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Schutz vor Kondensation bei Schaltnetzteil-Geräten?

  • Clyde
  • 28. Oktober 2005 um 23:02
  • Clyde
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    • 28. Oktober 2005 um 23:02
    • #1

    Hi,
    wer kann mir was dazu erzählen und behilflich sein?

    Wie kann ich kondensation wirksam vorbeugen wenn ich ein Gerät mit einem Schaltnetzteil in der Freien Luft aber Überdacht betreibe?
    Wie kann ich Schäden und Luftfeuchtigkeitsbedingten Schäden vorbeugen?

    Im Prinzip ist das Gerät permanent in Betrieb, sowohl StandBy als auch unter fast-Volllast...

    Gruß
    Clyde

  • manuela
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    • 29. Oktober 2005 um 07:43
    • #2

    Wenn das Gerät von sich aus ganz leicht warm ist tauch das Problem überhauptnicht auf. Es muß lediglich ausgeschlossen sein daß im Geräteinnern "kalte Zonen" existieren, sobald dort etwas erheblich kälter ist als die Außentemperatur ergibt sich daraus die Möglichkeit Kondenswasser anzusammeln.
    Die Wasseraufnahmekapazität der Luft ist direkt abhängig von ihrer Temperatur, je wärmer sie ist desto mehr Wasser kann sie tragen, und kühlt man sie ab gibt sie anteilmäßig ihr Wasser wieder ab. Somit kann das auch im Sommer leicht passieren.
    Daraus ergibt sich auch, daß sehr kalte Luft (Frost) zwangsläufig trocken ist.
    Die allermeisten Geräte wärmen sich schon im stby ausreichend an, die Lüftersteuerung sollte allerdings auch wirklich tief abregeln können sodaß dieses Anwärmen ohne nennenswerte Last auch stattfinden kann. Völliges Abschalten der Lüfter bei Kälte ist nicht ratsam da sich so wieder kalte Zonen bilden können in Bereichen des Gerätes wo keine Leistungshalbleiter montiert sind.
    Eine weitere Möglichkeit ist die Temperaturkontrolle innerhalb eines geschlossenen Racks (Deckel! ), das bedingt steuerbare Be- und Entlüftung In solchen Racks gehört ein "sehr warmes" Gerät ganz unten rein damit es alle anderen mitwärmen kann. Ist keines verfügbar erforerlichenfalls eine Schaltschrankheizung (zB von Rittal), damit ist dann auch richtiger Winterbetrieb kein Thema.
    Falles es nur um einen Amp geht kannst du auch einen dafür einsetzen der sich selbst darum kümmert und seine Temperatur im STBY mit der Umgebung vergleicht und anpaßt, zB einen von mir :P

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Clyde
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    • 29. Oktober 2005 um 08:26
    • #3

    Danke, das ist schonmal sehr hilfreich.
    Allerdings ist es sehr OT, es handelt sich um ein normales SNT und keinen Amp :)

    Um Betrieb im aussenbereich geht es nämlich und dazu noch in einem kleinen Schaltschrank.
    Leider muss ich eine belüftungsmöglichkeit im Schrank schaffen, damit sich das SNT im Volllastbetrieb nicht überhitzt obwohl es einen Lüfter hat(ist ja klar, sonst wird die Luft ja nur umgewälzt...).

    Und da fangen meine Bedenken an, sobald ich ja Öffnungen im Schrank schaffe, kann da ja auch feuchtigkeit rein...

    Und bei nem SNT finde ich feuchtigkeit sehr bedenklich.

    Die Betriebswerte des SNT dürfent 80% Luftfeuchtigkeit und 50°C nicht übersteigen...


    Gruß
    Clyde

  • manuela
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    • 29. Oktober 2005 um 10:58
    • #4

    ich halt es für fraglich ob das SNT überhaupt soviel Wärme abgibt daß es erforderlich wird den Schrank mit Frischluft zu versorgen. Das ist der Fall wenn er im Betriebsfall zu heiß wird - logisch , klingt ziemlich doof. Ich würde das erstmal testen.
    Es gäbe noch die Alternative das SNT extern zu montieren, in einer Alu-Druckguß, die man dann einfach belüftet.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • cyberlight
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    • 29. Oktober 2005 um 14:15
    • #5

    Ich hatte mal einen Rechner, bei dem der komplette Rahmen angerostet war.
    Das Netzteil lief trotzdem noch problemlos.

    Um wie viel Leistung geht es bei dem Netzteil überhaupt?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Clyde
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    • 29. Oktober 2005 um 16:16
    • #6

    Es geht um ein SNT mit 10A Dauerleistung und 13Volt ausgangspannung.
    Belastung liegt 12h bei 9,8A und die anderen 12h bei ca. 0,6A.

    Im Geschlossenen Schrank (IP66) erhitzt sich das schon stark, im Freiluftbetrieb hingegen kaum Wärmeentwicklung.
    (sollte ja klar sein, durch die ewige Luftumwälzung).
    Da das SNT einen Lüfter eingebaut hat muss ich schon für kaltluftzufuhr sorgen...

  • cyberlight
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    • 2. November 2005 um 12:46
    • #7

    Es gibt Lüfter mit fertiger Temperaturregelung drin. (misst die Abluft)
    Du musst eigentlich nur dafür sorgen, dass die Luft im Gehäuse ein paar Grad wärmer ist als die Aussenluft.

    Wenn du einen solchen Lüfter mit Filter an Ein-und Auslass (ohnehin zu empfehlen) verwendest, wird die Umwälzung stark gehemmt, wenn der Lüfter nicht läuft.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Clyde
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    • 2. November 2005 um 13:10
    • #8

    Ich warte jetzt noch auf das 2te SNT, da beide dann nur mit halber Leistung laufen. Dadurch verschaffe ich mir eine Ausfallsicherheit und zum anderen laufen die nicht am Limit.(4,9A pro SNT statt 9,8A bei einem SNT)

    Da die SNT´s selbst schon einen Lüfter eingebaut haben bekommen diese eine Temperatursteuerung um so einmal eine mindesttemperatur zu erreichen aber auch für eine Luftbewegung zu sorgen.

    Am Schaltschränkchen kommt dann unten Links und oben Rechts am Gehäuserand eine Öffnung mit nem schönen Alu-Luftfilter(80mm).

    Das werde ich dann mal testen.
    Im Winter ist es ja nicht schwer, die Gehäusetemperatur über die Aussentemperatur zu bekommen. Die erwähnten "Kalten Zonen" falls diese überhaupt auftreten (SNT´s füllen das gehäuse gut zur hälfte aus) muss ich dann mal messen.

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