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Tanzboden

  • kater
  • 3. Mai 2005 um 13:11
  • TheN
    Beiträge
    178
    • 4. Mai 2005 um 22:45
    • #41

    Will auch mal meinen Senf dazu geben:

    OSB ist durch die Langen Späne sicherlich tragfähig genug, selbst wenn die Platten auf Kantenhölzern im Abstand von vielleicht 30cm angebracht sind.

    Probleme:
    1. Verbindung: die Nut/Feder Lösung hält genau einmal, dann is das weggebröselt. Meine Idee: den Unterbau am Rand 3mm Einrücken gegenüber dem oberen Rand, 10mm Löcher an den Ecken in den Rahmen bohren, von hinten Einschlaggewinde rein, dann kann man von vorne ein Metall-Flachprofil mit Feingewindesenkkopfschrauben anbringen, geht schnell, hält auch nach dem 100. Einsatz.
    Noch schöner weil schneller wäre natürlich ein Schienen/Steck/Clip System, fällt mir aber grad nix sinniges ein.

    2. Feuchtigkeit: Die Platten Quellen auf wenn sie Wasser ziehen (oder ist das nur bei Spanplatte so nicht bei OSB??) Deshalb Kanten/Löcher mit Lack versiegeln.

    3. Die Oberfläche ist ziemlich glatt. Prinzipiell ist das zum Tanzen sehr angenehm, vor allem wenn die Vereinsmitglieder auch mal nen Walzer oder Discofox aufs Parkett legen wollen.
    Nur: zum Abhotten bei erhöhtem Alkpegel, bei Feuchtigkeit auf der Platte (egal ob durch Kondens, feuchte Umgebung oder ausgekipptes Bier) wird das schnell VIEL ZU SCHWEINE GLATT!! Die Klagen für gebrochene Fußgelenke bekommst du an den Hals!

    Deshalb denk ich solltest du bei der angepeilten Art von Veranstaltung lieber etwas mit nicht ganz so glatter Oberfläche nehmen... Also entweder ganz leicht Strukturiert oder eben aber stumpf. Denke die Oberfläche unbehandelter Spanplatten wäre ideal, da kann man durchaus drauf Tanzen, auch richtig Paartanz, packt sich aber nicht hin. (nur als Bsp für die Flächenbeschaffenheit, ist natürlich als Material ungeeignet)

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 5. Mai 2005 um 09:10
    • #42

    @ TheN

    wenn man sich den Aufwand macht liegste preislich mindestens bei einer Siebdruckplatte :wink:

    und ne rauhe Seite haste auch

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • TheN
    Beiträge
    178
    • 5. Mai 2005 um 11:21
    • #43

    naja, aber feuchtigkeit lieben die Siebdruckmultiplex auch nicht, also auch da sollte man die Kanten lackieren.
    Nen Unterbau sollte ja auch da drunter, wenn ich das richtig verstanden habe und was zur Verbindung muss man sich auch ausdenken... also irgendwie auch nicht wirklich besser, aber teurer.
    Die geriffelte Seite ist nur schon wieder etwas zu rau. Der Fragesteller wollte doch eigentlich mal wissen was die optimale Tanzoberfläche bei solchen VAs ist. Und die liegt genau dazwischen...

  • TheN
    Beiträge
    178
    • 5. Mai 2005 um 11:25
    • #44

    nochmal zur Oberfläche: Prinzipiell würd ich sagen: je glatter desto besser lässts sich tanzen, so lange es nich grad ne eisfläche is. Also muss man die Glätte genau so weit reduzieren dass sich keiner die haxen bricht weilt er ausrutscht. Dann hat man die beste Oberfläche. Vielleicht Lack mit feinem Sand vermengt als Finish auf die OSB?

  • c h
    Beiträge
    291
    • 5. Mai 2005 um 12:54
    • #45

    Hallo,
    soweit ich weiß hatte die Tanzschule in der ich mal war auch die Probleme mit der zu glatten Oberfläche (zu rutschig). Die haben dann so ein bestimmtes Mittel (Salzähnlich) gestreut und es wurde deutlich griffiger. Was das genau war kann ich leider nicht sagen aber ich glaube da wird es schon diverse Hilfsmittel geben.
    Christian

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 5. Mai 2005 um 18:00
    • #46

    Ja. das ist in etwa das Mittelchen, nachdem ich meine Kollegin auch fragen wollte (falls ich sie mal treffe...).
    Die Idee mit feinstem Sand in Lack würd ich lassen.
    Das hab ich für eine Aussenbühne probiert. Da rutscht und gleitet nix mehr... (war da auch erwünscht)
    Ein gescheiter Lack reduziert die Glätte massivst.
    Oder halt das "Streusalz".
    Siebdruckplatte hatte ich für ne Skaterrampe im Einsatz.
    Als Tanzparkett würde ich das Zeug nicht benutzen, da es durch seine mangelnde Steifigkeit einfach zu doll federt. Da muß entweder ein gescheiter Unterbau drunter (OSB???) oder man kann die Platte nur auf ebenem (Beton-/Asphalt-) Boden nutzen.
    Ausserdem ist die bei einigen Tropfen Flüssigkeit so glatt, daß es sich rasch ausgetanzt hat...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • TheN
    Beiträge
    178
    • 5. Mai 2005 um 20:13
    • #47

    das zeug was die da streuen ist wachs. Allerdings ist das hier glaub ich keine gute lösung, 1. muss man dann ständig daneben stehen und drauf achten, 2. hält das nicht lange und 3. bringts bei nässe glaub ich gar nix mehr.

    Gibts nicht Lack bzw Farbe die eine leicht stumpfe Oberfäche bildet?

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 5. Mai 2005 um 21:09
    • #48

    Ich kenne surfer die sowas mit Zucker und Lack erreichen..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

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