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Jobst-Subs für Party-PA: Sub18n oder Sub118h

  • erik_M
  • 5. Juli 2022 um 00:47
  • erik_M
    Beiträge
    23
    • 5. Juli 2022 um 00:47
    • #1

    Moinmoin,

    ich habe zwei aktive EV-Topteile, die auch im Fullrange ziemlich gut laufen. Ich würde mir dafür gerne Subs für den Tiefgang bauen. Ein Bekannter aus einem Nachbardorf hatte vergangenes Wochenende auf einer Party 4 JM Sub 118h, also diese Hybrid-Subs. Jeweils 2 gestackt links und rechts und Topteil obendrauf. Die klangen ziemlich gut bei Kirmesmucke aus der Konserve (Hits, Ballermann, Saufmusik, Zeltfestprogramm, ...). Ich ging erst von 18n aus und hatte mich quasi schon in die Idee verliebt, vier davon zu bauen (weil recht einfacher Aufbau). Dass das dann aber 118h waren, hat mich dann ein wenig ernüchtert, weil ich nicht weiß, wie die 18n klingen.

    Nun sind die 118h ja Hybrid-Teile. Ich habe immer gelesen, dass Hörner für den Innenraum (und auch sonst) schwieriger zu handeln sind bzw. man manche im Innenraum total vergessen kann. Wie sieht das bei den 118h jetzt konkret aus?

    Meine Einsatzzwecke werden auch Partys bei etwa 300 Leuten sein (kleines Zeltfest, Kirmes, Vereinsfeste, ...). Musik wird auch vorwiegend DJ/Konserve sein, wahrscheinlich keine Livemusik. Was können die 118h, was die (zudem leichter zu bauenden) 18n nicht können? Drücken 4x 18n auch ausreichend? Haben sie vielleicht sogar Vorteile gegenüber den 118h? Oder Nachteile?

    Ich bin gespannt auf eure wertvollen Erfahrungen! verlegen* Momentan bin ich wirklich unentschlossen...

    Merci!

  • guma 5. Juli 2022 um 06:04

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • MuellerSound
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    1
    • 5. Juli 2022 um 12:48
    • #2

    Moin,

    beides sind gute Bässe, beide auch selbst gehört. Wenn Du unter M-Serie | Jobst-Audio - Tontechnik die Daten, Infos und die Einschätzung / pers. Meinung des Entwicklers genau anschaust und vergleichst, kannst Du viel dort mitnehmen. Die Beschreibungen vom Jobsti passen in aller Regel sehr gut und haben sich bisher mit meinem Höreindruck gedeckt, wenn ich Kisten von ihm angehört habe.
    Der JM-Sub18N ist "relativ" hoch abgestimmt. Das ist klasse für Livemucke, sehr straff und ziemlich laut für einen "so kleinen" Bass. Mit EQ lässt sich noch bissi nach unten fett machen.
    Der 118h klingt konstruktionsbedingt anders; die meisten Hybride nutzen einen eigentlichen Nachteil (ansteigende/vergleichsweise höhere Gruppenlaufzeit nach unten hin) zu ihrem Vorteil und klingen durch das leichte Boom fetter. Hinzu kommt, dass dieser Bass etwas tiefer getuned ist, wenn auch nur ein paar Hz. Dafür ist er komplexer zu bauen, größer und schwerer. Die Ankopplung an Tops sollte hier vorzugsweise per DSP und ordentlichem Preset erfolgen, da bauartbedingt eine Überhöhung im Frequenzgang ab ca. 140 Hz sonst unschön dröhnen kann. Der 18N ist hier einfacher anzubinden, zur Not in unter zwei Minuten quick and dirty mit Aktivweiche und Hörversuch.
    Unterm Strich tun sich beide im Output nicht sehr viel, sie sind praktisch gleich laut, der 118h nimmt mit etwas größerem Gehäuse (die liebe Physik...) ein bissl mehr Tiefgang mit. Für (Tief-)bassige Musik könnte er daher evtl. die bessere Idee sein. Beim 18N muss ein eventuelles Anschieben untenrum eben mit etwas Pegeleinbuße bezahlt werden, um den Treiber zu schützen.
    Ich habe inzwischen dem 18N sehr ähnliche Bässe im Lager, sind paar Liter größer und etwas tiefer getuned, bleiben damit so schön knackig und spielen auch eq-frei einen kleinen Tick voller. Sind dann am Ende vielleicht 1 db leiser, wenn mans bis zum Limit wissen will...

    Wenn Du im Bereich 300 Pax, gerne innen, vier 18N nutzt, hast Du normalerweise für Deine beabsichtigte Einsatzrichtung (viel) mehr als reichlich Material am Start. Dazu einfaches Handling, kleine Masse, gute Ankopplung, sorglos.
    Hatte erst vorgestern den 18N ganz ähnliche Bässe vom Kollegen, Zeltkirmes mit gut 400 Pax und einem 10 cm über dem Asphalt gelegenen Bretterboden, der unglaublich Bass geschluckt hat - und ich hatte mit 4 Bässen definitiv zu keinem Zeitpunkt zu wenig Schub ^^

    Ergänzend: Hybride sind keine Hörner. Manche Hybride können u.U. im Stackingverhalten näher am Horn als am BR liegen, ist aber nicht generell so zu sagen. Reine Hörner brauchen idR Rudel zu mindestens vier, um den versprochenen Tiefgang abbilden zu können. Bei Hybriden kann es sein, dass sie im Rudel mehr zulegen, als ein BR, ist aber von der jeweiligen Konstruktion abhängig und dann auch weniger ausgeprägt als beim Hornsub.
    Wo kommst Du denn her...? Vielleicht kannst Du ja in Deiner Umgebung 18N oder vergleichbare mal anhören, das ist sowieso immer zu empfehlen, bevor man Geld ausgibt ;)

  • erik_M
    Beiträge
    23
    • 5. Juli 2022 um 15:51
    • #3
    Zitat von MuellerSound

    Wo kommst Du denn her...?

    Ostbelgien, sprich nahe D-54616 ;)

  • MuellerSound
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    1
    • 6. Juli 2022 um 11:18
    • #4

    Na, dann könnte man Dir ja easy einen Eindruck verschaffen wenn Du magst ;)

  • erik_M
    Beiträge
    23
    • 28. Juli 2022 um 23:53
    • #5
    Zitat von MuellerSound

    Na, dann könnte man Dir ja easy einen Eindruck verschaffen wenn Du magst ;)

    Hello again,
    entschuldige bitte die späte Antwort – erst Stress zum Schuljahresende, dann Urlaub. Das Lehrerdasein ist nicht leicht... 😅

    Ich hab links und rechts geschaut, gesucht und verglichen, aber bin schlussendlich bei allen Preiskalkulationen und Verhältnissen wieder bei den 118n angekommen.

    Verstehe ich dich richtig, dass du etwas Vergleichbares zum Anhören hast? Das Angebot würde ich auf jeden Fall annehmen. Wie gesagt: Die 118h kenne ich von der Zeltfestdisco, aber von der Bauart und der Flexibilität her erscheinen mir die 118n attraktiver. ;)

    Vom Aufbau her scheinen die ja den VoiceAcoustic Paveo-Subs sehr sehr ähnlich zu sein. Die haben mir mit 6 Stück in Zahnlücke bei einem Live-Event in unserem Saal klanglich sehr gut gefallen! Auf jeden Fall präsent, aber dabei stets schön warm und druckvoll.

  • MuellerSound
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    1
    • 15. August 2022 um 10:59
    • #6

    Servus,

    kein Ding, ähnlich wars bei mir jetzt auch. Vorurlaubsterror und dann endlich mal ne Auszeit, wo ich relativ konsequent auch nirgends aktiv war. Daher ebenfalls sorry für meine späte Antwort.

    Also - ja, ich habe da was recht ähnliches hier rumstehen, hast Du richtig verstanden :)
    Paar Liter mehr als der JM-Sub18N, leicht tieferes Tuning, gleicher Treiber (18hp1022). Spielt knackig und punchy, aber auch tief und warm.

    Es gibt ja einige letztlich recht ähnliche Bässe in dem Sektor und der Bauweise. Die Größen tun sich oft nicht soooo viel, die Portanordnung und das Tuning sind oft ähnlich. Einige sind etwas höher getuned, um lauter zu knallen.
    Wenn Du magst, finden wir gern einen Termin zum Anhören. Zur Zeit sind vier spielbereit. Kann man schon Spaß mit machen.

pro-silentium.de

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