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JBL PRX715-XLF

  • Skorpi
  • 15. November 2013 um 09:09
  • Skorpi
    Gast
    • 15. November 2013 um 09:09
    • #1

    Hi Leute
    Ich poste die Anfrage gleich mal in beiden Foren - sorry -
    Ich bekomme morgen ein Preisangebot und wollte vorab mal eure Meinung zu JBL allgemein und im Besonderen (der Box) bekommen. Habe zZ TSM Sub dp+
    Hat einer von euch schon genauere Infos zu dieser Box? evtl schon mal gehört / getestet? Wird er mir evtl etwas mehr bringen als die TSM?
    Was für ein LP ist da drin?
    zu den 1500 W gibts ja auch keine genauen infos RMS, AES, EIA
    Da steht nur was von Class-D Endstufe-"Crown" ?!.....(Crown :?: :roll: - was besseres?)

    An sich macht er ja von den "geschriebenen" Daten keinen Schlechten:
    Power Rating: 1500 W
    Frequency Range (-10 dB): 37 Hz - 113 Hz
    Frequency Response (±3 dB): 44 Hz – 91 Hz
    Internal Crossover Frequency: 90 Hz DSP controlled 48 dB filter slope
    Loop out Crossover Frequency: 120 Hz analog 24 dB filter slope
    Maximum SPL: 131 dB
    Gewicht 25,4 kg

    Danke euch schon mal im Vorraus

  • phase77
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    67
    • 15. November 2013 um 22:23
    • #2

    Den Sub habe ich noch nicht gehört, ABER ich habe schon einige JBL-Kisten im Vergleich zu den Seeburg TSM & TSE Subs gehört und kann dir sagen dass du mit dem TSM sicher besser beraten bist als mit dem JBL-Zeugs. Für mich sind die Bässe nicht präzise genug, eher schwammig im Vergleich zur TSM-Kiste. Ich würde sagen dass Seeburg ansich die audiophileren Lautsprecher als JBL baut.

    Bevor man kauft sollte man immer selber testhören, vllt. findest du ihn ja lauter und hörst die feinen Unterschiede nicht raus. JBL war schon immer im Sound "vorpräschend" und nicht unbedingt "dezent und sauber".

    Wie kommt man eigentlich drauf, von Seeburg zu JBL zu tangieren? Fehlt dir beim TSM was? Noch lauter heißt ja nicht unbedingt besser.

  • Skorpi
    Gast
    • 15. November 2013 um 23:19
    • #3

    da ich die Topteile TX-2A von Lambda-labs habe (Trennung 100Hz) und die TSM NUR bei 120Hz trennen war dies meine Überlegung (u.a. auch wegen einer leichten Box). Der Nachteil der TSM ist, daß diese im Eingangspegel ca 4V mehr brauchen um mit andere Boxen pegelmäßig auf gleicher Höhe zu spielen. die neue Box von LL CB-15 läßt leider noch laaang auf sich warten :( die MF-15A ist für kleine Feiern zu groß. Die TSM spielt zwar schön weit runter und hat Volumen, aber mir feht da der Kickbass. Ich möchte auch das zusätzliche Gerät zur Pegelanpassung weg haben. Da die neue Serie von JBL nicht ganz so schlecht sein soll ist es mir eine Überlegung wert. Auch ein paar Infos vorm selbsthören/testen sind meiner Meinung nach hilfreich :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 16. November 2013 um 15:54
    • #4
    Zitat von "natrium"

    Den Sub habe ich noch nicht gehört, ABER ich habe schon einige JBL-Kisten im Vergleich zu den Seeburg TSM & TSE Subs gehört und kann dir sagen dass du mit dem TSM sicher besser beraten bist als mit dem JBL-Zeugs. Für mich sind die Bässe nicht präzise genug, eher schwammig im Vergleich zur TSM-Kiste. Ich würde sagen dass Seeburg ansich die audiophileren Lautsprecher als JBL baut.

    Bevor man kauft sollte man immer selber testhören, vllt. findest du ihn ja lauter und hörst die feinen Unterschiede nicht raus. JBL war schon immer im Sound "vorpräschend" und nicht unbedingt "dezent und sauber".

    Wie kommt man eigentlich drauf, von Seeburg zu JBL zu tangieren? Fehlt dir beim TSM was? Noch lauter heißt ja nicht unbedingt besser.


    Naja, JBL steht International besser da. Es gibt Low-Budget Bässe es gibt mittelmässige und auch sehr gute (man darf nicht verallgemeinern) und es gibt noch Anwenderfehlern die JBL Bässe ausserhalb von Spezifikationen betreiben. Da klingt sebst guter Bass nach nix.
    Ich würde auf jedem Fall diesen neuen Bass erstmal anhören.
    Als Alternative kann ich noch PL-Audio Gorilla mini DSP in Raum werfen. Durch DSP kann man diesen Bass sehr fein auf die vorhandene Tops anpassen.

    @skorpi
    nimm zum Test dein TSM Sub mit. Beim Test mit JBL Sub kann ich empfehlen 2 Sachen auszuprobieren. Einmal mit lokale Trennungen im Sub + Top zu probieren und einmal im Sub HPF Ausgang abgreifen und ins Top rein (Top als Fullrange belassen).

  • Skorpi
    Gast
    • 17. November 2013 um 10:03
    • #5

    @Jonnytrance
    jepp, danke für den Hinweis mit dem Abgreifen aus dem Sub. Soweit habe ich gar nicht gedacht "Top".
    beide im A/B vergleich testen ist selbsverständlich.
    PL-Audio Gorilla ist mir zu schwer.

  • markus0815
    Gast
    • 17. November 2013 um 10:56
    • #6

    http://www.thomann.de/at/jbl_prx_715_xlf.htm

    sagen nicht alleine schon die viel zu kleinen, und total grottigen, nirgends abgerundeten BR ports alles aus? habe bisher nur den 618 xlf gehört, der war relativ mist. so wie natrium schon gesagt hat, schwammig

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. November 2013 um 11:46
    • #7
    Zitat von "markus0815"


    sagen nicht alleine schon die viel zu kleinen, und total grottigen, nirgends abgerundeten BR ports alles aus?


    Na wenn du schon daraus ne Klangbeurteilung bilden kannst...Respekt! :lol:

    P.S. übrigens die Phaseninvertoren sind Rund und haben somit die perfekte geometrische Form in sich.

  • phase77
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    • 18. November 2013 um 19:00
    • #8
    Zitat von "Jonnytrance"


    Naja, JBL steht International besser da...

    Das ist doch kein Argument sich für einen Bass zu entscheiden. Wie definierst du besser dastehen? Bekannter ist JBL mit Sicherheit, aber klanglich ist das nochmal ne andere Liga.

    Ich habe schon einige JBL-Anlagen in diversen Discotheken hören müssen, aber vom Bass war ich bisher immer enttäuscht. Was halt auch immer gerne gemacht wird, einfach einen Haufen 18er BR-Kisten in ne Disco gestellt. Das wummert ordentlich, das hat doch aber mit Klang nichts zu tun. Richtig ausgewählt und richtig gestellt könnte man da sicher mehr rausholen, aber so arg viel besser im Klangverhalten wirds dann eben auch nicht. Ich würde schon sagen dass JBL (Produkt-Range übergreifend) einen typischen Sound hat, und der ist einfach nicht trocken, dezent und sauber.

    Vor kurzem hatte doch jemand mal die PA-Anforderungen von Bonjovi veröffentlicht. Da standen Namen wie D&B, Kling & Freitag, Seeburg, Nexo usw... drauf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei anständigen Bands JBL mit draufsteht.

    Wer den Klang mag, darf sich ja gerne damit eindecken ABER bitte nicht in eine Discothek stellen! :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. November 2013 um 19:45
    • #9
    Zitat von "natrium"

    Was halt auch immer gerne gemacht wird, einfach einen Haufen 18er BR-Kisten in ne Disco gestellt.


    Eben, Anwenderfehler, sagte ich doch.
    Ich kenn mehrere Leute die auf den "typischen" JBL Bass stehen und das sind nicht wenige.

    Zitat von "natrium"

    Vor kurzem hatte doch jemand mal die PA-Anforderungen von Bonjovi veröffentlicht. Da standen Namen wie D&B, Kling & Freitag, Seeburg, Nexo usw... drauf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei anständigen Bands JBL mit draufsteht.


    Steht fast immer JBL, EAW, L-Acoustics...

    P.S. Rock in Rio 2011 mit 120xVT4889 + 84xVT4880A
    http://www.live-production.tv/system/files/i…in_Rio_2011.jpg
    Dozens of rock’s biggest names performed at Rock in Rio, including Guns N’ Roses, Shakira, Katy Perry, Stevie Wonder, Ke$ha, Metallica, Rihanna, Coldplay, Elton John, the Red Hot Chili Peppers and many other top artists.

    P.P.S.

    Zitat von "natrium"

    Wer den Klang mag, darf sich ja gerne damit eindecken ABER bitte nicht in eine Discothek.


    Na dann haben viele Dissen falsche Entscheidungen getroffen, die von Cocoon in Frankfurt auch :roll:

  • phase77
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    67
    • 19. November 2013 um 12:22
    • #10

    Die neue Anlage vom Cocoon habe ich noch nicht gehört. Das Pacha z.B. in Gran Canaria setzt auch auf JBL und hat die VRX-Line verbaut. Die Tops sind ganz ok aber die 18-Subs (VRX918S) warn doch recht bescheiden. An manchen Stellen kam einfach garnichts vom Bass an. Es ist sicherlich auch eine Frage der Bauart, Positionierung & Controlling. Reine BR's sind für die Anwendung einfach nichts. Da sollten Infras oder Hybrid-Hörner hin wie z.B. der TSE-Sub. Da kommt bei 2 TSE-Subs gefühlt mehr raus als aus 4x VRX918S.

    Aber stimmt schon, man sollte nichts verallgemeinern wie du schon sagtest. Kann gut sein, dass u.A. die VERTEC-Serie auf nem höheren Niveau spielt. Jedenfalls warn die bezahlbaren Sachen von JBL die ich gehört habe nicht so toll. Da hat sich bei mir eben ein gewisses Bild über die Marke entwickelt.

    Wir sind leicht abgeschwiffen. Zurück zum Thema.

    Ich werde mir das nächste mal wenn ich im Vorführraum bin den besagten Bass anhören und vergleichen. Das interessiert mich jetzt schon ziemlich.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 19. November 2013 um 18:50
    • #11
    Zitat von "natrium"

    Die Tops sind ganz ok aber die 18-Subs (VRX918S) warn doch recht bescheiden. An manchen Stellen kam einfach garnichts vom Bass an.


    Das liegt doch nicht am Bass, sondern an Raum und Aufstellung.

    Zitat von "natrium"

    Reine BR's sind für die Anwendung einfach nichts.


    Ich kenns auch anderst.

    Zitat von "natrium"

    Da sollten Infras oder Hybrid-Hörner hin wie z.B. der TSE-Sub. Da kommt bei 2 TSE-Subs gefühlt mehr raus als aus 4x VRX918S.


    TSE-Sub kommt aber nicht so tief wie SRX718S (baugleich mit VRX Sub nur nicht Flugfähig), daher gibts doch TSE-Infra zusätzlich, falls man will...
    TSE Sub gefällt mir auch, aber 2 TSE Subs bringen real den selben Pegel wie 2 SRX718 auch (selbst verglichen), nur gehen die TSE nicht so tief. Was im ersten Augenblick gefühlt lauter vorkommt (da der Controller pfuscht) wird mit Leistungssteigerung zurück gehen (Hub lässt sich nicht bescheißen).

  • tobias kammerer
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    • 8. Dezember 2013 um 14:33
    • #12

    Hallo,

    Ich habe die ganze PRX Serie nun gehört und auch mehr Infos dazu.
    Der Hochtöner ist gewachsen und ist aus der VRX. Deswegen auch der hohe Schalldruck, da der Hochtöner das durchaus erreicht. Die Mitten schaffen das nicht, wird aber auch kein Hehl draus gemacht. Die Endstufen sind eben wie gesagt Biamping 2x 750 Watt RMS und natürlich entsprechend für den Hochtöner limitiert.
    Höreindruck: Alle Boxen klingen deutlich ausgewogener als die PRX-6.. Serie und sind auch auffällig lauter (hatte sogar noch eine PRX-612 zum Vergleich übrig). Der 15" XLF klingt tatsächlich sehr "erwachsen" und lässt erst einmal nichts vermissen. Klanglich sehr gelungen ist auch die PRX-710. Hier waren eigentlich alle Zuhörer sehr angetan, da die Box auch Fullrange bereits eine sehr gute Figur macht.
    Trotz nicht mehr Neodym sind alle Boxen ziemlich leicht. Aus meiner Sicht einziges Manko sind die relativ lauten (weil kleinen) Lüfter. Diese springen aber nur unter Last an. Das könnte aber für die ein oder andere Veranstaltung ein KO Kriterium sein. Alles in Allem muss man denke ich die PRX-7... neu einreihen und kann sie nicht mehr mit der PRX-6... gleichsetzen. Ich würde den Unterschied zur Seeburg TSM (oben zitiert) als nicht mehr so riesig ansehen. Er bleibt auf alle Fälle, aber trotzdem sind Boxen deutlich über dem gängigen "Mucker"-Niveau un durchaus professionell zu gebrauchen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    _________________
    Tobias Kammerer, Dipl Audio Engineer SAE
    Pro PA Veranstaltungstechnik
    (Inhaber)

    Musikhaus Kirstein GmbH
    (Produktmanager)

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