Versucht man, mit Hilfe eines Mikrofonarrays einen Raum "akustisch" abzubilden, detektiert man oberhalb einer bestimmten (von der Arraygestaltung abhängigen) Grenzfrequenz leider auch Schallquellen, die real nicht existieren. Bruel & Kjaer nennt diese "Ghost-Images".
Mich interessiert, wie genau diese Schein-Schallquellen entstehen.
Kann dies jemand "kurz" erklären oder hat jemand dazu einen guten Artikel als PDF?
(Hintergrund: Wir haben acht übereinander im Abstand von 12,5 cm angeordnete Mikrofone, welche mit einem Schrittmotor auf einer Zylinderhülle mit Durchmesse von ca. 1,76m in 1 Grad Schritten messen. Die Impulsantworten der 8*360 Messungen werden in Matlab verarbeitet).