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Stromausfallüberbrückung durch Netzteil

  • Mechwerkandi
  • 8. August 2004 um 11:45
  • Mechwerkandi
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    • 8. August 2004 um 11:45
    • #1

    Wer hat ungefähr einen Überblick, welche Stromausfallzeiten von einem üblichen CD-Spieler Netzteil noch ausgeglichen werden?

    Hintergrund:
    Die für Durchsagen und Hintergrundbeschallung eingesetzte Anlage läuft an einem vom VA gestellten Generator kleinerer Machart.
    Da hängen natürlich auch noch Kühlschränke, Schankanlagen und 16 Kaffeemaschinen dran... :wink:

    Ergo verschluckt sich das Teil ab und an mal, wenn ein paar Geräte zur gleiche Zeit anlaufen.
    Den Mixer stört es nicht sonderlich, der Amp läuft auch durch, aber der CD-Player macht einen Reset und steht dann wieder auf "Anfang".

    Meine USV schaltet innert 2-4 ms, ein PC-Netzteil verträgt etwa 40 ms Ausfall.

  • Hollebolle
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    • 8. August 2004 um 17:40
    • #2

    Hi,
    hmmm, verstehe die Frage nich ganz. Geht die Spannung vom Generator nur kurz mal in die Knie (Wischer) oder setzt sie ganz aus? Wenn Du eine USV hast, warum hängst Du den CD Player nicht einfach mit da dran, das müßte doch gehen, oder?
    Abgesehen davon, wenn da 16 Kaffeemaaschinen dranhängen und das ganze andere Bierzeug auch noch, dann kann das Aggi aber sooo kleiner Machart schon nicht sein, wenn man bedenkt, daß eine normale Küchenkaffeemaschine alleine schon so um die 800 bis 1000 VA zieht, wenn sie heizt.
    Ich finde diesen MIschbetrieb von Küchenkram und PA an einer Maschine eh immer etwas heikel und würde getrennte Aggis bevorzugen. Gerade weil KAffeemaschinen und Kühlschränke ständig ein- und auch wieder ausschalten und Dir das auch schon üble Knackser reingibt.
    Aber was die ürsprüngliche Frage angeht, so hängt dies letztendlich vom verwendeten Trafo ab, der verbaut ist. Bei billigen Player ist wohl auch ein billiges Netzteil drin, was wahrscheinlich nicht so viel puffert. Aber da kann Dir wahrscheinlich keiner so genau Auskunft geben.
    Viele GRüße,
    Holle

  • Schalldruck
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    • 12. August 2004 um 11:44
    • #3

    Was hat das mit dem Trafo zu tun? Die Dimensionierung der Netzteilelkos ist ausschlaggebend für die Toleranz gengenüber Brown-Outs ("Wischer").

    Die Resets können aber auch andere Gründe haben, wie z.B. Spannungsspitzen die bei unterdimensionierten Aggregaten entstehen können wenn große Verbraucher ausschalten, Hochfrequenzschweinereien etc. Sinnvoll wäre eigentlich mal mit einem Speicheroszi zu schauen was da eigentlich passiert.

    Bei USV sind die Typen zu beachten: online oder offline bzw. Line Interactive:
    Line-Interaktive USV-Systeme:
    Wie bei der Offline-Technologie werden bei der Line-Interactive-Technologie die Verbraucher über einen Filter direkt vom Netz versorgt, bei dieser Technologie ist jedoch die Spannungsregelung möglich. Durch einen parallel zur Spannungsversorgung der USV geschalteten Regelkreis werden die Schwankungen der Netzspannungen auf einen für den Verbraucher tolerierbaren Wert reguliert und Netzressourcen optimal genutzt, da bei Spannungseinbrüchen nicht gleich auf Batteriebetrieb geschaltet wird.
    Daher ist auch diese verbesserte Version der Offline-Technologie nicht ausreichend, wenn die angeschlossenen Geräte auf durch das Umschalten auftretende Phasenverschiebungen empfindlich reagieren.

    [ http://www.transtec.de/D/D/products/p…upssystems.html ]

    Perfekten Schutz bietet nur eine online USV. Kostet aber ne Stange...
    Anstatt dessen würde ich in einen Power Conditioner / Konstanter investieren. Ist rel. preiswert Filtert HF und Surges und gleicht dauerhafte Über und Unterspannung aus.

    Getrennte Stromerzeuger sind immer eine gute Idee.

    Gruß Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Mechwerkandi
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    • 12. August 2004 um 16:51
    • #4

    Ich benutze eine 19"-Smart-UPS von APC, 400 W cont/700 W peak,
    Sens auf "normal", 24V/12 Ah Puffer.

    Ich habe jetzt mal testweise die ganze Geschichte zusammengesteckt, und es scheint zu funktionieren.
    Stecker 'raus, und der Kram läuft stur weiter, auch Knackse vom Kühlschrank werden ausgefiltert.
    Überspannung kann ich so natürlich schlecht darstellen, da aber die USV auch dafür einen Filter hat, gehe ich mal davon aus, das das genauso gut funktioniert.

  • Schalldruck
    Profi
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    • 12. August 2004 um 17:58
    • #5

    Da hast Du ja was ordentliches im Rack :)
    Ist eine Line-Interactive USV soviel ich weiss, mit der sollte das schon klappen.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Mechwerkandi
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    • 13. August 2004 um 10:05
    • #6
    Zitat von "Schalldruck"

    Da hast Du ja was ordentliches im Rack

    Für das Gewicht kann ich das ja wohl auch verlangen... :wink:
    Am 4.9. ist die VA, dann werden wir sehen..

  • Mechwerkandi
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    • 5. September 2004 um 10:35
    • #7

    So, die Party ist gelaufen...

    Die Geschichte mit der USV hat einwandfrei funktioniert. Mit der Sens-Einstellung auf "normal" klackte das Ding etwa 4x die Stunde für 3 sec. auf den Akku, die angeschlossenen Geräte zeigten sich völlig unbeeindruckt.

    Einen unfreiwilligen Gag gab es kurz nach dem offiziellen Ende der VA, als der Generator wg. Spritmangel stehen blieb:
    Während aus Richtung der Schankanlage/Bierwagen lautes Fluchen zu hören war und mehrer Personen mit und ohne Kanister über den Festplatz hetzten, spielte die Musi unbeirrt weiter... :mrgreen:

    Einzig der subhire Denon 2100 versagte schon nach etwa einer Stunde seinen Dienst (relay-Modus), da ging nur noch auf-zu, dafür sorgte der eigendlich als backup gedachte Monacor 152 für die restlichen 7 h in rührender Schlichtheit für die Hintergrundbeschallung...

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