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Beyerdynamic TG-X 58 oder Sennheiser Evolution E 835 S?

  • Nite_City
  • 26. Dezember 2004 um 15:24
  • Nite_City
    Beiträge
    4
    • 26. Dezember 2004 um 15:24
    • #1

    Hallo,

    ich stehe vor einem Problem. Und zwar benötige ich ein Gesangsmikro für eine Rockband. In die engere Auswahl sind jetzt das Beyerdynamic TG-X 58 und das Sennheiser Evolution E 835 S gekommen. Die beiden kosten ja etwa gleich viel.

    Zu welchem würdet ihr mir raten?

    Ich tendiere eher zum Beyerdynamic aber wollte mir nochmal euren Rat einholen, bevor ich es kaufe.

    Danke schonmal im Vorraus,
    Michèl

    P.S. Die beiden sind schon das obere Preislimit -> Shure SM / Beta 58 fallen damit schon mal weg...

    "Noten waren der erste Versuch der Menschheit, Musik zu digitalisieren."

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.135
    • 26. Dezember 2004 um 18:47
    • #2

    Wir setzen die TG-X 58er in den verschiedensten Einsatzgebieten ein - kürzlich auch auf einer sehr, sehr lauten Rockbühne. Der Schlagzeuger hat unter anderem über das TG-X gesungen.

    Ich kenne nun die SM/Betas 58er wirklich gut (wir haben die Dinger zu Hauf im Verleih) - finde aber IMHO die TG-Xer definitiv besser. Wieso?

    1. Stimmpräsenz gefällt mir einfach. Die Mics setzen sich ohne grosses Geschraube am EQ durch.

    2. Uebersprechen: Das TG-X ist ein Nahbesprechungsmic im wahrsten Sinne des Wortes. Geh 30 cm vom Einsprechkorb weg und man hört gar nix mehr - gut für taube Rockmusiker bzw. deren Monitorpegel...

    3. Die Dinger sind stabil.

    4. Riderjobs werden möglicherweise problematisch :?

    Im Lowcostbereich wirklich DIE Empfehlung!

  • Nite_City
    Beiträge
    4
    • 26. Dezember 2004 um 19:51
    • #3

    Hallo,

    ich denke, dass ich mich nun definitiv für das Beyerdynamic entschieden habe, denn das TG-X58 scheint ja wirklich das beste Preis-/Leistungsverhältnis in dieser Klasse zu besitzen.

    Die Rückkoppelfestigkeit ist sehr wichtig, da aufgrund des begrenzten Platzes im Proberaum die Proben mit dem geliehenen Sony-Billigmikro bis jetzt ziemlich problematisch abliefen...

    Michèl

    "Noten waren der erste Versuch der Menschheit, Musik zu digitalisieren."

  • tuppabox2000
    Beiträge
    79
    • 27. Dezember 2004 um 12:32
    • #4

    Hallo,

    ich kann dir auch mit gutem Gewissen zum TG-X raten. Kann die oben genannten "Anpreisungen" bestätigen.
    Negativ ist allerdings der Schalter. Der ist aus Plastik und hat eine Feststellschraube ebenfall aus Plastik. Wirklich Feststellen kann man damit überhaupt nix. Und nach etlichen Ensätzen funktioniert auch der Schalter nicht mehr zuverlässig... Schade.

    Gruß
    Frank

  • Nite_City
    Beiträge
    4
    • 27. Dezember 2004 um 18:04
    • #5

    Hallo,

    so, das TG-X58 ist gekauft. Ich hoffe, dass es mir gute Dienste leistet.

    Danke für eure Hilfe,
    Michèl

    "Noten waren der erste Versuch der Menschheit, Musik zu digitalisieren."

  • Boinix
    Beiträge
    68
    • 27. Dezember 2004 um 18:43
    • #6

    finde ich auch für eine gute entscheidung hatte beide mal verglichen das tgx koppelt einfach nicht so schnell und hat wie gesagt nen schönen druckvollen sound

    Nimm ein Beil um die Fliege von der Stirn deines Freundes zu entfernen.

  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 30. Dezember 2004 um 21:55
    • #7

    Ich mag die TGX 58 auch sehr gern, die Schalter sind aber wirklich ein Problem. Die Feststellschraube löst sich gern wieder, habe dann zum Teil die Schalter mit Klebstoff fixiert, grobe Musiker (die nicht blicken dass der schalter nicht funktioniert) haben mir aber jetzt schon 2 schalter abgerissen (die Mikros funktionieren aber noch). Grüße, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 31. Dezember 2004 um 10:50
    • #8

    Bedingt durch die Charakteristik ist das Mikro nur für Leute geeignet, die damit wirklich umgehen können. Soundmäßig ist es dem 58er weit überlegen. Wesentlich feedbacksicherer ist das TGX aber auch nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieser gummiert-ähnliche Lack des TGX von manchen Künstlern als recht unangenehm empfunden wird.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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