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LITEC - Traversen

  • Akustikfuzzi
  • 28. Oktober 2005 um 17:33
  • Geschlossen
  • Akustikfuzzi
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    208
    • 28. Oktober 2005 um 17:33
    • #1

    Mal eine kurze Frage:

    Gibt es für die Manfrotto LITEC-Traversen, hier speziell die QD40, eine TÜV-Prüfung (wenn ja, welche Zeichengenehmigungsausweis Nr.) und wie sind die zulässigen Belastungen?

    Aus den Unterlagen geht nur die Durchbiegung in Abhängigkeit von der Spannweite und der Belastung hervor, aber nicht die zulässigen Belastungen.

    Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.

    Danke

  • Markus Verza
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    • 28. Oktober 2005 um 18:09
    • #2

    Wie wäre es solche Fragen dem Vertrieb zu stellen ?

  • Akustikfuzzi
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    • 28. Oktober 2005 um 22:38
    • #3

    War auf der Hompage der Fa. Ultralite. Dort gab es eine sehr schöne PDF-Datei. Da drin steht alles und auch nix.

  • Hami
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    • 28. Oktober 2005 um 23:46
    • #4

    Nagel mich nicht fest, hier mein Stand dazu: die QD40 wird demnächst geändert ausgeliefert. Hierzu fehlt aber noch der letzte Stempel. Die alten von Litec zur Verfügung gestellten "Berechnungen" sind mit Vorsicht zu geniessen. Diese Informationen gibt mittlerweile auch der Vertrieb.

    Habt Ihr denn QD40 im Lager stehen?

    Gruß,

    der Hami

  • ADMIN
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    • 29. Oktober 2005 um 00:57
    • #5
    Zitat von "Hami"

    Nagel mich nicht fest, hier mein Stand dazu: die QD40 wird demnächst geändert ausgeliefert. Hierzu fehlt aber noch der letzte Stempel.

    Die spannende Frage: Ist das mechanisch dann kompatibel? Und wenn ja, wie schließt man aus, dass alte Stücke dazwischen geraten?

    Zitat

    Die alten von Litec zur Verfügung gestellten "Berechnungen" sind mit Vorsicht zu geniessen. Diese Informationen gibt mittlerweile auch der Vertrieb.

    Nun ja, wenn die Belastbarkeit nach TÜV-Zeichengenehmigungsausweis doppelt so hoch ist wie nach Baubuch (jetzt am Beispiel QX 30), das muss ja irgendwann mal auffallen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Akustikfuzzi
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    • 29. Oktober 2005 um 11:34
    • #6

    Nein,

    soll nur eine Traverse nachrechnenbei der besagtes Material eingesetzt wird. Habe deshalb nach verwertbaren Zahlenmaterial gesucht und nichts gefunden.

    Auf der italienischen Seite von LITEC gibt es einen Zeichengenehmigungsausweis vom TÜV und die Zahlen haben mich doch etwas irritiert. (Punktlast von 400 kg bei 16 m Traversenlänge).


    Weil:
    Habe die Traverse gestern gesehen. Da waren so ca. 16 4er Bars PAR 64 drauf (die meisten allerdings rechts und links am Rand) bei einer Länge von 16 m hat sie sich dann schon ganz schön durchgebogen.

  • ADMIN
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    • 29. Oktober 2005 um 11:56
    • #7

    1.) Auf der Webseite ist der TÜV-Zeichengenehmigungausweis nicht mehr zu finden.

    2.) Die technischen Daten, die dort vorhanden sind, geben für 16m eine Punktlast von 350 kg an.

    3.) Für 15 m geben sie eine Streckenlast von 60 kg/m an. Wenn man das bei einer Eigenlast von 93,2 N/m in ein Biegemoment zurückrechnet, kommt man auf 19,18 kNm. Als "allowable bending moment" wird jedoch 13,04 kNm angegeben.

    4.) Die 19,18 auf eine Gurtkraft zurückgerechnet ergibt 27,4 kN pro Gurt. Wenn man die Lochleibung der Abschlussplatte berechnet, kommt man auch 10,08 kN (jetzt die Werte für QX 30 einfach übernommen, ich unterstelle mal, dass die maßgeblichen Größen dieselben sind)

    Den Bolzen kann man konservativ gerechnet mit etwa 10,5 kN belasten, unter Berücksichtigung plastischer Widerstandsmomente und so mit etwa 15 kN.

    Zugegeben, weder Lochleibung noch Bolzenbiegung führen direkt zu einem Versagen der Traverse (mit beispielsweise Überschreitung ZUG WEZ), aber insgesamt sind diese Werte doch ein wenig "mutig"...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Hami
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    • 29. Oktober 2005 um 12:31
    • #8

    Zum Versagen führt eindeutig die Beschaffenheit der Gußplatte, eben diese wird nun geändert. Ob die neue Version mit der alten kompatibel ist, finde ich auch fraglich. Es ist davon auszugehen, daß die Materialien nicht gleich fest sind (irgendwo müssen die Unterschiede ja liegen), sodaß es am Übergang zu Problemen kommen muss. Grob gesagt dürfte QX40 mehr tragen können als QD40, da das schwächste Glied die bei beiden Versionen gleiche Platte ist Platte ist und QX40 weniger Eigengewicht mitbringt. Ich bin mal gespannt, wann es dazu von Vertrieb oder Manufaktur mal eine öffentliche Stellungnahme gibt.

    Nach wie vor suche ich bei Bewußtsein des Vermögens übrigens für eine Produktion 25cm und 50cm - Stücke der QD40. Wenn also jemand von Euch Firmen kennt, die diese Traverse einsetzen, dann schickt mir bitte eine PN, es ist wirklich dringend!


    Gruß,
    der Hami

  • Steffen
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    • 30. Oktober 2005 um 14:01
    • #9

    Es gibt für die Traverse selbstverständlich Zeichengenehmigungsausweise (liegen uns auch vor) und außerdem haben wir für unsere aus diesem Traversenmaterial gefertigte Bühne ein Baubuch mit dem dazugehörigen statischen Nachweis. In dem von Akustikfuzzi angesprochenen Fall wurde die Traverse mit ProRigg SUS gerechnet auf Basis der in der Statik von Krassenbrink und Bastians angegebenen Belastungstabellen. Die Traverse war mit weniger als der Hälfte der rechnerischen Auslastung absolut im grünen Bereich (@ Admin: die 50%-Line). By the way: Die verbaute Traverse war in diesem Fall QX40A.
    @ Akustikfuzzi: Ich gehe davon aus, daß damit Deine Frage vollständig beantwortet ist. Eine Demoversion von ProRigg SUS kann man auf Admins homepage runterladen, die Belastungstabellen stelle ich Dir gerne zur Verfügung. By the way: Da hing ein wenig mehr drin als nur die übrigens 15 4-Bars PAR 64 Raylight. U.a. noch ne 3 x 4 Leinwand.

    Liebe Grüße,

    Steffen

  • Akustikfuzzi
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    208
    • 30. Oktober 2005 um 15:17
    • #10

    @ Steffen:

    Sorry,
    aber seit Freitag stehen hinter deiner Kompetenz und deinem Verantwortungsbewusstsein bei mir mehrere ganz dicke Fragezeichen. Deshalb kannst du mir meine Frage auch nicht vollständig beantworten.

    Sei froh, wenn ich von dieser Veranstaltung hier nichts zum Besten gebe.

    Warum fühlst du dich eigentlich immer direkt angegriffen. Hat irgendjemand eine Veranstaltung die mit deinem Material gemacht wurde erwähnt? Schlägt deine Bell-Hysterie jetzt schon auf LITEC durch?

    Ich suchte lediglich ein paar Infos zu LITEC-Material und habe diese auch bekommen. (vor allem die, dass man dem von LITEC herausgegebenen Zahlenmaterial nicht zu 100% trauen soll und das die von mir angesprochene Traverse vom Hersteller neu überarbeitet wird.)

    Lieber Moderator beende jetzt den thread.

  • Steffen
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    • 30. Oktober 2005 um 15:25
    • #11

    @ Wolfgang: Im Gegensatz zu Dir, der Du ja nur zum Teil beim Aufbau einen Blick in die Halle geworfen hast, sind auf der Veranstaltung auch weitere Kollegen anwesend gewesen, u.a. ein Meister, die komischerweise nichts auszusetzen hatten. Und wie gesagt, ich habe die Trusses entsprechend gerechnet auf Grundlage der Belastungstabellen, die fürs Baubuch benutzt werden. Der Tip mit dem Pro Rigg war ernst gemeint, da kann man nämlich wirklich sehr schnell sehen, was noch geht und was nicht mehr. Und die Kostruktion in der Halle war definitiv so wie sie gebaut war safe, Punkt und Ende.

    Ansonsten hat zwar keiner die VA erwähnt, ich habe mich auch nicht angegriffen gefühlt. Aber Du hast eine Frage gestellt, die sich nun einmal auf eine VA von mir bezogen hat und ich habe Dir die auch nach Deiner Fragestellung zu urteilen nötigen Antworten gegeben.

    By the way: Die Truss wird wirklich überarbeitet, was aber eben NICHT für die QX40A und Co. gilt, sondern für die QX30. Lt. Hersteller (Mail aus Italien liegt vor) wurde bei QX40 und QD40 ein anderes Material für die Endplatten verwandt als bei QX30. Und entschuldige bitte, aber LITEC ist ja nun nicht grad ne Billigtruss und sie ist zertifiziert. Wenn man streng nach SR1.0 arbeiten würde dürfte man eh nur noch Camco benutzen.

    @ Admin: Bitte Thread zu

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen (30. Oktober 2005 um 15:48)

  • Akustikfuzzi
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    208
    • 30. Oktober 2005 um 15:36
    • #12

    Steffen,

    tu mir einen Gefallen und halt endlich dein M...!

  • Kracky
    Profi
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    2
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    12.055
    • 30. Oktober 2005 um 15:52
    • #13

    Ich denke das muß hier so nicht sein und darum mache ich hier mal den Riegel vor!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

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