Du hast natürlich absolut recht.
Das ganze Gequatsche von wegen "kontrollierteren Basswiedergabe", wenn der Dämpfungsfaktor einer Endstufe sehr hoch ist, bringt in Anbetracht der nötigen Kabel niemanden etwas.
Die Sense-Leitungen Variante á la Stage Accompany funktioniert, die Frage ist, ob sich das ganze mal angesehen der höheren Sicherheit auch klanglich bemerkbar macht (ich denke nein, aber die Hifi-Fraktion??) - hat schon mal jemand einen A/B Vergleich unternommen?
Ich wollte eigentlich nur wissen, warum bei 90% aller PA-Amp-Hersteller die Endstufen einen DF zwischen 200 und 800 haben und Crown so überproportional viel. Ist wahrscheinlich auch eine Frage, wo man diesen im Amp mißt (z.B. vor oder nach den Ausgangsbuchsen usw.) nehme ich an.
Hier noch mal für alle zum nachrechnen: (Zitat)
"Der Dämpfungsfaktor einer Endstufe errechnet sich als Quotient von angeschlossener Lautsprecherlast und Innenwiderstand der Endstufe.
Beispiel:
Innenwiderstand der Endstufe = 10mW
Lautsprecherlast = 8W
Lautsprecherlast geteilt durch Innenwiderstand entspricht einem Dämpfungsfaktor von 800.
Da man gezwungenermaßen die Lautsprecher über Kabel anschließen muß, gehen Kabelwiderstände und Kontaktwiderstände in den Dämpfungsfaktor des Systems Endstufe/Kabel/Laustprecher mit ein.
Schon ein 2m langes Kabel mit 1.5mm2 Querschnitt hat zusammen mit den unvermeidlichen Kontaktwiderständen einen Widerstand von ca. 50mW.
Aus dem schönen Dämpfungsfaktor von 800 werden jetzt traurige 133.
Das hört sich alles schlimmer an als es in der Realität ist.
Weil bei der mechanischen Dämpfung des Lautsprechers der Gleichstromwiderstand der Schwingspule in Reihe zu Kabeln und Innenwiderstand der Endstufe liegt, ist bereits ab einem Dämpfungsfaktor von 20 kein Unterschied mehr hörbar. Ist ja auch einleuchtend, denn der Gleichstromwiderstand ist in der Größenordnung von einigen Ohm, ca. Faktor 100 größer als selbst bei dünnen Kabeln der Innenwiderstand ist"