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Umstellung des Eq...

  • DeadEye
  • 10. November 2003 um 00:49
  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 11. November 2003 um 17:39
    • #21

    Frequenzgang ablesen geht damit natürlich, das Display ist auch in weiten Grenzen in Pegel (-115dB bis 0dB) und Auflösung (5 - 60dB) anpassbar. Und Du hast einen Analyzer mit 61!!! Frequenzbändern.

    Raumeinmessungen funktionieren eher nicht, weil mit kontinuierlichem Rauschen gemessen wird statt mit Sweeps, bei denen die Rauminformationen aufgrund der längeren Laufzeit weggeblendet werden können.

    Jörg.

  • voetter1
    Beiträge
    638
    • 11. November 2003 um 21:38
    • #22

    Hmm, also ich weiß nicht warum immer so schlecht über den Berhringer Ultracurve gesprochen wird???
    Es hört sich nicht so an, als ob er der Verleiher ist, der sich ein Driverack o.ä. leisten möchte bzw. benötigen würde.
    Der integrierte Analyzer tut als Anhaltspunkt sicher nicht schlecht - verlassen darauf solltest Du Dich zwar nicht, ist halt ein erster Anhaltspunkt.
    Habe den neuen Behringer selber - ist zwar kein dbx oder BSS, aber für den Preis und für Semi-Professionelle Ansprüche genug (hab bisher nur den EQ und den RTA benutzt - den Comp usw. aussen vor lassen...).
    Ein wenig Ahnung von Frequenzgängen sollte man halt schon haben - weil ein "Rausch-und-Passt" System gibts in einer für Otto-Normal-Verbraucher Preisregion nicht. :-?

  • KREISS
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    4.542
    • 11. November 2003 um 21:45
    • #23
    Zitat von "DeadEye"

    Ich erhoffe mir daraus den Frequenzgang abzulesen. Dh, wo habe ich Spitzen. wo koppelt ein Micro? Wie muss ich den Eq einstellen um den Fg zu glätten. All solche dinge.
    Meine Jobs sind kleinere Discos so bis 300 Mann und Frau.

    Dann behalte deinen 31 Bänder, kauf Dir den UC on top und nutz Ihn als Aneliese.
    Du solltest allerdings Abstand von dem Gedanken nehmen, das Dir irgendwelche Geräte die PA perfekt und selbstständug einmessen.
    Wie Du erwähnt hast, kann man den UC sicherlich als RTA benutzen, die Enmeßfunktion ist aber Unsinn.
    Ich denke das Du mit deinen Ohren die Anstimmung von Systemen in der genannten Größenordnung locker vornehmen kannst - das übt auch...
    In ein aufwändigeres Meßsystem ( FFT ) zu investieren halte ich bei deinen Anwendungen für übertrieben - fahr lieber in länger in Urlaub!
    Davon abgesehen, selbst wenn Du eine relativ "günstige" Lösung als FFT nimmst, die Interpretation der Meßwerte ist noch mal ein nicht zu unterschätzendes Thema für sich...!

    Kai

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 12. November 2003 um 12:48
    • #24

    Ich würde bei Deinem alten EQ bleiben! Für die Art von Veranstaltungen, die Du fährst würde ich nicht den Aufwand betreiben den Raum einzumessen, wobei ich das dem Behringer-Zeug auch nicht zutraue! Durch die Verwendung kostengünstiger Digitaltechnik wird dem Ultracurve auch nicht unherhebliches Eigenrauschen nachgesagt!

    http://www.davidheuer.de

  • DeadEye
    Beiträge
    1.774
    • 12. November 2003 um 17:37
    • #25

    Alles klar. Vielen Dank! Solche Antworten wollte ich haben! :)
    Nun eine andere Frage: Ich sollte mir mal einen Limiter zulegen zur Sicherheit meiner Boxen. Welchen? Behringer? (hab nix gegen die Marke)

    "Das ist ein Lautsprecher und kein Leiseschweiger!"

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 12. November 2003 um 18:05
    • #26

    Mein UC rauscht NULL, auch nicht bei voll aufgedrehter Endstufe direkt dahinter, wer verbreitet solche Märchen? Das der UC nicht "ultramusikalisch" ist, erwartet bitte bei dem Preis auch niemand, die Wandler sind nur unterer Durchschnitt (vergleichbar mit 200 Euro Consumer CD-Playern), aber Rauschabstand und Klirrwerte liegen im grünen Bereich. Jedes Mischpult und (fast) jeder analoge EQ rauscht definitiv mehr.

    S/N laut Behringer: 113 dB

    Ein Dynacord M1 hat 85dB Rauschabstand, darüber beschwert sich auch keiner. Ich will nicht die Klangqualität beider Geräte vergleichen, hier geht's ausschliesslich um den Rauschabstand.

    Auch wenn Behringer draufsteht, immer bei der Wahrheit bleiben. Für's kleine Geld ist der UC empfehlenswert, für Verleih eher nix weil komplex und damit kompliziert und für große PA-Veranstaltungen kauft man natürlich "amtliche" Geräte wegen des definitiv besseren Klangs und der Ausfallsicherheit.

    Es kommt wie immer auf Geldbeutel und Anwendungszweck an. Oder nehmt Ihr einen Server mit 4 XEON-CPUs und 2 GB RAM, USV und Bandlaufwerk, um die Gehäusegröße Eurer Bassreflexbox zu berechnen oder mp3-Dateien abzuspielen? Sicher nicht. Trotzdem lach ich Euch nicht aus, wenn ihr mit einem MediaMarkt-Laptop kommt. Und so ist es IMHO auch legitim, Behringer auf privaten Parties einzusetzen.

    Ich weiß, dass sich viele Profis hier über das gesunkene Niveau beschweren, sicher wäre dieser Thread im Party-Bereich besser aufgehoben. Aber wie bei der Analogie zum Server gibt es auch im PA-Bereich ein weites Feld an Nutzern und nicht jeder findet einen Klark Tecnic EQ ideal für sein Einsatzfeld.

    Ich bin mit meinem UC zufrieden. Das Teil hat 1000 Einstellmöglichkeiten, ich kann als Amateur erstmal alle möglichen Effekte ausprobieren und wenn mir irgendwann eine Funktion zusagt, kann ich immer noch diese in einem zuverlässigen Gerät nachkaufen. Darin sehe ich den Sinn meines UC.

    Bitte, bitte nicht falsch verstehen: Behringer produziert viel Sch****, z.B. ist das DX-1000 mechanisch gesehen ein Graus. Aber einige Geräte finde ich zumindest interessant, so auch den UC.

    Jörg.

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 12. November 2003 um 18:24
    • #27

    Jörg, da bin ich voll und ganz Deiner Meinung, für den kleinen Geldbeutel ist der UC ganz sicher das Richtige. Da habe ich auch niemals das Gegenteil behauptet! Also nicht gleich aufregen, denn dieser Beitrag ging ganz sicher an mich, oder? Und Eigenrauschen bei Digitaltechnik ist das Normalste der Welt!

    http://www.davidheuer.de

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 12. November 2003 um 20:11
    • #28

    ProSound

    Ich wollte mich ja gar nicht aufregen, wollte es nur mal gesagt haben. Es ging auch nicht direkt gegen Dich sondern gegen die, die günstige Geräte verteufeln und sie bei gar keinem Einsatzzweck gutheißen wollen. Wie gesagt, auch billige Laptops haben ihre Berechtigung.

    Jörg.

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 12. November 2003 um 21:31
    • #29

    @ Jörg

    Wie schon gesagt, für kleines Budget bietet Behringer sicherlich gutes Preis-Leistungsverhältniss! Das steht außer Frage.

    Gruß

    http://www.davidheuer.de

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