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Spiegelkugelsicherung - bitte Details lesen

  • Hami
  • 4. Januar 2006 um 21:44
  • Hami
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    • 4. Januar 2006 um 21:44
    • #1

    Hallo liebe Problembeseitiger!

    Was ist wichtiger bei einer großen Spiegelkugel: die Achse vor dem Herunterfallen schützen, oder die Spiegelkugel?

    Dieser Frage konnte ich heute schön nachgehen und habe keine befriedigende Antwort, hoffe daher auf Eure Hilfe.

    Kugelsystem 1 besteht aus:
    - Deutscher Spiegelkugel 1m mit durchgehender Gewindestange, einem Zertifikat über (angeblich) 1200kg Haltekraft an der Aufhängung, aber OHNE zweite Öse
    - Spiegelkugel-Safety "rotes Dreieck" von Litecraft, z.B. bei Tmann zu sehen, damit die Achse nicht herausfällt
    - Altem Motor ohne zweite Sicherungsöse, denn eine daran montierte Kette würde sich unweigerlich im Spiegelkugelsafety verfangen

    Ergebnis: Kugel scheint vermeintlich sicher, aber eben ohne zwiete Sicherung; Achse kann nicht fallen (hat es schon gegeben!). Reicht das?

    Kugelsystem 2 besteht aus:
    - Chinakugel 1m mit zweiter Sicherungsöse und was weiß ich für einem Innenleben
    - keinem Spiegelkugelsafety (Problematik s.o.)
    - Einem neuen Motor mit 2 Ösen und somit 2 Verbindungen zur Kugel

    Ergebnis: Kugel kann allein in Sicherung fallen, aber eben auch mitsamt der Achse den Weg Richtung Boden antreten


    Nun meine Frage: wie mache ich es denn nun richtig?

    System 1 mit einer Splittung auf 2 Ösen unterhalb des Spiegelkugel-Safety?

    Was meint Ihr?

    Ich bin sehr gespannt!

    Gruß,

    die Kugel

  • Kracky
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    • 5. Januar 2006 um 03:55
    • #2

    Bis jetzt, ging ich davon aus, eine spigelkugel macht sich immer mit samt der Achse selbstständig, so das wir deS Motor entsprechend mit selbstsichernden Muttern unlösbar befestigt haben und dann einen Führungs- und einen Sicherungsstrang zur Kugel befestigt haben. Der Sicherungsstrang war hier nur unwesentlich länger und um den Führungsstrag gewicket, so das die Kugel im Ernstfall garade mal so 10-20cm fallen konnte. Hätte natürlich die Achse nachgegeben wäre das sch.... gewesen aber eigentlich dann ein Herstellerfehler, der ja die Statik garantiert.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Tobias Zw.
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    • 5. Januar 2006 um 07:50
    • #3

    Schwachpunkt der Spiegelkugelaufhängungen ist die Motorachse bzw. das Getriebe des Motors. Bei den meisten Unfällen löst sich aufgrund von Materialermüdung oder Fehlfunktionen die Achse aus dem Getriebe, und die Spiegelkugel fällt mitsamt Öse und Achse hernieder. Von daher beseitigt das Safety "rotes Dreieck" die Hauptgefahr. Es ist allerdings wahr, daß dann die eigentliche Spiegelkugel noch ungesichert ist.
    Nun ist es allerdings BGV-C1-gerecht, etwas ohne Safety aufzuhängen, wenn die Aufhängung deutlich überdimensioniert ist und sich nur mit Werkzeugen lösen läßt. Dies ist bei den "BGV-C1"-Kugeln mit durchgehender Achse gegeben.
    Übrigens soll es wirklich Beamte geben, die sich bei Abnahmen die entsprechende Bescheinigung zur Spiegelkugel zeigen lassen...

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Hami
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    • 5. Januar 2006 um 10:17
    • #4

    Vielen Dank,

    das hat geholfen!

    Gruß,

    der Hami

  • burkhard gregor
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    • 15. April 2008 um 14:55
    • #5

    *Lange matt am Boden liegenden Faden wieder ausbuddel* :shock:

    Und nun meine Frage: Unsere Kugel ist mit gerade mal 50cm doch deutlich kleiner als das oben besprochene Modell. Das Gesamtgewicht von Kugel und Motor beläuft sich also auf gerade mal 10kg. Nun sind alle Spiegelkugelsafeties, die ich finden konnte mit gut 1000kg zulässiger Laste noch deutlicher überdimensioniert. Gibt es 'rote Dreiecke' auch mit nur 100kg (10-facher Last für unsere Zwecke), wenn ja dann wo? Und wenn nein, gibt es eine Vorschrift oder Daumenregel ab welcher Größe/Gewicht man von zwei Seilen auf rote Dreieck übergeht :?:

    Pro Gleichstrom, denn Elektronen wollen auch was von der Welt sehen!

  • compy
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    68
    • 17. April 2008 um 20:02
    • #6

    Irgendwie hab ich da immer nen flaues Gefühl im Bauch; wenn so ne Kugel mit ihren 30kg abgeht... Safety hin oder her, was dann an der Achse dran zieht, ist doch ne ganze Menge, insbesondere nach 20cm freiem Fall.

    Ich spann grundsätzlich immer nen recht engmaschiges Netz drunter, dann isses idiotensicher und die Kugel kann kommen...

  • marcoboy
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    3
    • 18. April 2008 um 14:49
    • #7

    Nicht ganz so mit dem Motor. Bei den Chinamotoren ist die Achse durch einen Bolzen gesichert. Die Übertragung funktioniert mit einer Riemen. Der Getriebemotor ist lächerlich :roll: Einmal festhalten der Welle von der Kugel und man hat einen Getriebeschaden. Raus kann die Welle eigentlich nicht durch den Bolzen, dann müsste der schon durch das Gehäuse schlagen. Mit 40kg ist der Motor angegeben und ich glaube selbst bei 2mm Alugehäuse reißt das keine 5cm auf bei einen Fall der Welle um 1-2cm.

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