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el. Anpassung bei Amps bei allen Impedanzen?

  • Killerspring
  • 31. März 2004 um 19:21
  • Killerspring
    Beiträge
    234
    • 31. März 2004 um 19:21
    • #1

    Hallo

    Hab da mal ne Frage:
    Amps können ja mit unterschiedlichen Impedanzen von LS laufen, 8 Ohm, 4 Ohm manchmal auch 2 Ohm, die Lautsprecher sind folglich der Rl (Lastwiderstand).
    Nun meine Frage, laufen Amps in den angegebenen Impedanzen immer in Anpassung? Also Ri (Innenwiderstand) = Rl.
    Wenn das so ist, wie schaffen die Hersteller die Anpassung in der Praxis? Wie schalten sie, damit die Amps immer in Anpassung laufen?

    MFG
    Mark

    Mfg
    Mark

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 31. März 2004 um 20:33
    • #2

    Hallo,

    PA-Verstärker arbeiten nicht mit Leistungsanpassung. Bei selbiger wird im Falle Ri=Ra an Ri genausoviel Leistung verbraten wie an die Lautsprecher geliefert wird.
    FÜr PA-Verstärker gilt Ri<<Ra.

    MfG

    DirkB

  • Killerspring
    Beiträge
    234
    • 31. März 2004 um 20:41
    • #3

    Jo, Danke...

    Hat mich auch gewundert wie man RI verändern kann in den man nur RL verändert :oops:

    Also Verstärker = Spannungsanpassung RL >> RI

    Mfg
    Mark

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 4. April 2004 um 01:03
    • #4

    Ein Lautsprecher hat kein RI, sondern einen komplexen Widerstand. Die Leistungsanpassung müßte konjungiert komplex sein. Weiter ist der komplexe Widerstand eines Lautsprechers nicht konstant sondern von j"omega" abhängig. Statt j"omega" kann man natürlich auch Abhängig von f (Frequenz) rechnen. D.h. bei Anpassung müßte der Innenwiderstand der Verstärkerstufe ja in seiner Größen nachgeführt werden ...

    Beim der Impedanz der Boxen nicht die Erhöhung des Realteils um den ohmischen Widerstand des Kabals vergessen!

    Ziel ist es, möglichst viel Leistung an die Box zu bringen. Anpassung ist hier nicht sinnvoll. Übrigens: Das Verhältnis von Innen zu Aussenwiederstand findest Du im Dämpfungsfaktor wieder

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 4. April 2004 um 16:26
    • #5

    .. der frequenzabhängige Widerstand eines LS-Systems ändert aber nichts daran, daß wir es - wenigstens nahezu - mit einer Spannungsanpassung zu tun haben.
    Strenggenommen sind sogar Angaben "bezogen auf 1W/1m" nicht ganz korrekt ... eigentlich bezieht sich sowas immer auf eine bestimmte Spannung (... bei 8 Ohm und 1 Watt wären es also etwa 2,83 Volt ...).

    Das mit dem "konjugiert-komplexen" (... darüber solltest Du besser nochmal nachdenken :wink: ...) oder gar "Nachführung" (womöglich noch durch Gegenkopplung über Senseleitungen ...) würde ich besser sein lassen - zumal im HiFi-Bereich (u.a. Kenwoods "Sigma-Drive" ...) schon Geräte auf dem Markt waren, die bei kritischen LS-Systemen gelegentlich "einige Probleme" hatten ....

    Der Innenwiderstand (... leider zzgl. Leitungswiderstand der LS-Leitungen ...) des Verstärkers sollte - um eine halbwegs vernünftige Spannungsanpassung sicherzustellen - dabei "erheblich" kleiner als der Widerstand der LS sein.

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 4. April 2004 um 17:46
    • #6

    hm? Ich denke schon, daß Anpassung im komplexen konjungiert-komplex erfolgen muß. Das "Nachführen" war nicht als Vorschalg fürs Umsetzen in die Praxis zu verstehen

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 4. April 2004 um 18:43
    • #7
    Zitat von &quot;Stephan Graeske&quot;

    hm? Ich denke schon, daß Anpassung im komplexen konjungiert-komplex erfolgen muß ...

    Wie stellst Du Dir wowas denn praktisch vor ?
    "Konjugiert-komplex" ist erstmal Zahlentheorie - wie soll sowas denn bei einer "richtigen" Spannungsanpassung in der Praxis aussehen ?

    Oder willst Du in die Endstufe dann "irgendwie angepaßte" (und dadurh ausgleichende ...) Blindwiderstände zur Kompensation reaktiver Anteile der LS integrieren ?

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 5. April 2004 um 12:48
    • #8

    Ich sprach von Leistungsanpassung!

    und ich wollte ja gar nicht anpassend, lies mal genau. ich habe nur die Aussage mit Ri=rl korrigiert. Anpassung ist hier nicht sinnvoll

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Killerspring
    Beiträge
    234
    • 5. April 2004 um 17:51
    • #9

    Aha, wieder was gelernt........

    Danke für die Antworten..

    Mfg
    Mark

  • Killerspring
    Beiträge
    234
    • 5. April 2004 um 20:14
    • #10

    mhhh


    Also wenn einer von euch zeit hätte, könnte er mir dann mal sagen was ihr unter "Konjugiert-komplex" versteht/meint.

    Mfg
    Mark

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 5. April 2004 um 21:54
    • #11

    ... konjugiert-komplex bedeutet lediglich, daß der imaginäre Anteil einer komplexen Zahl ein anderes Vorzeichen hat. Man braucht das u.a., wenn der Betrag einer komplexen Zahl errechnet werden soll ...

  • Killerspring
    Beiträge
    234
    • 6. April 2004 um 20:54
    • #12

    Aso..

    Hört sich eigentlich nach Grundwissen der Mathe an. :oops:

    Tja kann mich noch nicht ganz von Pisa freisprechen, das dauert nen bisschen bis man alles aufgeholt hat. :?

    Mfg
    Mark

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