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Problem mit Martin "Fingers" Faderpult

  • tufkaski
  • 28. Dezember 2005 um 21:42
  • tufkaski
    Beiträge
    231
    • 28. Dezember 2005 um 21:42
    • #1

    Hallo
    Ich versuche gerade mein neu erworbenes Fingers-Pult anzuschliessen.
    Bekomme jedoch immer nur eine Fehlermeldung vom Lightjockey-Programm, dass das Pult nicht erkannt würde.

    Hardware:
    Sony Vaio Z600LEK (mit echter serieller schnittstelle, COM1), Win2000Pro SP4, Martin Lightjockey2-USB-DMX-Interface, aktuelle Lightjockey-Version (2.6.11).
    Die serielle Schnittstelle des Notebooks funktioniert einwandfrei (getestet mit div. Modems, Routern, DMX-4-All Interface...)

    Muss ich die Schnittstelle auf eine bestimmte Baudrate einstellen, damit das Fingers-Pult erkannt wird? Leider gehen Bedienungsanleitung und online-Hilfe des Lightjockey-Programms...nicht weiter darauf ein.

    mfG

    MArtin

  • pncjom
    Beiträge
    60
    • 28. Dezember 2005 um 22:54
    • #2

    Hast du mal überprüft, ob das wirklich COM 1 ist, an den du den Fingers anschließt? Probier doch mal bei den LJ Einstellungen COM 2 und weitere aus!

  • tufkaski
    Beiträge
    231
    • 28. Dezember 2005 um 23:02
    • #3
    Zitat von "pncjom"

    Hast du mal überprüft, ob das wirklich COM 1 ist, an den du den Fingers anschließt? Probier doch mal bei den LJ Einstellungen COM 2 und weitere aus!

    vielen Dank für den den Hinweis, aber ich weiss, dass mein Book "nur" einen COM-Port hat, und der ist in den Systemeigenschaften auch als "COM1" definiert. wie gesagt, alle mögliche andere Hardware funktioniert an dieser schnittstelle. Wenn ich in den Prefs des Lightjockey-Programmes eine andere Com-Schnittstelle auswähle als die "1" kommt auch gleich eine Fehlermeldung vom Betriebssystem, dass diese schnittstelle nicht existiert...

    Gruss, MArtin

  • tufkaski
    Beiträge
    231
    • 30. Dezember 2005 um 00:41
    • #4

    Ich habe jetzt folgendes herausgefunden:
    an einem anderen Computer (Notebook, IBM Thinkpad T23, ebenfalls mit "echter" serieller Schnittstelle) funktioniert das Fingers-Pult sofort und ohne Probleme.
    Eine erneute Überprüfung der seriellen Schnittstelle des Vaio ergab jedoch, dass diese mit diverser Hardware (Modem, serieller DMX-4-All adapter) einwandfrei funktioniert - nur eben mit dem Fingers-Pult nicht.

    Ich wundere mich nun doch sehr, denn ich bin immer davon ausgeganen, dass die serielle Schnittstelle eine recht einfache und stark genormte Schnittstelle sei.
    Kennt sich jemand von euch mit solchen Feinheiten aus? wie kan nich eine serielle Schnittstelle prüfen?!

    mfG
    MArtin

  • _Nicolai
    Beiträge
    765
    • 30. Dezember 2005 um 00:47
    • #5

    Ich kann nur ähnliches Berichten, so funktionierte bei mir eine serielle
    Schnittstelle auch nicht mti allen Geräten (in dem Fall ein Switch).

    Was mir damals geholfen hat bei diversen Kartenlesern etc. war, entweder die serielle mal zu deinstallieren und danach wieder erkennen zu lassen und /
    oder com2 etc durchzuprobieren (auch wenn es hartwareseitig die 1 ist, kann
    ja noch ne' emulation von zB Usb geben!)

    "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht"

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 30. Dezember 2005 um 10:10
    • #6
    Zitat von "skippa"

    wie kan nich eine serielle Schnittstelle prüfen?!


    Kennst du jemanden, der aus dem Computer-Sektor kommt, oder einen kleinen(!), netten Laden in Kiel?
    Wir haben in der Firma zB eine Software mit dem Namen 'Toolstar', der u.a. ein Hardwaremodul beiliegt, mit dem serielle Schnittstellen aufs genauste untersucht werden können.

    Ich vermute aber auch eher eine Macke vom System, läuft vllt irgendeine Software, die auf die Schnittstelle zugreift? Ein häufiges Beispiel dafür wäre eine USV, die ist am Notebokk aber wohl eher selten...

    Der Simon

    Am Anfang war das Licht

  • tufkaski
    Beiträge
    231
    • 30. Dezember 2005 um 19:45
    • #7

    Hallo
    Ich habe nun den Portreplikator, an dem sich der serielle Port befindet, mal aufgeschraubt und erstmal sparsam geguckt: da fehlt doch glatt einér der Widerstände, der lag lose im Gehäuse rum, auf der Platine ist noch eine Schmauchspur zu sehen....
    Ich denke mal, dass das die Lösung meines Problems ist - mrkwürdig aber, dass eben andere Dinge an der Schnittstelle nach wie vor funktionieren....

    hier ein Bild:

    http://free.pages.at/skippa/pics/platine.jpg

    jetzt brauch ich nur noch jemanden, der so eien Widerstand hat und ihn enlöten kann...aber warum ist der abgeraucht?! Fragen über Fragen....

    MArtin

  • StefanKrupop
    Profi
    Beiträge
    587
    • 30. Dezember 2005 um 19:55
    • #8

    Für mich sieht das aus, als sollte der mal Pin 5 der Schnittstelle mit der Schaltungsmasse verbinden. Pin 5 ist, wenn ich mich recht erinnere, der Massepin bei 9poligen seriellen Verbindungen. Daher könnte ich mir als Ursache ein Potentialunterschied vortstellen, der halt (für ne Weile :D) am Widerstand in Wärme umgewandelt wurde...

    DMXControl - Meine Freeware-DMX-Software

  • tufkaski
    Beiträge
    231
    • 30. Dezember 2005 um 20:04
    • #9

    Hat das was mit dem effekt zu tun, dass die oberfläche des FIngers leicht "gebrummt" hat, wenn man mit dem finger leicht drüber fuhr? Das Notebook und das Fingers ware beide an der gleichen steckdose angeschlossen...
    obwohl, das Fingers stand während der Testphase auf dem Lighcommander....

    gruss, Martin

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 30. Dezember 2005 um 21:43
    • #10

    Pin 5 muss ziemlich sicher an Masse. Ich frag mich nur, wie man es schafft, diesen Widerstand da ohne Kolben zu entlöten. Bis der so heiss wird müssten doch sämtliche anderen Datenleitungen des Ports lange kaputt sein.
    Ne (richtige) serielle Schnittstelle hat ausser den beiden Leitungen Tx und Rx auch noch ein paar Datenflusssignale die in manchen Kabeln (vielleicht auch manchen PCs?) nicht angeschlossen sind. Manchen Programmen ist das egal, weil sie nur Tx und Rx benutzten, andere verwenden alle Signale und meckern, wenn was nicht so liegt wie es soll.
    Weiterhin, du erwähntest "Portreplikator", ich vermute du meinst so ein Teil welches verschiedene Ports wie PS2, Seriell, Parallel, LAN usw. per USB Anschluss am Laptop zur Verfügung stellt. Das Problem bei der Sache ist das USB Protokoll, das ist nicht für so kleine Latenzen ausgelegt, wie es eine echt serielle oder parallele Schnittstelle normalerweise kann. Bei Seriellen ist das oft nicht ganz so wild, weil die Daten in grösseren Blöcken gesendet werden. Bei Parallelports führt das allerdings dazu, dass man mit den Dinger praktisch nur noch drucken kann, sonst nichts anderes mehr (wie z.B. Programmieradapter daran betreiben usw..). Wenn über die serielle Schnittstelle ein stark bidirektionales Protokoll verwendet wird, bei dem nur einzelne bytes gesendet werden und dann auf die Antwort gewartet wird, kann das aber auch Probleme machen bei diesen USB Adaptern. Und Schlussendlich ist da noch die Sache, dass man eine echte serielle Schnittstelle auch direkt mit in/out Assembler Befehlen ansprechen kann, was natürlich kein USB Gerät bieten kann.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • tufkaski
    Beiträge
    231
    • 30. Dezember 2005 um 22:26
    • #11

    auf der unterseite des Fingers ist die Pinbelegung der seriellen Schnittstelle dokumentiert:

    1: nc
    2: TxD
    3: RxD
    4: nc
    5 GND

    Ich deute das so, dass ein dreipoliges Kabel genügt. Muss wohl mein Augenmerk darauf richten wie es zu dem Potentialunterschied kam. Ich weiss, dass Lichtanlage und Lightcommander an einer anderen Unterverteileung angeklemmt sind als das Notebook und das FIngers-Pult, welches auf dem (ebanfalls aus Metall bestehenden) Lightcommander stand....und dann dieses Spannungsvibrieren auf der Fingers-Oberfläche wie bei einigen HiFi-Anlagen mit Metallfront...

    Martin

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