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Chor-monitoring -- wie geht ihr vor?

  • kater
  • 9. Januar 2005 um 16:09
  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 9. Januar 2005 um 16:09
    • #1

    Weiter oben wird ja gerade darüber dikutiert ob In-Ear für einen Chor Sinn macht

    Daher würde mich mal interessieren wie ihr vorgeht? Wäre nett wenn jeder der schon mal eine andere Lösung als ein paaar Wedges vor dem Chor prktiziert hat das hier kurz beschreiben würde.

    Ich kann bieten:

    Gar kein Monitoring für den Chor, der Dirigent sollte die anderen Musiker gut hören können, dann geht das.....


    Weiss jemand genaueres zu der Lösung bei der Nokia-Night ( Chor mit Headset ) ?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • mischpultschorsch
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    3.503
    • 9. Januar 2005 um 17:11
    • #2

    Bei Chören verwende ich gerne hoch geflogene 12" Tops als Sidefill + 1 Wedge beim Dirigenten + ggf 1-2 Wedges bei eventuellen Solosängern. In der Regel braucht der Chor sich selbst nicht hören, sondern die begleitende Combo muß in den Chorreihen ankommen.

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 9. Januar 2005 um 17:17
    • #3

    Servus Schorsch,

    gerade geflogene Sidefills stelle ich mir bei Chorabnehme per Overheads als porblematsich vor.... die srahlen jadann voll in die Mikros, und der pegelunterschied gesang zu Monitoring is dann wohl nicht all zu große.....

    wie nimmst du den Chor ab?

    edit. vorallem Erfahrungen zu In-Ear würde mich interessieren....!

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Telly
    Beiträge
    511
    • 9. Januar 2005 um 18:41
    • #4

    Hallo,

    Ich betreue schon seit Jahren verschiedene Chöre.

    Bei Gospelchören gehe ich gewöhnlich wie Schorsch vor. Seitlich links und rechts ein Monitor auf ein Stativ, etwas vor den Chor stellen und leicht nach unten neigen - geht schnell und funktioniert gut.
    Wie Schorsch schon schreibe, braucht der Chor meist sowieso nur Keys und Solisten. Bei vernünftiger Mikrofonierung und Aufstellung der Monitore halten sich die "Einstreunungen" in Grenzen.

    Bei klassischen Chören bekommt bei mir auch nur der Chorleiter einen Monitor.

    Headsets/ Inears sind eine sehr schöne Sache, aber nur für kleinere Gruppen zu empfehlen.
    Wenn dann kommen sowieso nur Funksysteme in Frage.

    Das Hauptproblem kabelgebundener Systeme ist meiner Ansicht nach, daß ein Chor gewöhnlich nicht, wie ein Schlagzeug oder Gitarrenamp, nach dem Soundcheck auf der Bühne stehen bleibt.
    Ich stelle es mir organisatorisch sehr schwierig vor, wenn der Chor die Bühne betritt, schnell mal 30 Systeme zu verkabeln. Von diversen andernen möglichen "Verwicklungen" mal ganz abgesehen ...

    Bei Funksystemen wiederum bist du bei der Anschaffung sehr schnell im fünfstelligen Eurobereich - was das Budget vieler Chöre sprengen dürfte...
    Bei der Nokia-Night wird dieser Aspekt, im Gegensatz zu 99,9% meiner Jobs, wohl eher keine Rolle gespielt haben :D

    Ich arbeite bei grösseren Chören (>10 Sänger) daher immer mit Overheads und Sidefills.

    Gruß,
    Telly

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 15. Januar 2005 um 18:08
    • #5

    Die Erfahrung zeigt, daß die vom Schorsch genutzte Methode auch dann, wenn der Chor sich selber hören MUSS (so ein Bigband-Gebläse wird auch nach hinten ordentlich laut, vor Allem in ner Kirche) die besten Ergebnisse bringt. Wir machen das bei den von uns betreuten Chören seit Jahren so, wobei es bei meiner Lieblingstruppe was den Ton betrifft (GospelChor Saarbrücken) mal gerade 50 bis 60 Leutchens sind, die sich da hören wollen...

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