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Fragen zu Tonsäule???

  • mrswing
  • 10. März 2005 um 16:20
  • mrswing
    Beiträge
    103
    • 10. März 2005 um 16:20
    • #1

    Hy, hab mal nen paar fragen

    Was ist eine Lautsprecherzeile? Definition

    Gibt es unterschiedliche Bauarten von Lautsprecherzeilen?

    Wo werden Lautsprecherzeilen eingesetzt?

    Was sind die Vorteile von Lautsprecherzeilen gegenüber konventionellen Lautsprechern?

    Wie funktionieren Lautsprecherzeilen?

    Warum eine passive Lösung von Lautsprecherzeilen?

    Wie sind die Nachteile einer Lautsprecherzeile zu beseitigen?


    Wenn Ihr etwas dazu wißt, würde ich mich über ne antwort freuen!!

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 10. März 2005 um 18:22
    • #2

    Was ist eine Lautsprecherzeile? Definition
    Hier die Line-Array Theorie, dort integriert die Antwort auf Deine Frage: http://www.anselmgoertz.de/Page10383/Anse…2002-Goertz.PDF

    Gibt es unterschiedliche Bauarten von Lautsprecherzeilen?
    Ja, unterschiedliche Längen ( je länger, desto größere Wurfweite), unterschiedliche Bestückung und Leistung ( Frequenzgang / Pegel). Die normale Zeile hat allerdings ohne separaten Hochtöner eine begrenzte Höhenwiedergabe. Es gibt auch das Verfahren, bei tiefen Frequenzen die Lautsprecher der gesamten Zeile laufen zu lassen und mit steigender Frequenz successive die Außenbereiche abzukoppeln. Die " Königszeile" ist das "Line Array"

    Wo werden Lautsprecherzeilen eingesetzt?
    Kirche, Säale, Outdoor.....

    Was sind die Vorteile von Lautsprecherzeilen gegenüber konventionellen Lautsprechern?
    Erhöhte Richtwirkung in einer Ebene

    Wie funktionieren Lautsprecherzeilen?
    Siehe Link

    Warum eine passive Lösung von Lautsprecherzeilen?
    Geht auch aktiv...passiv ist bei kleinen Applikationen billiger

    Wie sind die Nachteile einer Lautsprecherzeile zu beseitigen?
    Siehe Link


    Gruß
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 10. März 2005 um 18:51
    • #3

    ... für alle, die es interessiert ...

    Pressartikel "Hall und Rotstift" Teil 1

    Pressartikel "Hall und Rotstift" Teil 2

  • marcoboy
    Verifiziert
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    3
    • 10. März 2005 um 21:29
    • #4

    für solche sachen ist man mit Fohhn FST3 u. FTS4 sehr gut aufgehoben

    nierenförmige Abstrahlung, frequentkonsante Richtwirkung und shr gute Sprachverständlichkeit :D habs selbst getestet und wirklich gut, die FTS4 ging erstaunlich tief und klang sehr warm . was man ja von 6,5" nicht erwartet. FN3 wurrden in Lampen eingebaut so war wirklich nix zu sehen

  • mrswing
    Beiträge
    103
    • 11. März 2005 um 14:19
    • #5

    hallo soundklinik,

    vielen dank für den interessanten Bericht! Ich habe noch eine Frage. gibt es eine theoretische Definition zu Grenze Nr. 2. D.h. ist mit einer Länge l eine untere Grenzfrequenz angebbar, ohne einfluss der lautsprecherbelegung der Zeile?

    Vielen Dank für weitere antworten!!

  • Sound-Klinik
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    • 11. März 2005 um 19:03
    • #6
    Zitat von "mrswing"

    ... vielen dank für den interessanten Bericht! Ich habe noch eine Frage. gibt es eine theoretische Definition zu Grenze Nr. 2. D.h. ist mit einer Länge l eine untere Grenzfrequenz angebbar, ohne einfluss der lautsprecherbelegung der Zeile?

    ... die Richtcharakteristik ist natürlich nicht plötzlich "da", wenn die Schallzeile bei der betrachteten Frequenz dann etwa so lang wie die Wellenlänge ist (Achtung: bei schmalen Zeilen gilt dies nur vertikal !).

    Bei "zu tiefen" Frequenzen ist die Abstrahlung kugelförmig ... mit wachsender Frequenz (oder wachsender Länge bei gleicher Frequenz ...) verformt sich die Kugel immer mehr - fast - zu einer "Niere" (bzw. vorn ist mehr von der Kugel als hinten ...) - und wenn die Frequenz weiter steigt (bzw. die Länge der Zeile bei gleicher Frequenz länger wird ...) "wachsen" neben einer Hauptkeule viele - kleinere - Nebenkeulen.

    Es gibt darüber Literatur, wo die Autoren schöne Bildchen zu gemacht haben.
    Und wenn der Pegel der äußeren LS zunehmend geringer wird, werden die Nebenkeulen auch kleiner ... es gibt auch noch witzige Effekte, wenn einige (äußere ...) LS verzögert angesteuert werden.

    Insgesamt könnte man - mit mehreren Verstärkern und DSPs - viele unterschiedliche Richtquarakteristika - trotz gleicher LS-Anordnung - "einstellen" - die Theorie über sowas findet man in physikalischer Literatur bereits in Büchern aus den 50er Jahren ... 8)

  • vsvo82
    Profi
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    1.914
    • 12. März 2005 um 00:52
    • #7

    Die Pioniere der " witzigen " Sachen sind die: http://www.duran-audio.com
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • mrswing
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    103
    • 29. März 2005 um 23:27
    • #8

    Tach

    Und hallo sk. mir ist schon klar, das die Richtcharakteristik nicht plötzlich, sondern kontinuierlich einsetzt. ich denke, das es jedoch einen grenzwert gibt, für den der besagte fall einsetzt.

    herr ahnert sagt z.b. in seinem buch"beschallungstechnik", das die richtcharakteristik erst bei lambda/2 ihre wirkung zeigt. nun stellt sich die frage unter welchen vorraussetzungen er diese annahme macht, und unter welchen bed. sie ihre annahme gemacht haben.

    jetzt gehe ich vom bündelungsgrad aus, da dieser einen grenzwert durch die ein-zahl-wertigkeit zuläßt.

    nun gehe ich davon aus, dass der referenzstrahler nullter ordnung mit steigender frequenz den schall mehr und mehr bündelt. irgendwann ist die 3db-grenze erreicht. nun vermute ich, dass dann im falle einer zeile eine länge von lambda/2 ereicht ist. wird die 6db-grenze erreicht sollte die zeile eine länge von lanbda erreicht ist. leider kann ich bisher diesen ansatz nicht beweisen. vielleicht könne sie oder jemand anders bzgl. dieser frage helfen.!!

    thanks for answers

  • Volker Holtmeyer
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    • 30. März 2005 um 00:39
    • #9

    Kann dir grad irgendwie nicht folgen. Könntest du das vielleicht nochmal anders beschreiben?

    Und lad dir mal Array Show runter, damit kann man sehr schön das Verhalten von Zeilenanordnungen simulieren.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
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    • 30. März 2005 um 13:37
    • #10
    Zitat von "mrswing"

    herr ahnert sagt z.b. in seinem buch"beschallungstechnik", das die richtcharakteristik erst bei lambda/2 ihre wirkung zeigt. nun stellt sich die frage unter welchen vorraussetzungen er diese annahme macht ...

    ... bei Schallzeilen spielen einmal die Gesamtlänge und auch die Chassisabstände untereinander eine Rolle für das zu erwartende Richtverhalten.

    Die Sache mit dem Lambda/2 gilt mehr für eine kontinuierliche Abstrahlfläche (ggf. Mundöffnung bei einem Horn ...) bzw. wenn die Chassis "sehr dicht" zusammen angeordent sind - bei Zeilenanordnungen müssen auch die einzelnen Chassisabstände untereinander berücksichtigt werden ... (Volker hat da bestimmt einige Simulationen in der Schublade "herumliegen" :wink: ) ...

  • mrswing
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    • 30. März 2005 um 18:00
    • #11

    hallo!

    es freut mich, das einige leute anteil an meinem problem nehmen und versuchen mir eine antwort zu geben. erstmal würde ich gern folgendes wissen:

    herr ahnert sagt z.b. in seinem buch"beschallungstechnik", das die richtcharakteristik erst bei lambda/2 ihre wirkung zeigt. nun stellt sich die frage unter welchen vorraussetzungen er diese annahme macht, und unter welchen bed. sk seine annahme gemacht haben.

  • Volker Holtmeyer
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    • 30. März 2005 um 21:05
    • #12

    Wenn du deine Frage wortwörtlich wiederholst, wird sie nicht wirklich verständlicher... :?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Sound-Klinik
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    • 31. März 2005 um 08:18
    • #13
    Zitat von "mrswing"

    ... herr ahnert sagt z.b. in seinem buch"beschallungstechnik", das die richtcharakteristik erst bei lambda/2 ihre wirkung zeigt. nun stellt sich die frage unter welchen vorraussetzungen er diese annahme macht, und unter welchen bed. sk seine annahme gemacht haben.

    ... wenn Herr Ahnert das in seinem Buch nicht erklärt und Du es genau wissen willst, wirst Du Dir wohl ein Buch über physikalische Akustik ausleihen bzw. kaufen müssen.

    Schau einfach nach folgenden Stichworten:

    1. Elementare (Schall-) Strahler
    2. Strahlergruppen

    Viele Grüsse

  • mrswing
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    • 31. März 2005 um 15:05
    • #14

    tach und hallo!

    also, ich habe nun folgendes ergebnis. wenn ich in meinem fall eine zeile von einer länge von 0,85 m habe ergibt sich bei der annahme, das die bündelung bei lambda/2 beginnt eine frequenz von 202 hz, bei der annahme das die bündelung bei lambda beginnt natürlich das doppelte, 404 hz.

    nun habe ich mir nach anraten von herrn kuttruff die richtfunktion der linearen strahlerzeile genommen. ich betrachte nur den fall auf hauptabstrahlungsachse. hier hat die richtfktn eine wert von eins. nun kann man selber definieren, wann die bündelung anfängt, da sie sich ja kontinuierlich ändert. nun habe ich mir einen 3db- und einen 6db-grenzwert ausgesucht, andere sind auch möglich. bei 3db ist die richfktn mit 1/sqrt(2)=0,707 gleichzusetzen. nach eingabe der transzendenten fktn in matlab ergibt sich durch ausprobieren ein wert von 215 hz, für 6db ( 1/2) ergibt sich ein wert von 290 hertz. diese rechnung ergibt sich bei 9 lautsprechern, die einen abstand von 8cm mitte-mitte haben, also max. dicht beieinander sitzen.

    also kann man sagen, dass die bündelung zwischen lambda und lambda/2 beginnt.

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 31. März 2005 um 15:23
    • #15

    Nochmal: Lade dir ArrayShow von EV runter und simuliere das. Das hilt dir zu verstehen, was da passiert. Berechnungen a la Ahnert & Co. verwirren dich nur.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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