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EGitarre mit Mikro abnehmen???

  • Masterb01009
  • 17. Juni 2004 um 10:25
  • Masterb01009
    Beiträge
    126
    • 17. Juni 2004 um 10:25
    • #1

    Servus,

    ich habe mal wieder eine Frage:

    Gibt es wirklich so einen großen Unterschied ob man die E-Gitarre mit einem Mikro vom Gitarrenverstärker abnimmt oder nach dem Effekt über DI direkt ins Pult geht?
    Außer halt das sich die feedbackgefahr erhöht.
    Das Pult ist ein älteres Behringer MX-8000.

    Bitte um eure Meinungen und Erfahrungen
    MasterB

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 17. Juni 2004 um 10:35
    • #2

    eine egitarre würde ich immer mit einem mikro abnehmen. wenn du per di in den mixer gehst klingen verzerrte sounds sägend, einfach zum weglaufen, da der lautsprecher im gitarrenamp die höhen teilweise abschneidet. es gibt zwar diboxen mit speakersimulation aber richtig gute hab ich noch nie in der hand gehabt. als mikros verwende ich shure sm 57 oder sennheiser e609.

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • Masterb01009
    Beiträge
    126
    • 17. Juni 2004 um 10:38
    • #3

    Okay,

    Zu dem allrounder SM57 hätte ich auch gekriffen.Soweitsogut.
    Wie siehts mit Rückkopplungen aus?Weil die Gitarrenverstärker doch recht laut aufgedreht sind um sich etwas durchzusetzen.

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 17. Juni 2004 um 10:46
    • #4
    Zitat von "Masterb01009"

    Wie siehts mit Rückkopplungen aus?Weil die Gitarrenverstärker doch recht laut aufgedreht sind um sich etwas durchzusetzen.

    da du (oder der gitarrist) den amp laut auf drehst wirst du mit rückkopplungen keine probleme haben. rückkopplungen zwischen gitarre und amp sind bei einigen musikrichtungen erwünscht. schau dir mal videos von jimmi hendrix an dann weist du was ich meine.

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • Masterb01009
    Beiträge
    126
    • 17. Juni 2004 um 11:20
    • #5

    Mein nächstes bedenken ist,das der Feedbackdestroyer(Behringer) die gewollten Feedbacks rausfiltert.
    Habe leider noch nicht rausgefunden wie ich die automatischen Filter als feste Filter setzen lassen.
    Ist aber eigentlich egal,da die Gitarristen ihren sound dann ja eh über ihern eigenen Verstärker höhren.Die anderen Musiker müssten es auch noch höhren,falls die gewollten Feedbacks rausgekillt werden.

    Da muss ich mich nochmal schlau machen.
    DANKE dANKE
    MasterB

  • Wulfson
    Verifiziert
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    Beiträge
    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. Juni 2004 um 12:34
    • #6

    uii..also der behringer fbd ist wohl alles andere als brauchbar...außer als paramtrischer eq-der sich dann aber ziemlich sch...bedienen läßt.
    wenn du das teil dennoch als fbd benutzen möchtest, dann als param. eq. du stellst filter 1 ein. dann stellst du mit bandwidth die filtergüte ein (so 60 als anfang - kleiner bedeutet breitere filter größer schmalere). mit gain senkst du den filter ab. dann stellst du frequency ein und kurbelst am drehrad die frequenz ein, die koppelt (monitorweg langsam hochfahren, bis es beginnt zu koppeln-dann gain absenken (am fbd) bis es besser wird; evt mit frequency die filterfrequenz verändern. Das genze geht mit nem 31 band eq bedeutend schneller-hast aber auch keine filtergüten...kann man sehen, wie man will. Noch ein kleiner tip: mach die filter nicht zu breit.

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 21. Juni 2004 um 23:57
    • #7
    Zitat von "Masterb01009"

    Servus,

    ich habe mal wieder eine Frage:

    Gibt es wirklich so einen großen Unterschied ob man die E-Gitarre mit einem Mikro vom Gitarrenverstärker abnimmt oder nach dem Effekt über DI direkt ins Pult geht?
    Außer halt das sich die feedbackgefahr erhöht.
    Das Pult ist ein älteres Behringer MX-8000.

    Bitte um eure Meinungen und Erfahrungen
    MasterB

    Ja, der Unterschied ist enorm. Zumindest wenn Du von einer normalen DI-Box redest. Es gibt aber auch DI-Boxen, die genau für diesen Zwecke gemacht wurden:

    Der Speaker trägt sehr stark zur Formung des Gitarrensounds bei. Mit Mikro nimmst Du den "richtigen" Sound ab. Mit der DI-Box (die kommt in der Übertragungskette vor dem Speaker, berücksichtigt dessen Klangformung also nicht) hast Du die Soundveränderungen durch den Speaker nicht dabei. Bei verzerrten Sounds klingt das fürchterlich!

    Es gibt aber auch DI-Boxen (z.B. H&K Red Box oder Behringer ULTRA-G GI100 oder was von Palmer, u.v.m.), die simulieren den Sound eines Gitarrenspeakers - und das klingt dann ganz brauchbar. Man nennt diese Dinger auch Speaker-Simulatoren oder -Emulatoren. Die Red Box und das Behringer Teil kenne ich, letzteres ist echt nicht schlecht. Mit einem Mikro kann man zwar einen noch besseren Sound erzielen, braucht aber Zeit und Erfahrung dazu. Mit der Behringer GI100 steht der Sound in einer Minute und ist niemals wirklich schlecht.

    Die Feedbackgefahr durch die Benutzung eines Mikros erhöht sich nur theoretisch - ich habe in den letzten 15 Jahren kein Mikro vor dem Gitarrenamp pfeifen hören! Mit der DI-Box (bzw. Emulator/Simulator) hast Du eine bessere Kanaltrennung, Du kannst bei Bedarf einen Compressor/Limiter oder - das mache ich - eine Rauschunterdrückung in den Kanal einschleifen.

    mfg
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

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