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Klangverlust in langen Kabeln

  • WolfgangK
  • 4. März 2006 um 21:16
  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 4. März 2006 um 21:16
    • #1

    Hallo liebe Kollegen,

    ich habe per PN folgende Nachricht erhalten:

    ... Du schriebst:

    zum Klangverlust bei langen Kabeln habe ich mal gelernt, dass die Höhendämpfung maßgeblich vom Innenwiderstand des Senders abhängt. Bei den üblichen Mikrofonen mit Ausgangswiderständen von <500 Ohm wird auch bei langem Kabel die Kapazität zwischen den Adern nicht soweit ansteigen, dass sich bei 20kHz ein Blindwiderstand einstellt, der die Höhen hörbar dämpft. Ich habe zwar die Gleichung zur Zeit nicht an der Hand, habe das aber früher mal für Aufnahmen durchgerechnet. Ich kam auf mehrere hundert Meter Kabellänge, bevor ein hörbarer Höhenverlust vom Mikrofon bis zum DA-Wandler eintritt.


    Kannst du mir die Formel vielleicht mal rauskramen und zukommen lassen?

    ich knobel gerade an so einem Problem.
    Dank im Voraus!


    Hallo ...,

    ich habe die Formeln gesucht, aber nicht gefunden. Dafür aber einige Fragen von renomierter Stelle, die ggf. Hinweise auf die möglichen Formeln geben:

    http://www.sengpielaudio.com/MikrofonkabelUndHoehenverlust.pdf
    http://www.sengpielaudio.com/Colloquium-Wissen07.pdf

    Der Ausgangswiderstand der Quelle, der Eingangswiderstand der Senke und die frequenzselektiven Kapazitäten der Kabel sind die wichtigen Größen, die es zu beachten gilt. Soweit ich das noch richtig weiß, ist die an der Senke ankomende Spannung bei der Grenzfrequenz des Tiefpasses um Wurzel(2) kleiner, als an der Quelle.

    Ich hoffe, dir damit halbwegs geholfen zu haben.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Fränkie
    Profi
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    6
    Beiträge
    1.137
    • 5. März 2006 um 10:31
    • #2

    Wenn ich Herrn Sengpiels Seiten lese hab, ich immer das Gefühl das ich nichts weis und die letzten 10 Jahre auch hätte in der Nase bohren können.

    Aber das mit dem Vielpol is ne gute Idee, ich mal mir das mal auf und knobel dann mit dem Friedrich.

    dank dir.

    Fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 5. März 2006 um 11:13
    • #3

    Hallo Fränkie,

    ich stimme dir nicht zu!

    Ich meine, wie die Sengpiel-Seiten auf einen wirken, hängt auch davon ab, ob man in den vergangenen 10 Jahren nur in der Nase gebohrt oder sich ernsthaft mit Tontechnik beschäftigt hat. Es ist der Unterschied zwischen "Try and Error" einerseits und gezielter, reproduzierbarer Vorgehensweise andererseits.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Fränkie
    Profi
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    6
    Beiträge
    1.137
    • 5. März 2006 um 21:27
    • #4

    Autsch! Aber du hast recht.

    Ich geb zu ich hab dramatisiert, aber bei manchen Fragen komm ich mir echt blöd vor.

    Weist du auf anhieb was an der 1996 vorgestellten Kapsel von Neumann neu war?

    mit dem Hinweis das es die Kapsel Ak 20 ist bekommt man schnell raus das es eine 8 mit nur einer Membran ist. Wie die das anstellen bekomm ich auch noch raus.
    Wie der Name Druckgradient schon sagt werden da Laufzeitglieder im Spiel sein...

    Ich bin mir immer nicht ganz sicher, die Fragen wirken auf mich immer so ein bissel, als ob man das wie selbstverständlich wissen müßte.

    Ich kann dir versichern ich habe nur selten in der Nase gebohrt.

    Wie dem auch sei.
    Schön' Abend noch.

    Fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 5. März 2006 um 21:36
    • #5

    Sorry, das verstehe ich jetzt nicht.

    Meines Wissens nach hat jeder Druckgradientenwandler erstmal eine 8 als Richtcharakteristik. Nieren, Breite Nieren, Supernieren, Hypernieren bekommt man dann erst durch entsprechende Laufzeitglieder. Die Urform der Gradientenkapsel ist die Acht, so wie die Grundform des Druckempfängers die Kugel ist.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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