weiß jemand zufällig einen link in dem von handelsüblichen leuchtmitteln die helligkeiten in candela angegeben sind?
250 watt hallogen z.b. das das natürlich vom hersteller abhängt ist klar.
suche angaben über lichtausbeute von leuchtmitteln
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Hi Thomas,
ich gucke immer auf den Websites der Hersteller nach; zumindest bei Osram und Phillips kein Problem.
MfG Tobias Zw.
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Ich weiß ja nicht was du mit der Angabe vorhast, aber der Candela Wert ist nut ein Vektor. Davon gibt es ganz schön viele bei nem reinen Leuchtmittel. (ok, sehr lax ausgedrückt).
Was wirklich interessant ist ist die Vermessung der Lampe (LVK= Lichtstärkeverteilungskurve). Dabei wird die Lampe gedreht und der Helligkeitswert notiert, das Messgerät dazu heisst Goniometer.
Üblicherweise wird worher das Leuchtmittel in einer U-Kugel vermessen wieviel Lumen es abgibt.
Dann kann man aus der LVK und dem gemessenen Lumenwert den Leuchtenwirkungsgrad berechnen.
Eine LVK wird üblicherweise in cd/1000lm ausgegeben, so kann man auch ein anderes Leuctmittel einsetzen und weiß trotzdem die Lichtstärke abhängig vom Winkel.Was die Hersteller meist angeben ist der Lichtstrom (lm) candela angaben habe ich ehrlichgesagt noch nie gesehen. (beim Leuchtmittel)
War das zu durcheinander? zu knapp? Frag ruhig.
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@ Bigsound so weit wusste ich das in etwa auch, trotzdem danke für die antwort

ich wollte gedanklich mal die neuesten hochleistungsleds mit üblichen leuchmitteln vergleichen...
leds werden üblicherweise nur mit candela angegeben. die wirkliche lichtausbeute ist natürlich abhängig vom winkel. -
Leds ist ja fast mein Stichwort..
aus dem Luxeon Product Guide: LED 1W Weiß (LXHL-BW02) typisch 25 Lumen
Osram Golden dragon LMW5SG Weiß 21lm/wIch weiß ja nicht wo du gesucht hast und um was für LEDs es geht, aber man kann candela angaben nicht so einfach vergleichen, da ja das Halogenleuchtmittel und die LED unterschiedliche Abstrahlcharakeristiken haben.
Darum, den Wirkungsgrad immer in lm/W vergleichen, alles andere ist Äpfel mit Birnen.
Zum vergleich: PAR64 Leuchtmittel narrow Spot von GE hat 53lm/W -
Das man aufgrund des winkel schlecht vergleichen kann wusste ich schon, aber die restlichen angaben helfen mir sehr weiter

ich spiele mit der verrückten idee zwei defekte scanner die ich sehr günstig bekommen habe als bastelobjekt mit leds auszurüsten. ich vermute mal das die noch zu dunkel und zu teuer sind und es probleme mit den farben geben wird. (dem licht der leds fehlen ja noch einige farbanteile...)
aber aus reiner neugier würd mich das schon irgendwie interessieren. -
??Sorry, ohne dich angreifen zu wollen, dir fehlen glaub ich noch einige Grundlagen im Bereich LED.
Zitat von "Thomas"dem licht der leds fehlen ja noch einige farbanteile...
Weißt du wie eine weisse LED funktioniert? Man nehme eine Blaue LED beschickte diese mit einer Konversionsschicht die die blaue Wellen in gelbe umwandelt (natürlich nicht alle) und Voila - blau+gelb=weiß!
(ja, bevor die Fraktion ankommt die alles besserweiß, es gibt auch andere die noch rot+grün erzeugen um einen besseren CRI (Farbwiedergabeindex) zu erhalten, aber die sind fast noch experimentell auf dem Markt)Die Stärke von LED sind gerade farbige Anwendungen! Man nehme eine Rote, eine Blaue und eine grüne LED, spanne zwischen ihnen das FArbdreieck auf und kann jede Farbe erzeugen die innerhalb dieses Dreiecks liegt.
Bei einer Halogenlampe muss ich das abgegebene Spektrum filtern um eine Farbe zu erhalten, das heißt vereinfacht gesagt ich wandle einen (groß)teil energie in Wärme um.
Eine LED erzeugt direkt die Farbe die ich haben will. -
tjojo. ich dachte das geschieht per additiver farbmischung von rot blau und grün, indem dort jeweils intern 3 leds der jeweiligen farben verwenden werde. wie ne led anfürsich funzt weiß ich wohl. elektronen wandern vom leit ins valenzband und der abstand dazwischen entscheidet über die wellenlänge dess lichtes (farbton). ok nun weiß ichs also besser.
aber was passiert wenn ich das licht einer weißen led durch einen farbfilter schicke...
darum ging es mir...
direkt die farben zu erzeugen die man braucht wäre natürlich sinnvoller aber in diesem experiment nicht möglich. -
da ich es nochmal genau wissen wollte hab ich nochmal gegoogled.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode#Wei.C3.9Fe_LED
es gibt/gab scheinbar beide verfahren.
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Genau, es gibt beide Verfahren, aber die Marktführer in Leistungsleds (Osram, Lumileds) benutzen das Verfahren mit der blauen LED+Konversion. Die Warmton LEDs von Lumileds haben einfach eine etwas dickere Konversionsschicht, dadurch eine wärmere Farbtemperatur aber auch einen schlechteren Wirkungsgrad.
Das Verfahren mit den drei Konversionsschichten habe ich bis jetzt nur mal auf der Light+Building 2004 am Stand von Toyoda-Gosei gesehen, allerdings damals noch nicht zu kaufen.
Ich verlinke hier einmal ein Dokument von Hella wo die Spektren LEDs und herkömmliche Leutmittel abgebildet sind: http://www.hella.com/produktion/Hel…nenleuchten.pdf
Wenn du also z.B. Rot aus einer Leuchte herausfiltern willst wird nicht mehr viel übrigbleiben.
Was machst du beruflich? Du weißt immerhin wie eine LED funktioniert, das bekommen manche nicht so auf die Reihe die Lichttechnik studiert haben:-)
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Zitat von "BigSound"
Wenn du also z.B. Rot aus einer Leuchte herausfiltern willst wird nicht mehr viel übrigbleiben.das hab ich befürchtet.

ich studiere elektrotechnik (wenn nix mehr schiefgeht bald fertig) und da hat man das thema leds entweder bei halbleiterbauelementen oder werkstoffe im grundstudium.
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Darf ich mal fragen wo du studierst? ich habe das seid knapp 1,5 Jahren hinter mir und arbeite an der Fh Südwestfalen..
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LoL ich bin beim gleichen Verein.

Abteilung Soest.
War vorher in Paderborn an der Uni, aber da hat man uns den studiengang mehr oder minder dicht gemacht. (lange geschichte) -
Ich bin in Hagen..lustig..welchen Studiengang machst du denn?