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Mini-LineArray groundstacked

  • text&ton
  • 27. April 2004 um 11:00
  • text&ton
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    590
    • 27. April 2004 um 11:00
    • #1

    Eine kurze Linie zwar, aber zusammengestellt aus Komponenten mit wesentlich höherem Potential:

    Zum Beispiel das d&b Q-System mit drei Q-Bässen und darauf zwei Q1, oder die EAW KF730 auf dem/den SB730.

    Wer kann über Erfahrungen mit solchen Kombinationen berichten?
    Welches sind Vor- und Nachteile gegenüber bekannten R'n'R-Stacks, seien dies EAW 650/850, GAE Director, K&F etc... und wo sind die Grenzen?

    Wie die Erweiterbarkeit mit Flugmöglichkeit aussieht, ist klar - was aber, wenn neben oder auf der Bühne gestackt werden muss?

    Grüsse aus der Schweiz, welche wahscheinlich nicht sooo viele grosse LA's braucht.

  • tonzwerg
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    • 28. April 2004 um 00:54
    • #2

    Der Trick mit den Zeilenlautsprechern (Line-Arrays) ist jetzt nicht, daß man 2 oder 3 oder 4 Boxen untereinanderhängt, sondern eine im Vergleich zur abgestrahlten Wellenlänge relevante Zeilenlänge mit kohärenter Abstrahlung hinkriegt. Also 2-3m lang oder mehr.
    Drunter wird's dann leider nichts mit der Zylinderwelle.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 28. April 2004 um 02:29
    • #3

    genau!

    hör dir doch mal so ein "line-array" aus zwei oder drei boxen an:
    was passiert?

    du hast auf 15m noch ordentlich hochtonpegel, aber der grundton fehlt fast völlig...

    wenn barry white nach michael jackson klingen soll, dann geht das wohl in ordnung.
    aber ich kenne niemanden, der das wirklich will.

    nein, für solche zwecke sind horngeladene systeme á la "director" weit überlegen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • text&ton
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    • 28. April 2004 um 07:59
    • #4

    Hi wora

    Das hab' ich - d&b führt sein Q gerne in dieser Konfiguration aus, und auch EAW hat sich fürs KF730 diese Möglichkeit angedacht.

    Klar, Zylinderwelle ist nur für ganz hohe Frequenzen zu erwarten, und so würde der von Dir beschriebene Effekt eintreten. Und nein, auch ich mag's nicht, wenn jede Stimme nach Jackson klingt.
    Doch lässt sich dieser FX am Controler soweit korrigieren, dass es Sinn macht - nach meinem Hör- und Messeindruck. Hier gehe ich davon aus, dass diese Konfiguration nicht für grosse Distanzen verwendet wird. So sollte ein ausgewogenes Klangbild über die ganze Zuhörerfläche möglich sein - hier kann ich aber nur von den Versuchen in einer leeren Halle berichten, daher meine Suche nach Erfahrungswerten.

    In meinen Augen und Ohren hätt' ich folgende Vorteile verbucht, auch wenn nicht von einem LineArray ausgegangen werden kann:

    - Für grössere Veranstaltungen lässt es sich zu einem Array ausbauen (falls geflogen werden kann)
    - Die Klangqualität ist, jedenfalls in dem von mir verfolgten Hörtest, den dort zum Vergleich gestandenen Hornsystemen überlegen.

    Merci für Eure Argumente

  • wora
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    • 28. April 2004 um 10:55
    • #5

    jo, wenn im controller angepasst wird könnte es gehen.
    aber dann werden die mitteltöner natürlich viel mehr belastet und der HF langweilt sich.
    aber egal, dann klirrt das teil ja auch weniger. und das hört man ja...

    ich habe jedenfalls mal ein vertec-system als groundstack gehört, es waren 5 oder 6 elemente der mittleren serie. vor der bühne hatte man einen ausgewogenen sound, weiter hinten im saal am pult klang es allerdings schrecklich dünn.

    wenn man nun im hochton nicht mit letzter konsequenz auf ein line-array setzt, so wie es z.b. offenbar das Q1 macht, dann ist dieser effekt natürlich nicht so ausgeprägt.
    das ist natürlich ein kompromiss, der bei langen bananen dazu führen kann, das der hochton nicht mehr mitkommt.
    man sollte vor dem kauf eines systems also genau überlegen, wo der schwerpunkt der eigenen anwendungen liegt... klar.

    das hornlautsprecher mehr oder weniger verfärben ist bekannt, aber sowas hört man ja nur im direkten a/b vergleich. dennoch gibt es wirklich toll klingende systeme dieser bauart... und in der beschriebenen konfiguration halte ich sie wegen des deutlich einfacheren handlings für überlegen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wolfgang
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    • 28. April 2004 um 11:42
    • #6

    edit

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (1. Februar 2005 um 02:34)

  • wora
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    • 28. April 2004 um 12:00
    • #7

    hallo namensvetter,

    über einen genaueren link wäre ich dir sehr dankbar... hab dort nämlich nix gefunden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • chb
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    • 28. April 2004 um 12:11
    • #8

    hier ist es: http://www.dynacord.de/download/Compa…dedSystems2.pdf

    grüße
    christoph

  • Wolfgang
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    • 28. April 2004 um 14:13
    • #9

    edit

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (1. Februar 2005 um 02:34)

  • Markus Verza
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    • 28. April 2004 um 22:41
    • #10

    Ich mache ab und zu schon mal eine kleines Groundstack mit KF730. Das spielt sehr gut. 2 Bässe mit 3-4 Tops sind ein schöne kleiner Stack. Mit weiteren 2x18" Subs kann man da schon recht große Hallen machen. Nachteile kann ich nur im Preis sehen. Da ich aber einige 730 besitze ist das wie du schon sagst eine Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten Die 730 ist aber eben auch eine Horngeladene Box die auch in kleinen Array gut spielt, ich würde aber bei einem 4er Array weniger von einem Line Array sprechen. Durch den relativ kleinen vertikalen Winkel im Verhältniss zu normalen Lautsprechern wird sehr viel Pegel abgegeben. Ich spreche hier aus dr Praxis und möchte nicht in die Theorie abdriften, es spielt gut und macht Betriebswirtschaftlich sinn. Dennoch habe ich noch einige KF750 und werde die auch behalten.

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