Hab gerade bei eBay nen Digital-Amp von Digam gesehen, der an 4 Ohm 5000 (in Worten fünftausend) Watt liefert. Aber er ist nur 1 HE hoch und wiegt sicherlich max. 10 kg. Was ich mich Frage: Woher kommt diese Power ? Und sind diese Endstufen für Bass überhaupt zu gebrauchen ? Angesichts der Größe dürften die doch wohl null Impulsleistung haben. Ich mein, anscheinend haben sie es ja, sonst würden sie bestimmt nicht auf der Mayday zum Einsatz kommen. Aber wo verdammt kommt diese Power her. Und einzelner Amp, der 5 kW leistet, lässt sich doch nicht mehr in einem 16 A-Stromkreis betreiben, oder doch ?
Woher nehmen Digital-Amps ihre Power
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Das sind gleich einige Fragen auf einmal....mal sehn wer die Richtige Antwort weiß...*g*
Ich bin grad zu Faul..."schnarch"
"2909 -
Tach Zusammen,
Eine Digitalendstufe, wie die Digam, wird wohl ein Schaltnetzteil besitzen. D.h. keinen Ringkerntrafo wie eine normale Endstufe sondern ein Netzteil, ähnlich wie im PC. Aber da wird Wellenfront(alias Frog) wohl mehr zu sagen können. Der baut sowas schließlich.
Da bei den Digitalverstärkern der Wirkungsgrad bei ca. 80% liegt(normale Endstufe 50%???) muss das netzteil nicht ganz so groß dimensioniert werden, was wiederum sowohl Gewicht als auch größe spart. Daher die etwa 10kg und nur 1HE.@BigSound
30000µF wären aber für 5kw sehr, sehr mickrig. Eigentlich schon zu wenig um die hohe Spannung überhaupt zu stabilisiern. Wird dann in den Peaks ein bisschen mehr Strom gebraucht, kommt nix mehr raus. Ich denke eher bei 5kw so 1/2- 1 F.
MFG
Tobi -
hallo,
haben so ein teil mal getestet....
6 Stk. Subs mit RCF L18P300 bestückt (danke für den Bauvorschlag von Hr. Achenbach) an einer Digam 7000 - ging wirklich gut - und das bei diesem Gewicht von 10kg.
Nachteil:
nicht gerade billig
mfg
willi -
PS.: An einer 16A dose dürfte es schon sehr napp werden.
220V*16A=3520VA=3520Watt5000Watt Verstärker
Gehen wir mal davon aus, dass der Digiamp nen Wirkungsgrad von 80%:
5000:0,8=6250
Unser Schaltnetzteil kommt auf einen Wirkunsgrad von 90%:
6250:0,9=6944,4
Soll heißen, wir benötigen knapp 7000Watt haben aber nur halb so viel. Da weiß ich nicht, ob das die Elkos alleine schaffen.
Wenn ich Mist erzähle, zerreißt mich bitte in der Luft.
Tobi -
Was mir an der Digam(z.B. 7000) schleierhaft vorkommt:
Dauerleistung RMS pro Kanal im Stereobetrieb:
4 Ohm = 1910 W
2 Ohm = 2900 WDauerleistungsaufnahme aus dem Netz:
4800 W bei 4 Ohm
ca. 8500W bei 2 OhmWie bringt man 8500W(=37A Dauer bei 230V!) über einen Neutrik PowerCon(hält laut Hersteller 20A Dauer) in die Digam??????
Wenn es hier um Dauerleistung handelt, ist egal wieviel Elkos(für Spitzenleistung und Dämpfung interessant) die Endstufe an Bord hat, die muss einfach mindestens die RMS-Dauerleistung, die sie aufnimmt, aus dem Netz saugen! Wer hat eine Idee, wie das funktionieren soll?
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Korrigiere:
Dauerleistung RMS pro Kanal im Stereobetrieb:
4 Ohm = 1910 W
2 Ohm = 3500 WKurt
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Dann schau dir mal die Yamaha P-Serie an, die machen auch aus nix Leistung. Perpetuum Mobile so zu sagen. Und dieses viel zu kleine Netzteil wird dann EEEngine-Technologie genannt, um es auch noch Werbewirksam zu vermarkten. Angeblich gleiche Ausgangsleistung, bei halben Stromverbrauch.
MFG
TobiPS.: Noch mal zu den Powersoft. Ist die Digam 7000 denn jetzt eigentlich eine echte Class-T Digitalendstufe, wie zum Beispiel die Tripath, oder arbeitet die mit Pulsweitenmodulation(PWM) ?
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Zitat
PS.: Noch mal zu den Powersoft. Ist die Digam 7000 denn jetzt eigentlich eine echte Class-T Digitalendstufe, wie zum Beispiel die Tripath, oder arbeitet die mit Pulsweitenmodulation(PWM) ?Powersoft s.r.l. hat eine vollkommen neuartige Schaltungstechnik entwickelt, die Pulsweitenmodulation (PWM) mit lastunabhängigen Ausgangsfiltern kombiniert.
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Lastunabhängige Ausgangsfilter?? Kannst du mir mal auf die Sprünge helfen? Wäre echt nett.
Tobi -
Zitat
Lastunabhängige Ausgangsfilter??Das es unabhängig ist, mit welcher Impedanz die Endstufe belastet wird.
Siehe Homepage:
http://www.ast-audio.de/
unter "mehr Info" - Wirkungsgrad -
Wenn die Digam mehr Dauerleistung abgibt, als sie aufnimmt, dann könnte man einen Teil der Energie für die Versorgung der Endstufe nehmen? ist doch cool oder!
Für was hat die denn noch einen Netzanschluss?
Hersteller mit solchen Datenblattangaben nehme ich nicht ernst! *g*
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Hi
Die Thermische Zeitkonstante einer VC vom LS ist der einer Schmelzsicherung ähnlich...eher kleiner.
Moderne Hochleistungs-LS 12-18" haben ca.300W Thermisch,das bedeutet.
Digi-fanten Amp 7.0 an 8x18" ..=8x300W+ca 100-300W im Amp verbraten=ca.2600W
WAS BRENNT EHER DURCH..??????
*gggggggggggggg*Ist nur son kleiner Tip am Rande in Punkto Crestfactor und Zeitkonstanten
Gruss
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Wellenfront am 2002-04-27 23:30 ]</font>
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Hi
PFC Weitbereichseingangs Schaltnetzteile können Übrigends bei dünnen Netzstrippen sehr Unangenehm werden,die Netzspannung kann bei Bassimpulsen Extrem sinken,und Längsreglern in zb.Mischpulten etc die Unabdingbare Spannungsdifferenz rauben,dann brummts oder auch "Tilt".Ich würde diese Technik mal aus sehr "Egoistisch" bezeichnen..*gg*
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Solche Endstufen wie zb. Digam Powersoft haben ein Schaltnetzteil mit ca.100kHz Taktfrequenz, und eine Digitale Pulsbreitenmodulierte Ausgangsstufe für das LS Signal! Diese Verstärker erzeugen Spannungshübe am Ausgang, die immens hoch sind. Warm wird hier auch nicht viel, weil die Endtransistoren nur in bestimmten Anständen ein/ausgeschaltet werden. Eine Verlustleistung tritt nicht auf.
Das Netzteil benötigt keine großen Elkos, da bedingt durch die hohe Taktfrequenz der Nach-
ladevorgang ja bedeutend höher ist. Zur Erinnernug, bei Netztrafokonstruktionen haben wir ja nur 100Hz Nachladeimpulse - da muß mit dicken Cs gepuffert werden.
Nachteil dieser Taktnetzteile ist die geringe
Leistung von vielleicht 1500W!!!
Würden wir versuchen diese Endstufe wie Stromquelle für Sinusleistungen über lange Zeitintervalle zu nehmen, wir wären enttäuscht, die Leistung sackt komplett zusammen. Daher kommt bei solchen Messungen auch keine gescheite Leistung zustande, und die Sache mit der aus dem Netz aufgenommenen Leistung hat sich erklärt.
Bei Musik haben wir aber nur wechselnde Impulse an einer LS Impedanz. Die DigAmps geben mächtig Spannung ab, der Lautsprecher wackelt los - und der Ton ist fertig. Nun kann man die maximale Spannungshöhe messen und über die Impedanz in Leistung umrechnen.
Und wir haben ein Riesenprodukt! Diese Angabe in Watt ist aber fehlangebracht, besser wäre eine Aussage wie: dieser Amp bringt 200Vss an eine Abschlussimpedanz von 2
Ohm - aber nur für soundsoviel Millisekunden!
Thats all.
Nachteile gibt es aber auch jede Menge, bedingt durch diese "Musikalische Leistung"
kommt bei einigen Produkten nicht so viel Pfund wie aus einer konventionellen Endstufe.
Insbesondere im Bassbereich fällt das auf.
Auch gibt es Konzepte, bei denen ist nur die Ausgangsschaltung digital z.b Crown k2, oder nur das Netzteil ist digital (Chevin).
Bei der Yamaha P Serie wird ein ebenfalls gepulstes Konzept verwendet. Hier wird aber im Sekundärkreis in der Endstufenschaltung mit Strom gespart. Daher auch der kleine Ring! Richtig Sinusleistung (P4500 2 x 700W/4ohm) kann die garnicht! Aber Impulsmäßig sehr wohl.
Aber der Trend wird zu Digamähnlichen Produkten gehen - Sound in Ordnung, Spannung satt - und federleicht und klein!
Stefan -
Also, wie immer bei Endstufen der disclaimer, dass ich keine Ahnung von den dingern habe.
Aber laut PP haelt die Digam die angegebene Leistung ueber 12sec, bevor sie 6db zuruecknimmt. Und 12sec sollten in der Prxis nie ein Problem darstellen, auch nicht im Bass. Selbst das rosa rauschen, dass fuer die speacerspecs verwendet wird hat 6db Crest. Da seh ich also mit dem konzept der Digam, Outline und ich glaube auch die CE4000 von Crown kein problem diesbezueglich.
Kraenkeln tun die dinger ja eher in anderen bereichen.CU
Martin -
Hi
Man sollte immer eines im Auge Behalten!Hohe Impulsleistung muss ja irgentwo Entnommen werden,in Herkömmlichen endstufen im Elko des Ringkernnetzteiles,und zum Teil aus dem Netz.
In SMPS Endstufen aus zwei zwischenkreisen,Hochvolt und Niedervolt.
Bei extrem Niederohmiger Auslegung des Schaltnetzteils(innenwiederstand)und kleinen Zwischenkreis-elkos,muss die Energie für Impulse aus dem NETZ kommen....
Das bedeutet in der Praxis unter Umständen..die Endstufe klingt bei jedem Event anders,oder -..schon Erlebt..wilde Lichtorgeleffecte Überall durch starke Spannungseinbrüche.
Bei den heutigen Leistungen im PA Bereich gibts da schnell Probleme,und keiner weiß warumGruss
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Zitat
Stefan schrieb am 2002-04-28 10:47 :Bei Musik haben wir aber nur wechselnde Impulse an einer LS Impedanz. Die DigAmps geben mächtig Spannung ab, der Lautsprecher wackelt los - und der Ton ist fertig. Nun kann man die maximale Spannungshöhe messen und über die Impedanz in Leistung umrechnen.
Und wir haben ein Riesenprodukt! Diese Angabe in Watt ist aber fehlangebracht, besser wäre eine Aussage wie: dieser Amp bringt 200Vss an eine Abschlussimpedanz von 2
Ohm - aber nur für soundsoviel Millisekunden!Stefan
Das ist ja alles schön und gut, aber wenn der Hersteller im Datenblatt eine RMS-Dauerleistung von 2x3500 @ 2Ohm angibt, dann heisst das nicht so und soviel Millisekunden, sondern so und soviel Stunden!
Wenn man von Leistungen in Millisekunden spricht, hat das nichts mit RMS-Dauerleistung zu tun, sondern viel mehr mit Musik, Spitzen od. Impulsleistung!
Kurt
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Muss mich noch korrigieren:
Wenn man von Leistungen in Millisekundenbereich spricht, hat das nichts mit RMS-Dauerleistung zu tun, sondern viel mehr mit Musik, Spitzen od. Impulsleistung!
Kurt
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Ein Kollege von mir ist Besitzer der Crown K2, und die hat zwar nur 1x 2500WRMS @ 4Ohm gebrückt, aber das gibt sie nicht nur ein paar Millisekunden ab, sondern dauernd!
Bei grösseren events verwende ich meine 2 24"(620mm) Basslautsprecher mit der digitalen Endstufe von Crown und diese Kombination bringt einen enormen Pegel im Tiefbassbereich und das einen ganzen Abend lang!
Also ich denke Digitalendstufe ist nicht gleich Digitalendstufe, da gibt es schon noch ein paar feine Unterschiede!Für die, dies genauer wissen wollen:
Ich war neugierig und hab sie mal getestet: Ich speiste sie mit einem Sinusgenerator und habe sie an einen Hochlastwiderstand(mehrere zu 4 Ohm zusammengeschaltet) angehängt. Ich drehte den Generator soweit auf, bis die IOC-Anzeigen aufleuchteten, und durch mein Effektivspannungsmessgerät bekam ich eine Leistung(Peff=Ueff^2/4Ohm) von 2550W. Nach ein paar Minuten musste ich den Versuch abbrechen, denn der Gestank der Lastwiderstände war nicht mehr auszuhalten. :smile:
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