Anpassung von LS
-
-
-
----
-
-
@Inspiron
... wenn der LS am Boden ist, liegen - wenigstens für Bässe bzw. Frequenzen, deren Wellelnlänge deutlich größer als die Gehäuseabmessungen sind - Halbraumbedingungen vor ... und der Strahlungswiderstand wird dann höher.
... zu Trichtern: es kommt primär weniger auf die Länge des Trichters an. Es kommt vielmehr auf die Abstrahlfläche (wg. Anpassung ...) und auf den Flächenzuwachs (durch Trichterkonstante k - bestimmt die untere Grenzfrequenz bei "gängigen" Hornkontouren ...) an.
Da der Flächenzuwachs gerade bei einer tiefen unteren Grenzfrequenz nur gering ist, führt dies praktisch dann zu längeren Hörnern - die Länge folgt also aus anderen Zwängen und ist kein Qualitätsmerkmal (wenigstens nicht bei Frequenzen deutlich unter 100 Hz ...
).Die Halsfläche spielt insofern eine Rolle, weil sich mit einer geschickten Auslegung des Verhältnisses aus Membran- zur Halfläche eine Steigerung des Wirkungsgrades erzielen läßt (... findet sich in der Fachliteratur unter Geschwindigkeits- bzw. Schnelletransformation, akustischer Transformator ...). Ein zu extremes Verhältnis vergrößert aber auch wiederum das Auftreten von Verzerrungen. Und ein zu großes Volumen der Druckkammer verringert die obere Grenzfrequenz (d.h. Tiefpassverhalten).
Viele Grüsse
-
----
-
Stimmung Bass:
B 30.87
E 41.20
A 55.00
D 73.42
G 98.00Ich orientiere mich immer an der E-Saite des "normalen" Basses, das sollte noch wiedergegeben werden können.
Übrigens gibt es einige Lautsprecher-Chassis, die da ziemlich genau "hineinkonstruiert" sind.
Gruß SRAM
-
... wobei der Pegel bei 40 Hz sogar "locker" um 10 dB geringer als bei 100 Hz sein kann, ohne daß der Bass (auch ein 5-Saiter !) zu dünn oder "unterbelichtet" wiedergegeben wird.
Nur im direktem A/B-Vergleich mit einem tiefabgestimmten System fällt der Rolloff auf - und wenn eine Bassbox mit flacherem Bassabfall dagegen allein auf einer Veranstaltung gehört wird, wird dies nicht als bass-schwach empfunden, weil sich das Gehör "einhört" (... sonst wären die Gäste auf Tanzveranstaltungen in den 60er Jahren ja wegen dem schlechten Sound immer schreiend davongelaufen ...).
Das Gehör reagiert auf Pegelunterschiede im Bassbereich von etwa 6 dB praktisch überhaupt nicht (... und allein Raumeinflüsse bewegen sich in diesen Grössenordnungen ...). Erst im Bereich von etwa 400 ... 5.000 Hz (Sprache ...) werden wir dann etwas "sensibler" für größere Pegelschwankungen.
Mein Fazit:
Für einen gelegentlichen A/B-Vergleich mit einem wummrigen 100 kg-Bandpass-Subwoofer (der nur im Bereich 40 ... 50 Hz laut ist) bewege ich keine großen und schweren Basshörner. Ich bevorzuge geringes Gewicht, breiter Übertragungsbereich (mit der Möglichkeit, höher zu trennen !) und maximalen Wirkungsgrad im "Nutzbassbereich".Nachsatz: Fast alle populären CD-Produktionen sind - was tiefe Frequenzen angeht - in der Bandbreite und im Basspegel eingeschränkt (sonst würden sämtliche Ghettoblaster und Komfirmations-Stereoanlagen "auseinanderfliegen" ...).
Viele Grüsse
-
----
-
Zitat von "Inspiron"Alles anzeigen
...
B 30.87 (achja LAB Abstimmung)
E 41.20
A 55.00
D 73.42
G 98.00
Bist du Gitarrist! :lol:... ich spiele seit etwa 30 Jahren Bass - und einige Jahre mehr Gitarre.
Ab Ende der 70er und während meines Studiums (zur Finanzierung ...) hab ich über 20 Jahre Top40-Mucke gemacht - heute spiele ich zwar auch noch (in einer Party- und Oldieband ... ohne Sequencer oder MD ... d.h. ALLES Live ...) aber nicht mehr soviele Termine im Jahr.Zitat von "Inspiron"... Wieso sind in herkömmlichem Musikmaterial tiefe Frequ. nicht vorhanden sein (Konservenmaterial). Damit bei BR Abstimmungen auch ohne Subsonicfilter Xmax im tieffrequenten Bereich nicht überschritten wird?
Wäre das ein Argument... Musik ist heute fast nur noch eine Ware, die von möglichst vielen (Teenies ...) auf irgendwelchen Konstrukten (Hauptsache: viel vermeintliche Watts und viele bunte LEDs ...) konsumiert werden soll.
Die meisten populäreren Titel (Ausnahmen gibt es zum Glück ja auch noch ...) sind dann i.d.R. musikalisch sehr platt und eintönig (... damit die mit Designerdrogen und anderem Zeug vollgekifften Teenies den Titel schnell "begreifen" und den "Beat" toll finden ...).Mittlerweile ist man ja auch schon soweit, die Künstler selbst als Ware zu vermarkten. Ich finde auch diese Casting-Shows im TV total lächerlich ...
Viele Grüsse
-