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Spannschloss und Schäkel / zulässig?

  • MaO
  • 23. März 2006 um 09:54
  • MaO
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    430
    • 23. März 2006 um 09:54
    • #1

    Guten Morgen

    Ich habe hier mehrere Spannschlösser und Schäkel (siehe Bild).
    Nun habe ich von mehreren Seiten gehört, diese Bauformen seien nicht mehr zulässig, da man mittlerweile die Gewindeenden gegen Rausdrehen sichern müsste.
    Kann mir das jemand schriftlich geben? (Ich habe bis jetzt nichts gefunden)

    Danke und Gruss, Matthias

    Edit: Auf dem Schäkel ist ein WLL von 3,25T vermerkt, dass heisst für mich Faktor 0,5 ablasten und okay!?
    Auf dem Spannschloss ist leider nichts vermerkt, ausser an dem blauen Ende ein R auf der einen Seite und ein 1/2 auf der Anderen.

    In der BGVC1 (wer suchet der findet doch) habe ich gerade noch folgenden Satz entdeckt: Seil und Spannschlösser dürfen nur auf Zug beansprucht werden und müssen geg. unbeabsichtigtes Lösen gesichert sein. Spannschlösser müssen geg. unbeabsichtigtes Ausdrehen gesichert sein.

    Ist denn eine Aufhängung in nicht erreichbarer Höhe, und eine "physikalische Unmöglichkeit" des Ausdrehens (bei 4 Punkten am Gerät) ausreichend genug geg. unbeabsichtigtes Ausdrehen?

  • raumklang
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    • 23. März 2006 um 12:24
    • #2
    Zitat von "MaO"

    Guten Morgen
    Ist denn eine Aufhängung in nicht erreichbarer Höhe, und eine "physikalische Unmöglichkeit" des Ausdrehens (bei 4 Punkten am Gerät) ausreichend genug geg. unbeabsichtigtes Ausdrehen?

    Das kann ich Dir jetzt nicht mit Sicherheit sagen.
    Was das Spannschloß angeht: Da sind doch Kontermuttern dran oder?
    Und Gewindeende gegen Herausdrehen sichern geht doch ganz einfach: Nimm einen Dorn und einen Dicken Hammer *duck*

  • Steffen
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    • 23. März 2006 um 13:37
    • #3

    Der Schäkel ist selbstverständlich zulässig, so lange er im Kraftfluss befindlich ist (das heißt, der Bolzen in der Last hängt und sich somit nicht selbständig rausdrehen kann). In der BGV C1 wird lediglich auf die entsprechende DIN hingewiesen. Jeder, der was anderes erzählt, soll mir das erst mal schriftlich geben. Da gibts auch weiter unten nen Thread zu...

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 23. März 2006 um 20:03
    • #4

    der schäkel ist, wenn man ihn mit einem stück draht gegen
    aufdrehen sichert, auch für c1-züge bzw. nicht dauerhaft
    belastet zulässig.

    wie aber willst du teile ohne feststellbare belastbarkeit
    einsetzen ?

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Steffen
    Profi
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    1.817
    • 23. März 2006 um 20:54
    • #5

    Der Schäkel scheint ja den entsprechenden Aufdruck zu haben, wenn ich den Kollegen richtig verstanden habe. Wie willste denn die Ausdreh-Sicherung realisieren? Wäre interessant zu wissen...

  • ADMIN
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    • 23. März 2006 um 21:11
    • #6

    Ausdrehsicherung? Mit fallen spontan ein:

    1.) Wenn sich das ein Stück weit aufdrehen darf, ohne dass etwas passiert, dann gar nicht. Gegebenenfalls mit Kette übersichern. Von selbst dreht sich so etwas nicht auf, dazu ist das Gewinde zu flach.

    2.) Wie schon angeregt, mit Kotnermutter.

    3.) Schraubensicherung (Locktide)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • MaO
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    • 23. März 2006 um 21:43
    • #7

    Nachtrag (man sollte vllt. vorher besser nachfragen, bevor man postet *g*):

    Zitat

    wie aber willst du teile ohne feststellbare belastbarkeit
    einsetzen ?

    Das Spannschloss hat sich mittlerweile als Produkt von CarlStahl mit vorliegender Belastungstabelle und Materialangabe herrausgestellt.....

    Interessante Frage wäre nun nur noch, was man unter der Ausdrehsicherung versteht.....

    Konkret geht es um ein Doppelstack Beamer mit ca. 250kg.....aufgehangen an 4 Punkten mit eben diesen Spannschlössern und Schäkeln.

    Btw. wie rechnet man die Dimensionierung für ein Safety für 250kg? Finde in Tabellen nur Angaben bis 100kg Last bzw. eine Aussage: 50 fache Sicherheit bei einsträngiger Safemethode und 25 fache Sicherheit bei zweisträngiger Safemethode... (Faktor im Verhältniss zu Nennbruchkraft)

  • hausmeister
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    • 23. März 2006 um 21:51
    • #8

    Hi,

    ich habe auch irgendwo gehört das man diese Schäkel nicht mehr verwenden darf ...

    Zulässig wären nur noch diese :

    Sorry für den Link in den Onlineshop...

    http://www.thomann.de/de/stairville_schaekel.htm

    Grüße Michael

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    • 24. März 2006 um 00:18
    • #9
    Zitat von "Hausmeister"

    ich habe auch irgendwo gehört das man diese Schäkel nicht mehr verwenden darf ...

    Ja, dieses Gerücht wird immer wieder gerne verbreitet. Einfach ignorieren...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Markus Verza
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    • 24. März 2006 um 22:58
    • #10

    Im Theater werden die Spannschlösser wie folgt gegen ausdrehen gesichert:

    Kleines Loch am Ende der Schraube durchbohren. Split duchstecken und umbiegen. Fertig.

  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 28. März 2006 um 10:06
    • #11

    na das sind ja dann die wie man sie auch kaufen kann .. siehe oben

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  • Steffen
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    • 28. März 2006 um 22:48
    • #12

    @ Hausmeister: Du verwechselst jetzt Spannschlösser und Schäkel...

  • Hitower
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    • 28. März 2006 um 22:56
    • #13

    HI

    Die oben Schäkel hatte ich vor 3h in der Hand bei der Zwischenprüfung! also erlaubt... (durfte ich verwenden)

    DIe Spannschlösser haben wir für unsere Beams auchmal vorgesehen! Leider scheint die Sicherheit da aber nicht groß genug zu sein (bei unseren) und somit scheiden die leider aus! Unsere liegen in der ecke...
    Die beamer (besonders die Großen) kann man aber recht gut auch ohne die Aufhängen...

    Bis auf den 25k haben wir schon alles geflogen... Der muss noch das fliegen lernen :D

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 29. März 2006 um 08:49
    • #14
    Zitat von "Steffen"

    @ Hausmeister: Du verwechselst jetzt Spannschlösser und Schäkel...

    ups stimmt sorry

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