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test: 25Euro-Schallpegel-Messgerät von Conrad

  • kater
  • 22. September 2004 um 00:27
  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 22. September 2004 um 00:27
    • #1

    Hallo,

    hab mir vor ein paar Wochen das analoge Schallpegel-Messgerät von Voltcraft / Conrad Electronic für 25 Euro gekauft, weil ich ein Schätzeisen gebraucht hab, und für den Preis...... und bin soweit auch zufrieden......

    Nun würde mich mal interessieren was das Ding wirklich taugt bzw. wie genau / ungenau es geht.

    Für Vergleiche stand mir bis jetzt immer nur ein digitales Gerät zur Verfügung, und die Zahl auf einem Display mit nem hüpfenden Zeiger vu vergleichen macht nicht wirklich Sinn......

    Drum meine Frage: wer von euch hat die Möglichkeit dieses Gerät auf Genauigkeit in Abhängigkeit zu Frequenz und Lautstärke zu überprüfen und ein Messdiagramm auszudrucken?
    Ich würde meins zuschicken, und natürlich auch das Rückporto bezahlen.

    Also, wer mir da helfen kann, einfach mal melden!


    Dangääää

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 22. September 2004 um 06:27
    • #2

    schon mal pink noise versucht? dann hupft des nimmer so, ne?

    tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. September 2004 um 11:05
    • #3

    ... selbst wenn man jetzt nach messen würde ... schon nach nach einem Jahr kann das Teil mehr als 1 dB "weggedriftet" sein.

    Daher: Ist da eigentlich eine Einstellschraube zum Kalibrieren dran ?

    Falls ein A-Bewertungsfilter drin ist (ich geh mal davon aus, da es sonst wenig Sinn macht ...) müßte man bei verschiedenen Frequenzen überprüfen, welchen Pegel das Gerät - im Vergleich zum Pegel bei 1 kHz - mißt, weil das Gerät sonst bei unterschiedlicher spektraler Verteilung ggf. nicht immer wirklich den normgerechten A-bewerteten Schallpegel mißt (weil: bei 1 kHz ist unbewertet und A-bewertet gleich - unterhalb und oberhalb sieht die Sache anders aus !) ...

    Viele Grüsse

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 23. September 2004 um 14:11
    • #4

    hab das ding seit mehreren Jahren und immer mal wieder mit den teuren Leq Teilen vor Ort verglichen. Mit Filter A und Charakteristik slow verblüffend korrekte Ergebnisse. Für den schnellen Lärm-Überblick taugt das allemal. Wir haben die Vergleiche meist mit PinkNoise gemacht. Für Frequenzanalysen war da keine Zeit.

    Gruß
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. September 2004 um 16:34
    • #5
    Zitat von "Ton_Opa"

    hab das ding seit mehreren Jahren und immer mal wieder mit den teuren Leq Teilen vor Ort verglichen. Mit Filter A und Charakteristik slow verblüffend korrekte Ergebnisse.

    ... der Vergleich mit integrierenden (Leq) Pegelmetern hinkt wohl ... Du meinst wohl die (gemittelten) Momentanwerte ... :wink:

    Wenn keine hohe Genauigkeit benötigt wird - und nur grob abgeschätzt werden soll, ob man halbwegs ( +/- 3 ... 5 dB) noch "im grünen" Bereich bleibt - mag es ja ausreichen ...

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 23. September 2004 um 17:00
    • #6
    Zitat


    Wenn keine hohe Genauigkeit benötigt wird - und nur grob abgeschätzt werden soll, ob man halbwegs ( +/- 3 ... 5 dB) noch "im grünen" Bereich bleibt - mag es ja ausreichen ...


    Also +/- 5 dB sollte man als Audioschaffender noch ohne Messgerät hinkriegen! *lol*

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. September 2004 um 18:21
    • #7

    Volker
    ... Du hast recht - ich brauche i.d.R. (Stand: Heute) keinen Schallpegelmeter, um zu wissen, wann es Probleme mit Ordnungshütern vom Amt geben könnte.

    Aber: mit fortgeschrittenem Alter (bzw. jahrelanger Arbeit jenseits des Limits ...) könnte das richtige Urteilsvermögen bezgl. der Lautstärke ja auch bei einigen Leutchen abnehmen ... warum sonst werden solche (Schätz-) Geräte wohl gekauft ?

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 23. September 2004 um 23:09
    • #8

    Hallo,

    ja, Einstellschraube is dran!

    ob es nach nem jahr um 1db abweicht oder nicht, das hat ja nicht zwingend was mit der Qualität zu tun...

    Der Vergleich mit pink noise is ne Idee ;o), würde mir um zu wissen ob es für meinen Einsatz genügt ( es ist mir durchaus klar dass ich mir da nur ein Schätzeisen gekauft hab, hab ich ja zu Beginn auch geschrieben, mehr brauch ich im Moment auch nicht.. ) durchaus reichen, aber mich würde einfach mal die Genauigkeit in Bezug auf Frequenz und Pegel interessieren......

    Falls also jemand die nötigen Gerätchen hat, und Lust hätte........

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. September 2004 um 08:22
    • #9

    ... also, man könnte - nachdem das Gerät mit einem Schallpegelkalibrator bei 1 kHz "richtig" eingestellt ist - einmal eine Nahfeldmessung vor einem halbwegs vernünftigem LS-System mit rosa Rauschen machen ... und den gemessen Wert mit dem Messwert eines "besseren" (genaueren ...) Gerätes vergleichen.
    Wenn die Werte halbwegs gleich sind, kannst Du Dich freuen. :)

    Das Equipment dazu habe ich hier ... ich weiß aber nicht, in welcher "Ecke" Du wohnst, falls Du mal "vorbeischauen" willst ... :wink:

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