Folgendes Problem hatte ich bei dem letzen Gig:
Voraussetzungen: Jugendhaus, Hausanlage Soundcraft Powermixer als FOH-Pult , kleine Front-PA mit eigenen Amps.
Da Aufgrund Großer Band Eingangskanäle und Auxe unzureichend waren, habe ich mein eigenes Pult (A+H GL3) und Monitoranlage mitgebracht.
Schon beim Einchecken der Monitore fiel mir ein starkes Brummen in der Monitoranlage auf, allerdings lag anscheinend alles auf dem gleichen Stromkreis und es ließ sich über runterregeln der Auxmaster und aufdrehen der Aux-sends im Kanal in erträglichem Rahmen halten.
Haustechniker darauf angesprochen: immer so, nur ein Stromkreis vorhanden, da auch Licht und Kühlschränke drauf....
Dann die Front-PA des Hauses angeschlossen: starkes Brummen, hoch- und tieffrequente Anteile...
Mehrere Dinge versucht (Groundlift in den Amps, EQ aus Signalweg).
Dann das Hauseigene Pult: kaum noch Brummen da (unsymetrische Outs, aber Pult neben den Endstufen).
Dann Großes Pult via XLR ins Kleine: Brummen wieder da
Tape Outs in DI-Boxen (Palmer, passiv) und ins kleine Pult: Brummen immer noch da (groundlift on und off).
Das einzige was dann funktionierte: Auxweg des Großen Pultes über DI-Box ins Kleine Pult.
An was kann das liegen?
Habe das Pult seither nicht mehr benutzt (liegt ganz unten im Transporter und das Zeug wird genau so für einen weiteren Gig gebraucht), hatte aber das Problem bei den letzten 20 Gigs mit diesem Pult noch nicht.
Grüße, Peter
Rauschen/Brummen des Mischpultmasters
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Wie wurden die Monitore angefahren? Über die internen Verstärker des Powermixers, mit externen Amps (welche?) oder waren es aktive? Was für Amps hingen an der Front (obwohl ich deiner Beschreibung entnehme daß sie zumindest symmetrische Eingänge hatten)? Wie war die Verkabelung (evtl. hauseigene Kabel/MuCo, bei denen Pin 1 und Steckerhülse verbunden sind, versteckte Brücken 1/3, unterbrochene Schirme)? Gab es irgendwo abgeklebte Schuko-Stecker oder "abschaltbare" PE-Anschlüsse (werden gern in Powermischern "nachgerüstet")? In solchen Situationen (die dann mit Ersetzen der "Hausverkabelung" durchs eigene MuCo/eigene Kabel für Mikros und Amping und nem Schwung passiver DI-Boxen in den Griff zu bekommen waren) kamen im Nachhinein meist ziemlich haarsträubende Konstrukte in Bezug auf Masseführung und Erdung heraus. Ein beliebter Trick ist es z.b. an den Eingängen der Amps bzw. im Stecker Pin 1&3 abzulöten. Dann brummts auch bei Einsatz eines Mischers mit unsymmetrischen Ausgängen nicht allzu sehr, bei einem Pult mit symmetrischen Ausgängen ist aber plötzlich die Hölle los..
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Verwendet wurde das Hauseigene Multicore, dazu eigenes Monitoring (T-amps) und eigenes Pult, der Hauseigene Powermixer kam erst zum Einsatz um das Brummen zu verhindern.
Wie gesagt, Brummen in der Monitoranlage hielt sich im Rahmen, nur in der Front war es sehr störend.
Monitoramps standen auf der Bühne.
Amps für die Front waren ein Asa und eine QSC, die Symetrische Eingänge haben aber über den Powermixer Lineout normalerweise unsymetrisch angefahren werden.
Allerdings lag das Brummen von meinem Mixer dann auch PFL sichtbar am Powermixer an, ließ sich auch durch DI-Boxen erstmal nicht eliminieren (habe zunächst mal die Tape-Outs benutzt), erst die Verwendung eines Aux-Weges und einer DI-Box erwieß sich als Lösung.
Ist es Prinzipiell Möglich dass durch ein empfindliches Netzteil Störgeräusche aus dem Netz ins Pult einstreuen und dort vor allem in den Master-Ausgängen Probleme machen?
in meinem Pult hatte ich PFL mit Kopfhörer keine Störgeräusche.
Grüße, Peter -
Zitat von "Campfire"
Amps für die Front waren ein Asa und eine QSC, die Symetrische Eingänge haben aber über den Powermixer Lineout normalerweise unsymetrisch angefahren werden.
Allerdings lag das Brummen von meinem Mixer dann auch PFL sichtbar am Powermixer an, ließ sich auch durch DI-Boxen erstmal nicht eliminieren (habe zunächst mal die Tape-Outs benutzt), erst die Verwendung eines Aux-Weges und einer DI-Box erwieß sich als Lösung.Die 2-trk-outs am GL3 sind unsymmetrisch und wesentlich hochohmiger/haben weniger Pegel als die Aux-Ausgänge, damit ist auch bei Verwendung einer DI-Box die Empfindlichkeit gegenüber Brummeinstreuungen viel höher. Anders herum gesagt: mit den Aux-Ausgängen kann man eben genug Pegel in die Leitung jagen daß das Brummen bei entsprechender Gain-Verringerung am anderen Ende der Verbindung nicht mehr so stark auffällt.
ZitatIst es Prinzipiell Möglich dass durch ein empfindliches Netzteil Störgeräusche aus dem Netz ins Pult einstreuen und dort vor allem in den Master-Ausgängen Probleme machen?
in meinem Pult hatte ich PFL mit Kopfhörer keine Störgeräusche.
Grüße, PeterJa, aber nicht bei einem intakten GL3. Da hat der Hersteller seine Hausaufgaben durchaus gemacht. Dagegen bin ich mir relativ sicher daß du beim Durchmessen der hauseigenen Audioverkabelung auf einige Ungereimtheiten stoßen würdest, die die beschriebenen Störungen verursacht haben. Mach doch mal, vielleicht springt da ja ein Serviceauftrag für dich raus...
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wohl eher nicht, da es ja nur mit ihrem Equipment ja brauchbar für sie funktioniert.
Falls mal wieder etwas Ähnliches vorkommt weiß ich ja wass ich zu tun habe...