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Klares Mikro in Diskos bei hohem Schalldruck

  • toko
  • 7. März 2006 um 07:27
  • toko
    Beiträge
    37
    • 7. März 2006 um 07:27
    • #1

    Wie funzt das in Diskos, die Sprache der Dj's kommt immer sauber in einer hohen Lautstärke rüber ohne Feedbacks. Habe schon diverse Mic ausprobiert von SM 58 bis Sennheiser diverse Kapseln aber immer diese Rückkopplungen.
    Nun meine Frage: welche Geräten konnen hierbei Infrage momentan will ich 2 Mics benutzen und das ganze soll natürlich mobil sein ;)

    vielen dank für Eure Tips schon im vorraus

  • bassbandit
    Gast
    • 7. März 2006 um 10:30
    • #2

    Servus,


    wir nutzen Sennheiser Evolution 300er Mics. Hatten dieses Jahr ne Karnevalsveranstaltung wo die Bütt aus Platzgründen 2m vor den Bässen stand-keine Probleme und gute Sprachverständlichkeit bei 200 Mann Publikum. Lowcut bei 25Hz vom Mackie 1204 VLZ rein und gut.


    mfG
    Ingo Einecke
    http://www.prima-disco.de

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 7. März 2006 um 10:38
    • #3

    bei viva ist bei liveübertragungen aus diskos das sennheiser md441 standart. auch die audix om-serie würde ich mir für den anwendungszweck mal ansehen. bis zu 35 db seitliche dämpfung...

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

  • ewok
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    2.541
    • 7. März 2006 um 17:59
    • #4

    toko: kleine Gegenfrage: welche Boxen verwendest du ?

    Der Ansatz, das Mikro auszutauschen, macht nur so lange Sinn, wie das Lautsprechersystem auch in der Lage ist das vom Mic gelieferte Signal neutral wiederzugeben. Wenn die Lautsprecher aber auf bestimmten Frequenzen deutliche Überhöhungen im Frequenzgang haben, sind das die ersten, die anfangen zu koppeln....

    Zweiter Faktor: Abstrahlung. Eine günstige 15"/1" strahlt zu den Seiten (und nach hinten :) ) ab wie sie gerade Lust hat. Hier kannst du deinen Standort ändern wie du willst.... dann koppelt es halt auf einer anderen Frequenz :)

    Nimm eine "vernünftige" Box, ein SM58 und einen linearen EQ und gemäßigte Lautstärke... => im Idealfall kannst du das Mic in 1m direkt vor die Box halten und es koppelt NICHT 8)

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • toko
    Beiträge
    37
    • 7. März 2006 um 18:35
    • #5

    hallo ewok

    für keine Sachen Yamaha Clubserie 4 bzw 5 mit den passen Bassen, bei mitlere HK LP15 & 18.
    ich weiss das die Yamaha ein breiten winkel haben und auch das Horn macht es nicht wirklich einfach.
    mich fasziniert nur, das die Durchsagen imer so genaial rüberkommen und habe gedacht das es irgendwie noch Hardware gibt die man dazwischen schalten kann quasi Feedback destroyer ect. was auch wirklich sinn macht

    bassbandit:
    was für nen kapsel hast du den an der 300er? 45 oder 65 kapsel? die 35 wird ja eigentlich ausscheiden

    vielen dank für die bishereigen Tips

  • surfvill
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    2
    Beiträge
    402
    • 7. März 2006 um 21:12
    • #6

    Zwei Dinge sind wichtig:
    - PA hat genug Reserven
    - Das Mikro wird kraftvoll, aus dem Bauch raus angesprochen/-gebrüllt

    Etwas "Kunst" kann man machen, indem ein Dynamikkompressor in den Mikroweg geschaltet wird und damit mehr Druck ohne Koppeln gemacht wird. Ein Feedbackdestroyer macht zwar Sinn, besser geht es mit einem parametrischen EQ, mit dem man (händisch) die Feedbackfrequenzen schmalbandig absenken kann.

    Aber eine noch sogute Anlage kann nur das wiedergeben, was reingeht - Mäusestimmchen bleibt Mäusestimmchen :D

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • Partyambiente
    Beiträge
    89
    • 7. März 2006 um 21:57
    • #7

    Ich persönlich bin als DJ oft in großen Hallen unterwegs, nicht selten stehen dann links und rechts vom DJ je 4 Nexo Alpha Stacks und sorgen für mächtigen Pegel beim DJ.

    Meine "Hardware"-Lösung:
    Sennheiser evolution 825 Kabelmicro, DBX 266 Compressor

    Das wichtigste überhaupt: Der DJ muss anständig aus dem Bauch sprechen (kann man lernen ...) und das Micro sauber vor den Mund halten.

    Grüße,

    DJ Marc´US

    http://www.partyambiente.de

  • Kracky
    Profi
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    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. März 2006 um 20:03
    • #8

    Wenn die Anlage einigermaßen stimmt und somit übersprechende Frequenzen schonmal eliminiert sind, das Mikro wenn es geht nicht gerade auf dem DJ Monitor der nur ein paar Zentimeter weg ist mit draufgepackt wird und wenn dann wirklich nur minimal um sich gerade zu verstehen. Ist schon viel gewonnen. Dann ein Mikrofon mit Nierenform das nach hinten einigermaßen gut dämpft und die richtige Bedienung dessen. Soll heißen, nah dran ist ok, heißt aber nicht mit dem Mund direkt am Korb, das macht nur Tief und Sprachunverständlich. Und aus dem Bauch muß garnicht sein da hier auch ehr Tieffrequentes kommt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Partyambiente
    Beiträge
    89
    • 8. März 2006 um 20:41
    • #9
    Zitat von "Kracky"

    Und aus dem Bauch muß garnicht sein da hier auch ehr Tieffrequentes kommt.


    Kommt immer auf die Stimmlage des jeweiligen DJs an. Ich bin halt sehr "hell" und neige zum piepsen (meistens wenn ich mich aufrege...). Deswegen ist bei mir "aus dem Bauch" sprechen angesagt. Absonsten: Bass auf Null, Mitten auf Null, Höhen auf + 4db. Muss man halt probieren und von PA zu PA anpassen.

    Grüße,

    DJ Marc´US

    http://www.partyambiente.de

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 9. März 2006 um 19:15
    • #10

    da fällt mir noch was ein .. wie hast du das Mic in der hand ??

    ich hoffe mal nicht das du den Korb mit der Hand umschliest um cool zu wirken ?? dann ist mir das mir dem Feedback klar ....

    Finger weg vom Korb.... !

    War hier schon mal Thema

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=36750&highlight=zuh%E4lterei&sid=3c9bd338b106c82721df29b8b9435217

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Criz
    Beiträge
    468
    • 14. März 2006 um 17:59
    • #11

    Wenn wir in einer Großraumdiscothek für irgendwelche DJs Mikros brauchen, stellen wir immer unsere EvoG2 300 hin und bauen vorher noch die 45er Kapseln ein (65er wären danach am A....).
    Funktioniert selbst inmitten der Tanzfläche trotz 4-Punkt-Beschallung ohne Feedbacks, wenn man mit dem EQ umgehen kann. Comps gibts im Normalfall dafür keine, DJs haben die Angewohnheit, ins Mic zu brüllen wie die Irren :D

    Aber pauschal ist die Ausgangsfrage nicht zu beantworten. Da spielen Faktoren wie Raumakkustik, PA, Controllersettings, EQing, Mikro, Position, Halt"ung", Besprechnung etc. eine Rolle.

    Alles sehr diffizil!

    ->>> SHOP ONLINE http://www.cst-media.de/shop/ <<<-

    CST media Sales
    Groß- und Einzelhandel für
    Veranstaltungs- und Medientechnik
    72458 Albstadt
    http://www.cst-media.de

  • meridian2
    Beiträge
    57
    • 29. März 2006 um 16:47
    • #12

    Ich benutze seit kurzem das Bayerdynamik TGX-58.
    Sehr sauberer und klarer Klang und Kopplungen kein Thema.Und das beste,es kostet weniger als ein SM-58. Natürlich hängt auch alles von der PA ab.Wenn die Anlage schon nix taugt nützt dir das beste Micro nix.

  • meridian2
    Beiträge
    57
    • 29. März 2006 um 16:55
    • #13

    Ich noch mal.

    toko

    Sorry,hab grad beim Durchlesen gesehen das du ne Yamaha-Club benutzt.
    Hab selbst jahrelang damit gearbeitet.Die ist sehr gut und hat ne super Sprachverständlichkeit.Daran liegts sicher nicht.
    Ich hatte nie probleme damit.
    Was benutzt du für nen Mixer?
    Einige Mixer haben nicht grad brauchbare Microfonkanäle welche die Kopplungsanfälligkeit extrem verstärken.

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 31. März 2006 um 13:00
    • #14

    meridian2: Einspruch!

    Wir haben das Mikro auch, und es ist bei uns eines der feedbackanfälligsten :shock:

    Garnicht feedbackanfällig dagegen sind diverse Sennheiser(-Funken).

    Hat also immer alles auch mit der Umgebung etc. zu tun.

    Manchmal hilft auch ein kleines Delay von bis zu 30 ms o.ä. bei der Feedackunterdrückung.

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • meridian2
    Beiträge
    57
    • 31. März 2006 um 13:32
    • #15

    Tja,man sieht,es gibt da die unterschiedlichsten Erfahrungen zu diesem Thema. Ich hab bisher nur mit Shure SM-58 ,Beta-58 und jetzt eben mit dem Beyerdymamik TGX-58 (dies allerdings als Kabelmikrofon) gearbeitet. Bin mit allen durchweg zufrieden. Wobei mir das Beta-58 für normale Moderation schon fast wieder zu empfindlich ist und daher im Hochtonbereich schneller zum Feedback neigt. Andere amtliche Markenmikros sind sicher genauso gut.

    Wie ich schon sagte.Es nutzt das beste Mikro nix ohne gute Signalverarbeitung. Ich hab da schon so meine Erfahrungen gemacht.
    Manche Mischpulte haben geradezu miserable Mikrofonkanäle und man wundert sich warum es nur so koppelt und mit dem wechseln des Pultes ist plötzlich alles bestens.
    Insbesondere bei DJ-Mixern sollte man da genauer hinschauen wenn man das Mikro oft verwendet,weil viele Hersteller von DJ-Mixern zwar Wert auf gute Audio-Qualität legen aber der Mikrokanal da eher ne untergeordnete Rolle spielt.

    Das wär vieleicht mal ein Thema für einen Thread:
    DJ-Mixer mit gutem Mikrofonkanal.Naja,gibts vieleicht auch schon.

  • linearray
    Gast
    • 21. April 2006 um 16:32
    • #16

    Hi

    wir verwenden für DJ's und MC's nur noch die AKG WMS4000 mit der C5900 Kapsel.
    Sehr feedbackarm, pegelfest und sehr gute Verständlichkeit ohne EQ biegen, einfach etwas Lowcut und fertig. Die Performance der Kondensatorkapsel ist um Welten besser als die eines Shure 58 und ähnlichen dynamischen Mikrofonen die bisher genannt wurden. AKG ist zudem preiswert im Vergleich zu Sennheiser und Shure.

    Gruss, Andi

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 21. April 2006 um 20:34
    • #17

    Ein paar Grundvoraussetzung vorab, ich weiss nicht, in wie weit dieses selbstverständlich sind, deshalb mal von Anfang an:

    Wie weit bist Du als DJ von den Boxen entfernt? Hast Du Monitore? Auf jeden Fall solltest Du für eine leise Umgebung der DJ Kanzel sorgen, wenn moderiert wird. Danach kannst Du die Monitore wieder aufdrehen. Deswegen haben die DJ Mixer auch einen B-Ausgang, bei dem man die Mikrofone nicht mit überträgt (meisstens schaltbar). Dann dürfen selbst diese komplett aufgedreht bleiben, wenn moderiert wird.

    Wenn Du hinter Deiner DJ Kanzel stehst, nicht direkt von der PA angeblasen wirst und die Monitore bei Durchsagen eben kein Mikrofonkanal mit übertragen oder herunter gedreht sind, dann ist es so ziemlich egal, welches Mikro Du in der Hand hast. Je näher Du an das Mikro gehst, dest kräftiger klingt es dann. Du darfst das Mikro während dem moderieren ruhig mit den Lippen berühren, das berühren / schleifen der Lippen hört man nicht. Es kommt dann (auch als Piepsstimme) mehr Tiefton aus Deinem Brustkorb, das sich nach wenigen Zentimentern schon verflüchtigt. Deswegen das Mikro immer küssen - wie Prinz bei Purple Rain.

    Und damit man beim Moderieren nicht so schreien muss - den Fader für die Musik immer "ganz" runter währenddessen und danach meitetwegen gleich wieder hoch.

    Mit diesen genannten "Vorschlägen" fuhr ich lange sehr gut und habe mir niemals Gedanken über die Marke des Mikrofons gemacht - hauptsache kein Plastikgriff.

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