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  5. Boxen und Amps

gebraucht?!

  • Anonymous
  • 24. Dezember 2002 um 02:17
  • Anonymous
    Gast
    • 24. Dezember 2002 um 02:17
    • #1

    hallo.

    höre für die einsteiger mit dem kleinen budget immer den rat, gebrauchte sachen zu kaufen.
    wenn ich die amp-diskussion richtig verfolgt habe, hat sich das mit dem triumphalen t.amp ein bißchen relativiert...

    bleibt das boxen-problem... gute boxen für kleines geld scheinen einfach nicht zu existieren. das ist in meinen augen mit den zahllosen plastik-kisten (kartons??) nicht besser geworden, sondern eher schlechter.

    soviel hier über zeck hergezogen wird (ja, vielleicht ist es einfach DIE bierzelt-pa, na und?), so hatte ich "damals" den eindruck, dass zu zeiten der klassischen 15/3 noch vernünftiges material ein- und drumrumgebaut wurde. und - bleiben wir im rahmen passiver fullrange-systeme - ich fand auch den klang ganz in ordnung.

    daher jetzt die zwei entscheidenden fragen:

    - täuscht mich meine erinnerung, und die heutigen billig-systeme, auch wenn alle über sie herziehen und höchstens mal emminence-treiber drin sind, klingen trotzdem um klassen besser als alles von damals, einfach wg. technischem fortschritt, besserem akustik-design (computer!!) und höherem aufwand in der forschung?
    das würde sich natürlich auch auf verstärker beziehen - lieber einen neuen t.amp oder einen alten crown für´s gleiche geld? wobei da irgendwie im hinblick auf leistung doch ganz schön was passiert ist - warum und wie eigentlich?? -> hallo e-techniker!?

    - wenn nicht, wie sehr verändern sich boxen (und amps?) mit den jahren? materialermüdung durch hohe dröhnung, materialalterung usw... kann man wirklich mit gutem gewissen empfehlen, eine vielleicht 10 jahre alte (oder älter, bedenkt, wie alt ihr seid, und was es damals alles gab!!) pa-box zu kaufen? angesichts der massiven materialverarbeitung eiern ja noch etliche systeme durch die gegend, die rein prinzipiell noch funktionieren - klingen die dann kacke, weil sie alt sind, ohne kaputt zu sein?

    bin gespannt auf die antworten von denen, die das überblicken - und danke!

    m

  • Fux
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    • 24. Dezember 2002 um 10:53
    • #2

    Hallo,

    Da habe ich mich schon einmal hier im Forum vor einiger Zeit darüner ausgelassen. aber sei's drum.

    In meinen Augen kann man mit neuem "billigem" Material (wie zum Beispiel die T-Amps) einen Haufen Geld beim Einstieg auf der Straße lassen.

    Mir fällt dazu ein recht eingängiger Vergleich mit Autos ein.

    Für einen gewissen Betrag X bekommst du einen nagelneuen koreanischen Sängwändu (oder so ähnlich) oder auch einen ein paar Jahre alten gut erhaltenen Benz.
    Der neue koreanische Wagen hält vielleich mal grob geschätzt so 10 Jahre der Benz hält um die paar Jahre, die er schon auf dem Buckel hat, länger.
    Wenn du jetzt nach ein paar Jahren Autofahren den Sängwändu verkaufst bekommst du dafür fast kein Geld mehr und hast mit dem "billigen" Auto einen riesen Verlust eingefahren. Wenn du den gebrauchten Benz wieder verkaufst, kriegst du zwar auch weniger als du bezahlt hast, aber den grossen Wertverlust der ersten Jahre hat der Erstbesitzer und nicht du realisiert und du bekommst für den gefragten Benz immer noch ein gutes Geld.
    Was wir bisher nicht betrachtet haben ist noch eine ganz andere Sache:
    Im einen Fall hast du dich die ganzen Jahre mit dem Sängwändu herumgeplagt und jeder der das Ding gesehen hat hat immer nur genörgelt "oh Gott was ist denn das?" und im anderen Falle hast du einen bequemen, netten Benz gefahren, keiner hat ein Wort darüber verloren und du hast nicht mehr sondern eher weniger Geld verloren als mit der anderen Variante.

    Ich möchte hier nochmal ausdrücklich sagen, daß ich nichts gegen Importwagen habe oder meine nur Mercedes könne gute Autos bauen, aber der Vergleich ist den meisten Leuten offensichtlicher als wenn man das mit irgedwelchen Beschallungstechnik-Marken erklärt, weil das dem Durchschnittsmenschen in D mit Autos glaube ich geläufiger ist.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Fux
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    • 24. Dezember 2002 um 10:53
    • #3

    Hallo,

    Da habe ich mich schon einmal hier im Forum vor einiger Zeit darüner ausgelassen. aber sei's drum.

    In meinen Augen kann man mit neuem "billigem" Material (wie zum Beispiel die T-Amps) einen Haufen Geld beim Einstieg auf der Straße lassen.

    Mir fällt dazu ein recht eingängiger Vergleich mit Autos ein.

    Für einen gewissen Betrag X bekommst du einen nagelneuen koreanischen Sängwändu (oder so ähnlich) oder auch einen ein paar Jahre alten gut erhaltenen Benz.
    Der neue koreanische Wagen hält vielleich mal grob geschätzt so 10 Jahre der Benz hält um die paar Jahre, die er schon auf dem Buckel hat, länger.
    Wenn du jetzt nach ein paar Jahren Autofahren den Sängwändu verkaufst bekommst du dafür fast kein Geld mehr und hast mit dem "billigen" Auto einen riesen Verlust eingefahren. Wenn du den gebrauchten Benz wieder verkaufst, kriegst du zwar auch weniger als du bezahlt hast, aber den grossen Wertverlust der ersten Jahre hat der Erstbesitzer und nicht du realisiert und du bekommst für den gefragten Benz immer noch ein gutes Geld.
    Was wir bisher nicht betrachtet haben ist noch eine ganz andere Sache:
    Im einen Fall hast du dich die ganzen Jahre mit dem Sängwändu herumgeplagt und jeder der das Ding gesehen hat hat immer nur genörgelt "oh Gott was ist denn das?" und im anderen Falle hast du einen bequemen, netten Benz gefahren, keiner hat ein Wort darüber verloren und du hast nicht mehr sondern eher weniger Geld verloren als mit der anderen Variante.

    Ich möchte hier nochmal ausdrücklich sagen, daß ich nichts gegen Importwagen habe oder meine nur Mercedes könne gute Autos bauen, aber der Vergleich ist den meisten Leuten offensichtlicher als wenn man das mit irgedwelchen Beschallungstechnik-Marken erklärt, weil das dem Durchschnittsmenschen in D mit Autos glaube ich geläufiger ist.

    Viele Grüße,
    Fux

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    • 24. Dezember 2002 um 11:09
    • #4

    .......und zu den Verstärkerleistungen:
    damit du da einen deutlichen Unterschied an Lautstärke hörst, (3dB) mußt du die Verstärkerleistung schon verdoppeln. In der Praxix, wenn man die Powercompression berücksichtigt wird das dann aber meistens gar keine 3dB lauter, sondern sagen wir mal so um die 2dB. Ob der Amp also 600 oder 800 Watt Leistung hat ist nun sowas von wurscht.
    Also wenn man da einen deutlichen Effekt feststellen möchte, muss der nächstgrössere Amp schon mindestens die doppelte Leistung haben.

    Nochmal kurz zur vielgeschmähten 15/3 (ich mag sie auch nicht):
    Das Problem von diesen klassischen 15/3 ist nicht der Sound oder was, sondern die absolute Unmöglichkeit mehrere von diesen Boxen halbwegs sinnvoll zu einem Array zu kombinieren. Die strahlt praktisch bei jeder Frequenz unter einem anderen Winkel ab....
    Und mit einer pro Seite (wo sie einigermassen funktionieren könnte) ist ja wohl an eine Komlettabnahme einer Band die etwas lauter sein soll überhaupt nicht zu denken.

    Man stelle das sich einmal bildlich vor, da nimmt einer eine 4x12" Marshallbox allen ernstes mit einem Mikro ab und möchte das dann "verstärkt" über die Tröten einer 15/3 wiedergeben? Das sowas einfach nicht gehen kann müsste ja jedem einigermassen einleuchten.

    Für so einen Alleinunterhalte mit Keyboard und Gesang funktioniert das ganze natürlich einwandfrei, keine Frage.

    Viele Grüße,
    Fux

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