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Dynacord PSE 215

  • krzysztof schwierz
  • 14. September 2018 um 23:33
  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 14. September 2018 um 23:33
    • #1

    Hallo,

    ein Kollege interessiert sich fuer die PSE 215,

    als ich mir das Datenblatt ansah, wuerde ich sagen, der schiebt erst so "richtig" ab 50-60 HZ. (typisch fuer LS mit 3" Swingspule?).

    Die meisten Subs in der ordentlichen ca. 1-1,5kE fuer passiven Sub Klasse fangen schon bei ca. 40Hz an (dank 4" Swingspule?).

    Woraus ich hin moechte - ist der Dynacord fuer "moderne" Musik "up to date"? Hoert man diesen Tiefgang oder ist es fuer die populaere Tanzmusik so gut wie unbedeutend und ich brauche dem Kollegen damit den Kopf nicht zu zerbrechen...?

    Danke, VG!

  • MuellerSound
    Reaktionen
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. September 2018 um 14:05
    • #2

    Servus,

    Mein Beitrag wird zwar nur mediumqualifiziert, aber für das "normale" Geschäft mit Tanzmusik, Hochzeit und gediegenen Feten ist der Sub m.E. gut hinreichend, was den Tiefgang angeht.
    Laut Datenblatt fällts zwar bereits unter 60 auf 50 Hz um ca. 3 db und drunter geht's sogar noch etwas steiler zu - aber der übliche Nutzbassbereich bis um die 50 Hz ist durchaus noch entspannt im f6-Level; also max. 6 dB leiser als die lautesten Bereiche um 70/80 Hz.

    Das macht den Bass für die allermeiste Durchschnittsmusik absolut brauchbar - solange der Kollege nicht gerade als Dubstepkapelle rumreist ;)

    Der Otto-Normal-Hörer wird das, was untenrum "fehlt" nicht als fehlend bemerken (zumal auch ein Vergleichssetup nicht zur Verfügung steht).

    Die dicke 4" VC kann ein Vorteil sein, wenns mit richtig Dampf richtig tief werden soll - das bietet einfach Headroom in der Belastbarkeit. Meist wird entsprechendes Material dann mit schweren Pappen kombiniert, so dass es eben richtig tief und fett schiebt; u.U. bleibt dann aber ein Teil der knackigen Wirkung obenraus auf der Strecke.

    Am allereinfachsten, wie immer: Anhören, ob das Ding gefällt. Grundsätzlich aber würde ich mir (und auch Deinem Kollegen) über die Tauglichkeit für Durchschnittsmusik, vor allem in Hinblick auf die Frage 3" vs. 4", kein Kopfzerbrechen bereiten - dass passt schon.

    Grüße Andy

    P.S.: Wenn's im Einzelfall mal noch ein bissl "fetter" sein soll und eh kein Vollgas gefahren wird: Nen kleinen fatness-EQ auf die +-50 Hz geben - erzeugt einen kleinen Spaßbuckel untenrum und wird sicherlich "satt" reichen.

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