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Reparatur Sennheiser MD 421-N / Öffnen des Mikros

  • lorbas
  • 14. Juli 2005 um 10:36
  • lorbas
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    103
    • 14. Juli 2005 um 10:36
    • #1

    Hallo Zusammen !

    Auf einem der letzten Jobs hat mir irgentein Idiot eines meiner geliebten 421er ruiniert, indem er beim Versuch durch Drehen den Mini-Tuchel-Stecker zu lösen stattdessen gleich die ganze Buchse aus dem Mikro gedreht hat, und somit alle Kabel abgerissen hat....

    Meine Frage (bevor ich das Ding noch weiter ruiniere): wie kann ich das Mikro öffnen um neue Kabel anzulöten ? Nirgenswo Schrauben zu erkennen, und das Gehäuse scheint aus einem Stück zu sein...

    Danke,

    lorbas

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    4
    • 14. Juli 2005 um 10:44
    • #2

    einschicken zu sennheiser.
    ist zwar nicht ne direkte beantwortung, bewahrt aber vor weiterem schaden

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Telly
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    511
    • 14. Juli 2005 um 11:25
    • #3

    Mein Beilleid, daß hatte ich auch einmal.

    Das "Anschlußmodul" bekommst du raus, indem du das Typenschild auf der Unterseite entfernst, und die Schraube darunter öffnest.

    Um den Kleintuchel aufzubekommen brauchst du einen Spezialschlüssel.
    Ich habe mir dafür ein Behelfswerkzeug aus einer Holzleiste und zwei Spaxschrauben gebaut.

    Die einfachste Lösung ist wohl wirklich, das 421er einzuschicken und am bessten gleich auf XLR umbauen zu lassen.

    Gruß,
    Telly

  • MK
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    • 14. Juli 2005 um 11:51
    • #4

    Hallo,
    ... und wenn Du das Mikro hinten offen hast, komme bitte nicht in Versuchung, das vordere Teil (Kapsel + Träger) abzuschrauben!. Diese Einheit ist luftdicht verschlossen und sollte auch so bleiben. Im anderen Fall wird das Mikro richtig sch... klingen. Eines der Geheimnisse von Sennheisers dynamischen Mikrofonen sind die vielen Luftkanäle und Druckkammern etc. (Röhrchen hier, Löchlein da, Schläuchlein dort) Selbst die kleinste Undichtigkeit (kann auch alterungsbedingt passieren) führt zu drastischen Frequenzgangverbiegungen.
    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • lorbas
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    • 14. Juli 2005 um 11:53
    • #5

    Danke erstmal.

    Den Tuchel habe ich schon ab/offen, der war nur mit einer Gewindemutter gesichert. Ich glaube ich entferne gleich mal das Typenschild.

    Was würde der Umbau auf XLR kosten ? Macht Sennheiser das überhaupt ? Ich meine ein gebrauchtes MD 421-U in schwarz mit XLR kostet bei Ebay so 160 Euronen, da werde ich nicht 100 Euro für einen Umbau ausgeben...

    Gruß

    lorbas

  • MK
    Profi
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    373
    • 14. Juli 2005 um 11:58
    • #6

    Hallo,
    am besten bei Sennheiser nachfragen, ein kompetenter Ansprechpartner ist der Herr Bergmann: 05130/600-645.
    Ich denke mal, dass im Zuge eines Umbaus das Mikro komplett geprüft wird und eventuelle angesprochene Undichtigkeiten beseitigt werden. Danach hast Du also ein neuwertiges Mikrofon, was bei eBay nicht unbedingt sein muss.

    Ich habe den Umbau slbst gemacht, man braucht dafür allerdings eine Drehmaschine und etwas feinmechanisches Geschick, geht aber.
    Eine günstige Alternative wäre ein Adapterkabel.

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • lorbas
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    103
    • 14. Juli 2005 um 14:36
    • #7

    Sooo...

    Heile. War schon 'nen bißchen Gefummel. Allerdings habe ich die meiste Zeit damit verbracht die kleine Stahlkugel welche hinter dem Drehschalter zu suchen, welche mir auf den Boden gefallen war...

    Jetzt hab ich noch 'nen kaputten Preamp Shure Beta 91 und ein kaputtes AKG C 408...

  • MK
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    • 14. Juli 2005 um 14:48
    • #8
    Zitat von "lorbas"

    Sooo...

    Heile. War schon 'nen bißchen Gefummel. Allerdings habe ich die meiste Zeit damit verbracht die kleine Stahlkugel welche hinter dem Drehschalter zu suchen, welche mir auf den Boden gefallen war...

    aaaah, das hatte ich vergessen zu erwähnen - ist mir auch schon passiert (lange her).
    Für den endgültigen Verlustfall:
    Es ist eine 2 oder 2,5 mm Kugel, die man in jedem Kugellager-Laden für ein paar Cent bekommt (kein Witz).

    Zitat von "lorbas"

    Jetzt hab ich noch 'nen kaputten Preamp Shure Beta 91 und ein kaputtes AKG C 408...

    Na dann viel Erfolg

    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • lorbas
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    • 14. Juli 2005 um 15:18
    • #9

    Danke, Martin.

    Hier hat nicht zufällig jemand Ahnung was an dem SM 91 Preamp so üblicherweise kaputt geht ? Das Ding hat gelegentliche Aussetzer und ein zu hohes Grundrauschen.

    Ich habe den Übertrager in Verdacht, allerdings ist dem Ding mit meinem Lötequipment nicht beizukommen. So ziemlich den ganzen Rest auf der Platine habe ich schon nachgebraten...

    Weiß jemand am es bei Shure so etwas wie 'Reparaturaustausch' gibt ? Also defektes Teil hin, neues/heiles Teil zu mir zurück und das dann für unter Neupreis ?

    Oder ws kostet so ein Ding neu ?

    Gruß

    lorbas

  • soundworx
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    • 14. Juli 2005 um 16:11
    • #10

    Der Shure Preamp (RPM626 fürs Beta91) kostet beim Service in Heilbronn direkt knappe 70 Euro inkl. Versand wenn ich mich nicht ganz täusche.
    Das SM91 hat nen anderen Preamp, Bezeichnung weiss ich leider gerade nicht.

    Gruß

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • karel noon
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    • 14. Juli 2005 um 17:03
    • #11

    ich würde es auch einfach zu sennheiser schicken, die können dann direkt einen xlr instalieren. die bieten zwei versionen an, zumindest war das vor 1,5 jahren noch so, einmal mit und einmal ohne diesen umschalter, die günstige war damals so 55€. also echt nicht die mühe wert selber zu basteln.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • MK
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    • 18. Juli 2005 um 08:27
    • #12
    Zitat von "lorbas"

    Danke, Martin.

    Hier hat nicht zufällig jemand Ahnung was an dem SM 91 Preamp so üblicherweise kaputt geht ? Das Ding hat gelegentliche Aussetzer und ein zu hohes Grundrauschen.

    Ich habe den Übertrager in Verdacht, allerdings ist dem Ding mit meinem Lötequipment nicht beizukommen. So ziemlich den ganzen Rest auf der Platine habe ich schon nachgebraten...
    lorbas

    Hallo,
    für´s Rauschen ist der Übertrager definitiv nicht verantwortlich, einen Aussetzer finden kann schwierig werden. Man kann (etwas Erfahrung vorausgesetzt) an der Art des Aussetzers herausfinden, aus welcher Ecke er ungefähr kommt. Wie ist das mit dem Rauschen, verändert es seinen Pegel resp. seinen Klang? Dann würde ich in die Gegend der Kapsel bzw. des Ableitwiderstands tippen. Du kanns mal einige Lungen voll Öuft direkt in den Korb auf die Kapsel blasen (nicht mit viel Druck, sondern einfach nur ausatmen) Tritt der Fehler dann relativ schnell auf, ist es mit Sicherheit die Kapsel. Wenn nicht, blase mal in die Gegend der (wenn vorhanden) Charakteristik / PAD Schalter. Auch die können Ruaschen verursachen.

    Viel Erfolg

    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • lorbas
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    • 18. Juli 2005 um 08:50
    • #13

    Hi Martin !

    Es ist definitiv der Vorverstärker. Ich habe 2 von den Beta 91 und habe solange Mikro, Kabel und Preamp hin- und hergetauscht bis raus war das es der Preamp ist.

    Sobald man das XLR-Kabel an den Preamp ansteckt hört man ein lautes Knacken, Knistern und andere Störgeräusche, ca. eine halbe Sekunde lang. Dann läuft das Ding, ist allerdings gelegentlich klopfempfindlich und hat ein deutlich höheres Rauschen, allerdings ansonsten den selben Sound wie mein anderes Beta 91.

    Wie gesagt sind aufgrund meines nicht vorhandenen SMD-Lötbestecks meinen Reparaturversuchen Grenzen gesetzt. Werde das Ding wohl einschicken müssen...

    Gruß

    lorbas

  • MK
    Profi
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    • 18. Juli 2005 um 08:59
    • #14

    Hallo,
    das wird wohl das beste sein, denn Deine Fehlerbeschreibung deutet auf die hochohmige Seite des Verstärkers hin, und da ist viel Fachwissen und Erfahrung gefragt. Einmal an die falsche Stelle gefingert, und genau dieses Problem tritt ein bzw. verstärkt sich.
    Gruß
    Martin

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