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Bass für Open Air Kino

  • Gonzo
  • 14. September 2003 um 11:32
  • Gonzo
    Beiträge
    272
    • 14. September 2003 um 11:32
    • #1

    Ich brauche Bass für ein ca. 2.000-3.000 Mann starkes Open Air Kino. Pegel ist nicht vergleichbar mit Live-Konzerten. Nur ab und zu gibt es Peaks, die dann aber durchaus druckvoll (vor allem Tiefbass) rüberkommen müssen. Mid-High wird abgedeckt durch drei alte HR60 und drei 2x12" Mid-Bins (mit Hornvorsatz) für links, mitte, rechts.

    Welche Bass-Ausstattung würdet Ihr empfehlen? Ich brauche keine neuen Leichtbaukisten. Es können auch durchaus alte, schwere w-bins sein. Das Zeug wird einmal aufgebaut und bleibt dann für drei Monate liegen.

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 14. September 2003 um 13:05
    • #2

    servus!

    Habe letztes jahr auch ein openair gemacht. w-bin geht da nicht, der geht nicht tief genug für guten kinosound, zudem ist der f-gang zu wellig. ich bin ja eingentlich ein hornfan, und habe selbst einen lkw voll mit w-bins, aber für kinosound absolut unbrauchbar.

    Billig und tauglich: Bassreflex mit 18", deluxe ist langhubiger 15", wenns da billig sein soll kappa lf. Schön grosses gehäuse, mit grossem vent, dann kommt das ding auch ein bissel weit...
    Wir sind mit 4 Doppel-15" Kisten ganz gut gefahren, aber unterschätz die pegelspitzen im kinosound nicht. Da er ja meist (zumindest bei uns) als licht-ton ankommt, ist das signal ja eingentlich prima limitiert (ein optischer limiter), aber ein hochpass ist gaaaanz essentiell. Hochton geht bei Licht-Ton nur bis 12 kHz, und das nur bei nem neuen film ohne staub etc. und ner sehr guten zelle.

    Soundcheck nur mit echtem filmaterial. da bin ich brutalst auf die fresse gefallen. Soundcheck mit werbung und dolby-test film sowie sprach und musik von cd waren perfekt, der eignetliche film war eine katastrophe.
    Vermutlich hatte der dolby prozessor einen fehler, zudem hat sich dieses jahr herausgestellt, das jemand am signalkabel rumgepuscht hatte und die pins vertauscht hatte im mittenkanal. Am ersten tag war wie gesagt alles prima, bi der erste film lief: Nur noch katastrophe. Ihc denke es war sabotage, aber wer weiss das schon. (nach hunderten von gelöteten XLR-Kabeln kennt man die Belegung einfach auswendig...)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • Audiobuddy
    Profi
    Beiträge
    357
    • 14. September 2003 um 15:11
    • #3

    Ich persönlich fand für Kinobeschallung bislang MTL-4 eine gute Wahl. 2 - 4 Stck. sollten dein 3000 Mann Open air ordentlich durchschütteln...

    audiobuddy

    P.S. Mehr dazu später, muß jetz weg..

  • tufkawila
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    1.529
    Marktplatz Einträge
    2
    • 15. September 2003 um 10:38
    • #4

    Morgen, ich sehe da noch ein anderes Problem. Sollte das Zeug wirklich von einem Dolby Digital Decoder gespeist werden, so sollte man bitte nicht vergessen das fürs Kino die Frontspeaker absolut Fullrangetauglich sein müssen !!!! Die Front bekommt die ganze Bassladung zu spüren. Darum sind in den Kinos die Frontspeaker meist grösser als der Subwoofer selber. Der LFE Kanal am Decoder wird nur hin und wieder bei Gelegenheit aktiviert wenn es mal richtig kracht oder für Spezialeffekte usw. Der LFE Kanal läuft nicht konstant mit !!! Der meiste Bassanteil kommt von der Front !!!! Deswegen sehe ich da ein Problem !!! Es hat überhaupt keinen Sinn da jetzt eine ganze Ladung Subs hinzustellen, da diese die meiste Zeit gar nicht gespeist werden, es sei denn du speist das ganze mit einem Consumer Home Decoder wo du dann die Möglichkeit hast den Bassanteil der Frontspeaker zum LFE Kanal hin zu routen. So bekommen die Subs sowohl den Bassanteil der Front als auch des LFE Kanals. Grüsse aus Belgien, FRED. :):)

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 15. September 2003 um 11:00
    • #5

    wenn er analoges dolby hat, hat er eine kanaltrennung von effektiv 6 db.
    wir hatten zwei woofer in der mitte und jede seite einen aussen.
    Der typ, der es jetzt macht, benutzt 3x doppel 15" popel-bassreflex-kiste...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 15. September 2003 um 17:05
    • #6

    hier in unserer ecke gibt es oscars kinotechnik zwei oscars genannt

    die machen das mit 3 x EF6 und 4x ESX für 2000 leute

    klingt immer super
    die jungens hatten früher EAW 850 und PS 15 als delaylines etc pp

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Marcel
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    • 15. September 2003 um 20:45
    • #7
    Zitat von "willaudio"

    Morgen, ich sehe da noch ein anderes Problem. Sollte das Zeug wirklich von einem Dolby Digital Decoder gespeist werden, so sollte man bitte nicht vergessen das fürs Kino die Frontspeaker absolut Fullrangetauglich sein müssen !!!! Die Front bekommt die ganze Bassladung zu spüren. Darum sind in den Kinos die Frontspeaker meist grösser als der Subwoofer selber. Der LFE Kanal am Decoder wird nur hin und wieder bei Gelegenheit aktiviert wenn es mal richtig kracht oder für Spezialeffekte usw. Der LFE Kanal läuft nicht konstant mit !!! Der meiste Bassanteil kommt von der Front !!!! Deswegen sehe ich da ein Problem !!! Es hat überhaupt keinen Sinn da jetzt eine ganze Ladung Subs hinzustellen, da diese die meiste Zeit gar nicht gespeist werden, es sei denn du speist das ganze mit einem Consumer Home Decoder wo du dann die Möglichkeit hast den Bassanteil der Frontspeaker zum LFE Kanal hin zu routen. So bekommen die Subs sowohl den Bassanteil der Front als auch des LFE Kanals. Grüsse aus Belgien, FRED. :):)

    Wenn er wirklich echtes Dolby Digital 5.1 fahren will sollte er gute und viele Subs UND fullrangetaugliche Frontspeaker haben. Der .1 Kanal aka LFE wird ja nur wie schon gesagt bei Basseffekten benutzt. Je nach Film können diese allerdings auch recht häufig und ziemlich brachial und tief ausfallen.
    Wegen fullrange und Frontboxen: An jedem vernünftigen DD-Decoder/Vorstufe/Receiver kann man einiges einstellen. z.b. kannst du den .1 LFE mit auf die Frontboxen mischen und ganz ohne Sub fahren. Dazu sei allerdings gesagt, dass sehr viele Geräte damit Probleme haben und das meiste vom Bass auf der Strecke bleibt. Bei einer Lexicon Vorstufe würd das jedenfalls nicht passieren.
    Des weiteren kann man die Frontboxen, Center, Rear jeweils getrennt auf "Large" und "Small" stellen. "Large" bedeutet Fullrange - bei DD imho 80Hz-20kHz und bei DTS 20Hz-20kHz.
    Bei "Small" trennt der Decoder ab einer festgelegten Frequenz (bei guten Geräten auch einstellbar) und schickt z.b. alles über 100Hz an deine Frontboxen und den Rest übernimmt der Sub. Wurde ja hauptsächlich für die kleinen Homecinemaanlagen entwickelt mit ihren Miniböxchen ;) Dafür könntest kleinere Front, Center, Rearboxen nehmen, musst dafür aber mehr im Bass auffahren.

    Auf jeden Fall gibts da ne Menge einzustellen und das ganze lässt sich so ziemlich an jedes System anpassen.
    Am besten ist imho die Variante aus fullrangetauglichen Boxen für alle Kanäle UND nen großen Packen Subs.

    CU
    Marcel

  • Gonzo
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    272
    • 16. September 2003 um 09:06
    • #8

    Die Heimlösungen von denen Du sprichst sind bei digitalen Signalquellen im professionellen 35mm-Kinobetrieb nicht verwendbar. Mann kann das Signal eines Dolby-Digital-Readers an 35mm-Kinoprojektoren beispielsweise nicht in einen Heim-Dolby-Digital-Receiver speisen. Dafür sind umfangreiche Signalbearbeitungen notwendig. Dafür benötigt man Digital-Kino-Prozessoren von Dolby, Smart usw. (sehr teuer, ab ca. 8.000 Euro).

    Wir arbeiten nicht mit digitalen Signalquellen sondern mit dem etwas preisgünstiger händelbaren analogen Lichtton. Brauchbarer Frequenzgang bis 12-14 Khz. Das Signal wird aufbereitet (Lichttonvorverstärkung, Rauschunterdrückung und Matrix-Dekodierung) von einem Kintek-Kinoprozessor. Die Frontkanäle arbeiten hier bis max. 100 Herz. Vom Kinoprozessor selbst wird ein Subkanal aus dem bestehenden analogen Signalmaterial aufbereitet (ist also kein eigenener diskreter Subkanal, ist bei analogem Kinoton nicht vorgesehen). Das ist die Standard-Vorgehensweise bei analogen Kinoprozessoren.

  • Marcel
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    • 16. September 2003 um 20:42
    • #9
    Zitat von "Gonzo"


    Wir arbeiten nicht mit digitalen Signalquellen sondern mit dem etwas preisgünstiger händelbaren analogen Lichtton. Brauchbarer Frequenzgang bis 12-14 Khz. Das Signal wird aufbereitet (Lichttonvorverstärkung, Rauschunterdrückung und Matrix-Dekodierung) von einem Kintek-Kinoprozessor. Die Frontkanäle arbeiten hier bis max. 100 Herz. Vom Kinoprozessor selbst wird ein Subkanal aus dem bestehenden analogen Signalmaterial aufbereitet (ist also kein eigenener diskreter Subkanal, ist bei analogem Kinoton nicht vorgesehen). Das ist die Standard-Vorgehensweise bei analogen Kinoprozessoren.

    Achso, ok das ist natürlich was andres. Im Kino stehen wohl auch ab und an die MC12 von Lexicon rum, aber die wäre wohl um einiges zu teuer mit ihren ca. 13.500Euro/Liste ;)
    Wie meinst du das mit den Frontkanälen bis max. 100Hz? Oder hast du was vertauscht und meinst ab 100Hz?

    Aber wenn du weisst welche Anforderungen bei dir an jedem Kanal anliegen, solltest du uns die vielleicht auch nicht vorenthalten. Dann kann man noch eher was empfehlen.

    CU
    Marcel

  • Gonzo
    Beiträge
    272
    • 17. September 2003 um 09:06
    • #10

    @ marcel:
    Richtig, ab 100 Hz, viellleicht auch besser erst ab 120 Hz. Ich weiß noch nicht so genau, wo exakt ich meine Mid-Bins trenne. Sind schon etwas ältere Boxen.

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