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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Neodym 10"1"

  • MikeMcFluke
  • 2. Mai 2005 um 13:17
  • Jens Droessler
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    • 11. Mai 2009 um 05:00
    • #121
    Zitat von "HKL"

    Das ist doch gut!!!!!!!


    Nein, ist es nicht.

    Zitat

    Richtige 12" Horngeladen haben auch keinen "auf die Fresse Sound".


    Dann haben die Entwickler was falsch gemacht. Ich kenne das so nur von lowmidlosen Produkten.

    Zitat

    Du kannst 2m vor der Box stehen und es bläst durch dich hindurch :D


    Bist du sicher, dass du nicht ein Sieb bist? :D

    Zitat

    Kleine 8" haben solche Probleme auch nicht; nur ab 12" direktabstrahlend und aufwärts, brennt es im Gesicht! Fürchterlich :!:

    Was du meinst, ist in der Tat Sache von Lowmids. Wenn du die nicht magst oder verträgst, dann dreh sie doch einfach raus. Fakt ist: Wenn die Boxen sie nicht wiedergeben können, gibt es sie NIE, auch wenn du am EQ da pushst, es wird nur eklig. Dass es da "brennt" ist der Idealzustand! Das weghaben zu wollen ist das Gleiche als würdest du sagen "der Bass wummert mir nicht genug", aber ist nur einen Griff vom EQ weg.
    Was Jobsti wohl eher meint, ist Durchsetzungsfähigkeit im Mitteltonbereich. Dem 10NMB420 fehlt es wohl an einem "schneidenden" Sound, und den hat ein direktstrahlender 15er eher ganz selten, ein 8er (wenn er nicht zu sehr auf fullrange getrimmt ist) umso eher.

  • HKL
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    • 11. Mai 2009 um 21:58
    • #122
    Zitat von "Jens Droessler"


    Dass es da "brennt" ist der Idealzustand!


    Nö, ich komm ohne 2x12" direktabstrahlendem Top aus!
    Das ist die Superkrankheit dieser Konstruktion!
    Das kitzeln der Schädeldecke hingegen ist mir schon bekannt.

  • Jens Droessler
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    • 12. Mai 2009 um 16:02
    • #123

    Ich sag ja nicht, dass man das haben MUSS. Trotzdem ist es der Idealzustand: Ab Pegel X MUSS es da "brennen", sonst ist entweder das Impulsverhalten suboptimal oder die Box bringt in dem Bereich nicht den Pegel.

  • Jobsti
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    • 13. Mai 2009 um 01:26
    • #124

    Ob man ne Kiste benötigt, welche sich super durchsetzen kann, sehr direkten Sound liefert, kommt auf den Einsatzzweck an.

    Ne super zurückhaltende Box, die sich net ndurchsetzt, kannste bestenfalls im Wohnzimmer benutzen oder für Backgroundgedudelgeschichten,
    ich erinner mich da gut an den 12NBM420 mit HD1040 drüber ;)

    Anm.:
    Nen Kappa 12 zB. macht echt guten direkten (aggresiven) Sound, Verzerrungen und max Pegel mal außen vor gelassen,
    es gibt kaum ne Pappe im ähnlichen preissegment welche da ran kommt. (Wobei ich noch net genug in den Fingern hatte, vor allem kein Beyma)
    Wir wollten mal ne minimal hochwertigere LMT bauen und haben da wirklich viele Chassis verglichen, am nähesten kam der RCF L12-854K ran,
    aber auch net ganz leider. Vielleicht mal nen IMG SP-12A/300NEO testen.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 13. Mai 2009 um 05:02
    • #125

    Den direkten Sound kann ich IMMER wegEQen, wenn ich ihn brauch. Indirekten auf direkt zu trimmen klappt nicht wirklich.

  • HKL
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    • 13. Mai 2009 um 19:52
    • #126
    Zitat von "jobsti84"


    Nen Kappa 12 zB. macht echt guten direkten (aggresiven) Sound, Verzerrungen und max Pegel mal außen vor gelassen,
    MfG

    Nö, bitte nicht, die Verzerrungen sind es doch gerade :!:

  • Jens Droessler
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    • 13. Mai 2009 um 21:55
    • #127

    Beim Kappa ja, bei guten anderen nein.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 14. Mai 2009 um 20:51
    • #128
    Zitat von "Jens Droessler"

    ... Sache von Lowmids.
    ...
    Fakt ist: Wenn die Boxen sie nicht wiedergeben können, gibt es sie NIE, auch wenn du am EQ da pushst, es wird nur eklig. Dass es da "brennt" ist der Idealzustand!


    Gut erkannt.
    Nur scheinen Systeme, die passabel LowMids übertragen KÖNNEN, derzeit nicht so sehr im Trend zu liegen. :wink:

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 14. Mai 2009 um 22:34
    • #129
    Zitat von "Jens Droessler"

    Beim Kappa ja, bei guten anderen nein.

    :D

  • Dirk Hahn
    Verifiziert
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    1.138
    • 21. Mai 2009 um 02:49
    • #130

    Eigentlich scheint es häufig auch ein Abstimmfehler zu sein. Gehäuse werden oft zu groß gebaut und zu tief abgestimmt. Nicht selten diskutiere ich mit Kunden, die ihre Boxen so großzügig auslegen, dass dabei die eigentliche Eigenschaft nicht erreicht werden kann. Warum also einen tief abgestimmten Resonator einbauen, die der Lautsprecher mit entsprechender Mms gar nicht anregen kann. Und dann noch 10 Liter Volumenüberhang für den eventuellen Fall, dass es dann auch mal Fullrange gehen muss.

    Ich habe das Gefühl, dass viele eine Allroundbox machen wollen, die in sich so viele Kompromisse trägt. Wenn das so ist, so trägt jeder Entwickler die Verantwortung dafür, dass auch seine Set-Up´s dementsprechend konfiguriert werden. Es geht ja mittlerweile alles durch die Möglichkeiten der Controller.

    Aber der ultimativ direkte Sound "auf die Fresse", wie vorher erwähnt, sollte gar nicht stattfinden, da das Klangerlebnis für den Zuhörer oder Gast sehr homogen ausfallen sollte. Eine Abstimmung aus Signalen, die mit den möglichst geringsten Pegeln den höchsten Signalschatz hat, ist professionelle Beschallung. Alles andere ist eine akustische Belästigung. Somit kann jedem ein Kompliment gemacht werden, der mit 100 dB einen tollen Klang bietet. Die Fraktion, die mit 120 dB und Ekelklang arbeitet wird sicherlich in den Auftragsbüchern sehen, dass ihr Konzept nicht ganz aufgeht.

    mfg
    Dirk

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 21. Mai 2009 um 04:56
    • #131

    Ich sage es gerne nochmal: "Auf die Fresse", also direkter, präziser, "schneidender" Sound ist das Ideal. Alle anderen "Spielarten" kann ich bequem mit wenigen Maßnahmen per EQ/Controller erreichen, aber ich bekomme niemals eine Box, die nicht so klingt, per EQ/Controller dazu, so zu klingen. Warum sollte ich also nicht eine Box bauen, die jedem Detail des Signals folgt? Warum sollte die Box von sich aus Teile des ursprünglichen Sounds verschwinden lassen, um weich zu erscheinen? Eine Box hat für mich 1. zeitlinear zu sein, 2. direkt und durchsetzungsfähig zu klingen, und 3. frequenzlinear zu sein (in der Reihenfolge). Alles andere kann der Controller erledigen, Anpassung an die Gegebenheiten des Auftrags gehört genauso dazu wie Anpassung an die allseits bekannte Gehörfrequenzkurve nach Fletcher/Munson (was im Zeitalter der verlustbehafteten Audiokompression wichtig ist, aber schon IMMER sinnvoll war). Meine gut gefüllten Auftragsbücher sprechen dafür. Und einen Controller nebst dem Fachwissen, wie er einzustellen ist, sollte eigentlich jeder haben, der Boxen in dieser Qualität bauen kann.

    Richtig ist jedoch, dass man von einer 12/2er kein Fullrange, von einem BR- oder BP-21"er keine Ankoppelbarkeit an 10/2er oder gar 8/2er und von einer bassfähigen 15/2er keine detailgetreuen Mitten erwarten kann. Man muss schon wissen, wofür man die Box baut. Die eierlegende Wollmichsau ist nicht machbar. Klar, man kann wieder 15/3er bauen, ich halte das durchaus für sinnvoll, nur werden die eben größer als eine 12/2er und richten in den oberen Mitten eben nicht so präzise wie ein großes Hochtonhorn. Auch hier muss man Kompromisse machen bzw. WISSEN WOFÜR MANS BAUT.

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