1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Signalquellen

Grenzflächenmikros

  • martin
  • 25. Oktober 2001 um 08:05
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 25. Oktober 2001 um 08:05
    • #1

    Hallo,

    Nach dem Thread, in dem ich mich ueber die Rener auf Kongressen beschwert habe, geistert mir wieder mein Lieblingsthema durch den Kopf. Naemlich die Leute ohne Mic auf die Buehne zu schicken.

    Ich nehme mal eine der Buehnen die ich kenne. Die ist 8x6m, aber wird bei 3m durch ein paar dicke Vorhaenge geteilt, so dass ein Vortragender nie weiter als 3m vom Buehnenrand entfernt sein kann. Die meisten der Redner bleiben ohnehin beim Rednerpult stehen, einige wandern gerne ein wenig herum.
    Nun dachte ich mir, wenn ich in die Ecken der Buehne, vorne am Rand 2 PCC170 lege, die noch 2 vertikale "Waende" dazukriegen (Plexiglas oder so, kann mam ja auch schoen hinter den Blumen etc verstecken). Und noch 2 PCC170 am vorderen Buehnenrand im Abstand von je 2m. Ebenfalls mit senkrechten reflektierendn Flaechen, so dass die denken, sie laegen in einer Ecke. Nun bringt das laut Crown 18db gain fuer Direktschall, aber max 9db fuer den Hallanteil.

    Gut, die max Entfernung die ein 2m grosser Redner zu einem der Mics haben koennte sind demnach 3,4m. Bei 18db Gain, wuerde ich den de facto auf 42cm ranholen. Das entspräche in etwa dem, was ich derzeit auch oft habe, wenn die Lavs irgendwo rumbaumeln. Fremdschall sollte auch nicht viel da sein, da ja die Mics erstens ein Nierenpattern (eigentlich eine halbe Niere, logo) haben, nach hinten zusaetzlich durch die Plexiplatten abgeschirmt werden, und weil von dem Bereich hinter dem redner nicht viel Reflexionen kommen koennen, durch die 3 Lagen superschwerer Buehnenvorhang.

    Zusaetzlich eines aufs rednerpult, und eventuell noch 2 im bereich der Leinwand, falls sich einer bemuessigt fuehlt, mit seinen Dias zu sprechen. Kommt ab und zu mal vor. Um nun nicht ununterbrochen an den fadern rummachen zu muessen, koennte man ja die einzelnen Mics ueber Lichtschranken muten bzw oeffnen, mit nem Gate im Insert, das aber nur dafuer da ist, langsam aufzumachen, damit es nicht zu schnellen Spruengen kommt. Gleiches gilt fuers muten, dass dementsprechend eher ein ausblenden wird.

    Ja, kann das gehen? Oder klingt das scheisse. Und kann sich das ausgehen mit GBF?
    Die Speaker sind recht weit weg von der Buehne. Es ist da ein distributed Speakersystem, dadurch muessen sie nicht uebermaessig laut sein, und die ersten beiden stehen gute 4m von den Mics weg, die Mics weit aus dem Abstrahlpattern der Speaker.

    Danke
    Martin

  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
    Beiträge
    10.040
    Termine
    4
    Einträge
    16
    Marktplatz Einträge
    1
    • 25. Oktober 2001 um 19:51
    • #2

    Grenzflächen sind für Aufnahmen etwas feines, keine Frage. Für Saalbeschallung sind sie in der Regel nicht geeignet, weil sie viel zu schnell koppeln.

    Nun zu der spannenden Frage, ob das auch hier zu erwarten ist. Natürlich könnte man das einfach einmal ausprobieren. Nun weiß ich nicht, ob Du die erforderliche Anzahl an Grenzflächen schon hast. Wenn ja: schön, einfach mal probieren. (Ob die Idee mit den Lichtschranken zu richtig praxistauglich ist, bezweifle ich zwar noch, aber nicht jeder Gedanke, der ungewöhnlich ist, ist auch schlecht.)

    Eine Investition in ein paar Grenzflächen würde ich mir allerdings sehr überlegen. Gerade dann, wenn man nur einen Redner hat, liegt doch der Gedanke nahe, ihn mit einem Mikroport auszustatten: Egal, wo er hinläuft, sein Mikro ist bei ihm. Also weitgehend gleichmäßige Verhältnisse (okay, unterschiedliche Kopfdrehung und -Neigung, unterschiedliche Sprechlautstärke, aber zumindest nicht mehr unterschiedlichen Abstand zu den Mikrofonen). Versuche dann lieber, Deine Energie darauf zu verwenden, diesen Weg zu optimieren. Wenn die Redner beispielsweise unfähig sind, das Mikro ordentlich zu plazieren, dann macht man es halt selbst. Wenn es Probleme mit Rückkopplungen gibt, dann wirft man der Firma Sabine ein wenig Geld "in den Rachen".

    Noch einen Hinweis am Rande: Bei Grentflächen, die auf dem Boden liegen, hat man für gewöhnlich Probleme mit dem Trittschall.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Anonymous
    Gast
    • 11. November 2001 um 01:44
    • #3

    Ich denke bevor man unnötiges Geld für ne Sabine oder ähnliches ausgibt, sollte man lieber über einen vernünftigen EQ nebst Linedelay sowie Speaker nachdenken.
    Desweiteren kann selbst durch ein anderes oder gutes Ansteck-Mic. einiges verbessert werden.

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 11. November 2001 um 12:26
    • #4

    Ich selber bin nicht der Fan von Grenzflächen, würde aber vorschlagen ein Misch aus verschiedenen Mic´s zu machen. Die Grenzflächen vorne. Am Redner Pult das Microtech Gefell aus dem Bundestag ( KEM 970 ) und vielleicht ein paar Rohrrichter!

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Anonymous
    Gast
    • 11. November 2001 um 23:59
    • #5

    Verstehe nicht wozu dieser Aufwand gut sein soll?
    Willst Du unbedingt ein 40Ch. Desk voll kriegen?
    Es ist meines Erachtens am angenehmsten mit einem Lavalier zu arbeiten und dieses auf einem Fader anliegen zu haben. So kannst Du dich am besten auf das Geschehen auf der Bühne und am Rednerpult konzentrieren und musst nicht ständig irgendwelche Kanäle "fahren".
    Desweiteren ist ein Schwanenhals am Rednerpult auch sehr dezent von der Optik, besonders wenn die Redner eh nen schwarzen Anzug tragen was ja nicht unbedingt unüblich ist.
    Ganz nebenbei mußt Du dann auch nicht soviele Kabel "unsichtbar" machen...

    Kai

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 12. November 2001 um 12:01
    • #6

    Hallo,

    Ja, wofuer das ganze.
    Hauptsaechlich aus Interesse, und weil ich es cool finden wuerde, den Redner ohne Mic raufschicken zu koennen.

    Erstens freuen sich die wenn sie kein mic brauchen, und ausserdem machen sie dann keinen Bloedsinn damit.

    Mit Bloedsinn meine ich diejenigen, die sich weigern ein Mikro zu nehmen, weil sie eh am Pult bleiben, und dann doch ueber die Buehne joggen. Oder die, die sich dann nen Handsender schnappen, und den halten wie der Frontman von Limb Bizkit, oder auch das Mic irgendwo vor dem bauch halten und aus einem knappen Meter Entfernung seitlich in ein Hypernierenmic sprechen. Oder eben die Leute mit Lav's die dann selber anfangen dran rumzufummeln bis es in Bauchhoehe haengt, damit vor die Boxen laufen, oder ploetzlich weg sind und vergessen haben, das Lav und den Sender zurueckzugeben. Kommt schon mal vor, dass der Mann der die Leute zum Flughafen bringt, mit nem Sender zurueckkommt :smile:

    Hmm, und man koennte ne Menge Geld fuer Batterien sparen...

    CU
    Martin

  • MIKE
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.694
    • 14. November 2001 um 11:33
    • #7

    Wenn diech das alles Stört, dann nehme doch ein Headset.

    Das kostet zwar auch Batterien, ist aber immer noch eine gute Alternative.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 14. November 2001 um 12:13
    • #8

    So ein Headset macht doch die Frisur kaputt :smile:
    Auch wenn die meisten eh schon ne Glatze haben.
    Irgendwie wollen die das nicht. Ich frag jedes mal.

    CU
    Martin

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  2. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  3. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  4. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  5. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  6. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  7. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  8. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  9. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  10. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™