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Behringer DCX brummt...

  • ralle14
  • 18. Juni 2015 um 23:38
  • ralle14
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    • 18. Juni 2015 um 23:38
    • #1

    Moin!

    Seit ein paar Tagen brummt mein DCX, der in der HiFi-Anlage hängt. Er treibt einen 8" URPS und RFT BR50 an.

    Das Brummen ist nicht kontinuierlich, man kann es eher als auf- und abschwellenden Netzbrumm bezeichnen. Sofern man die Ausgänge mutet, ist es weg. Wenn man die Eingänge mutet, verändert sich nichts. Der Fehler muss also am DCX liegen...

    Die Endstufen kann ich ausschließen. Übergangsweise hängt jetzt ein miniDSP vor den Endstufen, mit dem die ganze Nummer einwandfrei funktioniert...

    Die Kiste ist Baujahr 2011 und Version 1.17.

    Da gerade der Bassweg für HiFi einen recht hohen Wirkungsgrad hat stört das doch erheblich.

    Hatte schon einmal jemand so einen Fehler? Evtl. Netzteil, was sich langsam verabschiedet?

  • Jürgen Klingel
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    • 19. Juni 2015 um 01:48
    • #2

    Netzteil glaube ich nicht, das ist ein Schaltnetzteil, das mit wesentlich höheren Frequenzen als "Netzbrumm" arbeitet...

    Was ist, bei abgesteckten Eingangskabeln, es kann immer noch Brumm sein, der über die Signalmasseverbindungen rein kommt?
    Hast Du sonst was an der Hifi-Konfiguration geändert?

    Möglich wäre auch eine interne Flachbandkabelverbindung, die lose ist, würde den Ultradrive aufschrauben, an den Steckern wackeln und sehen, ob der Fehler verschwindet.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ralle14
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    • 19. Juni 2015 um 08:13
    • #3

    Danke für die Antwort.

    Es brummt auch, wenn die Eingänge abgezogen sind. Masseschleife zur Signalquelle ist auch sehr unrealistisch, da alle Geräte an einer Steckdose hängen und die Signalverbindung über Toslink ausgeführt ist.

    Die Sache mit den Flachbandkabeln werde ich heute Abend mal ausprobieren. Beim Kauf des Geräts hatte ich diese schon mit Kleber fixiert.

  • DJheini
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    4
    • 19. Juni 2015 um 12:36
    • #4

    Wenn du die Kiste auf hast, mach mal eine Sichtkontrolle bei den Elkos im Netzteil.
    Eventuell macht da ein Elko dicke Backen. Da gibt es einen etwas fetteren, der liegt an Netzspannung.
    Vielleicht macht der so langsam schlapp.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jürgen Klingel
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    • 19. Juni 2015 um 18:39
    • #5
    Zitat von "DJheini"

    Wenn du die Kiste auf hast, mach mal eine Sichtkontrolle bei den Elkos im Netzteil.
    Eventuell macht da ein Elko dicke Backen. Da gibt es einen etwas fetteren, der liegt an Netzspannung.
    Vielleicht macht der so langsam schlapp.


    Oh ja, richtig, auch beliebter Fehler - "Hörst du´s schon am Ausgang knacken, hat der Elko dicke Backen..." :lol:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Nordemil
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    • 21. Juni 2015 um 21:32
    • #6

    Hast du den Fehler gefunden?

  • ralle14
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    • 22. Juni 2015 um 08:45
    • #7

    Nein leider noch nicht. Hatte am Wochenende aber auch nicht viel Zeit zwischen Schlaf und dem nächsten Job. Rein optisch sehen die Elkos gut aus, nichts aufgeblasen... Steckverbindungen sitzen auch bombenfest.
    Werdd nochmal die Netzteilplatine rausnehmen, die Unterseite kontrollieren und bei Bedarf nachlöten.

  • Tobi85
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    • 1. Juli 2015 um 10:30
    • #8

    Hi,
    wenn ein Elko dicke Backen macht, ist er hin. Klar. Das heißt aber nicht, dass er gut ist, weil er keine dicke Backen macht.
    Ausläten und messen ist hier angesagt. Hat man kein Messgerät, kann man während dem Betrieb auch die Gleichspannung am Ladeelko messen. Diese sollte deutlich über 300V liegen. Obacht, dass kann weh tun!!

  • Dosenfutter
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    1.387
    • 1. Juli 2015 um 16:14
    • #9

    Wenn einer der Elkos kaputt ist, dann gibt es kein auf- und abschwellendes Brummen, es gibt keine großen Leistungsschwankungen und das Schaltnetzteil ändert die Brummfrequenz sehr stark. Jürgen Klingel hat es davon abgesehen auch schon sehr gut nachvollziehbar dargestellt, wie man den Fehler angehen sollte. Auch ein Festkleben ändert nichts daran, daß es da einen Fehler geben kann. Ich denke, das Problem ist viel simpler, ich würde schlicht und einfach mal eine galvanische Trennung ausprobieren, zumal offenbar auch eine syn/asyn Wandlung stattfindet.

    Sowas wie "Da gerade der Bassweg für HiFi einen recht hohen Wirkungsgrad hat stört das doch erheblich." kann ich allerdings - unabhängig von der Fehlersuche - nicht nachvollziehen, man muß den Amp für den Sub nicht auf Maximum stellen.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • Jürgen Klingel
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    • 1. Juli 2015 um 18:20
    • #10
    Zitat von "Ralle14"

    Danke für die Antwort.

    Es brummt auch, wenn die Eingänge abgezogen sind. Masseschleife zur Signalquelle ist auch sehr unrealistisch, da alle Geräte an einer Steckdose hängen und die Signalverbindung über Toslink ausgeführt ist.


    Ja...und? Der DCX hat ja keinen Toslink, nur die Peripherie...manch einer hat sich den Brumm auch schon über die Gehäuseverbindung durch "an die Rackschiene schrauben" geholt, Stichwort "Humfrees"

    Fang radikal an zu suchen: DCX ausbauen und außerhalb vom Rack OHNE Eingänge an einen einzelnen Verstärker hängen, an dem sonst nix angeschlossen ist. Ein- und Ausgänge "muten", wenn´s dann noch brummt - ist der Ohringer (oder der Amp) echt defekt :grin:

    Dann schrittweise weiter, immer eine Komponente, oder Konfiguration mehr - Glaskugelraten ist in dem Fall nicht zielführend.

    Viel Erfolg dabei ;)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Heini
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    • 2. Juli 2015 um 09:45
    • #11

    Hast du den Fehler auf allen Kanälen oder nur auf einem Kanal?
    Hatte ein ähnliches Problem mit meinem DCX, da wars ein korrodiertes XLR Kabel (bzw. besser gesagt der Stecker).
    Mit Muten des Ausgangs war komischerweise auch das Brummen weg, also wie bei dir.

    Gruß Jan

  • ralle14
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    • 27. Juli 2015 um 10:46
    • #12

    Update:

    Am Ende waren es wohl doch die Flachbandkabel, wie bereits angemerkt. Hatte alle einmal abgezogen und die Kontakte mit Kontakt 60 gereinigt und Kontakt WL durchgespült.

    Einige Lötstellen auf der Netzteilplatine sahen auch nicht so schön aus, hab ich alles mal neu verlötet.
    Die Pappen wackeln wieder brummfrei in ihren viel zu kleinen Volumina, ganz zum Leidwesen meiner Nachbarn. :grin: Also alles einwandfrei!

    Danke für die Hilfe!

    @ Dosenfutter: Bin ein Freund von klarer Gainstruktur, deshalb sind alle Endstufen voll aufgedreht mit festem Gain von 26dB.

    Interessanterweise konnte ich feststellen, dass sich das Eigenrauschen des DCX nach den Maßnahmen etwas verbessert hat. In welchem Umfang kann ich nicht beurteilen, dafür bedarf es wohl einer Vorher - Nachher Messung.

    Beste Grüße,
    Ralf

  • Dosenfutter
    Verifiziert
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    1.387
    • 27. Juli 2015 um 21:09
    • #13
    Zitat von "Ralle14"

    Update:

    Am Ende waren es wohl doch die Flachbandkabel, wie bereits angemerkt.

    [...]

    Danke für die Hilfe!


    Danke für die Rückmeldung und bitte. ;)

    Zitat von "Ralle14"

    @ Dosenfutter: Bin ein Freund von klarer Gainstruktur, deshalb sind alle Endstufen voll aufgedreht mit festem Gain von 26dB.


    Das ist ansich nicht verkehrt, grundsätzlich macht man sich das Leben aber viel einfacher, wenn man ergebnisorientiert arbeitet. Oder mit anderen Worten: Siehe Signatur - Wenn man Lösungen für Probleme ablehnt, weil man zu faul ist, braucht man sich nicht über das Ergebnis zu beschweren.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

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