlich unter der §19 UStG Grenze und ist mit den €17.500,- noch hoffnungslos überdimensioniert...
    Im Übrigen gibt es dann ja auch noch das Jugendschutzgesetz oder ddas Jugendarbeitsschutzgesetz und etlicher weiterer Schnickschnack.
    Wo war doch gleich das Murmeltier?

    edith machte hier einen verständlicheren Satz draus.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

    Einmal editiert, zuletzt von treibsand (16. Januar 2013 um 14:19)

  • larsm.
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    • 16. Januar 2013 um 12:10
    • #10

    Also doch ne Gbr und dann in den laufenden Jahren umsteigen auf eine andere Rechtsform ?

    Wegen jugendschutz/arbeitsschutzgesetz ist es ja so, dass ich arbeiten darf bis zu einer bestimmten Uhrzeit, daher sehe ich da kein Problem.

  • Mechwerkandi
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    • 16. Januar 2013 um 13:02
    • #11

    Ich geh' da schon mal mit dem Hut 'rum...
    Wenn er nicht vorbestraft ist, geständig, einsichtig und unter Ausnutzung des Jugendstrafrechtes kriegen wir ihn vielleicht auf Kaution und Bewährung wieder 'raus.
    Weitermachen.

  • hell&dunkel
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    • 16. Januar 2013 um 13:08
    • #12

    Keine GbR. Du bist alleine. Oder hast du noch 10 Kumpels die mitmachen wollen. Dann bietet die GbR aber auch genug Fallen finanzieller Art.
    Auf was willst du dann umsteigen? GmbH? UG? :grin:

    Zitat von "Onkel treibsand"

    Wo war doch gleich das Murmeltier?

    Hier

    Onkel Andi gehört aber nicht zur §19 Fraktion...

    Edit: Genau genommen ist "Firma" http://de.wikipedia.org/wiki/Firma

    Weitermachen, Jungs...

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • else
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    • 16. Januar 2013 um 13:11
    • #13
    Zitat von "hell&dunkel"

    Er will eine PKW-Kombifüllung Dorf-DJ-Material vermieten. Er will nicht ins Importgeschäft einsteigen und Artikel aus nicht-EU-Staaten hier in den Verkehr bringen.

    Wo ist die §19 UStG-Fraktion? Das passt hier eher.

    Armin
    Einzelunternehmer


    tja... weil das nur ein steuerlicher "gedanke" ist. seit wann ist ein einzelunternehmer der sich steuerlich als kleinunternehmer einstufen lässt kein einzelunternehmer?

    mehr mag ich dazu gar nicht schreiben...

    http://www.elseaudio.de

  • hell&dunkel
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    • 16. Januar 2013 um 13:21
    • #14

    Habe ich geschrieben, daß die Mitglieder der §19-Fraktion keine Einzelunternehmer sein können? Die Formulierung ist lediglich etwas mißglückt...

    Lieber Onkel Else:
    Hier geht es darum, einem 16-Jährigen zu erklären, warum eine buchhaltungspflichtige, bilanzierungpflichtige Kapitalgesellschaft nicht die Ideale Rechtsform für eine gewerbliche Dorf-DJ-Vermietbude ist.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • else
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    • 16. Januar 2013 um 13:35
    • #15

    als erstes einmal wäre es sehr nett sie würden als moderator hier nicht andere mit tante betiteln. zweitens war die fragestellung des themenstarters eine andere. was sie daraus machen ist ihre sache. ich habe nie etwas von kapitalgesellschaft geschrieben. im übrigen war die antwort von Reini hier bisher die beste.

    und nun warte ich demütig auf ihren nächsten ausfall. scheint ja hier usus zu sein.

    http://www.elseaudio.de

  • larsm.
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    • 16. Januar 2013 um 14:18
    • #16

    Was hackt ihr jetzt so auf mir rum? Ihr könnt doch einfach sagen lass es, weil Grund sowieso. Dann werde ich mir das auch nochmal überlegen. Ich meine ist doch aber ein guter Schritt eine "Firma" zu gründen.

  • treibsand
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    • 16. Januar 2013 um 14:38
    • #17
    Zitat von "else"

    als erstes einmal wäre es sehr nett sie würden als moderator hier nicht andere mit tante betiteln.

    Liebe else,
    erstens sind wir hier immernoch unter uns und eigentlich eher per du, als per sie und zweitens betietelte die freundliche Moderationsumgebung sie als "Onkel"... :wink:


    Lieber Lars,
    der Umgangston unter Tonkutschern mag etwas rauh sein, is aber in aller Regel herzlich.
    Hier will niemand auf dir rumhacken, aber eine Firma (egal welcher Rechtsform) gründet man eher nicht "einfach mal so nebenbei" - und als Jugendlicher isses gleich doppelt hart. Du solltest dir das reichlich überlegen und vor allem deine Eltern/Erziuehungsberechtigten da mit einbeziehen, weil du nämlich wie erwähnt nur "beschränkt geschäftstüchtig" bist und der Taschengeldparagraph sich nicht mit deinem Vorhaben deckt.
    Das ist zwar keine Raketenwissenschaft, allerdings hast du mit einer Firmengründung sofort und umgehend das Finanzamt sowie mind. die IHK mit am Hacken - und glaub mir aus eigener Erfahrung: Die verstehen keinen Spass und wollen ihr Geld wirklich haben und machen dir unschöne Auflagen...
    Was die IHK angeht: wenn du Glück hast, erwischt du da mal fähige Leute - das muss aber nicht sein und mit der Zusatzproblematik U18 wird es nochmal einiges komplizierter.

    Nichtsdestotrotz: wenn du wirklich willst, ist das als Einzelunternehmung unter dem erwähnten §19 UStG vermutlich der richtige Anfang - aber da erwarten dich auf Dauer mehr Probleme und mehr Gegenwind, als hier im Thread...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • larsm.
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    • 16. Januar 2013 um 14:50
    • #18
    Zitat von "treibsand"

    Liebe else,
    erstens sind wir hier immernoch unter uns und eigentlich eher per du, als per sie und zweitens betietelte die freundliche Moderationsumgebung sie als "Onkel"... :wink:


    Lieber Lars,
    der Umgangston unter Tonkutschern mag etwas rauh sein, is aber in aller Regel herzlich.
    Hier will niemand auf dir rumhacken, aber eine Firma (egal welcher Rechtsform) gründet man eher nicht "einfach mal so nebenbei" - und als Jugendlicher isses gleich doppelt hart. Du solltest dir das reichlich überlegen und vor allem deine Eltern/Erziuehungsberechtigten da mit einbeziehen, weil du nämlich wie erwähnt nur "beschränkt geschäftstüchtig" bist und der Taschengeldparagraph sich nicht mit deinem Vorhaben deckt.
    Das ist zwar keine Raketenwissenschaft, allerdings hast du mit einer Firmengründung sofort und umgehend das Finanzamt sowie mind. die IHK mit am Hacken - und glaub mir aus eigener Erfahrung: Die verstehen keinen Spass und wollen ihr Geld wirklich haben und machen dir unschöne Auflagen...
    Was die IHK angeht: wenn du Glück hast, erwischt du da mal fähige Leute - das muss aber nicht sein und mit der Zusatzproblematik U18 wird es nochmal einiges komplizierter.

    Nichtsdestotrotz: wenn du wirklich willst, ist das als Einzelunternehmung unter dem erwähnten §19 UStG vermutlich der richtige Anfang - aber da erwarten dich auf Dauer mehr Probleme und mehr Gegenwind, als hier im Thread...

    Alles anzeigen

    Na das sind doch mal paar Sätze mit denen ich was Anfangen kann. Dadurch weiss ich jetzt das es nicht alles so einfach ist. Ich werde es mir nochmals überlegen. Meine Eltern wären dabei, meinten aber das sie sich um nix kümmern, daher hab ich ja auch hier gefragt.

    Wie ist es wenn ich das Zeugs privat vermiete, muss ich dann Steuern zahlen ?

  • else
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    • 16. Januar 2013 um 15:09
    • #19

    ob tante oder onkel... ist dann auch egal.

    zum thema

    wenn die eltern dem geschäft zustimmen erlischt für dieses geschäft insgesamt die beschränkte geschäftsfähigkeit. so ist mir dies jedenfalls in erinnerung. ist ja auch logisch - wie sollte ein außenstehender auch wissen das da ein 16 jähriger agiert wenn er firmiert.

    wenn du privat deine sächelchen vermietest - bist du natürlich steuerpflichtig. frage ist - ob das jemand mitbekommt. mehr will ich dazu nicht schreiben. sinnvoll ist was anderes.

    zur ihk - der beitrag dürfte überschaubar sein. als kleinunternehmer ist auch der buchhalterische aufwand überschaubar. nichts desto trotz würde ich an deiner stelle schon mal ein existenzgründungsseminar besuchen. all diese themen dürften dort behandelt werden.

    http://www.elseaudio.de

  • else
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    • 16. Januar 2013 um 15:16
    • #20

    jetzt hab ich mal google bemüht und das hier gefunden:

    http://www.gruenderlexikon.de/magazin/existe…hes-unternehmen

    es muss also noch das vormundschaftsgericht zustimmen. dann ist es wohl so wie ich es vorher beschrieben hab.

    ist wohl auch nicht so selten wie man denkt. na dann mal viel spass

    http://www.elseaudio.de

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