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universeller ls-controller mit sense-return

  • databass.ch
  • 24. August 2004 um 16:31
  • databass.ch
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    • 24. August 2004 um 16:31
    • #1

    hallo forum,

    nachdem ich hier div. beiträge über zu schrott "gefahrene" lausprecheranlagen gelesen hab, ist das thema controller bei mir wieder aktuell. ich bin zum glück bisher mit meinem jetzigen system davon verschont geblieben, obwohl ich oft ohne betreuung vermiete, aber sicher ist sicher.

    gibts da was universelles, brauchbares?
    meine wunschliste wäre:

    • stereo
    • XLR in und thru mit "gas"-regler an der front
    • an der front stimm- u. schaltbares subsonic-hochpass filter (ca. 20-100Hz 18dB/Oktave)
    • evtl. 2 parametrische eq-bänder (intern konfigurierbar)
    • 2-weg frequenzweiche (x-over-frequenz intern konfigurierbar)
    • sense-return limiter pro band/kanal (intern konfigurierbar)
    • anzeigen für signal, clip und limit an der front
    • 4-pol speakon an der front
    • "neutrale front" (naja, ist eher kosmetischer natur, aber da sollte nicht umbedingt der name eines bekannten ls herstellers draufstehen, würde warscheinlich bei einem teil der kunden für verwirrung sorgen)

    toll wäre auch (für ein anderes, fullrange system), wenn's den selben controller auch ohne frequenzweiche gäbe 8)

    freu mich über jeden tip :wink:

  • tufkajck
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    • 24. August 2004 um 17:56
    • #2

    Seeburg acoustic-line SP 2.5

  • Volker Holtmeyer
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    • 24. August 2004 um 18:19
    • #3

    Klingt alles sehr nach analog. Soll es das unbedingt sein? Digital ist doch eingentlich mittlerweile Standard.

    Was meinst du mit "Sense-Return Limiter"? In der Regel ist eine Sense-Leitung da um den Leitungsverlust zu kompensieren und hat so nichts mit dem Schutz des Lautsprechers zu tun.

    Ein richtig eingestellter Limiter eines Digital-Controllers bietet eigentlich einen ausreichenden Schutz des Lautsprechers.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkajck
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    • 24. August 2004 um 18:29
    • #4

    Die Sense Leitung geht vom Ausgang des Amps an einen speziellen Eingang des Controllers, der dann misst, was die Endstufe wirklich mit dem Lautsprecher macht. Dieses Signal wird ausgewertet und zur Steuerung der Limiter pro Band oder Fullrange verwendet.
    Ein Analogkontroller mit sehr guten Audiowerten ist immer noch günstiger zu haben als ein entsprechender Digikontroller. Ich spreche jetzt nicht von Behringer oder LEM. Der Seeburg Kontroller kann intern mit EQ-funktionen und Weichen eingestellt werden. Die Limiter können in der Zeitkonstante ausgewählt werden.
    Das ganze ist fummelsicher und übernimmt gleich die Funktion des Anschlusspannels.
    Erst wenn jemand umschalten können will zw. verschiedenen Presets, ist der Digitalkontroller im Vorteil.

  • databass.ch
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    • 24. August 2004 um 19:31
    • #5

    neben dem (für mich inakzeptablen) preis von digitalen controllern gibts noch ein argument was für mich dagegen spricht: bei einem software (oder auch hardware) problem kann ein digitaler controller signale erzeugen (digitales rauschen, pfeiffen, kreischen), die dann mit voller verstärkung auf die speaker gehen!!! *schauder* ich hab' selber ein yamaha 01v, dass das ab und zu im einschaltmoment macht. dauert zwar nur etwa 2 sekunden, aber wenn die anlage voll offen ist sind 2s eine ewigkeit :!: (ich weiss: die verstärker sind als letztes einzuschalten, aber es ist nun mal passiert und gebranntes kind scheut das feuer.) ich möcht' auch nicht wissen, wie das auf spannungsschwankungen eines generators reagiert.

    dieser sp 2.5 klingt wirklich interessant. etwas heikel find' ich den fullrange-schalter an der front für den mid/hi-weg (adieu mittel töner). vorallem in verbindung mit dem bassboost. aber der liess sich ja bei bedarf auslöten und fest verdraten. gibts irgendwo genauere info wie und was sich genau einstellen lässt?
    Jack: du weisst nich zufällig, wie teuer das teil in CHF ist?

  • databass.ch
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    1.197
    • 30. August 2004 um 22:25
    • #6

    hab im internet ausführliche informationen über den vorgänger SP2M gefunden http://www.acoustic-line.de/SP2M_Bedienung.pdf. ist das aktuelle modell auch so umfangreich konfigurierbar? (stichwort: RMS- und peak limiter, einstellbares subsonic-lowcut-filter, einstellbare dämpfung für hf-weg, etc) sonst wäre ja das alte modell das bessere... hat irgendwer die bedienungsanleitung des SP 2.5 als pdf?

  • tufkajck
    Profi
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    • 31. August 2004 um 07:45
    • #7

    Alle Funktionen sind geblieben, dazugekommen ist der Monosubweg mit Pegel und Phasenkontrolle.
    Ich sags ja. Alles da, ausser Speichermöglichkeiten. Dafür analoge Sicherheit, top Rauschverhalten.

  • Demtröder
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    • 31. August 2004 um 09:40
    • #8

    Wenn man mit dem Controller zwei verschiedene Lautsprecher Systeme fahren will, muss man halt immer die Module tauschen, wobei man dann auch immer die anschließende Funktion überprüfen muss. Zudem macht der Fullrange Schalter das ganze wirklich ein wenig Idiotenanfällig.

    Wie sind die Limiter ausgelegt, wirkt es noch musikalisch, wenn alle Limter ansprechen?

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • tufkajck
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    3.334
    • 31. August 2004 um 09:43
    • #9

    Dieser Kontroller hat KEINE Module.

    http://www.rockshop.de/html/ AcousticLineSP250114295.html

  • Demtröder
    Beiträge
    858
    • 31. August 2004 um 11:26
    • #10

    Habe ich Jumper und Steckmodule in einen Topf geworfen :oops:

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • databass.ch
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    • 31. August 2004 um 17:56
    • #11
    Zitat von "Demtröder"

    Wie sind die Limiter ausgelegt, wirkt es noch musikalisch, wenn alle Limter ansprechen?

    da mach' ich mir nicht wirklich gedanken drum. die sind ja ausschliesslich zum schutz der speaker da. und am anschlag wird das system eh nicht mehr so toll klingen. im normalen betrieb sollten die gar nie eingreifen müssen. und so merkwürdig wie die des behringer cx3400 (meine momentane frequenzweiche) werden sie schon nicht arbeiten :) (teilweise regeln diese echt unverhältnissmässig stark zurück)

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
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    • 1. September 2004 um 08:27
    • #12

    Das Gerät arbeitet so, dass es dem Lautsprecher bestimmte Peaks zulässt, und erst zumacht, wenn die eingestellte geeignete Zeitkonstante (die man beim LS Hersteller oder bei Seeburg erfragen kann) überschritten wird, wo dann auch, und erst dann, die Endstufe klippen würde. D.H. soweit vom Lautsprecher leistungsmässig verkraftet, wird die peakpower der Endstufe nicht vom Limiter vergeudet sondern gewinnbringend eingesetzt. Mal durch den Kopf gehen lassen und mit Peaklimiter vergleichen.

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