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fehlender Phasenwender Auswirkungen?

  • Tom Wantler
  • 9. Juni 2013 um 14:42
  • Tom Wantler
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    • 9. Juni 2013 um 14:42
    • #1

    Hallo liebe Community,

    ich bin so eben bei der Suche nach einer 32a Leitung auf den Phasenwender gestoßen. Das sich dahinter verborgene Grundprinzip oist mir klar. Die Phasen sollten in Ihrem Peak jeweils der Reihenfolge von Phase 1 - 2- 3 folgen. Bei der Funktion eines Drehstrommotors ist mir der Unterschied zu einer falschen Phasenverteilung natürlich bewusst.

    Jedoch kommen wir zurück zum Thema Party-PA:
    Wenn auf Phase I die Endstufen betrieben werden, Phase II geht aufs Licht und Phase III meinetwegen in den FOH-Bereich (Mischpult, etc.), wo könnte es denn dann Probleme bezüglich einer falschen Phasenverteilung geben? Ist es im PA Bereich überhaupt von Bedeutung?

    Vielen Dank für jede Hilfe! :)

  • skyworker
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    • 9. Juni 2013 um 15:01
    • #2

    Völlig egal!

    Drehfeld spielt nur bei Maschinen eine Rolle.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jürgen Klingel
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    • 9. Juni 2013 um 15:23
    • #3

    Eben, das hören nur Klang-Esotheriker und High-End-Voodoo-Priester.

    Blöd wär nur, wenn beim Drehstrom eine Phase und Neutralleiter vertauschen würdest :P ...oder den Neutralleiter gleich weglässt = "Bauern"-Drehstrom (weil für deren Heugebläse und Güllepumpen eine "Motoren-Leitung" mit 3 Phasen + Schutzleiter ausreicht. Daher immer Vorsicht bei alten DS-Leitungen vom Landwirt XY - "die wo er immer für seine Brennholzsäge benutzt hat", wenn die nur 4 Adern haben geht Dir Dein VA-Zeugs bei Schieflast hopps...

    Aber, ich bin wieder mal OT :oops:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tom Wantler
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    • 9. Juni 2013 um 15:53
    • #4
    Zitat

    Blöd wär nur, wenn beim Drehstrom eine Phase und Neutralleiter vertauschen würdest :P ...oder den Neutralleiter gleich weglässt = "Bauern"-Drehstrom (weil für deren Heugebläse und Güllepumpen eine "Motoren-Leitung" mit 3 Phasen + Schutzleiter ausreicht. Daher immer Vorsicht bei alten DS-Leitungen vom Landwirt XY - "die wo er immer für seine Brennholzsäge benutzt hat", wenn die nur 4 Adern haben geht Dir Dein VA-Zeugs bei Schieflast hopps...

    Gibt es für diesen Fall denn brauchbare Schutzeinrichtungen? Aktuell habe ich solch einen Verteiler im Gebrauch: "Showtec PSA-161"

  • DJheini
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    • 9. Juni 2013 um 22:02
    • #5

    Vielleicht hilft dir bzgl. der Schutzeinrichtungen dieser Thread weiter:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=1&t=72419

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • skyworker
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    • 10. Juni 2013 um 11:53
    • #6

    Messen ist die einzige, brauchbare Schutzeinrichtung für diesen Fall. Dazu benötigt man Hirn und einen Duspol. Wer möglicherweise einfach mal so aufsteckt, dem fehlt bereits die erste Grundvoraussetzung...

    Und, ja, ich weiß, wenn der Nullleiter unter Last abbritzelt oder die Kontakte korrodiert sind - aber dann helfen Lastabwurfrelais wie aus dem verlinkten Thread auch nicht mehr weiter.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Audiowerk
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    • 10. Juni 2013 um 21:28
    • #7

    Um so etwas zu messen, braucht man kein Hirn. Das kann jeder, der einen Schwanz in der Hose hat. Trotzdem tut es nicht jeder, und so versiegen die traurigen Botschaften über die Folgen des leichtsinnigen Tuns auf der Scheunenfete beim Bauern Bröhrmeyer auch nicht :(

  • skyworker
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    • 10. Juni 2013 um 21:59
    • #8
    Zitat

    Das kann jeder, der einen Schwanz in der Hose hat.

    - dieses Kriterium ist mir aus der 0100 nicht bekannt... Aber man lernt ja nie aus...

    Was manche Leute hier für Probleme haben...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Audiowerk
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    • 10. Juni 2013 um 22:40
    • #9

    Das ist auch kein notwendiges, sondern ein hinreichendes Kriterium, weshalb es in der 0100 nicht extra Eingang fand. Genügt das? :)

  • hias.h
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    • 24. Juni 2013 um 17:05
    • #10

    Ja, dein Stromverteiler kann dir dabei helfen, aber nein, er schützt deine Geräte nicht wirklich.
    Da er die Spannung jeder Phase anzeigt, kannst du z.B vor der veranstaltung 1KW an Glühlicht an eine der Phasen hängen. Wenn die spannung dieser deutlich einbricht und die anderen ansteigen, solltest du Kabel und Anschlussdose wechseln/überprüfen.
    Hatte mal den konkreten Fall, der Verteiler saß im Amprack, Phase 1 (die mit Steckdose vorne) war für Controller, FoH und Bühnenstrom zuständig, 2+3 für die Endstufen. Also schalte ich zuerst 1, dann 2 und 3 - normalerweise. Diesmal hab ich 1 gleich wieder ausgeschaltet. dass die Spannung plötzlich bei 190V lag war besorgnis erregend, aber an sich nicht so gefährlich wie die Überspannung an den anderen beiden.

    PS: Schuld war eine frisch installierte 16er Dose in einem Neubau, bzw. deren Zuleitung. Nicht nur alte Landwirte machen diesen Fehler....

  • Tom Wantler
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    • 24. Juni 2013 um 17:13
    • #11

    Ich danke dir für den Hinweis! Einen Phasenprüfer habe ich nun fest im Rack verbaut und sollte es mit etwas Masse (1kW) gut testen können. Wenn nun der 0-Leiter abreist ist es das Pech des Schicksals. Gibt es für solche Fälle eigentlich Versicherungen? :)

  • Tom Wantler
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    • 24. Juni 2013 um 22:32
    • #12

    Weil es gerade zum Thema passt ... Schock lass nach.

    Ich habe vor kurzer Zeit in der Bucht ein 10m langes 16A CEE Kabel gekauft, mit entsprechender Buchse dran. Ich wurde schon etwas misstrauisch, da die Pins des Steckers enorm wackelten und alles sehr marode erschien. Also kurzerhand einen neuen Stecker gekauft und das Ding ausgetauscht. Was sich nun zeigte wird euch vom Hocker reißen:

    PE wurde komplett ignoriert und gleich in N verfrachtet :D

  • Jürgen Klingel
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    • 24. Juni 2013 um 22:47
    • #13
    Zitat von "Tom Wantler"

    Weil es gerade zum Thema passt ... Schock lass nach.

    Ich habe vor kurzer Zeit in der Bucht ein 10m langes 16A CEE Kabel gekauft, mit entsprechender Buchse dran. Ich wurde schon etwas misstrauisch, da die Pins des Steckers enorm wackelten und alles sehr marode erschien. Also kurzerhand einen neuen Stecker gekauft und das Ding ausgetauscht. Was sich nun zeigte wird euch vom Hocker reißen:

    PE wurde komplett ignoriert und gleich in N verfrachtet :D

    Falsch! N wurde in PE verfrachtet! Der dicke Messingstift ist IMMER der PE! Gesetzt den Fall, es sind die drei Außenleiter-Drähte vorhanden (kann es aufm Foto nicht erkennen), hast Du ein "Motorenkabel" mit verstärktem Schutzleiter :lol: ergattert! Da hast du aber ein hübsch altes Bauerndrehstromkabel erwischt, diese eckig zusammengepressten Adern sieht man bei modernen Leitungen nicht mehr...
    Viel Glück damit :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tom Wantler
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    • 24. Juni 2013 um 23:03
    • #14
    Zitat

    Falsch! N wurde in PE verfrachtet!

    Meine ich doch :grin:
    Der Verkäufer wusste schon weshalb man auf dem Foto nur die ganzen Schlingen der Isolierung und keinen Stecker sehen konnte. Was solls, für 16A wird es wohl mit neuen Stecker und Buchse schon funktionieren.

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