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Frage Tapdance a la Flatley

  • Soundworld
  • 20. Oktober 2003 um 14:03
  • Soundworld
    Beiträge
    151
    • 20. Oktober 2003 um 14:03
    • #1

    Hi Leute!

    Hab vorhin mal wieder mein Lieblingsvideo "Michael Flatley's Feet Of Flames" vom Hyde Park gesehn.

    Da kam mir dann doch die Frage auf, wie die Kollegen das mit dem Gesteppe realisiert haben. Da steppen ja mindestens 80 Leute auf einer Bühne von 80m Breite und die Möglichkeit von Lavaliers an Bodypacks fällt ja somit wahrscheinlich aus.

    Wie werden solche riesigen Massen denn bewältigt? Ich hab jetzt auch an der Bühnenkante keine Kondenser gesehen.

    Wisst ihr, wie man das realisieren kann?

    Gruß, Thilo

  • Inselgert
    Profi
    Beiträge
    717
    • 20. Oktober 2003 um 14:10
    • #2

    Lavaliers fuer die Leadtaenzer ca 30 stueck in die Schuhe der Rest Playback!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 20. Oktober 2003 um 14:23
    • #3

    ich dachte an harten holzboden und grenzflächen.


    playback ist gut ist das dann synchoron ???
    :D

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Soundworld
    Beiträge
    151
    • 20. Oktober 2003 um 15:41
    • #4

    Playback kann ich mir ehrlichgesagt auch kaum vorstellen....

    Wäre doch zu auffällig....

  • Inselgert
    Profi
    Beiträge
    717
    • 20. Oktober 2003 um 15:49
    • #5

    natuerlich nicht stumpf MD sondern HD mit Clicktrack fuer die Band und In ears fuer die Leads. Die anderen hoert man eh nicht.
    Und 30 echte sind ja auch schon dabei.
    Das ist garnicht so kompliziert!!!

  • Fummler
    Beiträge
    21
    • 21. Oktober 2003 um 01:52
    • #6

    Zum genannten Video kann ich zwar nichts sagen, aber Riverdance (war das nicht ebenfalls mit Flatley?!) war teilweise voraufgezeichnet:

    Von:Basscraft (basscraft@aol.com)
    Betrifft:Re: micing celtic dancing foot tapping
    Newsgroups:rec.audio.pro
    Datum:1997/06/24
    [...]
    From Feb 97 MIX, "Riverdance: The Show" By Stephen Webber:

    "[Sound designer Mick O'Gorman] had the unique task of effectively bringing what had been a studio-recorded soundtrack...to the stage" Page 89

    ...O'Gorman designed a left-center-right system that combines the 12-piece live band (in full view of the audience) with singers, drummers, dozens of Irish step-dancers and elements played back from an Otari MTR-90..." Page 89

    "For the seven principal dancers, a microphone is built into the instep of each shoe." Page 92

    "The monitor system is perhaps one of the more complex...to cover where singers and up to 70 dancers must be able to hear sufficiently to synchronize rapid, intricate steps with the live band and the multitrack playback." Page 93
    [...]


    Gruss
    Fummler

    Zuletzt bearbeitet von Fummler am Feb 31, 2001 31:14 pm, insgesamt 326-mal bearbeitet

  • Online
    Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 23. Oktober 2003 um 09:44
    • #7

    ich weiß es nicht 100%-ig und es ist eigentlich auch nur eine vermutung... aber einige "objekte" an der der vorderen bühnenkante lassen doch den gedanken aufkommen, dass dort grenzflächen eingesetzt werden.
    bestätigen lassen würde sich das ganze evtl. durch eine szene, in der flatley nach einer seiner tänzerinnen pfeift. dabei steht er in etwa 5-6 meter von der vorderen bühnenkante entfernt und man hört, dass das pfeifen von jeder menge umgebungsgeräuschen überlagert ist. das würde also eine an-bühnenkante angebrachte grenzfläche als möglichkeit zulassen.
    andererseits deckt sich dieser höreindruck gar nicht mit dem des tap-dance im weiteren verlauf. dieser klingt dafür viel zu sauber (ich meine dabei die berüchtigten "massen-szenen", bei denen laut euren ausführungen ja kein lavalier für JEDEN tänzer eingesetzt wurde).

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Benny
    Beiträge
    754
    • 24. Oktober 2003 um 19:31
    • #8

    hi, hatte auch mal ne stepptanz geschichte. hab unter die bühne vier großmembraner. dann hab ich mir auf der bühne mit 4 richtrohren den hochtonbereich eingefangen und nach delay und low/hi cut zusammen gesmischt (bin halt nen alter 01V user) das ergebnis war recht gut. wenn die leader dann noch nen paar lavaliers an die schuhe bekommen (wie das in diesem metier so üblich ist, denn das budget für sowas ist in dieser dimension ja vorhanden) und statt den richtrohren grenzflächen (wegen der optik) verteilt werden, dann kann man da schon nen sauberen livesound bekommen.
    gruß Benny

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 12. November 2003 um 18:16
    • #9

    Hab auch schon eine Tap-Dance-Produktion hinter mir. Wir haben Kondenser an Bühnenkante verwendet, an einigen Stellen zusätzlich Grenzflächen und die Leads hatten ebenfalls Lavalier am Schuh. Astreiner Sound! Saubere Clicks und durch die Grenzflächen auch schöne Bässe bei den stampfenden Taps. Wichtig ist, dass die Musik immer etwas im Hintergrund bleibt. Also nicht zu laut einmischen! Denn schließlich zahlt der Zuschauer für Steptanz und nicht für ne tolle Band! Bei Flatley wurden meines Erachtens jede Menge Lavalier verwendet. Von zusätzlichen Mics würde ich bei der großen Bühne absehen, denn wie willst Du das akkurat mischen, wenn der Kerl da rumpest wie eine gestochen Tarantel. Da hättest Du ja andeuernd Pegelschwankungen, wenn Du nicht 30 Mics verteilen willst.. David

    http://www.davidheuer.de

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