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Amateur-Beschallung eines Kinder-Fußballturniers, Turnhalle

  • rrbth
  • 3. Februar 2004 um 21:05
  • rrbth
    Beiträge
    39
    • 3. Februar 2004 um 21:05
    • #1

    Amateur-Beschallung eines Kinder-Fußballturniers, Turnhalle

    Servus,

    für's Wochenende hat man mich gebeten, bei einem Kinder-Fußballturnier (ca. 150 Kinder, also entsprechend hoher _Dauer_Lärmpegel) die "Beschallung" zu übernehmen, weil die installierte Anlage viel zu schwach ist. Das darf (natürlich) nix kosten, meine Gerätschaften müssen also ausreichen.

    Es findet in einer Turnhalle (ach so) statt, und auf einer Längsseite werden Zuschauerbänke aufgestellt, so ca. 10 Reihen, nach oben ansteigend. Die Wand gegenüber gilt als Bande, dort darf also nix stehen.

    Eigentlich hatte ich gedacht, unsere zwei Endstufen jeweils zu brücken und links und rechts von der Mittellinie 3 bis lieber 4 Monitorboxen vor die Zuschauerreihen auf den Boden zu stellen. Ein Betreuer sagte mir allerdings, das könnte Probleme mit herumspringenden und blödsinnmachenden Kindern geben. Na ja, so PA-Zeugs hält schon was aus, aber was sind die Alternativen - wohlgemerkt mit dem Zeugs, das ich habe?

    Letztes Jahr sind jeweils ein Lautsprecher an den Spielfeldenden gestanden und haben Richtung Mittellinie, Zeitnehmertisch gestrahlt. Ich denke, es könnte besser sein, wenn man schon nur 2 Lautsprecher aufstellt, diese links und rechts vom Zeitnemhertisch, der an der Mittellinie steht, zu stellen, und Richtung "Eckfahne" strahlen zu lassen.

    Da wir erst kurz vor Turnierbeginn in die Halle können, ist wenig Zeit zum Ausprobieren. Deshalb bin ich für Tips dankbar, die mir meine (Vor-)Entscheidung erleichtern. Denn davon hängt natürlich auch ab, was ich alles ins Auto packen muß, und ich möchte unseren Proberaum ja nicht (fast) ganz ausräumen.

    redi

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  • DJ LUCK
    Beiträge
    456
    • 3. Februar 2004 um 21:43
    • #2

    Hallo
    Was hast du denn für Boxen usw.?
    Was soll denn über die Anlage laufen?

    Gruß
    DJ LUCK

  • bias79
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    1.103
    • 3. Februar 2004 um 22:05
    • #3

    Deine Infos sind bissel zu sparsam. Aber die Amps brücken und dann 3/4 Boxen ranhängen geht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht es sei denn du hast Amps die 2Ohm Brücke mitmachen. :)

    GHOSTNOTE-SOUND

  • rrbth
    Beiträge
    39
    • 3. Februar 2004 um 23:35
    • #4

    Servus nochmal,

    welche Gerätschaften da zur Verfügung stehen, sei nicht so wichtig, habe ich gedacht. Damit man ungefähr die Liga einschätzen kann, glaubte ich, der Hinweis "Amateur-Beschallung" reiche.

    Aalso:
    2 Endstufen, die beide 2 Ohm gebrückt können,
    2 Syrincs PA-Satelliten mit Baßwürfel (S3 glaub ich),
    2 Monitorboxen HK 300 W, 8 Ohm,
    2 + 4 Monitorboxen (weiß nicht was), jedenfalls schon älter und 8 Ohm,
    dann halt noch Terz-EQ,
    Behringer Feedbackdestroyer (den ich da aber nicht brauchen werde),
    fürs Mikro (SM 58)
    noch ein DBX 286.

    Laufen soll hauptsächlich Sprache (Ansagen, Spielstände etc.) und evtl. etwas Pausenmusik vom CD-Spieler.

    redi

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  • ds-audio
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 4. Februar 2004 um 02:13
    • #5

    Wenn du dir bei herumspringenden Kindern sorgen um deine Boxen machst, dann siehst du etwas falsch-vielmer würde ich mir an deiner Stelle Sorgen um die Kinder machen, die übers Equipment stolpern könnten und sich verletzen. Dann haste schnell den schwarzen Peter und darfst notfalls zahlen (wenns keine Versicherung gibt)

    Mal so drüber nachdenken....

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • rrbth
    Beiträge
    39
    • 8. Februar 2004 um 17:56
    • #6

    Servus

    und danke auch an ds-audio wegen des Hinweises auf das Haftungsrisiko. Normalerweise wird das im Gastspielvertrag festgelegt, den gab es hier nicht, und ich hätte das vergessen.

    Und wen es interessiert:

    Die Zuschauertribünen (voll besetzt) waren nicht sehr groß. Das waren Gestelle mit 5 ansteigenden Bankreihen, die herausgerollt und an die eine Hallenlängswand gefahren werden. Jede Sitzreihe liegt genau im Abstrahlbereich der Monitorboxen, es wird auch nichts durch vor einem sitzende Leute abgeschattet.

    So 3 bis 4 Meter vor diesen Tribünen standen für jede Spielfeldhälfte 4 bzw. 3 Monitorboxen (unterschiedliche Fabrikate, 100 bis 300 Watt, immer abwechseld). Die Lautsprecherkabel lagen unter einem Fliesteppich, der den Hallenboden schützen soll, bzw. unter den Auswechselbänken - so Langbänke, wie man sie halt aus dem Turnunterricht kennt. Was sonst noch an Kabel hervorspitzte, war durch (Schmutzfang-)Matten abgedeckt. Direkt hinter diesen Langbänken standen die Monitore, sodaß die Kabelstecker durch die Bänke geschützt waren. Und das war auch meine einzige Sorge, daß irgend jemand einen Stecker aus der Buchse bricht ...

    Mit einem Syrincs-Top auf einem Ständer in Höhe der Mittellinie habe ich das Spielfeld beschallt.

    Das Mikro - ein uraltes Monacor, das einen Ein-/Ausschalter hat, und das ich normalerweise als Talkback-Mikro (ja, ich hab da reinsabbern lassen) benutze, lief über den DBX-286. Ein Kompressor ist auf jedenfall hilfreich, denn man hat es u.U. mit unerfahrenen und evtl. wechselnden Sprechern zu tun.

    Alle Durchsagen (und die Musik) waren _nirgends_ zu laut und _überall_ sehr gut verständlich, obwohl die Durchsagen meistens der Sohn eines Betreuers (sehr gut übrigens) gemacht hat, der noch keinen Stimmbruch hat, dementsprechend also noch eine "dünne", nicht sehr durchsetzungsfähige Kinderstimme.

    Weder mit Feedback noch mit Hall bzw. Delay zwischen den Lautsprechern hat es Probleme gegeben. Ich hätte noch __deutlich__ lauter machen können ...

    Auch größere Hallen müßte man so beschallen können, wobei dann natürlich der Abstand zwischen den Monitorboxen nicht zu groß werden dürfte.

    redi

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