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Theaterbühne für Schulaufführungen - Mikrofonierung

  • c4
  • 2. Mai 2005 um 12:39
  • c4
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    260
    • 2. Mai 2005 um 12:39
    • #1

    Hallo zusammen!

    Eine Schule hier in der Gegend macht des Öfteren Theateraufführungen von recht guter Qualität. Leider sind die Schüler oft sehr leise.

    Man hat schon versucht, das ganze mit Mics hinzubiegen, es hängen 2 Condenser von der Decke herab und vor der Bühne stehen 3 mics auf ständern. die sind aber leider alle dynamisch und sehen wegen ständern nicht so prickelnd aus.

    Der Rektor fragte mich, wie er das Ganzen verbessern kann, er dachte da an headsets. allerdings läuft das schon ziemlich ins geld, bei 10 headsets oder so. auch gibts leider keinen verleiher hier, der diese anzahl hat.

    nun meine frage:


    könnte man das problem mit einigen grenzflächen mics lösen, zusätzlich zu den hängenden condensern? welche mics sind hier zu empfehlen (nach möglichkeit nicht zu teuer)

    oder sollte man lieber ein paar mehr mics aufhängen?

    wäre es sinnvoll ein paar headsets zu kaufen und den rest zu leihen (bei bedarf)? welche headsets sind empfehlenswert und nicht zu teuer?

    danke schonmal für eure antworten!

    gruß, Daniel

    wenn ich hier falsch poste, bitte verschieben, nach praxis oder so.

  • cheesy
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    • 2. Mai 2005 um 12:58
    • #2

    Moin,

    also die Idee mit Chor- (hängende) und Grenzflächenmikros solltest du gleich vergessen. Wenn die Schüle so schon nicht viel Stimme haben, dann bringen die zusätzlichen Mikros nicht viel. Ich bin damit auch schon böse auf die Nase gefallen...

    Ich würde die zu Headsets oder Lavalier-Mikros raten. Lavalier sieht man am wenigsten, sind aber klanglich etwas komplizierte und koppeln leichter.

    Ich denke ein ordentlicher Verleiher sollte 10 Funksender mit entsprechenden Mikros zur verfügung stellen können.

    Ich verwende als Mikro-Kapseln gerne die WL93 von Shure. Die klingen gut, sind Stessfrei und kosten nicht die Welt (vorallem wenn man sie leiht....)

    Gruß
    <cheesy>

  • tonzwerg
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    • 2. Mai 2005 um 15:20
    • #3

    Die Abnahme mit vielen verteilten Mikrofonen hat deutliche nachteie, was die Sprachverständlichkeit angeht, einfach aufgrund der fehlenden Monokompatibilität. Gute Erfahrungen habe ich mit einem zentralen Cluster aus Richtrohren gemacht, die ich oben in die Fronttruss gehängt habe. Anordnung so, daß die Kapseln übereinander liegen, und dann einfach je nach Bühnenbreite aufgewinkelt. Ich hab's damals mit 3 Mikrofonen ganz gut hingekriegt.
    Vorteil: Die Anordnung ist absolut monokompatibel und die Richtrohre kommen auch recht gut in die Tiefe der Bühne.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • c4
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    • 3. Mai 2005 um 08:40
    • #4

    ja, die idee mit den richtrohren ist nicht schlecht, es besteht nur leider keine möglichkeit die vorne aufzuhängen, da keine front truss existiert. die näxte befestigungsmöglichkeit ist ca 5-7m von der bühne weg an der hallendecke (ca. 6m höhe). weiß nicht ob da dort noch sinn macht???

    kannst du mir entsprechende mics empfehlen? was kostet der spaß?

  • djvomght
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    • 3. Mai 2005 um 10:55
    • #5

    Hallo,

    Zitat von &quot;cheesy&quot;

    Moin,

    also die Idee mit Chor- (hängende) und Grenzflächenmikros solltest du gleich vergessen.
    <cheesy>

    nicht immer. Probier mal PCC 160 (mein Lieblingsmikrofon, ich gebs zu :-)) ans Portal (so vorhanden) in Kopfhöhe zu kleben. Da die Teile halbe Supernieren sind, gibt das relativ wenig Getrampel und ziemlich viel Gain before Feedback.

    HTH Jörg

  • cheesy
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    579
    • 3. Mai 2005 um 19:00
    • #6

    @ djvomght : Ja, da mag schon was mit zu holen seinund die Sprecher werden bestimmt etwas lauter im Saal. Aber bei Schulveranstaltungen brauchst du meist so viel Gain, das das nicht mit Abhängen oder Grenzflächen zu machen ist. Außerdem wird die ganze Sache kritisch wenn die Schüler spielen und mal ein, zwei Sätz nach hinten (also in die Kulisse) sprechen.

    Also wenn es um etwas Sprachunterstüzung geht, dann kann man das Probieren (nach dem Motto: Ist nicht schlecht aber könnte ein bischen lauter...).
    Wenn du aber bei den Proben merkst, dass man die Schauspieler ohne Mikro (welches auch immer) bestimmt nicht hören wird, nimm Funksender.

    <cheesy>

  • cheesy
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    579
    • 3. Mai 2005 um 19:02
    • #7

    ... da fällt mir noch ein : Beschreib doch mal die Halle. Wie groß ist die, bzw. wieviele Zuschauer passen rein ? Wie groß ist die Bühne ?

  • Thomas Koch
    Gast
    • 3. Mai 2005 um 19:03
    • #8

    Bei uns sieht das immer so aus:

    10 Headsets
    4 Overheads
    3 Grenzflächen

    Die Headsets werden am Kind festgeklebt und die anderen Mikros so auf gestellt

    oh gf oh gf oh gf oh

    die stehen dann vorne an der bühne und sind immer offen. Leider kommt nicht wirklich viel durch.

  • c4
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    260
    • 4. Mai 2005 um 14:17
    • #9

    also mal kurz zu den maßen:

    in den saal passen bestuhlt ca. 300-400 leute rein

    dürfte so ca 30-40m lang sein und 20-25m breit. hoch ist das ganze um die 6m.

    breite der bühne ca 15-20m, tiefe etwa 6-8m.

    boxen sind neben bühne, ca 4-5m hoch und eine delay line nach etwa 5m von der bühne weg in gleicher höhe

    ______________
    der aufwand ist ja schon ganz schön enorm, wenn ich an die kosten für mics denke, ob jetzt kaufen oder mieten... ihr wisst ja, schulen haben kein geld (grundsätzlich) und die aufführungen sind immer kostenlos.

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 4. Mai 2005 um 14:48
    • #10

    Immerhin hat die Bühne 90 bis 160 Quadratmeter. Das wird nix mit Mikrofonen von vorne. Abgehängt: naja, auch nicht prickelnd, die Fläche ist einfach zu groß. Auch stehen die Boxen und schon ganz und gar das Delay zu dicht an der Bühne.

    Wir arbeiten bei sowas mit einer Kombination aus Headsets und Richtrohren, in einzelnen Szenen auch Grenzflächen (auf Tischen). Schön ist das auch nicht.... und ganz schön stressig.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 5. Mai 2005 um 11:15
    • #11

    ich hab auch grade das Problem, für das Mikrofonieren des Chors werd ich einen Spezialisten buchen der die Sachen auch mitzubringen hat (sind noch weitere dinge dabei so daßes sich lohnt). Ist gewiß der günstigste und vor allem zuverlässigste Weg zum Erfolg !
    Chorabnahme ist eine Kunst, dafür gibts spezielle Leute 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • nobodys
    Beiträge
    136
    • 7. Mai 2005 um 22:29
    • #12

    Wenn die Schüler genügend laut sind, um die ersten paar Reihen selber zu beschallen, könnte das mit dem Abhängen klappen. Schick das Signal einfach nur auf die Delays, nicht auf die Front. Damit holst du dir noch ein bisschen Chain. Ist nicht die optimale Lösung, klappt aber einiger massen stressfrei.
    Habe das erst kürzlich so gemacht. Wenn die Schüler für die ersten paar Reihen zu leise sind, wird das mit abhängen nichts. Dann bleibt nur die Lösung mit Funk.

    Ist bestimmt ne spannende Sache. Bring aber genügend Zeit mit an den Start, damit du pröbeln kannst. Viel Glück...

    normal gibts schon...

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 8. Mai 2005 um 12:06
    • #13
    Zitat von &quot;Manuela&quot;

    ich hab auch grade das Problem, für das Mikrofonieren des Chors werd ich einen Spezialisten buchen der die Sachen auch mitzubringen hat (sind noch weitere dinge dabei so daßes sich lohnt). Ist gewiß der günstigste und vor allem zuverlässigste Weg zum Erfolg !
    Chorabnahme ist eine Kunst, dafür gibts spezielle Leute 8)

    BTW: hier geht´s um Theater, nicht um Chor

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 9. Mai 2005 um 16:32
    • #14

    ... und es geht um eine Schulveranstaltung und da ist ein spezialist wohl eher zu teuer...

    Wenn ich das richtig gesehen habe, hat der Store zur Zeit Low-Cost Sender im Angebot : 16 Frequenzen (max. 10 gleizeitig) und im Anmeldefreien Frequenzband. Da sind auch headsets und alles gleich dabei. (Ich glaube das ist von der Hausmarke Fame - MSW-100H)

    Das ist auf jeden Fall stressfreier als mit Grenzflächen was abzukleben.

    <cheesy>

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