Hallo,
also das da nicht genug EAW-Material mehr zur Verfügung stehen sollte, kann ich mir nicht vorstellen. Haben selber 12 Stacks EAW KF750/SB750 und kenne auch andere User. Mir ist nix bekannt von irgendwelchen Anfragen. Es könnte natürlich auch an dem engen Zeitfenster liegen, 10.April ist schon sehr knapp. Die zeitliche Nähe zur Musikmesse läßt aber doch eher auf wirtschaftliche Überlegungen und Enscheidungen schließen. Man könnte mal grundsätzlich die Frage aufwerfen, ob es gut ist, das Hersteller sich soweit mit ins Verleihgeschäft reinhängen :o
Kracky...danke!
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EAW Material sollte es wohl genügend geben, um das in der Halle lückenlos bis unter die Decke zu stapeln.
Ich gehe davon aus daß der EAW Vertrieb keine Lust hatte einen LKW mit zusätzlichem Mat kostenlos hinzustellen, HK hats halt gemacht.
Was glaubt Ihr denn, wie bei solchen grenzwertig durchkalkulierten Veranstaltungen System Entscheidungen zu Stande kommen?Marcus
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Moin Jungs.
Ich will mich von der "Umsonst hinstellen"-Theorie hier ganz weit distanzieren und würde mich an Eurer Stelle diesbezüglich auch zurückhalten! Es hat hier auch schon solche Aussagen gegenüber anderen Herstellern gegeben, die dann in Abmahnungen und Anzeigen endeten. Also, haltet mal den Ball flach. Ich glaube auch nicht, dass gerade HK da etwas "umsonst" hinstellt, die sind in der Beziehung etwas eigentümlich, ich nenn's mal "geizig"...
Vielleicht haben die's auch einfach nicht nötig 

Zum eigentlichen Thema: Ich gebe Kracky recht. Man sollte hier wieder zum "neutralen" Argumentieren kommen. Das können anscheinend viele hier nicht (mehr). Schade.
Eine eigene Beurteilung kann man sich nicht durch Konservenhören oder Technikführungen o.ä. bilden, man MUSS da schon einige Male mit einem System gearbeitet haben. Und selbst dann gibt es immer noch die gewichtigen Faktoren Location, System-Techniker, Stacking, "Qualität" der/des Künstler(s) oder eben auch falscher Anwendungszweck.
Auch ich habe schon viele hier als "amtlich" hochgelobte Systeme ziemlich bescheiden klingend gehört, im Gegenzug aber auch schon hier als "Billigeimer" verschrieene China-Plastik-Boxen gut klingend gehört - wohl gemerkt immer in Bezug auf den Anwendungsfall!Spielt einer dieser Faktoren nicht mit, kommt meistens ein nicht wirklich befriedigendes Resultat heraus - subjektiv beurteilt von einem selbst. Denn auch in der Beschallungs-Kette gilt die Regel: Ein System ist nur stark wie sein schwächstes Glied.
Da in der Beschallungskette überwiegend auch menschliche Wesen mit am Start sind, und das noch an vielen verschiedenen Positionen, wird es für einen Fremd-Techniker oft ein "Eierlaufen".
Das fängt an beim richtigen Umgang mit einem Gesangsmikrofon der Gesangesbarden und hört auf bei den vielen Knöpfen am Mischpult, die ja auch einer ordentlich bedienen können muss. Und auch bei Konservenmusik gibt es Unterschiede, die ein "gut klingen" eines Systems erheblich beinträchtigen können. Das fängt z.B. bei der Qualität der Tracks eines DJs an: Es gibt z.B. MP3s und es gibt MP3s. Je nach Bitrate klingen die mal besser mal schlechter. Selbiges gilt für selbstproduzierte Tracks. Wieveiel Möchtegernproduzenten gibt es doch gerade unter den DJs? Das soll jetzt nicht als Unterstellung verstanden werden, aber seid mal ehrlich. Das hatte doch schon jeder von uns oft genug. Und am Schluss war dann "das System" schuld
Ich widerspreche der Aussage, dass es nur noch brauchbares Material gibt. Das ist auch heute noch nicht so. Doch ich denke, dass man aus jeder westeuropäischen und angloamerikanischen Beschallungsanlage einen brauchbaren Sound rauskitzeln kann - vorausgesetzt der Anwendungsfall passt zum gewählten Material!
Aber immer mehr spielt bei Musikveranstaltungen das Budget eine immer größere Rolle. Das geht eben defintiv zu Lasten der möglichen Klangqualität. Vielleicht aber müssen wir uns alle unseren Sound-Anspruch nach unten korrigieren, denn warum soll's schlecht klingen, wenn von 1000 Besuchern 999 absolut zufrieden sind? In erster Linie muss das Ergebnis für das Publikum stimmen, dann ist der Veranstalter auch zufrieden. An zweiter Stelle kann man immer noch versuchen, seinen eigenen mitunter hohen Anspruch an eine Beschallungsanlage und deren subjektiv beurteilte Klangqualität an den Kunden/Veranstalter/Künstler zu bringen. Doch man sollte sachlich bleiben. Aussagen wie "das klingt sch..., mein Material ist besser" sind keine guten Argumente und stellen einen selbst negativ dar!
So, genug geschrieben.
Grüsse
Alex -