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Der virtuelle Frequenzweichen weg im Hugo

  • tthorsten
  • 5. Oktober 2003 um 09:46
  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 5. Oktober 2003 um 09:46
    • #1

    es wird ja immer wieder von AD oder HK propagiert, dass dieser virtuelle weg genauso gut wie ein physikalischer weg sit

    ich kann da snicht so gnaz nach vollziehen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 5. Oktober 2003 um 12:18
    • #2

    Meines Wissens nach funktioniert das so:
    Sagen wir mal wir haben eine Anlage a la AD Neocraft.
    4 wege: Subbass, Bass, Mid ung High.
    man könnte jetzt natürlich das ganze 4 weg Aktiv fahren. ganz normal mit 4 Endstufenkanälen (vereinfacht)
    Aber die entwickler haben sich gedacht: Halt. dann brauchen wir ja drei Boxenkabel ins Rigg (Bass, mid, hi..)
    Also setzten sie eine Passivweiche in das Top.
    Im Hugo wird vierweg getrennt, aber am Ausgang mid und High Weg gemischt, zu einem Endstufenkanal geschickt, und mit einer Hälfte eines Speakon Steckers zum Lautsprecher geschickt.
    Am Controller drehe ich aber als wäre es echter Vierweg (Mid/Hi Pegel, Limiter...)
    Die Passivweiche (natürlich für den Zweck abgestimmt und optimiert) trennts ja oben passiv wieder. Und Hugo kennt natürlich auch die weiche.
    So kann ich aber sogar Phasenlage von Mid und High beeinflussen.
    Tolle Idee oder??

    Hoffe das war alles so richtig, lasse mich gerne verbessern.
    Und Sonntag Morgends hatte ich auch keine Lust auf korrekte Gross- und Kleinschreibung. Ich hoffe man kann es trotzdem lesen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 5. Oktober 2003 um 17:37
    • #3

    du hast recht so beschriebt es AD ich halte das aber wie soll ich sagen für nen marketing gag sag ich mal.

    nur um nen Kabel und nen Amp zu sparen so einen trick an zu wenden hmm ich weiss nicht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 5. Oktober 2003 um 21:48
    • #4

    man spart ja auch noch einen Enstufenkanal..und das kann sich evtl in Kosten stark wiederspiegeln.
    Eine Mitteltonendstufe ist ja selten voll ausgereizt, so kann sie doch noch gut det HT mitmachen, und hat immernoch genug Headroom.
    Du hast aber den Comfort eines 4 Weg Systems zum Preis vom dreiweg. Denke das ist mehr als ein Marketing Gag.
    Allerdings habe ich anfangs auch so gedacht..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 6. Oktober 2003 um 12:02
    • #5

    Das eigentliche wirkliche Feature ist der getrennte Limiter. Die Phase ist ja ohnehin beliebig einzustellen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • StefanH
    Beiträge
    303
    • 6. Oktober 2003 um 20:02
    • #6

    Die Phase ist beliebig einzustellen ? In der Regel wird als Target ein linearer Phasengang vorausgeschickt - demzufolge ist an der Phase nix mehr rumzumachen ( außer Du meinst verstellen bei der Nutzung des IIR EQ´s - klar dann gibt es wieder Sauerrei ).

    Gruß

    Stefan

  • pm-acustics
    Profi
    Reaktionen
    24
    Beiträge
    3.542
    • 6. Oktober 2003 um 22:45
    • #7
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Das eigentliche wirkliche Feature ist der getrennte Limiter. Die Phase ist ja ohnehin beliebig einzustellen.


    Hi, so sehe ich das auch.

    AD stand wie alle anderen Hersteller von passiven Controllerkontrollierten LS-System vor der Wahl, den gesamten passiv getrennten Weg zu limiten oder mit einem Multibandlimiting nur jeweils das betroffene Frequenzband zu begrenzen.

    Wirlich neu ist das nicht, ich meine ein recht alter Zoffmusik Limiter macht das gleiche auf analoger Basis. Die trennte auch das zugeführte Signal in zwei Frequenzbereiche limiteten getrennt und summierten das Signal am Ausgang wieder.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

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